Gericht: Maastricht diskriminiert nicht

Den Bosch – Das Verbot Cannabis an Ausländer zu verkaufen steht nicht im Widerspruch zum Diskriminierungsverbot.

Die vorerst letzte Razzia in Maastricht - Club 69 - Photo: Antonio Peri

Die vorerst letzte Razzia in Maastricht – Club 69 – Photo: Antonio Peri

So urteilte ein Gericht in Den Bosch am vergangenen Donnerstag im Berufungsprozess der Coffeeshops gegen die Stadt Maastricht. Unterschiede nach Nationalität dürften aus Gründen der öffentlichen Ordnung  gemacht werden, sagte das Gericht in seiner Urteilsbegründung laut dem Bericht von  “gezien.nl“.

Damit gibt das Gericht Onno Hoes Recht, der versucht auf diese Weise die Overlast durch Drogentouristen zu verringern. Der Prozess ist die Folge der Aktion der Coffeeshopbetreiber des VOCM (Verband der offiziellen Coffeeshops Maastricht) im Mai letzten Jahres, als sie die Türen für ausländische Kunden wieder öffneten und daraufhin alle im Laufe des Monats bei Razzien von der Polizei geschlossen wurden. Die Coffeeshopbetreiber wollten durch diese Aktion eben diesen Rechtsstreit provozieren.

Kommentar:

Mal wieder überbringe ich eine Hiobsbotschaft. Leider liegen mir keine Informationen vor, ob die Coffeeshopbetreiber in Berufung gehen – die ist vermutlich noch nicht eingereicht. Ich gehe davon aber aus. Der niederländische Artikel spricht übrigens tatsächlich von “Ausländern” und “Nationalität”. Ich kann nicht einordnen, ob es sich hier um schlechten Journalismus oder die Wiedergabe der tatsächlichen Aussage des Gerichts handelt. Zweites ist kaum vorstellbar und wäre skandalös. Denn das Einwohnerkriterium heißt ja nur deshalb so, da es sich eben nicht auf die Nationalität, sondern auf den Wohnsitz bezieht. Das es trotzdem Diskriminierung ist, steht auf einem anderen Blatt.

Interessant in den niederländischen Kommentaren war noch die Information, dass die Frau von Minister Opstelten wohl Richterin am besagten Gericht in Den Bosch ist. Allerdings wohl nicht in diesem Verfahren. Das aber nur als ein kleiner Boulevardfunke am Rande.

Bleibt festzuhalten, dass die Strategie der Coffeeshopbetreiber um Marc Josemans eventuell nicht funktioniert wie geplant. Gerichte scheinen der falsche Ort zu sein, um als Coffeeshopbetreiber etwas zu erreichen. Ich würde viel lieber den politischen Kampf deutlicher sehen. Was z.B. Nol van Schaik, Wernard Bruining und Rene van Valkenburg damals mit der Bustour im Wahlkampf gemacht haben, könnte ruhig häufiger öffentlich sichtbar werden. Und dann braucht es natürlich Medienpräsenz, wobei diese in den Niederlanden für das Thema bereits wesentlich besser ist als bei uns.

In Maastricht gibt es in diesem Jahr Kommunalwahlen. Dort wird sich die Zukunft der Maastrichter Coffeeshops vermutlich viel eher entscheiden, als in einem Gerichtssaal. Letztlich braucht es ein klares Bekenntnis der Niederländer und speziell der Maastrichter zu einer Fortenwicklung ihrer einst pragmatischen Drogenpolitik hin zu einer echten Regulierung und kein Zurück zu unseren restriktiven Zuständen.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • Pot Head

    Ja, die Wahlen in Maastricht und vor allem die nächste Parlamentswahl wird entscheidend wichtig. Ist ja auch alles am Ende eine politische Frage. Und daher verfolge ich auch die Meinungsumfragen in Hiolland. Da mache ich mir wegen Wilders doch sorgen, eine Mittte-Rechtsaussen Kolalition wäre fatal.

    Aber zur Zeit gilt festzuhalten: der Zugang für Ausländer ist quasi wieder überall erlaubt (selbst im Großraum Masstricht, Roermond und Venlo). Und das ist gut so!

    • Eine VVD-PVV-Koalition wäre in der Tat fatal. Allerdings ist wegen einer solchen Koalition ja zuletzt die Regierung auseinandergebrochen. Das werden die sich zweimal überlegen, hoffe ich.

      Der Zugang in der Limburger Provinz rund um Maastricht könnte ein Pyrrussieg sein. Ich vermute, dort wird nur deshalb kein I-Kriterium kontrolliert, weil man ohnehin alle Polizei in Maastricht braucht und generell um Maastricht zu entlasten. Je mehr sog. “Drogentouristen” in die Shops im Umland dürfen, desto weniger versuchen es auf dem Schwarzmarkt in Maastricht. Sobald Onno dann die Shops in Maastricht vernichtet hat, wendet man sich dem Umland zu.

      Und in Brabant und Zeeland ist nach wie vor auch alles dicht. Das ist also nur Taktik, befürchte ich.

      • KlausiMausi

        … und je weniger Personen den Schwarzmarkt in Maastricht nutzen, desto mehr wird dies als Erfolg der Politik von Hoes und Opstelten gesehen bzw gefeiert…. Und so darf danach die neue Einsatztruppe von Gemeinde zu Gemeinde tingeln, um einen Sieg nach dem anderen nach Hause zu fahren.

        Heute mal etwas Maastricht, morgen etwas Heerlen, dann vielleicht doch wieder Venlo… Und den krönenden Abschluss Amsterdam?

        • Revil O

          Würde sich aber eh nur alles verschieben. Spätestens wenn man als sog. Einsatztruppe in die anderen Städte einfallen würde wäre man irgendwann eh wieder in Maastricht. Den Markt in Holland mit Staatsgewalt herr zu werden ist schlichtweg nicht realisierbar denn soviel Personal hat man eh nicht zu Verfügung . Was will man denn machen, etwa die Armee zur Unterstützung einsetzten damit es bald richtig eskaliert ?? Hatten wir ja letztes Jahr schon in Tilburg. Da war man ja gleich soooo erfolgreich und hat gleich nen Stash von nem Shop hochgenommen. Spätestens von da ab durften auch die Runner in Tilburg applaudieren und jubeln wie die Kollegen damals in Maastricht während den Razzien und Shopschliessungen. Oder gleich die EU-Nachbarn um Unterstützung bitten und Holland in ein klein Afghanistan verwandeln?? Wie man es wendet und dreht, egal wie repressiv man in Holland vorgeht man hat sich bis jetzt als Vetantwortlicher immer schön die Schnauze verbrannt. Die Zustände in Maastricht und in anderen Städten wo das I-Kriterium praktiziert wird sprechen von Anfang an eh ne deutliche Sprache. Sollten immer mehr Städte immer mehr Besucher ausschließen bzw. immer mehr Coffeeshops werden willkürlich geschlossen werden zukünftig sehr sehr viele Menschen den Schwarzmarkt in Holland frequentieren. Ne bessere Alternative zu dem Dreck und Schwachsinn hier bei uns bleibt er allemal.

          • “Oder gleich die EU-Nachbarn um Unterstützung bitten…”

            Ich hab es zwar mittlerweile schon häufiger gesehen, es ist aber doch noch immer ein seltenes Ereignis: Niederländische Polizeiwagen (ganz normale Streifenwagen) die durch Aachen fahren und deutsche Polizeiwagen in Maastricht. Die nehmen keine Aufgaben war, kommen aber doch sicher von irgendeinem Meeting. Diese Zusammenarbeit findet wohl unauffällig bereits statt.

          • Jack Herer

            Jetzt über Karneval werden die Krankenwagen, das Rote Kreuz und die Polizei wieder mit den Alkohol-Problemen und deren Folgen wie Schlägereien voll beschäftigt. Das wird immer wieder von den Ämtern und Behörden tolleriert, als wäre nix passiert.
            Wenn ein friedlicher Hanf-Raucher erwischt wird, ist der Teufel los und seine Exisstenz wird zerstört durch Führerscheinverlust und hohe Geldstrafen. Diese Dummheit und Verfolgung gegenüber den Kiffern muß endlich aufhören.

          • White Widows

            Da muss ich dir widersprechen Revil O. Wie kommst du darauf, dass man in Deutschland nur Dreck bekommt? Sicher, auf der Straße mag das stimmen. Wenn man aber die richtigen Leute kennt bekommt man besseres Weed als in so manchen niederländischen Coffeeshops. Mein Ticker hat immer erstklassige Sorten, wechselnde Auswahl und diese waren noch nie gestreckt.

          • Revil O

            Ja klar, hast ja recht. Ich habe mich hier ein bisschen bescheuert ausgedrückt. Viele Leutz mit denen ich früher verkehrt habe sehe und/ oder treffe ich heute nicht mehr. Deshalb müsste ich hier von eher fremden Typen kaufen und davon sind mir einige einfach zu anstrengend. Auch geht hier in meinen Umfeld einfach zuviel Dreck. Deshalb….. bevor ich hier urlange Zeit versuche ne vernünftige Quelle aufzumachen nutze ich lieber die Zeit vernünftig und mache bei unseren Nachbarn ne drogenpolitische Bildungsreise. :-). In meinen gehobenen Alter findet man halt nicht mehr so schnell ne vernünftige Connecte wir früher. :-D

          • White Widows

            Ich bin auch schon Anfang 40, und ich weiß was du meinst. Klar ist es schwer in dem Alter neue Connections zu bekommen. Ich bin vor einigen Jahren neu hier in die Stadt gezogen, und es hat schon etwas gedauert bis ich die richtigen Leute kennen lernte. Am Anfang habe ich auch auf der Straße gekauft und bin mehr als einmal, auch mit gestrecktem Weed, über den Tisch gezogen worden. Daher bin ich glücklich nun seit einem Jahr einen absolut korrekten Ticker zu haben :-D

          • jkdfjdkfjd

            Naja aber generell ist ja die “Straße” die durschnitts schwarzmartkware,ist ja egal ob jemand auf der Strasse kauft oder privat,hier kann man auch strassenweed privat kaufen.Keiner kauft auf der strasse sowas gibt es hier nicht trotzdem ist es dass was man unter strassenware versteht.Gibt auch ausnahmen,letztens ging zb super lemon haze aber sowas gibt es 1 zu 100.Und wenn jemand gutes hat dann meistens weil er mit diesen leuten aufgewachsen ist und diese echte Kenner sind und keine normalen Ticker die dass nur wegen Geld machen.Aber sowas ist sehr selten,dann hast du wirklich glück.Es ist meistens so:auf 1 Kilo gestrecktes kommen ungefähr 10 g sauberes,normal gutes vllt 10% thc.Wenn jemand gestreckte kaufen will kann er davon ne Menge kaufen aber von sauberem guten muss er das Geld am Besten schon ein Tag vorher mitgeben,damit er dann vielleicht für 20 eu 1.5 bekommt.Und am nächsten Tag geht es nicht mehr muss man wieder fast ein halbes Jahr warten bis was gescheites geht.Das ist ein Teufelskreis denn 1.keiner will viel geld mitgeben,da das Risiko da ist dass aus ein Grund das Geld weg ist 2.Es geht nur so wenig gutes dass man lange warten muss bis man dann wieder mal ein g kriegen kann.

          • White Widows

            Dann habe ich wohl das seltene Glück :-)
            Sag mal: “Auf 1 kg gestrecktem Weed kommen 10 g sauberes Gras ”
            Wo hast du den diese Zahlen her? Im Umkehrschluss würde das heißen, dass in Deutschland zu 99 % gestrecktes Gras verkauft würde. Das ist doch absoluter Nonsens, genau so wie das was du sonst noch schreibst. Manche sollten echt weniger rauchen …

    • Revil O

      Das ist in der Tat gut das Nichteinwohner auch Einlass in vielen Coffeeshops gewährt wird. Mehr als schlecht ist es aber das seit dem 1.1.2013 das I-Kriterium landesweit Gültigkeit hat und in den sog. Duldungskriterien mit aufgeführt wurde. Dank dem gegenwärtigen Koalitionsvertrag zwischen VVD und PvdA machen aber viele Gemeinden von den sog. lokalen Anpassungen gebrauch und man schafft sich somit nicht selbstgemachte Probleme wie Maastricht , Eindhoven etc.

  • kiff

    Wieder einmal keine guten Nachrichten für Maastricht und letztlich auch für
    NL. Ich kann das Urteil natürlich überhaupt nicht nachvollziehen für mich

    Biegen die sich die Gesetze einfach so hin wie sie es gerade brauchen
    und kommen auch damit durch solange die Bevölkerung die Schnauze hällt.
    Und das ist Freiheit und Demokratie in EU.im Jahr 2014 ?

  • Anonym

    Ok, mit Maastricht hat es nichts zu tun, es wäre aber ein interessantes Thema für “unser” Forum: Sollte man sich als männlicher Wietraucher eine Partnerin suchen? Der nachvollziehbare Hintergrund ist der, das Wietrauchen in der Partnerschaft massive Probleme verursacht. Kann man sich ja mal überlegen, ob dies Sinn macht^^
    VG

    • Interessante Frage

      Interessante Frage, aber hier eine Gegenfrage:

      Wieso sollte man sich als männlicher Cannabis-Konsument keine Partnerin suchen?

      Ich glaube nicht das Wietrauchen massive Probleme in einer Beziehung verursacht, es sei denn man stellt seinen Konsum über seine Partnerin bzw. an erster Stelle oder kriegt keine Freizeitgestaltung mehr mit ihr hin, weil man nur den ganzen Tag bekifft auf dem Sofa hängt. Wenn dies aber nicht gegeben ist, sie aber trotzdem Probleme mit deinem Konsum hat, dann sollte man sich vllt. eine andere Freundin suchen, denn in einer Beziehung sollte man seinen Partner nicht in seiner Lebensweise einschränken und Dinge wie z.B. das Kiffen verbieten, sondern ihn so nehmen wie man ist – Bedingungslose Akzeptanz ist ein mMn ein wichtiger Punkt, um eine glückliche Beziehung führen zu können.

      • Anonym

        Die eigene Freundin kann einen auch wegen des Konsums bei der Polizei anzeigen. Weil sie von dem Kosum nichts hat und es für sie irgendwie in die falsche Richtung geht und sie sich nicht anders zu helfen weiss. Ggfs bei einem größeren Streit. Besser man versucht, den eigenen Konsum vor der Partnerin zu verheimlichen. Sicher ist sicher!

        • Bei Euch hört es sich immer so an, als gäbe es keine kiffenden Frauen.

          • Anonym

            “Euch” ist gut… ;-D
            Aber mal im Ernst: Wahrscheinlich sind mindestens 2/3 der keinwietpas-Leser männlich, oder? Ausserdem nehme ich an, das viel mehr Männer als Frauen “kiffen”, da kiffen teuer ist (bzw. teuer werden kann im Falle des Erwischt werdens) und Männer meist über mehr finanzielle Mittel verfügen als Frauen. Kiffende Frauen sollten daher eine Minderheit darstellen. Und, eine kiffende Freundin muss man sich (finanziell) erst mal leisten können. Eigentlich ist eine kiffende Freundin auch ein Fass ohne Boden – wer hat schon so viel Geld?;

          • Die Statistiken der FB-Seite sagen klar, dass das Verhältnis Männer/Frauen bei Themen zur Drogenpolitik unter den Lesern etwa 80/20 ist. Zudem sind die meisten (Männer und Frauen) zwischen Mitte 20 und Mitte 30 – das Thema ist also wirklich jung und männlich. Mich freuen daher immer Frauen die sich engagieren ganz besonders.

          • Es lesen hier weitaus mehr Frauen mit, als Du vielleicht denken magst. Die Kommentatoren sind vielleicht überwiegend Männer, aber es gibt auch eine menge stiller Leserinnen. Ich bekomme sehr oft Mails mit Anfragen von Frauen. Der Unterschied ist wohl eher, dass Frauen eher weniger die Rolle einer Aktivistin einnehmen. Das ist wohl eher ein Männerding. Kiffen an sich ist aber für beiderlei Geschlechter interessant. Frauen orten sich aus Angst vor Repression aber seltener als Männer, wodurch dieser verzerrter Eindruck kommt. Ich sehe es bei meiner Freundin auf Facebook: Während ich mittlerweile Cannabis-Seiten like, wenn sie mich interessieren, tut meine Freundin dies nicht, da es ja einem Outing gleich käme, was sie aus bestimmten Gründen nicht kann und will.

            Übrigens muss man sich eine kiffende Freundin nicht leisten. In meiner Realität können Frauen auch ganz gut für sich selbst sorgen. Eher besser, als wir Männer dies tun können…

            Und jetzt hört hier mal mit dem Sexismus auf… sonst bekomme ich hier noch einen Feministinnen-Shitstorm…

          • J-anonym;

            Ok, aber bedenke, das deine Realität nicht unbedingt die der Frauen wiederspiegelt. Es könnte sein, das es da Abweichungen gibt weil du einfach keine Frau bist und man sich als Mann die Gedanken der Frauenwelt nur schwer vorstellen kann…°°

          • Anonym

            Ich hab einen lustigen Cartoon zum Thema Sexismus gefunden – bitte nicht übel nehmen :-)

          • Anonym

            Das Bild passt dann da noch ganz gut rein…

          • Anonym

            Ok, das vermutlich letzte Bild zu diesem Thema…

          • Und zudem hört es sich so an als wäre es ein Naturgesetz dass der Mann alles zu finanzieren hätte inkl. Graskonsum der Freundin – so sehe ich das Leben im Post-Feminismus keinesfalls.

          • Anonym

            Du bist ein Mann, frag mal eine Frau, die sich anonym äussern kann, wie sie das sieht. Irgendwann hat der Mann finanziell in alles einzusteigen, weil die Frau einfach kein Geld mehr hat. Kostenübernahme der Frau durch den Mann. Schön, wer da eine nichtrauchende/nichtkiffende Freundin hat…
            Nachdem die Frau schwanger ist, ist es doch irgendwie ein Naturgesetz, das der Mann alle Kosten zu tragen hat. Die Frau ist schliesslich schwanger und kann in der nächsten Zeit auf keinen Fall ganz locker für 3 Personen finanziell aufkommen. Da bleibt schlicht und ergreifend nur noch der Mann übrig…°°

          • pseicoman

            Mir scheint, dass Du da in einer anderen Welt lebst wie ich. Den ersten Dealer, den ich in jungen Jahren kennengelernt habe, war eine Frau, die sich zusammen mit ihrer Mutter von ihren Einnahmen ein Haus gekauft hat. Ebenso sind um mich herum sehr viele gut verdienende, erfolgreiche Mütter die bis zum 6. Monat arbeiteten, dann in Mutterschaftsurlaub gingen und danach wieder weiterarbeiteten. Und tatsächlich haben die Väter sich auch um die Kinder gekümmert, wenn die Frauen auf Abendmeetings mussten. Ich zweifele nicht Deine persönlichen Erfahrungen in Deinem persönlichen Umfeld an. Aber dann kennzeichne das auch so und verallgemeinere nicht einfach. Nur weil ich mehr Frauen als Männer kenne, die Psychopharmaka und Benzos ständig parat habe, käme ich nie auf die Idee zu sagen, sollen psychisch labile Frauen überhaupt Kinder bekommen, da sie ja eh von der Erziehung überfordert sind. Es tut mir leid für Dich, wenn Dein Leben schwer ist. Aber mit Cannabis hat das weniger zu tun, eher mit Bildung, Arbeit, angemessenen Lohn.

          • In Schottland ist übrigens ein Großteil der Dealer weiblich. Frauen sind nicht im Fokus der Ermittlung.

    • Lachsack4000

      Ich suche gerade den Sinn in deiner Frage/Aussage….kann aber nichts finden. Als wäre ein “Wietraucher” kein normaler Mensch….

      • Anonym

        Es geht dabei u.a. um das viele Geld, das man mit Wietrauchen verbrennt. Und das der Job/Führerschein/Gesundheit (es sind nachweislich Psychosen möglich) in Gefahr ist. In einer Partnerschaft kann man schnell zu dritt sein (Baby) und dann wäre es für einen männlichen Wietraucher schwieriger und riskanter als für einen männlichen Nicht-Wietraucher, finanziell die eigene Familie über die Runden bringen zu müssen (Wietrauchen = teuer/gefährlich es zu organisieren + Job/FS/Gesundheit kommen in Gefahr). Im Sinne der Frau, das eine eigene Familie entstehen könnte/irgendwann sollte geht ein männlicher Wietraucher mehr als sehr deutlich in die falsche Richtung.

        Es gibt (nicht nur) für männliche Wietraucher Internetseiten wie youporn punkt com als Alternative…

        Warum sollte man sich selber und andere durch das eigene Wietrauchen “in Gefahr” bringen? Das muss doch eigentlich nicht sein und dies will man sich selber +anderen doch nicht antun, oder?

        Nicht das man vor dem Thema “Partnerschaft mit männlichem Wietraucher” nicht mal gewarnt hat. Das ist mehr als sehr riskant für die Partnerschaft mit einer Frau.

        Ok, jeder muss selber wissen, was er/sie macht.

        Ich hoffe, das man diese Erläuterungen verstanden hat ihnen auch prinzipiell Recht geben kann.

        Nichts für ungut, dieser Kommentareintrag ist natürlich nicht böse gemeint. Vielen Dank für die tolle Seite mobo!

        An Mobo: Ein Thema im Forum kann man anonym nicht eröffnen, oder?

        • eli

          So weit ich weiß, dürfen Frauen auch arbeiten und Geld verdienen…

          Ich finde du übertreibst. Du stellst kiffen dar, als wenn man eine seltene Krankheit hat, oder so. Sicher gibt es einige Konfliktlinien für eine Partnerschaft, aber man sollte generell sich mit Personen umgeben, die eine gewisse Toleranz besitzen. Außerdem muss man selber auch rücksichtsvoll gegenüber seiner Partnerin sein.

          • Revil O

            Richtig!! Gegenseitiger Respekt ist fast die ganze Miete. Lebe seit 18 Jahren mit einer Nichtbufferin zusammen und sind seit 14 einhalb Jahren überglücklich verheiratet. Ein bisschen gegenseitige Rücksicht , nicht täglich die ganze Bude zu räuchern und das Kiffen niemals zum Mittelpunkt des Lebens werden lassen dann klappt’s auch bestens mit dem Partner.

        • pseicoman

          Das ist alles relativ. Meine Kinder sind inzwischen volljährig, weder sie noch ihre Mutter haben Interesse an Cannabis. Und es ist doch selbstverständlich, dass man seine Liebsten keinem passiven Konsum aussetzen will. Was beruflichen Erfolg, psychische und physische Gesundheit angeht, kann ich ebenfalls nicht klagen. Ärzte bestätigen mir das regelmäßig, mein Bankkonto auch. Allerdings habe ich erst mit 23 Jahren Cannabis entdeckt und trinke auch keinen Alkohol. Mir ist Deine These ein wenig zu pauschal. Genauso wie nicht jeder Mensch, der gerne Süßigkeiten isst, automatisch verfettet und aus seinen Kinder dicke Menschen macht, verhext Cannabis nicht jede Psyche. Wer Respekt vor anderen Menschen, Selbstdisziplin und Interesse am Leben mitbringt, wird durch den Konsum von Cannabis mit Sicherheit kein “Anderer”. Wer das nicht in sich trägt, der wird allerdings durch Konsum auch kein besserer Mensch. Gleich ob Cannabis oder Spielautomaten, Konsum kann niemals die eigene Leere ersetzen.

          • imBlog!

            Muss nicht kann aber !
            und das sollte man auch nicht vergessen!
            Gerade so richtig hochkonzentriertet piecen oder hochpotentes Weedo kann einen schon in eine weltfremde Psychische Lage bringen!unterschätzen sollte man das auch nicht!
            aberes gibt halt auch vielgefährlichere Stoffe wie Alkoholo der Morphium.AllesverschiedeRänge.

          • pseicoman

            Meiner Meinung nach sollte man weniger über Stoffe als vielmehr über Maß halten vs. Suchtverhalten diskutieren. Chemisch betrachtet kann ich mit sehr vielen Mitteln mir Schaden zufügen, wenn ich maßlos bin. Wer die Sehnsucht in sich trägt, sich hemmungslos abzuballern, der hat die nicht wegen einem bestimmten Stoff, sondern weil er sie in sich trägt. Das Suchtpotential ein und desselben Stoffs trifft auf unterschiedliche Persönlichkeitsstrukturen und wirkt sich auch unterschiedlich aus. So werden viele Menschen durch ein wenig Alkohol eher locker, doch manche werden hochaggressiv. Es gibt Menschen, die wie bescheuert Cola trinken und frühzeitig Knochenerweichung bekommen. So ist es auch beim Cannabiskonsum. Wer mit Maß und Kultur genießt, hat aufgrund der Substanz nichts zu befürchten. Wer aber auf Teufel komm raus, seine Lunge zuteert, der sollte sich weniger mit Cannabis und mehr mit der Frage beschäftigen: warum hasse ich mich und das Leben so?

        • Hanfbauer

          Also, wenn du dich so über das Rauchen von Wiet definierst, würde ich mir schon ernste Sorgen machen. Ich rauche auch, aber das ist nur ein Bedürfnis für mich – mehr nicht.

          Und ich glaube auch nicht, das man alleine durch das Konsumieren von Cannabis irgendwen in Gefahr bringt. Da würde ich mir beim Konsumieren von Alkohol viel größere Sorgen machen.
          Man liest so oft in der Zeitung, das Alkohol saufende Männer unter Alkoholeinfluß ihre Frau fast (oder ganz!) totgeschlagen haben. Also wenn das keine Gefahr ist….

          Die wenigsten wissen sowieso nicht, das ein großer Teil der Gewalt in unserer Gesellschaft auf das Konto von Alkoholisierten Menschen geht. Die meisten sogg. “Amokläufe” in Familien bei denen oft die ganze Familie umkommt finden unter Alkoholeinfluss statt. Nüchtern sind die meisten zu sowas gar nicht in der Lage.

          Man könnte sich wirklich totlachen, wenn dann vor den Gefahren von Cannabis gewarnt wird !

          • Anonym

            Die potentiellen Gefahren allein durch den Besitz von Cannabis (mehr als 10g durch die hohen Reisekosten nach NL) sind schon viel grösser als die Gefahren durch den Alkohol (Strafanzeige/ggfs. Gefängnis). Ich habe aber auch gemerkt, das die Gegenwehr zu meinem off-Topic Thema sehr gering und die Akzeptanz scheinbar ziemlich hoch ausfällt. Habe ich mir schon gedacht, das viele von “Euch” es ähnlich oder genauso sehen. Danke!
            Man tut sich gut daran, nicht weitere “Fässer ohne Boden” aufzumachen. Schuld ist zum einen die allgemeine Kostenexplosion (Cannabis z.B. ist doppelt so teuer geworden – im Jahr 2000 gab es 1g für 8 DM) und die Illegalität von Cannabis in Deutschland sei Dank…

          • Tom

            Der Euro war die größte Enteignung in der Geschichte der Menschheit. Vor allem auch Lebensmittel haben sich im Preis mehr als verdoppelt. Deswegen kommen heute mit Löhnen nicht mehr hin, die früher ganz locker für ein sorgloses Leben gereicht hätten.
            Natürlich haben viele da mitgezogen, auch die Coffee-Shops.
            Aber, wenn Gerichte z.B. in Restaurants früher 15 DM gekostent haben heute 20 € kosten……..
            Noch ein Grund weniger, die konservativen Idioten zu wählen, die den Euro bejubeln, weil er angeblich Arbeitsplätze schafft. Tut er auch – leider vorwiegend in China.

          • Anonym

            Apropos China und größte Enteignung der Geschichte der Menschheit: Auf http://fiatleak.com/ kann man sehen, in welchem Land gerade Bitcoins gekauft werden. In erster Linie die Chinesen, die fast alles für die Welt produzieren und daher auch die meisten Gewinne der Welt einstreichen. Wenn Bitcoins irgendwann auf 0€ fallen sollten (Vorwurf eines Multilevel-Marketing / Schneeballsystems) würden sich viele der China-Gewinne in Luft auflösen. Das wäre dann wirklich die größte Enteignung in der Geschichte der Menschheit. Eine große Bitcoin-Börse hat bereits Konkurs angemeldet (http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/bitcoin-boerse-mt-gox-ist-insolvent-a-956293.html) – alle Einlagen der Kunden scheinen weg zu sein und nicht mehr ausgezahlt zu werden.
            Zum Thema Euro: Der Euro hat vieles so teuer gemacht, da kann man sich ja eine Partnerschaft (auch wegen dem Risiko der ungewollten Schwangerschaften) gar nicht mehr leisten. Heiraten kann man ja sicherheitshalber auch gar nicht mehr (ohne Heiratsvertrag). Selber Schuld wer da mit mageren finanziellen Mitteln in eine Kostenfalle tappt.

          • Revil O

            Stimmt schon im Großen und Ganzen. Auch sollte hier aber erwähnt werden das die Lohnentwicklung die ganzen Jahre ne absolute Abwärtsspirale erfahren hat. Wenn man schaut wieviele Unternehmen heute noch tarifgebunden sind und wieviele Unternehmen mittlerweile nicht mehr. Das vor 5 oder 10 Jahren Menschen sich an Unternehmen verkauft haben für 4 – oder 6€ die Stunde. Die Leiharbeit ( Vielen Dank an rot/ grün auch dafür )ist ein Ding und bis vor Jahren kein bisschen in geregelte Bahnen gelenkt worden und vielen Menschen waren gezwungen sich an solche Seelenverkäufer zu verkaufen.Dann die vielen Lohnabschlüsse die stellenweise gerade mal den Inflationsausgleich erfasst haben. Der €uro kam uns allen wirklich schon teuer zu stehen aber ist er gewiss nicht der einzige Grund warum immer mehr erwerbstätige Menschen mittlerweile am Hungertuch nagen.

    • Atak

      Welche nachvollziehbahre Hintergrund? Sprichts du aus eigener Erfahrung? Beziehst du dich auf aktuelle Studien?
      Seltsame Frage “sollte man…”, auch wenn das Thema bei “Problem-Konsumenten” aller Art sicherlich vorkommt. Aber das Betrifft doch alle Problembereiche die in einer Beziehung auftauchen können. Ob es an unterschiedlicher Weltanschauung geht, Unterschiede im Umgang mit Problemen und Konflikten allgemeiner Art, an der Sexualität etc. oder halt am Drogenkonsum. Habe auch Freunde gehabt deren Beziehung durch den Alkkoholkonsum des anderen Partners in die Brüche gegangen ist. Oder ein/e Radikale/r Nichtraucher wird sich auch vorher gut überlegen ob er/sie den Kettenraucher den man gerade irgendwo kennenlernt auf Dauer “riechen” kann. Also warum das Problem hier in dieser Form zu Debatte stellen? Ja sollte man, falls der andere Partner in der Hinsicht Tolerant ist und sonst alles passt. Ist das in aller Absolutheit ausgeschlossen, das Wietkonsumenten keine Gleichgesinnten finden, bzw. immer ein Problemverhalten mit in eine Beziehung reinbringen? Sollte man als unfruchtbarer Mensch eine Beziehung eingehen, weil es von Natur aus bestimmt ist Kinder zu kriegen und man diese Funktion nicht erfüllt? und so weiter…

    • eli

      Da ist was dran…
      Obwohl , es gibt so viele Dinge, die Probleme verursachen könnten ;-) Man muss auch nicht unbedingt der konservativen Doktrin von einer Partnerschaft folgen. Ich denke mal, wie jemand schon sagte: Die Liebe ist das Salz in der Suppe des Lebens.

      • KlausiMausi

        also – zuviel macht durstig und krank?

      • streuner

        Dieser konservativen Doktrin folgen meine Partnerin und ich nicht einmal ansatzweise. :-)
        Eine Partnerin zu finden die kifft, ist das eine Problem. Da Kiffen aber, imho, “nachdenklicher und kritischer Denken” begünstigt :-), ist es sowieso schwer als Kiffer eine/n Partner zu finden. Oder?
        Also ich meine jetzt nicht die Modekiffer, Opportunitätskiffer, oder die Yuppis. Also nicht die, die ihr Fähnchen in den Wind hängen und heute mal kiffen und morgen wieder nicht.
        Und noch schwerer ist es als Kiffer Paar adäquate Bekannte zu finden. So geht uns das jedenfalls. Und schon gar keine Bekannte, die eben auch nicht konservatives Beziehungsdenken pflegen :-)
        nur so
        streuner

      • Anonym

        Danke das du es zugibst und mir Recht gibst. Das Thema Wietrauchen sieht eine Frau anders als ein Mann. Eine Frau will normalerweise eine Familie+Kinder schaffen und da stellt das Thema Wietrauchen eine potentielle Gefahr für die Familie dar (z.B. FS-Verlust, Arbeitsplatzverlust, Gesundheitsgefahren durch Psychosen durch gestrecktes Wiet).
        Man bedenke: Nur getrocknetes Wiet fault gelagert nicht – getrocknet ist es zu billig da zu leicht und wird daher mit allem anderen ausser Wasser gestreckt. Und diese Streckmassnahmen mit Chemie verursachen Psychosen/Angstzustände/Paranoia. Ist leider so. Sorry

    • Warum postest du es nicht einfach ins Forum??

    • Jenz

      Wiso sollte das mehr Probleme erzeugen als z.B.: eine Beziehnug
      zu einem WOW-Zocker?

      Bin ich sozial unverträglich? Nein.
      Neige ich zu Gewaltausbrüchen? Nein.
      Neige ich dazu uverantwortlich zu handeln? Nein.

      Hat meine Partnerin Vorrang gegenüber dem Konsum? Ja.

      Wenn die Frau das Hopbby akzeptiert seh ich kein Problem. Im Gegenteil.
      Meine Misses gibt meinem Leben Stabilität und Halt. Wirkt sich also
      dämpfend auf den Konsum aus. Das es zwingend zu Problemen kommt,
      kann ich nicht bestätigen. Sowohl bei mir selbst als auch im Bekanntenkreis.
      Dabei kiffen die Frauen alle nicht aber sie akzeptieren es eben als Eigenart
      ihres Lebenspartners.

      • Meine freundin kifft. Und das ist auch gut so.

      • Anonym

        Es geht beim Wietrauchen darum, das es hohe Kosten verursacht und es riskant ist, welches zu beschaffen (Grenzübertritt/Führerschein) und es zu rauchen. Desweiteren ist bei einem Wietraucher prinzipiell der Job in Gefahr und er ist daher sicherlich nicht der Traummann für eine Frau in Hinblick auf eine eigene Familie mit Kindern. Desweiteren sollte sich ein Wietraucher fragen, ob er wirklich Lust auf eine eigene Familie mit Kindern hat, gerade in Hinblick auf die zu erwartenden Kosten und den Risiken, die das Wietrauchen mit sich bringt (Psychosen durch gestrecktes Wiet etc.). Da bleibt dann eigentlich nur noch alleine zu bleiben, um nicht zu riskieren, das plötzlich aus der Partnerschaft eine Familie mit Kindern wird. Traurig aber wahr, oder?
        PS: Eigentlich müsste/sollte jeder diesem Kommentar insgeheim zustimmen. Weil ich mir ziemlich sicher bin, das ich Recht habe und dieser Kommentar die Realität/die Wahrheit wiederspiegelt.
        Aber schon wie gesagt: Es muss jeder selber wissen, was er tut. Nur gibt es bekanntermassen Dinge, die man nicht reparieren oder zurückdrehen kann. Also besser vorsichtig und umsichtig agieren, bevor man aus dem Ärger nicht mehr wieder rauskommt. Alles ist so megateuer geworden (z.B. 1L Benzin= 3DM / 50qm Wohnung = mindestens 1000DM umgerechnet), das ein zusätzliches Fass ohne Boden nicht dazu kommen darf. Oder??
        Nicht das man nicht vor manchen Themen 1x gewarnt hat…°°

        • dchnhdnhndhndhndhd

          ja hast eig.recht vor allem
          wenn die kinder dann mitkriegen wie die wohnung dursucht wird ist auch net so angenehm

        • Interessante Frage

          “Es geht beim Wietrauchen darum, das es hohe Kosten verursacht und es
          riskant ist, welches zu beschaffen (Grenzübertritt/Führerschein) und es
          zu rauchen”

          Wieso soll Wietrauchen zu hohe Kosten verursachen? Du kennst anscheinend nur Menschen, die ein extremes Konsum-Muster an den Tag legen – Wenn man z.B. jeden Tag 1g aufwärts bufft, dann ist es klar, dass die Kifferei teuer wird, aber viele Leute konsumieren nicht jeden Tag!

          Zum Thema Grenzübertritt/Führerschein:

          Man muss nicht zwangsläufig in die Niederlanden fahren, um Gras zu kriegen – Man kriegt auch in DE Weed zu kaufen oder bestellt es sich einfach via Internet.

          “Desweiteren ist bei einem Wietraucher prinzipiell der Job in Gefahr”

          Warum? Wenn man nicht gerade in einem Beruf tätig ist, indem regelmäßige Drogentests zur Routine gehören, dann sehe ich da kein Problem. Mann muss ja nicht jeden wissen lassen, dass man Konsument ist.

          “..den Risiken die das Wietrauchen mit sich bringt (Psychosen durch gestrecktes Wiet etc.)”

          Es gibt auch Quellen, die sauberes Zeug verkaufen und Psychosen kann man auch von reinem Cannabis kriegen, sofern man denn genetisch vorbelastet ist.

          • Anonym

            Es gibt immer irgendwelche Lösungen, nur ist es meist schwierig, an diese Lösungen heran zu kommen. Kiffer rauchen eher jeden Tag mehrmals als nur ab und zu. Das macht es teuer, weil auch die Dosierung etwas damit zu tun hat. Da muss man schon einen sehr guten Job machen, sich sehr gut im Griff haben und nur selten rauchen damit es preislich akzeptabel ist.

            In D gekauftes Wiet ist oft durch Chemie nass d.h. schwerer gemacht. Auch ist es in D riskant, Wiet zu kaufen da man oft zwar das Geld nicht aber das Wiet dafür hergeben will. Da ist man in D oft immer kurz davor, überfallen zu werden. Man hätte dort halt nicht hingehen dürfen. Wiet ist schon in den letzten Jahren doppelt so teuer geworden. Früher hat man für 5g 40 DM bezahlt, jetzt sind es (in NL) 40€ = 80DM! Und wer jeden Tag mit “dicken” Augen am Arbeitsplatz erscheint ist dies dem Arbeitsplatz auch nicht gerade förderlich, das musst du zugeben! Es gibt kaum Quellen mit trockenem unbehandeltem Wiet weil es sich für einen Wiederverkäufer einfach nicht lohnt. Der macht es irgendwie nass d.h. schwerer. Und wenn Wasser verwendet wird, wird das Wiet in kürzester Zeit schimmelig und ungeniessbar. Da muss dann schon Chemie verwendet werden das Paranoia und Angstzustände erzeugt. In D hat man oft keine Wahl zwischen verschiedenen Sorten. Man muss nehmen was da ist und das ist oft nur 1 (feuchte/nasse) Sorte. Und viele schaffen eine Quelle in D einfach aus den verschiedensten Gründen nicht. Da heisst es dann mit hohen Kosten nach NL zu reisen.

            Im Internet Wiet bestellen ist viel zu riskant. Meinst du SilkRoad? Da muss ja eine Adresse hinterlegt werden die die Polizei direkt zu mir führt. Das ist auch keine Lösung/Alternative!

            Sorry, aber meiner Meinung nach stimmen deine Argumente für den größten Teil der “Raucher” einfach nicht. Es ist einfach sau-riskant und sauteuer, ein Wietkonsument zu sein. Und man muss einen super Job machen, um nicht erwischt zu werden (Konsum/Grenzübertritt/Schmuggel) und um es sich auch weiterhin leisten zu können (Dosierung/Häufigkeit/Quelle/Fahrkosten). So gut sind viele nicht. Das ist das Gegenargument. Und wenn man dann irgendwann so gut ist, ist oft vorher schon viel negatives deswegen passiert, welches sich nicht mehr zurückdrehen lässt. Z.B. sollte man nicht mit Baseball-Cap und hippen Turnschuhen im Zug von NL nach D sitzen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit grösser, erwischt zu werden. Nur das muss man erst mal wissen°°

          • Du solltest nicht pauschalisieren. Es gibt nicht DEN Wietraucher. Das zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Und kein Konsummuster gleicht dem anderen. Wenn Du zölibatär leben möchtest, tu es. Für mich wäre das nichts ;-)

          • Anonym

            Es ist aufgrund der verschiedensten Umstände ziemlich schwer geworden, nicht zölibatär zu leben. Da ist man schon fast ein Angeber, wenn man Wiet (in einer akzeptablen Qualität) regelmässig schafft.

            PS: Ein Kiddy hat es in D leichter, an eine Wietquelle dranzukommen wie ein 60jähriger Mann, der sich nicht traut, andere wegen Wiet anzusprechen. (Wie sieht denn das aus ist der Hintergrund). Und es muss in der Nähe auch erst mal eine Wietquelle geben. Das ist auch nicht überall der Fall.

          • eli

            Worauf willst du eigentlich hinaus??

            Du erzählst jetzt zum hundersten Mal, dass man das Kiffen aufhören soll, weil … blah blah blah

            Deine Argumente sind größtenteils fürn Arsch. Du glaubst du hast nen Durchblick. Da lachen ja die Hühner. Wenn schon kontroverse Themen, dann bitte mit NIVEAU und nicht so kindisch!

          • kiff

            Ich glaube er will vorallem auf sein ” PS ” hinaus.?
            dann kann manns noch Nachvollziehen.

    • Pot-Head

      Sorry, aber das ist ja dermaßen off-Topic?! @mod Kann man den post nicht einfach löschen??

      P.s.
      “Sollte man sich als männlicher Wietraucher eine Partnerin suchen?”

      Wenn du dir diese Frage ernsthaft stellst, solltest du deinen Konsum sofort einstellen!

      • Anonym

        Gut informiert lässt sich so manches Problem umschiffen°°
        Selbstverständlich sollte jeder machen was er sollte.

  • Wir haben gestern im Team über eine kleine Meldung aus Belgien diskutiert. Die hätte gut auf “Kein Wietpas!” gepasst, aber sie stammt eben aus Belgien und nicht aus den Niederlanden. Daher habe ich sie auf meinem Blog, das nun die Berichterstattung wieder aufgenommen hat veröffentlicht. Hier die Meldung: http://antonioperi.wordpress.com/2014/03/04/cannabis-lollys-als-wurfmaterial-im-karneval/

    • Anonym

      Wenn dieser Cannabis-Lolly aus Amsterdam high machen würde, wäre es ja gewissermassen “die Lösung” oder “eine Lösung”. Ich habe den Lolly (gekauft in Venlo in einem CS) auch schon probiert und er macht definitiv nicht high. Entwarnung also für besorgte Eltern, deren Kinder diesen Lolly im Karnevalsgemenge von einem Wagen gefangen haben.

  • Pingback: Hoge Raad: Diskriminierung ist keine Diskriminierung | Kein Wietpas!()

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