Maastricht, Maastricht, Maastricht

Lot flieht aus Sodom, Holzschnitt aus der Schedel'schen Weltchronik

Lot flieht aus Sodom, Holzschnitt aus der Schedel’schen Weltchronik

In unserer Lieblingsstadt in Limburg ist momentan alles chaotisch. Während Bürgermeister Onno Hoes sich dabei erwischen lässt, wie er mit einem 24 jährigen Jüngling in der Öffentlichkeit knutscht und dabei einen gesellschaftlichen Diskurs über die Vorbildfunktion des Amt des Bürgermeisters ausgelöst hat, hat die Stadtverwaltung eine Pressemitteilung herausgegeben, die besagt, dass alle Coffeeshops der Stadt wieder für alle Einwohner der Niederlande geöffnet sind. Das ganze ist absurd, wenn man sich die Klage gegen Marc Josemans in Erinnerung ruft, in der ihm ein Verstoß gegen das Werbeverbot vorgeworfen wurde, weil er ziemlich genau die selben Informationen in einem Flugblatt an die Anwohner verteilt hat.

Die Pressemitteilung wurde herausgegeben, weil jetzt alle Zwangschließungen der Coffeeshops beendet sind. Rein theoretisch dürften jetzt wieder alle 14 Coffeeshops der Gemeinde öffnen. Tun sie aber nicht, wie der VOCM nach der Pressemitteilung bestätigte: Das „Easy Going“, das „Cool Runnings“ und das „Smokey“ bleiben trotzdem geschlossen, da man erst die Entscheidung des Raad van State abwarten wolle, die spätestens im Frühjahr getroffen werden muss. Man erhofft sich, dass dann die Zwangsdiskriminierung in Maastricht und allen Coffeeshops mit I-Kriterium ein Ende haben wird.

Die anderen Coffeeshops halten sich laut Gemeinde vorbildlich an die Regeln, was viele Kontrollen bestätigt haben. Jeder Kunde muss einen aktuellen GBA-Auszug bei sich haben (eine Regelung, die laut Josemans so nur in Maastricht und Eindhoven gälte), um einen Coffeeshop betreten zu dürfen.

Währenddessen spitzen sich die Zustände auf den Strassen weiterhin zu. Dort an Drogen zu kommen ist weiterhin für jeden Menschen, unabhängig von Herkunft und Alter, möglich. Am letzten Sonntag verstarb das Opfer einer Schießerei, die laut Josemans den Strassendealern zuzuordnen sei.

Die Situation in Maastricht bleibt also weiterhin spannend.  Onno Hoes steht unter enormen Druck, weil er durch seine Knutsch-Affaire nun auch die Moralapostel gegen sich aufgebracht hat. Und gerade diese sind es doch, die bisher den strikten Kurs des Bürgermeisters unterstützt haben. Die Oppositionsparteien nutzen die Situation natürlich aus, um gegen den ehemaligen Saubermann zu wettern.

Dieser gibt sich reumütig: Er habe zuviel getrunken.

Das erklärt Einiges.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Ivo

    Den goldenen Panda mit Platinüberzug für Ono bitte!

  • Revil O

    Jo!! Aber mittlerweile bitte nen XXL Panda.

    • Onno Hoes hat bereits 2012 den goldenen Panda für sein Lebenswerk erhalten. Im Ernst: es sterben Menschen wegen seiner Politik. Das muss man sich mal klar machen. Und der gute hat nichts besseres vor, als sich auf Partys volllaufen zu lassen und mit jungen Kerlen rumzuknutschen…

      • Revil O

        War für mich alles eine Frage der Zeit mobo. Das „Macke“ ne absolute Zumutung für seine Stadt ist sind man den ganzen Resultaten die letzte Zeit. Geschlossene Coffeeshops und somit weniger Gelder für die Stadt. Erhöhtes Unsicherheitsgefühl der Menschen in Maastricht und somit wohl auch weniger Wohn- und Lebensqualität. Und letzendlich der erste Tote Dank der weisen Politik dieses Vollidioten!!! Wollen wir hoffen das es dort bei Zeiten nicht noch mehr eskaliert.

      • Revil O

        Ach ja…. und undemokratisch verhält sich unser „Macke“ auch denn er scheißt schon länger auf die Meinung vom Gemeinderat in Maastricht.

  • miregal

    Lustig, der schießt sich selber Löcher in die Knie. Was eine arme Wurst, typisch Politiker halt. Das Maßband bei anderen genau anlegen, bei sich ist er aber großzügig. Er hat zu viel getrunken, nich schlecht die Entschuldigung. Hätte er mal zu viel geraucht, dann wäre er pennen gegangen. Ein großes L für den Panda aus M.

  • Ihr seid erbärmlich

    „Während Bürgermeister Onno Hoes sich dabei erwischen lässt, wie er mit einem 24 jährigen Jüngling in der Öffentlichkeit knutscht […]“ Das ist jawohl eine absolute Frechheit! Was geht in euren vorgestrigen Köpfen bitte vor, wenn ihr nichts anderes zu tun habt, als etwas an seiner Sexualität zu bemängeln? Es kotzt mich mitlerweile nur noch an, dass jeglicher Vorwand genutzt wird, um über die Tatsache, dass ein fehlgeleiteter Politiker homosexuell ist, zu berichten. Wenn der Herr eine Frau gewesen wäre, dann wäre eure Hassfigur wahrscheinlich ein Held, weil er es geschafft hat eine junge Frau auf sich aufmerksam zu machen. Ihr kleingeistigen Homophoben seid kein Stück besser als andere Gruppierungen, die die Menschheit zwanghaft versuchen einzuteilen. Dieser Blog wird von der Qualität her immer schlimmer, dies sieht man auch daran, dass viele tolle Kommentatoren nicht mehr kommentieren. Eure nichtsbringenden Rechtfertigungsversuche könnt ihr euch an dieser Stelle auch sparen!

    • Es geht nicht mal im Ansatz um seine Homosexualität. Es geht darum, dass er besoffen seinen Ehemann betrogen hat. Und ich gebe nur wieder, wie es die Medien zerfleischen. Ich habe weder was gegen seine Homosexualität, noch dagegen, dass er promiskuitive Tendenzen zeigt. Sondern dass er dabei gleichzeitig den Hüter der Moral spielt.

      • Revil O

        Eben. Aber das hat unser Mr. erbärmlich hier wohl nicht auf seinen Schirm gehabt sondern er töhnt hier lieber rum und möchte gerne dieses Blog in den Dreck ziehen. Ich habe nichts gegen Menschen die homosexuell sind. Auch habe ich nichts gegen Leute die sich mal gerne einen heben. Aber ich habe was gegen Typen die andere Menschen als “ Abschaum“ öffentlich titulieren obwohl diese Menschen nichts anderes gemacht haben wie jahrelang Geld in eine Stadt gebracht haben und dafür nen schönen Tag dort hatten ohne anderen Menschen dabei etwas zu tun. Auch habe ich was gegen Typen die mit ihrer “ Macke“ am Kopf bei sehr vielen anderen Menschen Probleme verursachen. Sei es bei den Bewohnern dieser Stadt , vielen ehemaligen Arbeitnehmern und Steuerzahlern die jetzt aber keine Arbeitnehmer mehr sind . Auch habe ich was gegen Typen die den Moralritter miemen aber öffentlich doch gerne saufen und rum machen aber andere Leute öffentlich titulieren.

    • Tom

      Kann nur mobo und den anderen Recht geben, du fühlst dich in deiner Homosexualität angegriffen (wahrscheinlich ständig und überall). Aber darum geht es nicht ansatzweise und das hast du in deinem Köpfchen nicht verstanden.

      Es geht um ein Problem, das wir schon seit dem Mittelalter kennen: Stock-Konservative, die mit ihrer „Alles-Verbieten“-Mentalität den Leuten das Leben zur Hölle machen, gleichzeitig aber selbst Freizügigkeit (in Form von Toleranz für Schäbigtes Verhalten) für sich in Anspruch nehmen wollen. Im Mittelalter waren es die Inquisitoren (die auch oft schwul waren !) Heute sind es ihre wiedergeborenen Nachfolger von der VVD.

      Die Leute hätten sich hier genauso aufgeregt, wenn 2. Ober – Moralist Onno Hoes seine Ehefrau in aller Öffentlichkeit betrogen hätte. Wirft ein deutliches Licht auf den sogg. „Charakter“ dieses Mannes.

      • pseicoman

        Genau, ergänzend vielleicht hinzugefügt, gerne hatten aber viele Inquisitoren auch die Frauen, die man dann aufgrund ihrer verhexten Verführungskäfte später leider verbrennen musste.. Was passiert wohl mit dem jungen Mann..?

        • Tom

          Das ist so einem „Charakter“ wie Hoes wohl egal, der will nur sein Rohr verlegen :D (mir tut der junge Man auch leid). Das Schlimme ist, das er es in der Öffentlichkeit tut.

          Vor dem sollte man nur noch ausspucken und schnell weitergehen, um vor dem Gestank eines verdorbenen Charakters wegzukommen. Widerlich

    • Hanfbauer

      Tja Hoes, sie haben dich erwischt und jetzt heulst du hier rum, weil du die Toleranz bei anderen vermisst, die du selbst nicht aufbringst. Wer auf einem so hohen Ross sitzt wie du, fällt eben schnell runter :-) und mir ist es völlig egal, ob du schwul bist oder nicht ! Wenn es eine Frau gewesen wäre hätte ich dich mindestens ebenso verlogen und abstoßend gefunden.

  • Revil O

    Ey Macke!!!!! Bist du das hier höchstpersönlich…………..

  • BigSmoke

    also ich versteh das nich
    em… mobo wieso gibt es auf deiner Homepage kein Forum ?

    • blah

      +1

      Ein Forum hier zusätzlich wäre wohl das i-Tüpfelchen. :)

      • Wir hatten im kiffertalk ein Forum gehabt. Wurde kaum genutzt. Ein Forum ist zudem sehr zeitintensiv aufgrund der deutschen Rechtslage…

        • blah

          Schade…

          Die Seite ist wohl momentan (?) nicht erreichbar.
          Gibt es sonst Foren, wo zeitnah über CS gesprochen wird?

          • Kiffertalk ist Geschichte. Deutsche Gesetzgebung… Die hätten einen jugendschutzbeauftragten einstellen müssen…

          • blah

            Oder englische, aktuelle Foren?

          • blah

            Auch dort sind Kommentare zu CS außerhalb von Adam leider uralt.

        • Revil O

          Kann euch vorschlagen bei uns mal vorbeizuschauen.
          http://www.kifferforum.grow.de
          Ist ne herrliche Community und ich bin mit unserem „Kern“ von einigen Leuten schon mehrere Jahre dort aktiv.
          Egal worum es bisher ging bis jetzt wurde jede Frage immer zur allgemeinen Zufriedenheit dort beantwortet.
          Haben dort auch ein cooles Grow-Board wo viele Fragen von echten Cracks beantwortet werden . ;-)
          Segeln seit Sommer dieses Jahres unter der Flagge von der GROW.
          Der Lörni Jörni von der DEA ist auch bei uns und bereichert unser Forum schon lange mit seinen Wissen und seiner witzigen und lieben Art. :-)
          Schaut rein ich würde mich freuen.

  • onnohurehoes

    Onno hat sich selbst ein dickes Ei gelegt:-) Ist schon eine Charakterschwäche seinen Lebenspartner zu hintergehen. Das beste war seine Aussage, dass er zuviel gesoffen hat. Das der zuviel säuft, merkt man auch an seiner Politik. Selbst Toleranz erwarten doch selbst absolout nicht tolerant zu sein….Das ist einfach ein Arschloch wie er im Buche steht. Ah ja, den ersten Toten aufgrund einer Schießerei in Maastricht gibt es schon…..Wahnsinn, der Typ.

  • xy_ungeloest

    hat was von ‚richter gnadenlos‘, ronald schill. :-) selbst forrest gump wusste es: dumm ist der, der dummes tut. egal ob homo oder hete!

    • pseicoman

      Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass jemand ihm etwas ins Glas geschüttet hat und der junge Mann auf ihn „angesetzt“ wurde.. klick, klick und schon ist ein Foto für die Presse da. Klingt unwahrscheinlich, aber möglich wäre es..

      • Der junge Mann war ein Bekannter des Ehepaares.

  • Völler

    Mäßigt euch. Schießereien und Angriffe auf Coffeeshops gab es schon vor der „Wietpas-Politik“. Die Schuld hier bei Onno Hoes zu suchen ist absolut falsch. Die Schuld liegt bei der Person, die abgedrückt hat. Ihr schreibt als stünde Onnos Politik in direktem Zusammenhang mit dem Tod einer in eine Schießerei verwickelten Person.

    Und ihr reagiert jetzt also alle frei nach dem Motto: Auge um Auge…? Ich dachte erst, ich verlese mich. Weil Onno intolerant ist, fangt ihr jetzt an dies auch zu sein? Das ist die absolute Heuchlerei. Ihr entzieht euch damit einen großen Teil des Bodens eurer Argumentation.

    Ich bin ein Leser der ersten Stunde und bisher immer froh darüber gewesen, dass ihr (besonders du Mobo) auf solch subjektiv verfärbte Berichterstattung verzichtet habt. Vielleicht solltest du darüber nachdenken, was dich zu Anfang bewegt hat, was aus deinem Projekt mittlerweile geworden ist und ob du nicht vielleicht irgendwo falsch abgezweigt bist und zum Ursprung zurückkehren solltest. Du machst mittlerweile so viel, dass du scheinbar dein vorhandenes Talent aufteilen musst. Darunter leidet die Qualität.

    • Die Entscheidung, wie mit der Coffeeshoppolitik in einer Gemeinde umgegangen wird unterliegt der persönlichen Entscheidung des Bürgermeisters. Der Amtsinhaber entscheidet und muss sich nicht der Meinung des Rates unterordnen. Ja, ich gebe Hoes zumindest Teilschuld an der Situation. Und das habe ich auch schon zu Beginn von „Kein Wietpas!“ Getan. Die Knutschaffaire ist mir eigentlich egal, da ich Amt von Privatsleben trenne, aber es passt perfekt als Möglichkeit zur Verdeutlichung, dass der Mann sehr ambivalent handelt.

      • Der Tenor kommt von der Regierung. Aber die Bürgermeister Entscheiden, wie damit umgegangen wird.

      • Völler

        Es ist in meinen Augen nicht der richtige Weg. Hier stand ja auch noch nie dein Privatleben zur Diskussion, um deine Authenzität zu prüfen. Was du schreibst liegt alleine in deiner Hand und, dass es sich bei „Kein Wietpas“ nicht um eine unparteiische Plattform handelt, ist mir durchaus bewusst. Wie auch, bei einem solchen Thema? Die Semi-Seriösität zu wahren (Semi-Seriösität nur, weil es sich leider um eine illegale Substanz handelt), sollte trotzdem höchstes Ziel sein denke ich.
        Wenn es dir wichtig ist, Onno Hoes eine gewisse Ambivalenz nachzuweisen, sollte dies (meiner Meinung nach) alleine auf Basis seines politischen Handelns geschehen. Privatleben und seine politisches Handeln miteinander zu vermegen und zu vergleichen ist nicht sonderlich professionell.

        • xy_ungeloest

          http://www.telegraaf.nl/prive/22115971/___Toyboy__Onno_Hoes_ontmaskerd___.html

          steht doch sogar in der niederländischen presse, so what? ist nun mal so, wenn man sich für ein amt wie das des bürgermeisters entscheidet. man steht im fokus der öffentlichkeit und sollte sich solche ’skandale‘ und skandälchen besser nicht leisten. ich kann da nur noch mal den schill erwähnen… die trennung von amt und privatleben scheint einigen politikern wohl eher schwierigkeiten zu bereiten.

          ein herr hoes, der sich in der öffentlichkeit mit einem ‚toy boy‘ (so nennt ihn die niederländische presse!) erwischen lässt, ist in meinen augen auch nicht besonders professionell.

          onno hoes hat viele menschen, die nach maastricht kommen, als ‚abschaum‘ bezeichnet. wo ist das bitte noch politisch oder gar professionell?

          • Eben! Ich habe die Diskussion nur aufgegriffen. Aus der Knutsch-Geschichte ein politikum zu machen ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

          • Sebastian

            Werf jetzt mal so in den Raum, das der Onno immer sehr stoned aussieht. ;-) Privat und im Beruf. Kann man das trennen? Wenn jemand privat krank ist, ist er das auch im Beruf.

          • Völler

            Naja, Onno scheint es schon zu gelingen Privates von Beruflichem zu treffen. Euch gelingt es nur nicht. Ihr vermischt doch beides miteinander. Hoes hat sich besoffen und ist fremd gegangen. Ich sehe hier keinen Amtsmissbrauch bzw. Nutzung seiner Amtsmacht, um den jungen Mann zu verführen.
            Desweiteren habe ich nie die Professionalität Hoes‘ zum Thema gemacht, lediglich die, der Berichterstattung hier. Zu sagen: Der Hoes ist nicht professionell, warum sollten wir es sein?, entspricht nicht meiner Vorstellung von guter Argumentation.
            Unser gemeinsames Interesse ist es, die Diskriminierung zu bekämpfen. Das dachte ich zumindest bisher. Der richtige Weg wäre es, die Leute eines Besseren zu belehren. Das kann funktionieren, indem man Leute öffentlich bloß stellt. Nur ob man sein Ziel auf diese Weise erreichen will, bleibt fraglich.
            Zu Mobo noch: Ich will dich auch nicht allzu heftig kritisieren, weil ich es sehr schätze, wie du dich für die Sache einsetzt und, dass du den Mut aufbringst, dich in der Öffentlichkeit für ein Thema einzusetzen, dass einem in Deutschland schnell viel Ärger einbringen kann. Ich selber habe diesen Sprung noch nicht geschafft. Ich will einmal Kinder unterrichten und denke, dass sich der Kampf für eine tolerantere, aufgeklärtere und rationalere Drogenpolitik mit meinem Wunsch nicht vereinbaren lässt.
            Trotzdem denke ich, dass du es durchaus auch zum Politikum machst, wenn du dieses Thema auf einer politischen Plattform (die Kein-Wietpas in meinen Augen ist) zur Diskussion bringst.

          • xy_ungeloest

            zu onno (als bürgermeister) und dir (als angehendem lehrer) kann ich nur sagen: vorbild-funktion. nun klar?

          • Völler

            Nein, nicht ganz klar. Okay, sich zu betrinken ist natürlich nicht gesund und sollte vermieden werden. Aber inwiefern habe ich meine Vorbildfunktion missachtet?

          • xy_ungeloest

            lass dich als lehrer mit weed erwischen, und du bist beruflich weg vom fenster. kannst deine vorbild-funktion nicht erfüllen (so agumentieren DIE, nicht ich). bei onno hoes ist es ähnlich: wer wählt den denn noch? ist so eine person (für die partei) noch tragbar, die mit gespaltener zunge spricht bzw. eine derartige doppelmoral an den tag legt? der niederländische wähler wird entscheiden (falls die presse die geschichte nicht schon vorher an die große glocke hängt; siehe wulff und seine ex).

            lass dich als kommunalpolitiker mit gras / koks / nutten erwischen, und eine schlagzeile in der b**d ist dir sicher. da mischen sich dann auch amt und privatsphäre.

            kann man ja alles machen, nur sollte man sich dabei nicht erwischen lassen. womit wir wieder beim eigentlichen thema wären: dem verbot von hanf. ohne verbot keine schlagzeile. ohne verbot kein drohender job- und führerscheinverlust. jetzt etwas klarer?

          • Völler

            Jetzt klarer ;). Ich habe das zunächst als Angriff auf meine Person gelesen, scheint ja nicht der Fall zu sein. Ich verstehe auch deinen Standpunkt. Liegt am Medium, dass ich das so falsch verstanden habe. Aber genau die Einstellung ist es, die mich stört: Wenn Leute in ihrer Freizeit das Mittel ihrer Wahl konsumieren oder ihre Liebschaften ausleben, dass denselben das im beruflichen Leben angelastet wird. Obwohl Hoes sich da scheinbar tatsächlich des häufigeren in Zwiespaltigkeiten manövriert, würde ich diese trotzdem nicht zur Gegenargumenation nutzen. Letzten Endes liegt es aber in der eigenen Verantwortung, welche Art und Weise man wählt. Feine Diskusion :). Schönes Wochenende euch.

          • Tom

            Da bin ich überhaupt nicht deiner Meinung. Ein Politiker steht in der Öffentlichkeit (ganz besonders als Bürgermeister einer großen Stadt!) und hat damit eine „Vorbildfuktion“ auch und ganz besonders in seinem Privatleben, das ist in jeder Demokratie dieser Weltr so Punkt.
            Ein Politiker hat sich schließlich freiwillig dazu entschlossen in die Öffentlichkeit zu gehen, also darf er sich über dieselbe Öffentlichkeit dann auch nicht beschweren, wenn er Fehler macht. Das gehört zum Beruf Punkt.

            Ein Bürgermeister, der sich in aller Öffentlichkeit betrinkt, und seinen Partner /Partnerin betrügt, gleichzeitig aber intentsive Anti-Cannabis Kampagnen betreibt, ist milde ausgedrückt – unglaubwürdig Punkt.

            Und natürlich gehört sein Pivatleben dazu, es zeigt, was für ein Mensch einer in Wahrheit ist, er greift mit seinen Gesetzen (Opiumgesetz zB !) ja auch sehr tief in das Privatleben der Menschen ein. Dieses und das BTMG in Deutschland beinhaltet eine umfangreiche Kriminalisierung, jedes Einzelnen,der mit „verbotenen Substanzen“ in Berührung kommt, die idR. mit einer fast Kompletten Entziehung sämtlicher Grundrechte einhergeht (Hausdurchsuchungen, Verhöre, Gefängnis etc).

            Ich finde schon, das es wichtig ist, zu wissen, wie Politiker sich im privaten Umfeld „verhalten“ Es zeigt von WEM wir wirklich regiert werden !

          • Das Problem ist, dass Hoes + Ehemann starker Teil des Boulevard sind. Bürgermeister und bekannter Fernsehmoderator, das stünde bei uns in der BILD und Bunte. Damit wird die Privatssphäre automatisch zum Politikum. Das ist nicht schön aber es lässt sich nicht wegleugnen. Erinnert mich an die Wulf-Medienschlacht bei uns. Wobei er ein höheres Amt hatte.

      • xy_ungeloest

        bin ebenfalls ein ‚leser der ersten stunde‘. kann mobo nur zustimmen! herr hoes scheint mt zweierlei maß zu messen. ’nuff said.

  • Sebastian
  • kiff

    Bei den ganzen Diskusionen über Onno geht die eigendliche Nachricht
    der “ Pressemitteilung “ unter. Ich finde es gut das die CS in Maastricht
    geschlossen bleiben solange es die Zwangsdiskriminirungen für Ausländer
    giebt.

    • blubb

      Sowas passiert halt, wenn man sich nicht auf Sachargumente bezieht, sondern in den privaten Schubladen von Menschen rumschnüffelt mit dem Ziel etwas zu finden – egal was, Hauptsache man kann etwas schreiben.

      Wenn der ausgesuchte Inhalt dann auch noch zu dem eigenen homophoben Charakter passt, dann gibt es für manch einem asozialen Subjekt kein Halten mehr. Hier manchmal sehr schön zu sehen. Vielleicht ist es mal an der Zeit sich über Richtlinien beim Verfassen von Beiträgen Gedanken zu machen?!

      • Tom

        Nein, sowas passiert halt, wenn man mit frei erfundenen „Sachargumenten“ (Overlast) ein Problem herbeiredet, das in Wahrheit so nie existiert hat und man nun – aufgrund falscher (weil völlig unnötiger) Gegenmaßnahmen genau dieses Problem (Overlast durch kriminelle Banden) jetzt tatsächlich hat.

        Das es hier nicht um deine sexuelle Ausrichtung – die du wie eine Art Heiligenschein vor dir herträgst – geht hast du aber schon kapiert oder ?

      • kiff

        Es geht doch im Bericht um Maastricht , Pressemitteilung und
        die CS die geschlossen bleiben. Onno wird nur nebenbei bemerkt
        und das ist auch gut so. Mann muß aber nicht dauernd darauf rumreiten . Maastricht steht auch noch wenn Onno lange nicht mehr ist. Ich glaube so langsam ich bin im Kindergarten.

  • big booty hoes

    hoes soll zurücktreten!

    • xy_ungeloest

      wow, die gehen ja derbe ab! haste den schaden, brauchste für denn spott nicht zu sorgen.

      würde herr hoes eine andere politik machen, nämlich die, die probleme löst und nicht verschärft (z.b. straßendealer), dann würde ihm diese häme sicherlich nicht in dieser form entgegenschlagen. ich weiß nicht was herr hoes sonst noch so an politischen zielen verfolgt. aber bei einer derartigen häme vermute ich, dass seine konservative schiene in maastricht auf keine große gegenliebe stößt.

      zum thema ‚die shops machen trotzdem nicht auf‘: eigentlich eine lustige idee, so lange zu warten, bis jemand angekrochen kommt und bitte bitte macht um den alten ’normalzustand‘ wieder herzustellen weil man selbst nicht herr der lage wird bzw. keine eigene lösung findet. ist auch besser vorher abzuwarten. die gegenseite wartet sicherlich nur auf einen fehler um wieder repressiv vorgehen zu können.

      • pseicoman

        Für mich sind das Anzeichen, dass der Trend in der NL, aber auch in Europa gedreht hat. Irgendwie erfahren in den letzten Jahren viele Bürger ‚konservativ‘ vor allen Dingen durch Banken und Reiche retten und bevorzugen, Politiker privilegieren und indem das Volk in seinen kleinen Freiheiten beschränkt wird, ganz gerne unter Hinweis auf die schützenswerte Volksgesundheit. Einfache Menschen werden verfolgt wegen Bagatellen und Konzerne und Leader dürfen sich offen bereichern, ohne das etwas passiert. Das ist der Stoff aus dem Rebellionen entstehen. Da wird es Zeit, den ein oder anderen Onno der Meute preis zu geben und einfach die Zügel zu lockern.. vor allem im Hinblick auf den Paradigmenwechsel in USA.

        • Sebastian

          Diese Sendung passt dazu, hat mir gefallen.

          BR Bayern 2: “Haschisch freigeben: Was spricht eigentlich dagegen?” mit Prof. Lorenz Böllinger (Schildower Kreis)

          http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-b6/_AiS/_y4P9-bP/131126_1200_Tagesgespraech_Drogen.mp3

          gefunden und gehört dank:
          http://www.alternative-drogenpolitik.de/2013/12/07/br-bayern-2-haschisch-freigeben-was-spricht-eigentlich-dagegen/

          PS.:Eine Anruferin berichtet von einer Knasterkultur rund um München vor 200 -300 Jahren.

          • pseicoman

            Danke, Sebastian, habe mir die Stunde gegönnt, die Sendung macht Hoffnung. Und sie ist wirklich sachlich und klammert auch die Gefahren weder durch zu frühen Konsum noch durch gestrecktes Cannabis nicht aus. Lohnenswert!

            Die Knasterkultur verdeutlicht mir so Einiges, was ich mir bis jetzt in unserer wirklich alten Familie nicht erklären konnte. Tatsächlich habe ich auf Fotos aus dem späten 18. Jahrhundert noch so eine Pfeife gesehen. Doch in späteren Bildern ist sie dann verschwunden..

          • Tom

            Ja, erstaunlich für eine Sendung aus Bayern, man hat sich tatsächlich mal um eine Sachliche Betrachtung des Themas bemüht.

            Obwohl die Experten (trotz unzähliger Dr-Titel) einiges „vergessen“ haben zu erwähnen. Beispielsweise bei der Wirkung von Alkohol versus Cannabis auf das Gehirn. Eigentlich sollten doch so „ultraversierte“ Experten wissen, das Alkohol Nervenzellen (insbesondere Gehirnzellen!) zerstört, weil es ein schwaches Nervengift ist. Das tut THC eindeutig nicht. Insofern ist der Alkohol auch für das Gehirn mit Sicherheit um einiges schädlicher als THC.

            Außerdem wurde der wahre Grund, warum früher soviele Heroin-Abhängige auch Cannabis konsumiert haben schlicht verschwiegen. Dealer kennen keinen Unterschied zwischen weichen und harten Drogen, sie verkaufen eben alles. Und wenn einer beim Dealer Cannabis kauft, will der ihn natürlich mit dem „harten Zeug“ anfixen, weil ihm das ganz einfach mehr Geld bringt (50 €/Gr. sind nun mal besser als 10 €/Gr.).

            Wie sollen „normale“ Leute besser informiert werden, wenn selbst sogg. Experten, die eigentlich für die Legalisierung sind solche ziemlich entscheidenden Fakten einfach nicht erwähnen ? Trotz allem machen solche Sendungen etwas mehr Mut, weil sie ohne den unsäglichen „War on Drugs-Quatsch“ auskommen, und das Thema auch mal von der Seite der vielen Millionen Konsumenten in DE beleuchten.

  • Die Knutschaffaire wird mittlerweile „Onnogate“ genannt ;-) http://www.telegraaf.nl/tv/prive/overig/22124622/__Politicus_stuurde_foto_Ruud_Schepers__.html

  • dr Tom

    Mir wollte in Maastricht am letzten Sonntag ein Straßendealer die Kehle aufschlitzen u hat mich tatsächlich mit einem Messer angegriffen! Jetzt braucht er ein Gebiss :-) Ich war immer gern in Maas aber es ist nicht mehr das was es mal war ich habe sogar Bekannte die ein Geschäft dort haben da ist letztes Wochenende Tagsüber der Besitzerin das Portmonnaie gestohlen worden bzw Handtasche als sie zur Toilette war die werden immer dreißter und gefährlicher .

  • Anonym

    „Dieser gibt sich reumütig: Er habe zuviel getrunken.
    Das erklärt Einiges.“

    Ok, das „Das erklärt Einiges“ war natürlich eine hervorragende Aussage… ;-)

    Wahrscheinlich ist es so gewesen: Wenn er nicht soviel getrunken hätte, wäre er so vorsichtig (umsichtig;) gewesen, das er sich einfach nicht hätte erwischen lassen!
    Erwischt worden wegen Unvorsichtigkeit und Nicht-Umsichtigkeit begünstigt durch eine Trunkenheits-Gleichgültigkeit… :-D :-D :-D

    Er könnte statt mit 24jährigen jünglinghaften Erscheinungen zu knutschen privat auch in Frauenkleidern rumlaufen meiner Meinung nach, es ist und bleibt sein Privatleben, welches das Umfeld respektieren und solcherlei Handlungen tolerieren sollte. Da ist privater Einblick in die Intimspähre eines Menschen entstanden, der eigentlich so (unter Alkoholeinfluss;) nicht hätte enstehen dürfen…

    • Anonym

      Man könnte von der 24jährigen Knutschaffäre eigentlich davon ausgehen, das Onno anders denken müsste. Das man z.B. tolerant und liberal sein sollte. Dies könnte sich etwas mehr in seiner Politik wiederspiegeln

  • Skandalos

    Ich finde es schade, dass derjenige, der den Bürgermeister gesehen hat, nicht ein bisschen Geduld hatte. Mist.

    Ich hätte solange gewartet, bis er richtig auf Touren gekommen wäre. Dann hätte er sicher noch ein wenig gefummelt. Vielleicht hätte er sogar sein besten Stück noch raus geholt.

    Dann hätte ich ein schönes Closeup davon gemacht und es auf Youtube und Facebook gepostet.

    So ist das doch nur eine halbe Sache. Mist. So eine Gelegenheit kommt nie wieder.

    Wenn ich mal in Maastricht war, habe ich dort in geschlossenen Räumen einen geraucht, bin danach ins Hotel gegangen – aber ganz gerade. Gestört habe ich niemanden damit. Ich wäre auch viel zu konservativ, um in der Öffentlichkeit rum zu machen – finde ich bei allen etwas exibitionistisch, auch bei Heteros.

    Ist schon alles sehr seltsam, diese neuartigen Vorstellungen, was eigentlich konservativ bedeutet.

    • Ja – schon seltsam wie sich das Bild des Konservativen gewandelt hat. Aber so neu mag das gar nicht sein und vielleicht ist hier statt „konservativ“ auch eher das Wort „Bourgoisie“ angebracht. Es wird vielleicht keine klassische konservative Politik gemacht – eher Politik für die Besitzenden und Einflussreichen. Ähnlich wie bei den Patriziern im alten Rom kommt es dann auf moralische Werte nicht an. Die waren auch alle halbschwul und haben rumgehurt bis zum geht nicht mehr. Politik haben sie für ihre gesellschaftliche Klasse gemacht und die meisten anderen wurden eben unterdrückt und mussten die Arbeit machen, während sie sich amüsierten. Diese Zustände erinnern mich stark ans alte Rom. Allerdings gab es da wenigstens Haschisch und Opium frei verkäuflich in der Apotheke. Haschisch 80 Sesterzen, Opium 200 Sesterzen.

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