Statistiken zu Coffeeshops

Das niederländische Sozialforschungsinstitut Intraval hat heute Zahlen zu Coffeeshops in den Niederlanden veröffentlicht. Zeitpunkt der Bestimmung war April 2013.

Zu diesem Zeitpunkt existierten 614 Coffeeshops, verteilt auf 103 Gemeinden. Ende 2011 waren es noch 651 Shops in 104 Gemeinden, was ein Rückgang von 5,7% bedeutet. In den Coffeeshopgemeinden gibt es dadurch durchschnittlich 1 Coffeeshop pro 31.523 Einwohner. Eine viel große Zahl, vor allem wenn man bedenkt, wie sehr Amsterdam diese Zahl beeinflusst. Tolerante Gemeinden setzen auf einem Shop pro 10.000 Einwohner.

Die Tendenz geht also weiterhin nach unten. Als ich das erste Mal in meinem Leben in Amsterdam war, gab es in der Stadt noch mehr Coffeeshops als heute im ganzen Land. Weniger Shops führen aber zu mehr Problemen, das sollte den Verantwortlichen einmal klar werden.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • xy_ungeloest

    jetzt wäre es interessant zu wissen aus welchem grund die anzahl der coffeeshops zurückgegangen ist. sinkend nachfrage? wohl kaum. vorgeschobene gründe wie z.b. das a-kriterium? schon eher.

  • YesYo

    „Weniger Shops führen aber zu mehr Problemen, das sollte den Verantwortlichen einmal klar werden.“

    Vielleicht ist da ihre Intention um irgendwann alle dicht zu machen.
    Probleme sind doch immer gut für Leute die Shops schließen wollen…