D66: Cannabisanbau in vier großen Städten testen

D66-Chef Alexander Pechtold - CC-Lizense

D66-Chef Alexander Pechtold – CC-Lizense

Die Regierung sollte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht die Möglichkeit geben, um unter strenger Aufsicht mit dem Cannabisanbau experimentieren zu dürfen. Das befürwortet der Vorsitzende der Partei D66 Alexander Pechtold in einem aktuellen Bericht.

Diese vier Städte können dann als erste herausfinden, ob der lokale Anbau hilft die organisierte Kriminalität sowie die Zahl der Brände durch den illegalen Anbau zu reduzieren.

Kürzlich haben dutzende Gemeinden geäußert, dass sie den lokalen Cannabisanbau versuchen wollen. Sie sagen, dass die Duldungspolitik gescheitert ist. Pechtold hofft auf die Unterstützung der Regierungspartei PvdA. Nach ihm hat der Chef der Arbeiterpartei Diederik Samson angeboten, noch kommende Woche dem Thema Raum für eine Debatte zu geben.

Eli

Eli

Die Einführung des Wietpas hat mich dazu gebracht, mich für die niederländische Cannabispolitik zu interessieren. Ich komme aus dem mittleren Ruhrgebiet und bin wie so viele am Wochenende immer mal gern in die niederländischen Grenzstädte zu den Coffeeshops gefahren. Die negative Meinung gegenüber Cannabis ist ein Vorurteil, für dessen Abbau ich mich einsetzen möchte!
Eli
  • scheiß kiffer

    Abgelehnt

  • eli

    Neue Platz zum rumspammen ;-)

  • tom

    Das die „liberale“ VVD von Demokratie nichts hält, hat sie ja schon gezeigt. Aber der Opstelten kann noch so triumphierend in die Kamera grinsen. Dazu fällt mir nur ein, wer zuletzt lacht, lacht am besten.
    Das „80%-Argument“ ist dumm und vertauscht (wie es die Prohibitionisten immer machen) die Ursache mit der Wirkung.
    Die deutsche FDP (auch so Pseudo-Liberale) haben auch innerhalb von ein paar Monaten über 10% ihrer Stimmen verloren, was auch bis zum Schluß so geblieben ist. Die VVD wird dasselbe Schicksal haben, sie hat schon erheblich Zustimmung verloren. Dann grinsen wir zurück :D

    Ich hoffe ja immer noch auf eine wirklich liberale Partei in Deutschland, NIederlande usw. Die derzeitigen sind allesamt nur Mini-Ausgaben der Konservativen Bevormunder-Parteien und das merkt der Wähler eben sehr schnell.

  • Anonym

    Cannabis soll Angstzustände reduzieren – Forschung aus den USA:

    US-Wissenschaftler unterstützen die Behauptung von Cannabis
    Konsumenten, dass der Konsum der Droge Angstzustände reduzieren kann.
    Bei Forschungen wurden Rezeptoren im Gehirn entdeckt, durch die Cannabis wie ein Medikament wirkt. Allerdings funktioniert dies nur über einen
    kurzen Zeitraum, regelmäßiger Konsum verringert die Wirksamkeit der
    Rezeptoren. Die Ergebnisse der Forscher der Vanderbilt University in Tennessee
    widersprechen damit bisherigen Forschungen, nach denen Cannabis
    mitverantwortlich für Depressionen und bipolare Störungen sein können.

    Quelle: http://www.shortnews.de/id/1079744/usa-forscher-bestaetigen-positiven-effekt-von-cannabis-bei-angstzustaenden

    • Sebastian

      Ja, ja, die Selbstmordrate ist ja auch zurückgegangen, in Ländern in denen Cannabis legal verfügbar ist.

      http://www.policymic.com/articles/81149/surprising-new-study-finds-legalizing-marijuana-can-reduce-suicide-rates

    • Anonym

      Cannabis soll Angstzustände reduzieren – das gilt für das gestreckte Chemiewiet wahrscheinlich nicht…;

    • Tom

      Beziehe mich mal auf deinen letzten Satz über die „Forschungen“.

      „Die Ergebnisse der Forscher der Vanderbilt University in Tennessee
      widersprechen damit bisherigen Forschungen, nach denen Cannabis
      mitverantwortlich für Depressionen und bipolare Störungen sein können.“

      Diese sogg. „Forschungen“ haben mit großer Regelmäßigkeit an Leuten stattgefunden, die von Anfang an – ohne jemals Cannabis konsumiert zu haben! – psychotisch und/oder depressiv waren. Bei denen das Cannabis also lediglich ein zusätzlicher Auslöser war. In den Mainstream-Medien wird das aber meist bewußt unterschlagen und dabei so getan, als ob das Cannabis selbst der Auslöser für die Angst-Psychosen war.
      Klar, Herzkranke sollten auch keinen starken schwarzen Kaffee trinken ! Wird er deshalb verboten ?

  • Sebastian

    Ivo ist nicht zu überzeugen, aber Niemand will sich seinem Schwachsinn beugen.
    Fest steht schon jetzt es wird nicht schaden, weil wir bei besserer Qualität auch mehr medizinischen Nutzen haben.

  • Anonym

    Ein staatlich regulierter Anbau muss die Backdoorproblematik lösen. Und das Problem, das die CS von vornherein durch Chemie schwerer gemachtes Wiet erhalten.

    Aber auch das unverändertste Wiet könnte vor dem Verkauf noch durch Chemie schwerer gemacht werden. Es müsste an die CS verkaufsfertig so abgepackt werden, das eine nachträgliche Beeinflussung/Veränderung des Wiets (feucht machen) nicht mehr möglich ist. Die CS wären damit reine Reseller/Abgabestellen.
    Nur so hätte der Konsument auf jeden Fall etwas vom staatlich reguliertem Anbau: Trockenes, unverändertes Wiet!

    • Anonym

      Wie auch immer – folgendes Video soll „uns Aktivisten“ Mut machen. Vielleicht ist es sogar das beste Lied der Welt, unabhängig davon, welche Musikrichtung man gerne hört:
      Herbert Grönemeyer – Bleibt Alles Anders (Official Music Video)

  • kommunist

    Was ich bemerkt habe und auch fragen will:

    Ist die ganze sache mit der Lösung der backdoorproblematik und dem Schrei nach Legalisierung und regulierten Anbau nicht größer und bedeutsamer geworden, seitdem Fürst opstelten das I-Kriterium / wietpas eingeführt hat?

    Oder hat der teil der niederländischen Politiker schon vorher so oft Initiativen zum regulierten Anbau gestartet?

    • Sebastian

      Beides trifft in der Tat zu.

      • kommunist

        Na dann lasst ivo doch weiter machen und unterstützt ihn.
        Ich denke dadurch kommen wir wesentlich schneller an unser Ziel.

  • Ivo Opstelten

    Ik nee nee nee en nee zeggen!

    • Ivonator

      Eines der besten Fotos von unserem Freund Ivo. Wenn ich diese Hackfresse schon sehen ballt sich meine Faust in der Tasche …

      • Sebastian

        Hab grad einen Kommentar eines Niederländers zum Wietpas gelesen, ist schon über ein Jahr alt, aber immer noch aktuell.
        „The problem is not cannabis, but government involvement. And these
        people don’t know their facts. FACT: Ivo Opstelten spoke about THG
        instead of THC and he probably has no clue about all the other
        cannabinoids.“
        „Cannabis ist nicht das Problem, sondern die Einmischung der Re-Gier-ung. Diese Leute kennen sich nicht aus. Fakt ist: Ivo Opstelten sprach von THG anstatt von THC, und er hat vermutlich keine Ahnung von den anderen Cannabinoiden.“

  • streuner

    Blödsinn! Das ist denken in Hirnen, die sich an die Prohibition angepasst haben.
    Hanf ist nicht zu reglementieren, ein freier Anbau, für jeden und überall, muss so normal sein, wie Rosen im Garten!
    Alles andere ist Wegducken vor Staats Terror, ein bequemes Legalisierungsmodell des Staates, enthebt der Pflicht zum Kampf gegen diese Idiotie.
    Setzen, Bong an, einen rauchen, Danke Staat, du bist so toll. *kotz
    Wenn Cannabis wirklich FREI ist, entscheidet NUR noch der Markt, der Konsument, wofür er sein Geld ausgibt.
    So er denn überhaupt noch einen Shop braucht.
    Ich werde nie eine Petition o.ä. zeichnen, die weniger fordert.
    streuner

    • Sebastian

      Beim Tabak interessiert man sich von Staatswegen auch nur für die Steuern die beim Handel abzuschöpfen sind. Privater Anbau zum Eigenbedarf ist nicht reglementiert, auch in Bezug auf die Menge der Pflanzen.
      Die als Argument gegen privaten Hanfanbau angeführte Brandgefahr wird durch das Verbot gefördert, zum einen können Stromdiebe so ihre Gewinnspanne erhöhen, zum anderen ist das illegale Stromabzapfen auch für Zahlungswillige unumgänglich, weil eine legal gezahlte Stromrechnung dermaßen hoch ist, das sie die Ermittler auf den Plan ruft, denn wie wir wissen, arbeitet Stedin, der Stromanbieter, eng mit den Behörden zusammen.

      In Kanada will der so genannte Staat nun auch den Medizinalgrowern die Lizenzen entziehen, mit dem Vorwand, das eine Brand- und Schimmelgefahr besteht, und nur noch bestimmten Großkonzernen den Anbau von Medizinalhanf ermöglichen.

      Also ich stimme zu, das Hanfanbau an sich den Staat gar nichts angeht.

      • xy_ungeloest

        ‚Also ich stimme zu, das Hanfanbau an sich den Staat gar nichts angeht.‘

        ebenfalls 100% zustimmung!

        • Anonym

          Wenn der Staat beim Hanfanbau mitmischt, erhöht dies die Chance auf sauberes Wiet. Nicht vergessen!

          • Sebastian

            Da bin ich skeptisch, man braucht den Staat nicht, damit sauberes Wiet wächst, und alles, was das Wiet unsauber macht, ist doch vom Staat erlaubt. Die kriegen es momentan nichteinmal gebacken, die Herstellung und Anwendung der wirklichen Gifte zu verbieten.

            Zum Beispiel das Besprühen von reifem Getreide mit Glyphosat^, um eine gleichmäßige Abreife zu fördern (wirtschaftspolitischer Ertragssteigerungszwang). Dabei hat schon nachweislich jeder zweite das Zeug im Urin, welches unter anderem dazu führte, das in Frankreich bei Landwirten und Winzern Parkinson als Berufskrankheit gilt³. Österreich ist dabei zumindest diese Art der Anwendung zu verbieten². Hierzulande wird dann darauf verwiesen, das es keinen wissenschaftlichen Nachweis für eine Gefährlichkeit dieses Mittels gibt. Nur umgekehrt wird erst ein Schuh draus: Solange die Ungefährlichkeit nicht bewiesen ist, darf es für derartige Gifte keine Markzulassung geben. Das gleiche gilt für gentechnisch verändertees Saatgut. Und bei Cannabis wird von Seiten der Politik so getan als sei es eine Gefahr, dabei ist die Ungefährlichkeit längst bewiesen. Das ist wahrhaftig organisierte Kriminalität, wenn Konzerne auf Kosten der Allgemeinheit beim Staat derartigen Einfluß haben. Die ehemals so saubere Landluft gibt es im Sommer immer seltener, weil inzwischen so viel Vieh mit Gen-Futter aus Übersee durchgezogen wird, wie der eigene Acker nichtmal mehr ernähren kann und mit der anfallenden Gülle ein Entsorgungsproblem besteht. Hier stehen keine Kühe mehr auf der Wiese, die sind wie die Schweine nur noch im Stall, da sieht dann auch keiner wie krank die sind. Und die Wiesen wurden für kunstgedüngte Weizen und Maisfelder umgepflügt, und somit wird noch mehr Gift auf der Heimatscholle verteilt, bis auch der letzte Fruchtbarkeit bringende Regenwurm vom Acker vertrieben ist. Die Landwirte machen nur noch das was Kohle bringt, sonst werden sie vom Markt gedrängt.

            Das Blei im Sprit wurde Verboten, dafür gibts jetzt giftiges Palladium aus Katalysatoren, welchem inklusive dem anderen enthaltenen Dreck aus den Abgasen jeder ausgesetz ist. So werden vor allem Kinder vergiftet, die dem Auspuff durch ihre größe noch näher sind. Wie ungefährlich ist dagegen Cannabisrauch. Nachweislich übelst giftiges Amalgam (Schwermetalle) wird nicht verboten*, aus Angst vor Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe, vor allem in den USA, während Cannabis als Medizin immer noch nicht für jeden zugänglich und wieder rehabilitiert ist.
            Und da darf man sich in Bezug auf die Cannabisrelegalisierung immer anhören, das es nicht harmlos ist, was vor diesem Hintergrund eine absolute Beleidigung für das Volk durch seine Vertreter darstellt.

            Doch ich bin sicher, die Zuknuft der Menschheit ist groß, denn Wir sind gerade langsam dabei, das was nicht zum Besten für alle ist über Bord zu werfen. Wenn jeder mit jedem reden kann, wie es mithilfe des Internets möglich ist, kann es keine Geheimnisse geben. In dem Sinne ist die größte Verschwörung das Finanzamt. Alles ist gut.
            In Liebe Sebastian

            Am Sonntag den 23.03.14 um 20:00 Uhr live in Dortmund!

            ^http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-auswirkungen

            ²http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Bundesrat-will-Glyphosat-Verbot-kurz-vor-der-Ernte-und-in-Hausgaerten_article1383934675.html

            ³http://julius-hensel.com/2013/12/frankreich-parkinson-als-berufskrankheit-anerkannt/

            *http://www.zahn-zahnarzt-berlin.de/deutsch/news/amalgamverbot.html

    • xy_ungeloest

      100% zustimmung!

  • Anonym

    Hier ein Cartoon, der zum Thema passt;

  • Sebastian

    UNO sagt zum erstenmal „Entkriminalisierung kann eine Lösung des Drogenproblems sein.“
    http://www.hanfplantage.de/uno-sagt-ersten-mal-entkriminalisierung-kann-eine-loesung-drogenproblems-sein-10-03-2014

    Zitat: „es wichtig ist, sich auf den ursprünglichen Geist der Verträge zu konzentrieren: die Gesundheit. Vertragszweck ist nicht, einen “Krieg gegen Drogen” zu führen, sondern die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit zu schützen.“
    Was nun Ivo, was tun Bundestag.
    Das Bedeutet doch für Cannabis als Heilmittel, es muß mindestens so frei verfügbar sein wie Acetylsalicylsäure Produkte.

    • Revil O

      Tja… das ist doch zumindest mal ne Ansage von dieser bis dato weltfremden , verschissenen UNO!!! Warten wir mal ab und schauen ob unsere korrupten Regierungen in der EU hier auch ausnahmsweise mal Taten folgen lassen.

      • Sebastian

        Ja, eine weltfremde Aussage gab es am vierten März diesen Jahres vom Suchtstoffkontrollrat der UNO, den offensichtlich kein Mensch braucht. So wie die argumentieren, wundert man sich, das die kein Verbot von Alkohol und Tabak fordern. Zudem ist ihnen wohl nicht bewußt, das in Washington und Colorado der Liberalisierung von Cannabis eine demokratische Wahl zugrunde lag, und eine nicht Anerkennung Diktatur bedeutet. Ich plädiere für eine Abschaffung des weltfremden INCB, der wohl reine Geldverschwendung ist.

        http://sensiseeds.com/de/blog/incb-bericht-vereinte-nationen-lehnen-cannabis-noch-immer-ab/

        • Revil O

          Dieses Kartell (INCB) ist praktisch seit seiner Gründung die größte Bedrohung für jede Demokratie , jegliche Verfassungen gewesen. Alleine die erschreckende Tatsache das dieses Kartell bewusst wissenschaftliche Tatsachen bei Seite wischt und seit so vielen Jahren ignoriert sehe ich ebenfalls als eine große Bedrohung für die Zivillgesellschaft an. Das jetzt Länder wie Venezuela und Uruguay diesen Schwänzen vom INCB die Arschkarte gezeigt haben werte ich als einen Befreiungsschlag und letztlich auch als nen Dammbruch. Das Statement von diesen Affen zu dem Volksbegehren in Washinghton und Colorado zeigt letzendlich das Demokratieverständnis des INCB. Letzendlich ein Austritt vieler Staaten aus den internationalen Verträgen würde das INCB zerbrechen lassen. Für mich entscheidet das INCB schon lange nicht mehr frei sondern wurde es vor Jahren schon von diversen Interessengruppen unterwandert. Was dafür spricht sind seit vielen Jahren erschreckende Fakten und Statements wie solche Anfang März von diesem korrupten Arschloch.

  • Markus Empel

    Ich bin auch der Ansicht, dass ein Kontrollierter Anbau sinn machen würde. Sogar die Türkei hat in den letzten Tagen den Anbau in 19 Provinzen unter Staatlicher Kontrolle Legalisiert http://www.hanfkultur.com/tuerkei-erlaubt-die-kontrollierte-cannabisproduktion-in-19-provinzen/

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