Belgien: Niederländische Cannabisverordnung verursacht Belästigung

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CC-License „Georges Seguin (Okki)“

Die Polizeikräfte von Limburg (Belgischer Teil) und dem Rest Belgiens stemmen sich gegen die Ankündigung einer neuen Offensive gegen Cannabis-Anbau in den Niederlanden. „Wenn sie härter dagegen vorgehen, hat das auch Auswirkungen für uns“, sagte Polizeikommissar Loyens aus Maasmechelen (Belgien).

Niederländischen Cannabis- Züchter kommen schon scharenweise über die Grenze, weil sie in den Niederlanden mit großem Aufwand verfolgt werden. Die Polizei fliegt mit Wärmebildkameras durch Wohngebiete und Polizeihubschrauber überprüfen den Außenanbau in Maisfeldern. Und die Stromproduzenten melden Haushalte mit ungewöhnlich hohem Stromverbrauch.

Hintergrund ist, dass im Januar der Bürgermeister von Venlo, Antoin Scholten, mit dem Aufbau eines regionalen Informationszentrums (RIEC) für das niederländische Limburg starten will. Dort sollen alle Information zusammen gebracht werden, um die Drogennetzwerke auffindig zu machen.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • groooveman85

    Es ist jetzt nicht dramatisch, aber es würde zur Aufwertung der Artikel beitragen wenn ihr jeweils die holländische oder englischsprachige Quelle verlinken würdet. Macht ihr ja auch meistens :)

    Hanfgrüne Grüße

    • Ja – ich mach das immer. Guten Rutsch and smoke and fight on in 2014!!!

      P.S: – Eli kann das ja noch editieren. Die aktuelle Version betrifft dann nur noch die E-Mail-Abonnenten.

    • eli

      Ich habe mich bewußt entschieden das nicht zu machen, weil es schließlich auch eine Arbeit (Dienstleistung) ist, die wir hier machen. Also soll auch unser Artikel gelesen werden und nicht die Quellen.

      Das ist meine Meinung. Wenn ich damit alleine stehe, ändere ich meine Meinung und gebe in Zukunft alles an.

      • Sollten wir wohl besser auf „Kein Wietpas!-Intern“ besprechen Eli – sofern Du fb hast. Aber einmal antworte ich mal hier öffentlich. Quellenangaben gehören eigentlich schon dazu. Das ist einfach eine journalistische Regel. In unsrerem Fall würde ich mir auch keine Sorge machen, dass deshalb Dein Artikel weniger häufig gelesen wird, denn immerhin sind unsere Quellen ja meist auf Niederländisch geschrieben und so gut um politische Zusammenhänge zu verstehen, können das nicht viele Deutsche. Und Google-Translate kann man ja nun völlig vergessen. Also wie gesagt – ist allgemein übliches, journalistisches Handwerkszeug und sollte der Seriosität und Professionalität wegen schon sein.

        • Ich finde wir müssen nicht unbedingt immer Quellen angeben. Ich denke das ist von dem Thema abhängig. Bei irgendwelchen 0815-Berichten oder Beiträgen aus mehreren Quellen halte ich es fur nicht so relevant, auf anfrage geben wir sie naturlich gerne raus. Bei Kontroversen Meinungen oder Gerüchten geben wir in der Regel sowieso die Quellen an. Allein schon, damit wir fein raus sind, wenn es sich als Fakschmeldung entpuppt :-P

  • dr.love

    Total control!!!!!!

  • Sebastian

    Illegaler Cannabisanbau kann nur durch legal möglichen Cannabisanbau verhindert werden.

  • KlausiMausi

    Nicht nur für Belgien.
    Hier verweise ich gerne mal wieder auf die Prohibitionsuhr des DHV.
    So am Ende des Jahres macht das einfach am meisten Spaß:

    Diese veranschlagt die Kosten der Cannabisprohibition 2013 mit einer guten Milliarde Euro. Das bedeutet, bei geschätzten 4 Millionen Konsumenten 250€ PRO JAHR PRO KONSUMENT!

    (Dem gegenüber stehen allerdings nur Einnahmen des DHV in 5-stelliger Höhe)

    Ich denke, dass es in NL und Belgien nicht anders aussieht.
    Dieses Geld wäre anderswo besser aufgehoben.
    In der Prävention, Beratungs- und Therapieangeboten….
    Selbst wenn jeder 10. Konsument ein problematisches Konsummuster HÄTTE, und von denen nur jeder 5. Therapie oder Beratung in Anspruch nehmen MÖCHTE, würde für jeden ein Budget von 12.500,- € JÄHRLICH zur Verfügung stehen.

    Aber ihr fliegt ja lieber teure Hubschrauber mit Wärmebildkameras und durchsucht Maisfelder….

    • pseicoman

      Wie kann man denn schon um 6.30 so volkswirtschaftlich denken..? Aber Recht hast Du! Deswegen gibt es für mich nur eine Erklärung: Cannabis war bereits im Mittelalter ein beliebtes Heilmittel, insbesondere von Kräuterfrauen. Und die waren bekanntlich des Teufels. Daher konnte die Prohibition im 20. Jahrhundert auf diesem zwielichten Image einer Pflanze aufbauen. Alk wurde ja bekanntlich von anständigen Männern in Kutten produziert. Deswegen ist es auch ein besonderer Erfolg, wenn das grüne Teufelszeug brennt und die Sünder gestraft werden. Wer schaut da denn auf Kosten, es geht schließlich um den rechten Glauben..

      • KlausiMausi

        Aaaach, die Herren in den Kutten finde ich auch ganz prima. Und deren Produkte…. da möchte ich auch nicht unbedingt nein sagen… Was so ein richtiger Andechser Doppelbock vom Fass in Verbindung mit einer leckeren Schweinshaxe im Biergarten ist…. mmmmmmhhhh! Da kann ich auch nicht nein sagen! Da möchte ich weder den Alkohol, noch das Fett und das Cholesterin verteufeln. Und schon gar nicht dafür, dass es um „das Prinzip“ geht.

        Europa, es ist mal wieder Zeit für „Leben“ und „Leben lassen“.
        Freiheit heisst auch, etwas nicht ganz so vernünftiges tun zu dürfen, und kein Problem daraus zu machen, wenn andere auch mal etwas nicht ganz so vernünftiges tun.

        Heute böllert es den ganzen Tag – ich mache nicht mit – aber ich gönne EUCH den Spaß. Bald ist wieder Karneval. Schrecklich. Aber ich GÖNNE Euch den Spaß. Weihnachten? Advent? Weihnachtsmarkt? Geht garnicht, für mich. Aber ICH gönne EUCH den Spaß und finde in Ordnung was IHR macht, wenn Ihr Spaß daran habt, und davon überzeugt seid. Dafür brauche weder ich noch Ihr Gesetze.

        Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr!

  • Kommunist

    und damit wäre das Chaos schon fast perfekt. :D

  • Revil O

    So! Bevor ich das hier nachher noch vergesse!! :-) Wünsche dir mobo , Antonio , allen anderen vom keinwietpass – Team und allen anderen Kommentatoren und treuen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014. Auf das der liebe Gott auch bei den niederländischen Verantwortlichen im neuen Jahr drogenpolitisch mal wieder ein bisschen Hirn regnen lässt damit es wieder mal ein paar positive News von unseren Nachbarn zu berichten gibt und nicht nur irgendeine drogenpolitische Muppet- Show a la Opstelten & „Macke“. ROCK’N ROLL und LEGALIZE IT.

    • Danke! Dir auch ein grossartiges 2014. und check mal deine Mails ;-)

    • Lieber Revil O – von mir auch die allerbesten Wünsche für 2014. Vielleicht überlegst Du Dir mal, ob Du es dieses Jahr zum 420 nach Amsterdam schaffst – und mit uns wohnst – gern auch mit Deiner Frau – auch ihr einen guten Rutsch.

      Allen anderen Freunden und Lesern wünsche ich auch alles Gute für das kommende Jahr und lasst uns gemeinsam weiterkämpfen.

    • Sebastian

      Frohes Neues Jahr 2014 !

      • test

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            dingdingdingdingding

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            chackachackachackachow

          • banklooker

            SPAM

          • What does the Fox say?

  • Mitteleuropäer

    Europa sollte es komplett legalisieren und den größten Teil des Markes 3 Welt Länder wie Afghanistan, marroko usw. überlassen und die somit wirtschaftlich unterstützen!

    • Revil O

      Das sollte eigentlich „das Endziel“ einer kompletten Legalisierung von Cannabis sein. Ich als Bongraucher und als Haschliebhaber stelle es mir mehr wie geil vor neben heimischen Produkten auch zwischen diversen marokkanischen , nepalesischen oder auch afghanischen Cannabisprodukten auszuwählen zu können. Das wichtigste Wort „Fairtrade“ sollte hier aber niemals bei fehlen. Niemals sollte es im Interesse von uns allen sein das z.B. ein marokkanischer Hanfbauer mit Cent’s abgespeist wird während ein europäischer Investor nen immer fetteren Arsch bekommt. Seit Wochen beobachte ich mehr oder weniger die Entwicklung in Marokko. Sollte man in Marokko tatsächlich ne Mehrheit für die Legalisierung zusammenbekommen ist es ein weiterer Meilenstein in der positiven Entwicklung weltweit und ein lautes Brummen in Richtung Europa. Mehr wie wichtig wäre es dann für ehrliche und vernünftige Bedingungen für die Bauern und all ihren Familien zu sorgen. Bis das mal soweit ist fließt aber noch ne Menge Wasser den Rhein hinunter.^^

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