Der flandrische Ministerpräsident ist beruhigt

Quelle: wikipedia.de

Kris Peeters
Quelle: wikipedia.de

Der flandrische Ministerpräsident Kris Peeters von der Partei „Christen-Democratisch en Vlaams (CD&V) ist jetzt beruhigt über die niederländische Coffeeshoppolitik. Bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte (VVD) hat er die Garantie bekommen, dass das „Einwohnerkriterium“ auch für die neuen Standorte gelten wird. Die Gemeinde Maastricht will sieben von insgesamt vierzehn Coffeeshops an den Stadtrand umsiedeln. Die neuen Standorte der Coffeeshops liegen dann am Brusselseweg, der Francois de Veyestraat und dem Köbbesweg.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • Willkommen im Team Eli!

    • eli

      Danke! Muss mal gucke, ob ich das Bildchen oben links noch weg bekomme.

      • Das ist die Funktion „Beitragsbild festlegen“ Die nutzen wir nicht…

  • KlausiMausi

    Ok. Zählen wir wieder mal ein paar Fakten zusammen:

    – Der Herr Peeters ist nun beruhigt, dass er die Garantie (!) erhalten hat, dass für die umgezogenen Coffeeshops das I-Kriterium bestehen bleibt.

    – Das I-Kriterium sorgt in nahen belgischen Gemeinden für eine Erhöhung des Umsatzes der illegalen Verkaufsstellen.
    – Das I-Kriterium führt dazu, dass weniger Weed von Belgien nach Zuid-Limburg geschmuggelt werden muss (Da die Nachfrage in NL staatlich ‚reguliert‘ wird)

    Gut, natürlich frage ich mich, was eine solche Garantie wohl wert sein muss. Einklagbar wird da wohl nichts sein. Wo kämen wir auch dahin, wenn Politiker auf Einhaltung ihrer Versprechen verklagt werden könnten…

    Nochmals zu fragen: Warum sollten die Coffeeshops aus Maastricht Zentrum entfernt werden? Wenn es beim I-Kriterium bleiben soll, wird sicher kaum jemand, der berechtigt wäre in einem Maastrichter CS einzukaufen, sich die Mühe machen, in das Coffeeshopghetto zu fahren. Die umgesiedelten CS werden mit weiteren, sehr einschneidenden Umsatzeinbußen zu kämpfen haben. Diese Läden sollen also, meiner Meinung nach, finanziell ruiniert werden.

    Wer profitiert denn dann nun davon? Meine These lautet ja nach wie vor, dass auf dieser Welt nichts passiert, was nicht auf den persönlichen finanziellen Vorteil von einzelnen hinaus läuft.

    – das verbleibende Geschäft in Maastricht soll auf weniger CS aufgeteilt werden.
    – Ausländer und Registrierungsunwillige sollen die illegalen Strukturen weiter unterstützen, weil ihnen ein legaler Einkauf verwehrt wird
    – Belgier sollen doch bitteschön lieber belgische illegale Strukturen unterstützen, als halbwegs legal in Maastricht einkaufen zu können.
    Also, cui bono? Warum ist Herr Peeters so erleichtert? Warum legen Herr Rutte, Herr Hoes und Herr op den Stelten so einen großen Wert auf das I-Kriterium?

    • Frank2

      Diese Nachricht zeigt eindeutig, das das I-Kriterium nur auf Wunsch der Belgier eingefuehrt worden ist.Eine Umsiedlung der Shops an den Stadtrand macht ueberhaupt kein Sinn.Als Shopbesitzer wuerde ich mich weigern und den Shop lieber schliessen.

      • kiff

        Ist der Umzug denn jetzt Freiwillig oder ein muß ??

      • Revil O

        Lasst Peerters erstmal beruhigt sein und Rutte soll weiterhin erstmal seinen innerlichen Abgang bekommen. Alle Erwartungen sollten auf Anfang des Jahres gelegt werden. Wenn die Niederlande mittlerweile nicht völligst auf ihre Verfassung scheissen sollte spätestens der Raad van Stad das I-Kriterium kassieren. Dann wäre es ein herrlicher Tritt in die Eier von Rutte & Co. und Peeters darf dann wieder weiterhin ganz beunruhigt sein.

    • Colonel Caracho

      Ich bin selber Deutscher, der seit 6 Jahren in Maastricht wohnt. Die Politik unterstütze ich nicht und rufe lieber meinen Dealer an, der bis vor anderthalb Jahren noch Coffeeshopangestellter war und wegen diesem Scheiß seinen Job verloren hat. In dem Sinne bin ich also ganz deiner Meinung.

      Diese „Ghettos“ sind allerdings nicht überdramatisch, da Maastricht nicht besonders groß ist. Ich hab mir das ganze auf der Karte angeschaut. Sowohl der Brusselseweg, als auch die Francois de Veyestraat sind noch relativ zentral und könnten sogar die Möglichkeiten verbessern, weil es eben zusätzliche Alternativen an einem anderen Ort gibt. Der Köbbesweg hat den Vorteil, dass dort Oost Maarland um die Ecke ist, was einer der chilligsten Orte in der Umgebung ist und dann höchstwahrscheinlich nur Kifferoverlast im Naturschutzgebiet verursacht. Gerade im Sommer hätte ich eigentlich nix dagegen, dort noch eine Quelle zur Verfügung zu haben. Momentan hat jeder Coffeeshop noch einen zweiten in 3 Minuten Fußwegreichweite stehen, also sehe ich für uns Konsumenten eher einen Vorteil in der Verteilung, wenn jeder zweite umzieht.

      Wie sich das ganze umsatztechnisch für die Betreiber auswirkt, wird sich dann zeigen. Mit den momentanen Beschränkungen profitiert niemand von Touristen, aber vielleicht können verlegte Rauchwarenfachgeschäfte auch von den Einwohnern in den jeweiligen Stadtteilen profitieren. Ich bin aber auch gespannt, ob und wann diese Verlegung überhaupt stattfinden soll. Diese Gerüchte gibt es schon seit Jahren und nix ist passiert.

      Abwarten und Gras rauchen :)

  • skraezy

    Ich kann das einfach nicht verstehen wie bescheuert man nur sein kann! Bei uns in Luxemburg geht man ja jetzt mit dem besten Beispiel vor,siehe die neue Anti-Cannabis Kampagne mit Radiowerbung,Bus-aufkleber und Video die bei uns im Fernsehen,Kino,usw gezeigt wird,die unserem Staat über 200.000€ gekostet hat. Die Kommentare und dass sie (Polizei) jetzt den like/dislike Balken mit über 500 dislikes und nicht mal 50 likes entfernt haben sprechen für sich…

    Übersetzung vom Video:

    „Verdammt ich finde mein Klassenzimmer nicht mehr.“

    „Es geht nicht,es ist doch scheiss egal!“

    „Deine Konzentration. Deine Kontrolle. Dein Leben.“

    Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=tsiQuDYflxA

    P.S. Sorry für das off-topic,aber so was dummes musste euch gezeigt werden.

    • Tom

      Man fragt sich auch auf welchem Planeten die Agitatoren leben, die in solchen „Horrorvideos“ ein solch gruseliges Bild malen. Klar gibt es Jugendliche, die Cannabis hemmungslos konsumieren und den ganzen Tag nicht wissen, wo oben und unten ist. Aber das ist doch die große Ausnahme ! Also, in meiner Schulzeit bin ich durch viele Klassen und Schulen (auch umzugsbedingt) gegangen, da sind mir Hunderte von Schülern begegnet. Solche extrem Gestalten gabs fast nie. Ich kann mich eigentlich nur an einen Einzigen erinnern (die Allermeisten hatten sowieso keinen Bock da drauf und haben sich lieber jeden Abend halbtot gesoffen (ist ja auch viel gesünder! vor allem für die Leber und das Gehirn !).

      Da wird aber so getan, als ob das ein Massenphänomen wäre ! Absurd !

    • eli

      HaHaHa, dieses Video ist an Lächerlichkeit ja kaum zu überbieten!

      Peinlich für Luxemburg.

    • Samenergustav

      Nur zur Richtigstellung, um dieses Projekt zur realisieren wurden private Partner zur Finanzierung ins Boot genommen. Die ist nicht staatlich gefördert!!
      Jetzt stell ich mir die Frage wer diese „Privaten Partner“ sein sollen?!?
      Pharmalobbyisten?

      • eli

        Initiative kommt von der Polizei. Also staatlich. Und die Schirmherrschaft ist auch staatlich, was man an den Löwen sehen kann.

        • Samenergustav

          Sie ist nicht staatlich Finanziert, wenn du dir die „öffentlichen Geldgeber“ ansehen würdest, findest du Private Kommerze, so wie Parastaatliche Institutionen! Ausserdem stand in der grössten Luxemburger Zeitung, dass es auch anonyme Geldgeber gibt! Offtopic, informier dich ordentlich

          • Tom

            Ein Modellversuch in Israel zeigte jetzt wieder kürzlich, das Cannabis viele Ultrateure Medikamente der Pharmaindustrie überflüssig machen würde. Von daher kann ich mir sehr gut vorstellen, wer die „anonymen Geldgeber“ sind, die diese Volksverdummung finanzieren.

          • Tom

            vergessen:

            http://www.tagesschau.de/videoblog/zwischen_mittelmeer_und_jordan/videoblogschneider314.html Geht um eines der Hauptleiden in westl. Ländern Arthritis/Arthrose u. andere. Kein Wunder, das die Krankmach-Konzerne der Pharmaindustrie das verhindern wollen.

    • Colonel Caracho

      Reefer Madness 2.0 :D

  • Hanfbauer

    Zu diesem Video: „Kiffen macht gleichgültig“ heißt es ja immer.

    Na und ? ist mein Leben! Punkt

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