Heerlen prüft Konsequenzen für das ‚The Brothers‘ nach Schusswechsel

Paul Depla - Bürgermeister von Heerlen (CC-License Wikimedia Commons)

Paul Depla – Bürgermeister von Heerlen (CC-License Wikimedia Commons)

Die Gemeinde Heerlen will untersuchen, ob ein Schusswechsel, der am Freitag Abend in der Nähe des Coffeeshops ‚The Brothers‘ in Heerlen stattfand, Konsequenzen für den Shop haben wird.

Bei dem Zwischenfall wurde ein 47 Jahre alter Belgier am Bein verletzt nachdem er, nach Aussage der Polizei, im Coffeeshop in einen Streit mit dem mutmaßlichen Täter geriet.

Das ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Umgebung dieses Shops. Im März 2012 gab es auf dem Parkplatz einen Toten und voriges Jahr erschoss die Polizei einen verdächtigen Mann bei dem Versuch zwei Verdächtige festzunehmen.

Der Heerlener Bürgermeister Paul Depla (PvdA) sagte in einer ersten Reaktion, dass dieser erneute Vorfall vor allem für die Nachbarschaft unakzeptabel sei. Depla kündigte eine gründliche Untersuchung an, vor allem weil es nicht der erste Zwischenfall in der Umgebung des Brothers ist.

Sollte der Coffeeshop geschlossen werden, weil diese Art von Overlast nicht mehr tragbar ist, dann dürfte das Wasser auf die Mühlen der Gegner der Shops und der Befürworter des I-Kriteriums sein. Heerlen und seine Nachbargemeinde Kerkrade liegen direkt an der Grenze zu Aachen und unweit von Belgien. Maastricht mit seinem Bürgermeister Onno Hoes liegt nur knapp 30 Km entfernt. Die Haltung in den Grenzstädten ist jedoch eher pragmatisch. Hoffen wir das dies so bleibt, denn solche Vorfälle tragen nicht gerade zu einem positiven Image der Coffeeshops bei.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead

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