Keine Strafe für die Versorgung von Coffeeshops

cbkDie Eigentümer von zwei Utrechter Coffeeshop, die dabei erwischt wurden, wie sie 1,5 Kilo Hanf in ihre Läden bringen wollten, bekommen keine Strafe.

Die 58-jährige Frau aus Houten (Provinz Utrecht) wurde letztes Jahr festgenommen, als sie die beiden Coffeeshops „Andersom“ und „De Wietstock“ in Utrecht versorgen wollte. Der Richter erkennt die Frau schuldig, eine unerlaubt große Menge Cannabis in einer Tasche transportiert zu haben, aber sie bekommt keine Strafe. Gegen die Besitzer der Coffeeshops wurden 60 Stunden gemeinnützige Arbeit verhängt.

Das Gericht berücksichtigte bei seiner Entscheidung, dass 1,5 Kilo Hanf lediglich der Tagesumsatz dieser beiden Coffeeshops darstellt und dass sie sich bisher immer ordnungsgemäß verhalten hatten.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • Sebastian

    Wieso bekommen denn die Betreiber eine Strafe von 60 h gemeinnütziger Arbeit?

    • Revil O

      Wahrscheinlich weil man sie mit solch einer Menge Dope nicht straffrei ausgehen lassen kann da 1,5 Kilo schon ein größerer Verstoß gegen das niederländische Opiumgesetz ist und die 60 Stunden gemeinnützige Arbeit eher symbolischen Charakter haben.

      • Sebastian

        Da jeden Tag solch eine Menge dort verteilt wurde, können die Besitzer
        froh sein, das die 60 Stunden nicht mit der Anzahl der Tage, die diese
        Shops in den letzten Jahren geöffnet waren, multipliziert werden.

  • JS

    kein Plan was man davon halten soll. sollen die Läden im Stunden Takt ein 500G pack, aufgeteilt mit allen Sorten die in den letzten Stunde verkauft wurden, zum nachfüllen anliefern? die Duldungspolitik ist völlig unausgereift und undurchdacht. Sie konnte bisher nur durch obligatorische Duldung funktionieren. Da dies aber nicht mehr der Fall ist, gibt es nun zahlreiche unnützer Fälle. Aber vllt ändert sich ja mal die Situation. mMn müsste der Coffeshopverband hier in die Offensive gehen und um Reglungen bitten die eine straffreie Führung eines CS ermöglichen. Dazu müssen auch so sinnfreie Grenzmengen wie die 500g im Shop Regel angepasst werden. Die Duldungspolitik muss endlich mal realistisch werden und sollte nicht aus völlig aus der Luft gegriffenen zahlen beruhen. Die Grenzmengen für Lagerung und Versorgung der Shops muss auf die realen täglichen Bedürfnisse eingehen. Ich denke das die Shops eh Buch darüber führen müssen wieviel sie verkaufen. Daher wäre es anhand dieser Daten möglich den Shop anhand seines durchschnittlichen Tagesverbrauchs Grenzmengen zu bestimmen.
    Diese „500g die immer vom Himmel in den CS fallen“ Reglung ist doch einfach nur Kindergarten.

  • YesYo

    Das bedeutet doch schon fast die Freigabe für Anbau :)

    Jetzt können die Zulieferer in Ruhe arbeiten.

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen