Opstelten in Goes

VVD Fraktionsvorsitzender van der Velde sieht die Probleme - Quelle: Twitter

VVD Fraktionsvorsitzender van der Velde sieht die Probleme – Quelle: Twitter

Gestern war unser Lieblingspolitiker Ivo Opstelten zu Besuch bei der VVD-Fraktion in Goes (Zeeland). Wie alle (!) Gemeinden, in denen das I-Kriterium gilt, leidet Goes unter einer enormen Overlast verursacht durch Strassendealer in der näheren Umgebung der Coffeeshops. Die Gemeinde wird mit der Problematik nicht fertig (dabei wäre die Lösung doch so banal einfach), weshalb sich die lokale VVD (mit 5 von 25 Sitzen im Rat vertreten) überlegt hat, dass es doch das beste ist, zu versuchen, die Probleme zusammen mit dem Hauptverursacher von selbigen zu lösen…

Dieser redet die Probleme einfach klein, was angesichts der Tatsache, dass es eine öffentliche Gesprächsrunde war, schon arg dreist ist. Er stimme aber dem Vorschlag der VVD zu, in den Problembereichen mobile Überwachsungskameras aufzustellen. Das die Dinger so gut helfen sehen wir ja in Maastricht.

Die Gemeinde macht sich ausserdem Sorgen um die baldige Zusammenlegung der Polizei von Zeeland und Westbrabant im nächsten Jahr. Opstelten versicherte aber, dass dies nicht zu Lasten der Gemeinden in Zeeland ginge. Dazu wolle man „Kurzzeit-Polizisten“ immer mal wieder in die Provinz schicken, die dann gelegentlich mal nach dem Rechten sehen.

Das interessanteste aber ist, dass die VVD in Goes nicht wirklich glücklich mit dem I-Kriterium ist. Fraktionsvorsitzender Dick van der Velde versteht zwar, dass die Regelung bewirken solle, dass die Coffeeshops nur den niederländischen Markt  bedienen sollen, merkte aber an, dass das auf lokaler Ebene einfach nicht funktioniere und der Strassenhandel dadurch aufblühe. Opstelten sieht das nicht als Problem. Seiner Meinung nach könne da ja die Polizei gegen vorgehen.

Sehen wir ja, wie gut das klappt. Es wird Zeit, dass die Gemeinde sich gegenüber der Regierung emanzipiert und das I-Kriterium wieder einstampft.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Demokraatikus

    Ivo sollte schnellstens einen augenarzt und anschließend ein Sanatorium aufsuchen… so „kurzsichtig“ und „weltfremd“ kann doch kein Mensch sein….. (wenn er/sie nicht „geschmiert“ ist….)

  • al watschino

    Ein Psychologe würde dem Opstelten keine gute Diagnose geben ;) oh man…..lieber Mobo….manchmal glaube ich ….Das Paradies bleibt noch länger geschlossen!!!

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