Coffeeshopbetreiber wollen Schule kaufen

Bildschirmfoto 2014-03-06 um 15.07.02

De Amsterdamsche School – Google StreetView

Wir alle wissen, dass das Coffeeshopsterben im vollen Gange ist. In Amsterdam sind die Coffeeshops von zwei Bedrohungen betroffen: Die Aufräumaktion im Wallenviertel und die Einführung des 250m-Mindestabstand zu Schulen. Um dem zu ergehen werden dann auch mal unkonventionelle Methoden verwendet.

So planen jetzt angeblich einige Coffeeshopbetreiber rund um Michael Veling, dem Betreiber des Café 420 und ehemaliger Stadtparlamentarier für die CDA das komplette Gebäude, in der sich eine Schule befindet aufzukaufen, um die Schule daraufhin zum Umzug zu bewegen. Veling selbst hat dazu keine weiteren Details genannt (habe ihn angemailt, vielleicht bekomme ich ein paar Details), da man die Verhandlungen nicht öffentlich zelebrieren wollte. Die Private Mittelschule selbst ließ bereits verlautbaren, dass man zu Verhandlungen bereit sei.

Schaut man sich einmal den Umkreis der Schule an (leider habe ich kein vernünftiges Tool zum visualisieren gefunden) sind da auf jeden Fall ein paar Shops dabei, die Interesse an einem Kauf der Schule haben könnten…

Die Frage ist natürlich, was dann mit den Schülern passieren wird.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonym

    Klar das die Eltern der Kinder dieser Schule sicherlich nichts dagegen haben, das ihre Kinder wegen eines CS in eine andere Schule umziehen müssen
    ;-D

  • Anonym

    Was ich auch von den Holländern gut finde ist, das sie finden, das ein 250m Abstand eines CS zu einer Schule ausreichen würde, um sich von allen Risiken zu befreien…
    :-D LOL :-D

  • Anonym

    Das ist mit den Coffeeshops in NL (ok, die Drogenpolitik der NL) ist doch eigentlich eine Witznummer. Man kann zwar zum Teil welches ohne I-Kriterum/Wietpas erwerben aber für CS gibt es keine legale Möglichkeit an Cannabis heranzukommen (Backdoorproblematik). Und an Gerichtsbeschlüsse müssen sich die Behörden auch nicht halten und können jeden CS problemlos schliessen. Siehe
    http://keinwietpas.de/2014/03/01/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-bestaetigt-coffeeshopbetreiber-sind-vogelfrei/
    Klar, das die CS-Betreiber irgendwann Schaum vor dem Mund haben und nur noch auf maximale Gewinne (feuchtes Chemie-Wiet) achten^^

    • Anonym

      Achja, die Diskriminierung der Ausländer wegen der Overlast-Problematik hatte ich vergessen…
      LOL :-D

    • Apropos Witznummer: Das habe ich schin 2008 bei deren Pilzverbot gedacht. Machen sich die Mühe 186 Pilzarten ins Opiumwet zu schreiben (inkl. Fliegenpilz) und vergessen dann noch die Sklerotien vom Mexikana A (der Grund warum es noch sog. Trüffel in NL-Smartshops gibt. Statt wie in Deutschland einfach Psilocybin ins BtMG aufzunehmen. Das ist aber ein deutscher Blick – die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit. Juristisch und bürokratisch ein richtig fieses Wesensmerkmal.

      • Sebastian

        Wer mehr wissen will, hier ist u.a. ein Interview mit den führenden Produzenten der Pilzkulturen.

        • Anonym

          Hart, in Roermond neben dem Skunk gibt es auch welche, allerdings von einem anderen Lieferanten.

        • Anonym

          Diese Vice-Video’s sind eine gute Alternative zu anderen aufklärenden Videos und echt interessant. Leider sind sie auf Englisch, aber, Youtube kann deutsche Untertitel als Übersetzung einblenden, falls dies jemand noch nicht weiss.
          Magic Mushrooms sind aber auch keine Droge für jeden Tag, ich glaube den Brüdern, das sie keine (mehr) nehmen. Nach der Einnahme machen sie zum Teil so schläfrig, das eine Heimfahrt mit dem Auto unmöglich wird. Und wer mit dem Zug heim fährt, kann sich darauf einstellen, unterwegs ggfs. gegen den eigenen Willen einzuschlafen. Das ist genauso wenig prickelnd wie mit Trüffeln im Gepäck von Zollbeamten angetroffen zu werden°°

          • Auf der Homepage selbst gibts die Videos auch mit „nativen“ untertiteln.

          • Anonym

            Wer sich die Vice Homepage mal anschauen will: http://www.vice.com/de/
            Ist zum Teil nichts für schwache Nerven…°°

      • Sebastian

        Kann mich noch daran erinnern, das der deutsche BGS damals nichts mit den Pilzen anfangen konnte, als die noch nicht unters BtMG fielen.
        Denke mal die Niederlande haben mit Absicht den einen Pilz nicht verboten, damit der Rubel weiter rollt.

        • Glaube eigentlich nicht an Absicht. Die Fruchtkörper des Mexikana A sind durchaus verboten, dieser Pilz bildet aber eben nicht nur überirdische Fruchtkörper, sondern eben auch unterirdische Sklerotien. Das hatten die einfach nicht auf dem Schirm. Warum das Gesetz aber daraufhin nicht nachgebessert wurde, weiss ich auch nicht. Soviel Smartshop-Wirtschaftsfreundlichkeit traue ich der NL-Regierung eigentlich nicht zu. Aber schon allein das Gesetz selbst ist in deutschen Augen umständlich und eben keinesfalls so einfach und dabei lückenlos wie in unserem BtMG, wo immer der Wirkstoff verboten ist.

  • Boerejongens
    • Danke!

      • Boerejongens

        Wenn das klappen würde wär das mal ne super Aktion, Geld genug müsste angesichts der menge an Shops im betroffenen Gebiet ja vorhanden sein.
        Ich drücke alle Daumen die ich habe!

        Grade das Utopia darf nicht sterben.

        • Anonym

          Wie viele Daumen hast du denn?;

        • Frank2

          Ich finde die Idee auch ganz toll. Die Coffeeshopbesitzer kaufen die Schule, reissen sie ab. Danach bauen die Besitzer an einem neuen Ort ein völlig neue, total modernisierte und viel grössere Schule wieder auf. Die Schüler freuen sich dann sicher. Die müssen dann nicht mehr in einem alten maroden Gebäude sitzen. Also ich wäre damals als Schüler froh gewesen, wenn wir eine ganz neue moderne Schule bekommen hätten.

          • Ich denke, das Schulgebäude könnte man stehen lassen – coffeeshop rein ;-)

          • Revil O

            Dann wären wir bei nen sog. Grossraumcoffeeshop. :-D Wurde sowas nicht juristisch abgesägt damals in Terneuzen Betreff vom Coffeeshop Checkpoint??

    • jkfdjkfjd

      aha deswegen sollen 13 shops schließen vllt könnte man ja das gebäude abfackeln,natürlich wenn niemand drinn ist

    • Anonym

      Das sind wirklich zu viele CS in Schulnähe, das sollten auch die eingefleischtesten Wietraucher zugeben…

      • Das liegt auch an der hohen Schuldichte.

    • Anonym

      Ok, diese Schule könnte man ggfs. wirklich schliessen und verlegen weil auch Arbeitsplätze bei den CS daran hängen. Ist dann doch keine so schlechte Idee, das Schulgebäude zu kaufen und ein anderes Gebäude in der Nähe für die Schüler zu finden.

      Pic: Falsche Antwort

      • Bei der Schulverlegung wird es aber die selben Probleme geben. Stadt voller Coffeeshop + Stadt voller Schulen. Die einzige Lösung wäre das entfernen des A-Kriteriums. Vielleicht sieht sich da die Stadt in Zugzwang, wenn die realisieren, dass die Shops die Macht haben, die Schulen wegzukaufen…

        • Auch wenn sie finanziell dazu in der Lage sind, werden die Coffeeshops verlieren, wenn sie es wirklich auf: Coffesho vs. Schule ankommen lassen. Ist einfach und billig, aber in Punkto öffentlicher Meinung ist eine Schule halt zigmal mehr wert als ein Coffeeshop.

  • kirchy90

    hoffentlich klappt das anyday und 420 cafe dürfen nich sterben!!!!!

  • eli

    Um solche Privatschulen, wo man sich sein Abi kaufen kann, gehören sowieso geschlossen. Weiß es nicht mit Sicherheit, aber habe mal gehört, dass, ähnlich wie in GB und USA private Bildungseinrichtungen dort, anders als in D, einen hohen Stellenwert besitzen.

    • Gioacchino

      Das Menü:

  • Die Schulgebühren für die Schule betragen übrigens mindestens 20.000€ pro Jahr.

    • Boerejongens

      Im gegensatz zu Salem ein wahres Schnäppchen um den elitären Nachwuchs durchs Abi zu schleussen.

      • Wenn das eine Mittelschule ist, dürfte es da doch nichtmal Abi geben – und das für 20.000 im Jahr. Happig

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