Haarlem startet die Keurmerk

Keurmerk Coffeeshops Print (verschoben)Am Dienstag den 5. November startet Bernt Scheiders, Bürgermeister der Stadt Haarlem, das Gütesiegel für Coffeeshops die „Keurmerk“. Haarlem ist damit die erste Gemeinde in den Niederlanden, die so ein Gütesiegel einführt. An der Entwicklung waren beteiligt: Das „Team Haarlemse Coffeeshopondernemers“, die „GGD Kennemerland“, die Stiftung „Drugsbeleid“, die Stiftung „We Smoke“, die Stiftung „Mediwiet“ und die Gemeinde. Die Keurmerk gibt an, ob sich ein Coffeeshop an besondere Regeln nach den AHOJG – Kriterien hält. Acht Coffeeshops erhalten sofort die Keurmerk.

Bürgermeister Schneiders ist sehr zufrieden: „In der Vergangenheit gab es häufiger Probleme und ich musste Sanktionen gegen die Coffeeshops verhängen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammen gesetzt, um eine Lösung zu finden. Die Keurmerk sieht unter anderem Anti-Aggressions-Training, Verhalten im Falle eines Überfalls und Schulung zur Erkennung der verschiedenen Ausweise zum Altersnachweis vor. Zusätzlich zu den nationalen Gesetzen, halten sich die Coffeeshops somit noch an weitere Regeln. Ich bin mir sicher, dass die Coffeeshops die Keurmerk zu sicherem und verantwortungsvollem Handeln nutzen. Für diese Coffeeshops gelten dann auch mildere administrative Sanktionen. Haarlem will damit zeigen, dass es für Coffeeshops in einer Gemeinde unterschiedliche Regulierungen geben kann“, so Bürgermeister Schneiders.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • kcdkmckdmckdm

    aber dass wichtigste sauberes,sicheres gras beinahaltet es nicht…..Das wäre die mindestvoraussetzung

    • Revil O

      Da stimme ich dir zu.
      Doch ist es ein Modell ( auch für viele andere Gemeinden mit Coffeeshops) das ein vertrauenvolles Miteinander zwischen Gemeinde , Bürgermeister , Coffeeshops ermöglicht, ganz anders als die Coffeeshoppolitik vieler Gemeinden die letzten Jahre .
      Bestes Beispiel für´s Gegenteil ist gegenwärtig Maastricht , neben einigen anderen Städten in Zeeland und Noord Brabant.
      Von den vergangenen Regierungen die letzten Jahre in Den Haag ganz zu schweigen.
      Für mich sollte die Keumerk Vorbildcharakter besitzen und somit sollte eine legale Versorgung für Coffeeshops nur noch eine Frage der Zeit sein!!

  • xy

    gänzlich offtopic: auf rtl läuft seit ca. ner stunde wieder die gewohnte desinformationsmaschinerie feat. minderjährige dauerkonsumenten. und immer sind die bööösen dealer schuld, nie die eltern blah blah… hanf ist soo gefährlich! na dann mal gute nacht!

    • Ganz schlimmer Beitrag gewesen. Ich weiß gar nicht, warum ich gehofft habe, dass mal neue Impulse von RTL kommen. Es war auch deutlich klar, dass die mehr Material haben, aber alles was auf ein Umdenken in der Drogenpolitik hindeutete wurde gnadenlos weggeschnitten.

      • Sebastian

        Warum wird etwas weggeschnitten, das auf ein Umdenken in der Drogenpolitik hindeut, wem wird damit gedient?
        Sind das etwa die Vorgaben der Werbepartner?
        Sehr Aufschlußreich den Werbeblock mitzuschauen um zu gucken welches Zielpublikum angeschprochen werden soll.
        PS:Habs zum Glück nicht geguckt.

  • Sebastian

    Ich war einmal mit dem Fahrrad durch Haarlem gefahren, und an einer großen Brücke mußten wir warten, die Fahrbahn wurde gerade hochgeklappt und einige Schiffe und Boot schickten sich an diese zu passieren. Immer mehr außergewöhnliche teils historische Boote reihten sich aneinander, was wir als Touristen sehr toll fanden. Einige Fahrradfahrern warteten schon an der Brücke, als eine Frau sich kurz dazu stellte, die Situation überblickte und sich wieder auf ihr Fahrrad schwingend laut verkündete: „Ik neem een ander Brug.“

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