Überfall auf Coffeeshop in Dordrecht

Taser-Schusswaffe - Creative Commons

Taser-Schusswaffe – Creative Commons

Der Coffeeshop „Indica“ am Fischmarkt in Dordrecht (Provinz Südholland) ist am Sonntag überfallen worden. Dabei wurde auch Gebrauch von Schußwaffen gemacht. Eine Spurt zu den Tätern fehlt bisher.

Kurz nach 20 Uhr am Sonntagabend betraten drei maskierte Männer den Coffeeshop. Sie bedrohnten das Personal und eine unbekannte Anzahl von Besuchern. Es enstand eine Handgreiflichkeit und eine Person wurde von einen Schuß mit einem Taser getroffen. Genaues über die Abfolge ist nicht bekannt.

Die drei Täter konnten mit einer unbekannten Menge an Geld flüchten. Es gibt weder eine konkrete Beschreibung der Täter, noch konnte die Polizei eine Fahndung einleiten, weil der Notruf an die Polizei erst eine Stunde nach dem Überfall einging. „Das hat dann keinen Sinn mehr“, so ein Sprecher der Polizei.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • kiff

    Die drei Täter konnten mit einer unbekannten Menge an Geld flüchten.

    Ahh , also ich hätte was anderes genommen ;-))

  • Scheiß Geschichte. Dordrecht ist recht konservativ (VVD-Bürgermeister!). Es könnte passieren, dass der Betreiber doppelt gestraft ist: Der Shop könnte geschlossen werden.

    • xy

      ist ja auch logisch. jede tankstelle oder bank wird ja bekanntlich auch geschlossen, nachdem sie überfallen wurde… ;-) das ist so eine kranke logik, da komm ich einfach nicht mehr mit.

      • *lol* Fast genau dasselbe habe ich gerade beim abdrehen der neuen DEA-Folge gesagt ;-)
        Die Argumentation ist folge: Coffeeshops unterliegen einer Duldung. Es wird geduldet, wenn bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Wenn Aber der Betreib Gefahren für die Umgebung bietet, dann wird nicht mehr geduldet. Tankstellen haben keine Duldung, die sie verlieren können, auch wenn ich mir das bei den Mineralölkonzernen manchmal wünschen würde…

      • Asntifaschist

        Es kommt immer darauf an WER überfällt…und ob da überhaupt ein „Interesse“ an der Aufklärung besteht……. Außerdem: So hoch kostspielige „Waffen“ wie moderne „TASER“ sind nicht so einfach zu bekommen…. da sind „normale“ Waffen sicher einfacher zu beschaffen…….. Die Gewalttäter WOLLTEN also nicht töten, scheinen „gewußt“ zu haben, dass sie nicht von der Polizei angegriffen würden……oder habe ich da einen Denkfehler???????….

        • high society

          Wenn man einen Überfall begeht, geht man eigentlich davon aus, dass man eben keinen Kontakt mit der Polizei bekommt – sonst wäre das Risiko zu hoch und man führt den Überfall nicht aus.

          Um sich gegen Coffeeshopmitarbeiter und -kunden zu behaupten, reichen Waffen wie Taser vollkommen. Dass es einfacher ist, an scharfe Waffen zu kommen als an Taser, würde ich so nicht bestätigen. Letztendlich ist es dann nämlich eine Frage des Strafmaßes – wenn ich dann doch erwischt werde – ob ich eine scharfe und direkt tödliche Waffe dabei habe oder „nur“ einen „Außer-Gefecht-Setzer“ wie einen Taser.

          Ich bin mir nicht sicher, was Du mit Deinem Post andeuten willst… Aber zu behaupten, da würden öffentliche Stellen hinterstecken ist nichts als eine haltlose Verschwörungstheorie. Damit begeben wir uns nur auf deren Niveau der Verallgemeinerungen und Vorurteile…

    • Revil O

      Hat man ja bestens am Beispiel Helmond gesehen.
      Und solch ne krause Logik von Seiten der Behörden wird sogar noch von einem Gericht bestätigt!!!
      Schöne neue Welt!!! ^^

  • Antifaschist

    Seltsam, dass die Polizei DA nicht eingeschritten ist! Erinnert mich stark an „unrühmliche Zeiten Deutschlands“…….

    • Sebastian

      Wohl weil die Polizei erst eine Stunde später gerufen wurde, was auch seltsam ist, aber wenn solch ein Vorfall zur Schließung führen kann, gabs bestimmt ersteinmal Diskussionen.

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