Letzte Instanz: Coffeeshopverbot für Ausländer ist rechtmäßig

Den Haag – Heute hat die zwei Jahre dauernde Prozess-Odyssee um das Easy Going in Maastricht und den Coffeeshop Toermalijn in Tilburg vor dem Raad van State, der letzten Verwaltungsinstanz in den Niederlanden, ein bitteres Ende gefunden. Die obersten Richter der Niederlande urteilten ganz ähnlich wie schon der Europäische Gerichtshof im Dezember 2010 beim ersten Prozess, den Marc Josemans schon im Vorfeld des Wietpas angestrengt hatte. Das Einwohnerkriterium sei ein geeignetes Mittel um den Drogentourismus und die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. Damit fegten die Richter in Den Haag auch das erste Urteil aus Maastricht vom Tisch, das der Auslöser für den zivilen Ungehorsam der Maastrichter VOCM-Shops im Mai letzten Jahres war.

Ein Bild aus besseren Zeiten - Marc Josemans erhält unser Plakat am Bevrijdingsdag 2013

Ein Bild aus besseren Zeiten – Marc Josemans erhält unser Plakat am Bevrijdingsdag 2013

Hatte das Gericht in Maastricht noch gefordert, dass bevor eine so stark in die Freiheiten der Menschen eingreifende Regel wie der Wietpas durchgesetzt wird, erst weniger einschneidende Maßnahmen ausprobiert werden müssten, erklärte der Raad van State dieses Urteil heute Mittag für ungültig. Bürgermeister Hoes darf das I-Kriterium anwenden. Es diene dem berechtigten Ziel den Drogentourismus und die organisierte Kriminalität zurückzudrängen und es gäbe keine weniger eingreifenden Möglichkeiten. Damit ist nun ein Präzedenzfall in den Niederlanden geschaffen worden, der das Einwohnerkriterium endgültig für juristisch legitim erklärt.

Coffeeshopbetreiber und VOCM-Vorsitzender (Vereinigung der offiziellen Coffeeshops Maastricht) Marc Josemans hatte sich nach der Einführung des Wietpas am 1. Mai 2012 geweigert, dass Einwohnerkriterium, das den Verkauf an Nicht-Einwohner der Niederlande untersagt, einzuhalten. Daraufhin wurde sein Shop durch die Gemeinde geschlossen und Josemans legte am 11. Mai Beschwerde gegen die Schließung ein, die am 16. Juli 2012 von Bürgermeister Hoes als unbegründet zurückgewiesen wurde. Josemans zog im Namen des VOCM vor Gericht in Maastricht und dieses erklärte die Schließung am 25. April 2013 für unbegründet. Aufgrund dieses Urteils öffneten ab dem 5. Mai 2013 die Maastrichter VOCM-Coffeeshops ihre Türen wieder für Ausländer. Allerdings fanden in den Tagen und Wochen darauf in allen Shops Razzien statt und es wurden wieder zeitlich befristete Schließungen verhängt. Zugleich hatte Hoes gegen das Maastrichter Urteil vom 25. April 2013 Berufung eingelegt.

Die Verwaltungsgerichtskammer des Raad van State befasste sich seit dem 14. November 2013 mit der Sache und schloß die Untersuchung im Januar dieses Jahres ab. Heute dann also das Urteil, dass sich unter anderem auch auf das UN-Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel in einer Fassung von 1972 stützt. Es wird, neben vielen anderen Artikeln dieses Vetragswerks, zuerst Artikel 4 erwähnt, der in Absatz b eine Zusammenarbeit mit anderen Staaten vorschreibt, um illegale Drogen zu bekämpfen.

“Bitter und unbefriedigend” nennt Marc Josemans das heutige Urteil auf “nu.nl“. Laut Josemans ist eine Mehrheit im Maastrichter Stadtrat gegen das Einwohnerkriterium und in Kürze steht das Thema im Maastrichter Stadtrat wieder auf der Tagesordnung.

Ebenfalls am heutigen Mittwoch erging mit haargenau den selben Begründungen ein letztinstanzliches Urteil im Prozess um den Coffeeshop Toermalijn in Tilburg. Auch Willem Vugs, Sprecher der Tilburger Coffeeshop-Vereinigung “De Achterdeur” zeigte sich enttäuscht und hofft, dass die Gemeinde doch noch zu der Einsicht kommt, dass die heutigen Regeln gar nichts lösen würden und nur zu einer Stärkung der organisierten Kriminalität beitrügen.

Kommentar

Das war ein Paukenschlag, der leider absehbar war. Ich betätige mich ungern als Cassandra – und noch weniger gern behalte ich mit schlechten Prognosen recht, denn im Grunde bin ich ein Optimist. Aber schon in unserem Interview mit BongTV im letzten Monat habe ich ja angedeutet, dass ich nicht mehr an den juristischen Weg glaube.

Zu schlecht waren die Vorzeichen. Ein Kardinalfehler dürfte wohl der voreilige Gang vor den EuGH im Jahr 2010 gewesen sein. Marc Josemans und sein Anwalt André Beckers waren so überzeugt von ihrer Rechtsauffassung, dass die Diskriminierung von Menschen, insbesondere von EU-Bürgern innerhalb der EU ein so viel höherwertiges Rechtsgut darstellen als die Pläne der, damals noch, VVD/PVV-Koalition, dass der EuGH diese kippen würde. Das Bürgerrechte scheinbar zweitrangig sind sobald es um Drogenkonsumenten geht, hatten sie nicht auf dem Schirm. Zwar stellte der EuGH fest, dass es sich beim sogenannten “I-Kriterium” um Diskriminierung handelt und auch das von dieser Regel zum großen Teil Ausländer betroffen sind, da in den Niederlanden ja hauptsächlich Niederländer wohnen und man daher durchaus praktisch von einer Diskriminierung nach Nationalität sprechen könne. Trotzdem wurde die Bekämpfung des sogenannten “Drogentourismus” höher gewichtet. Wichtig war dabei, dass der Wietpas als aussichtsreiches Mittel betrachtet wurde um dieses Ziel zu erreichen.

Der erstinstanzliche Richter in Maastricht hat sich ja sehr viel Zeit für seinen Urteilsspruch gelassen und dann weise geurteilt. Er forderte zunächst weniger einschneidende Maßnahmen. Das es diese gibt und das sie funktionieren sieht man beispielsweise in Haarlem, wo die Coffeeshops ein gutes Verhältnis zur Gemeinde haben und man zusammen arbeitet um eine mögliche Overlast so gering wie möglich zu halten.

Die Verurteilungen von Coffeeshopbetreibern und Personal in den Prozessen nach den Razzien im Mai 2013 sprachen allerdings schon eine ganz andere Sprache. Mit den heutigen Urteilen des Raad van State dürfte das Kapitel des juristischen Vorgehens gegen die “Diskriminierungsverordnung” weitgehend abgeschlossen sein. Es war der letzte, juristische, Strohhalm.

Das ein Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nichts bringt, hat sich ja bereits im Januar dieses Jahres herausgestellt, als der EGMR ein ebenfalls spektakuläres Urteil verkündete. Spätestens dieses Urteil machte klar, dass es keine juristische Lösung geben wird. Auffällig ist auch: Je höher die Instanzen, desto weltfremder die Urteile. Das mag daran liegen, dass natürlich auch Politik da mit hineinspielt.

Der Kampf um die Coffeeshops ist ein politischer Kampf und der wird nicht im Gerichtssaal geführt, sondern an der Wahlurne, im Parlament, in den Stadträten und auf der Straße. Die niederländische Legalisierungsbewegung muss Fahrt aufnehmen und einzelne, mutige Bürgermeister unterstützen, die sich, wie Paul Depla in Heerlen, gegen die Linie stellen, die aus Den Haag vorgegeben wird. Mehr Coffeeshopbetreiber müssen sich politisch engagieren – das Geld und die Zeit dazu hätten sie. Die Kommunalwahl in Maastricht hat gezeigt, dass die Menschen dort von der Politik von Onno Hoes die Nase voll haben. Leider ist er noch bis 2016 im Amt und egal wie offensichtlich die Sicherheit in der Stadt zusammen mit den Umsätzen des Handels den Bach runtergeht, verkündet Hoes unbeirrt den Erfolg seiner Zero-Tolerance-Haltung. Eine Mehrheit im Stadtrat gegen das Einwohnerkriterium und die Cannabispolitik der VVD gab es auch schon vor der letzten Wahl. Bisher konnten sie Hoes nicht zum Einlenken bewegen.

Nur wenn der Stadtrat in Maastricht durch z.B. wöchentlich stattfindende Demos in seinem Druck auf Hoes gestützt würde, sähe ich Hoffnung in absehbarer Zeit. Weiter entfernt von der Realität kann man jedoch gar nicht sein. Auf der letzten Demo in Maastricht waren ca. 50 Leute und diese ist nun auch schon über ein Jahr her.

Der Druck durch Kriminelle auf den Straßen scheint weder Bürgermeister Hoes, noch die hohen Herren der VVD in Den Haag und auch nicht die obersten Verwaltungsrichter zu stören. Leidtragende sind die Bürger, die in den Städten mit I-Kriterium leben, die dortigen Geschäftsleute (nicht nur die Coffeeshopbetreiber) und last but not least friedliche Touristen, die einfach nur gern in Ruhe einen Joint rauchen würden.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • XXX

    Danke für den Beitrag! Scheiss neuigkeiten aber das war leider zu erwarten…

    • Sebastian

      Schade, das man von Richtern schon scheiß Urteile erwarten muß. Und ich meine nicht scheiße, weil wir als Nichteinwohner der Niederlande nicht in Coffeeshop mit I-Kriterium dürfen, sondern weil ich, extreme Unwissenheit der Entscheidungsträger, Korruption an höchsten Stellen, oder Einflußnahme der Politiker auf die Richter vermuten muß.

    • Gioacchino

      Ebenfalls vielen Dank! Gegen wen wurde eigentlich geklagt? Gemeinde, Provinz oder Reich
      http://www.raadvanstate.nl/der-staatsrat.html

  • Sebastian

    “Das Einwohnerkriterium sei ein geeignetes Mittel um den Drogentourismus und die organisierte Kriminalität zu bekämpfen.”

    Jetzt baut schon das höchste Gericht in den Niederlanden sein Urteil auf Lügen auf!

    • Revil O

      Das was ich mir auch sofort gedacht habe als ich davon gelesen habe.
      Auch in den Niederlanden zeigt sich somit bestens wie unabhängig und unvoreingenommen Gerichte ihre Urteile sprechen.
      Wie bei den Volksverdummern können auch Richter keine Urteile mehr fällen ohne ihr verlogenes Maul.
      Aber was sich in den Niederlanden seit Jahren zeigt gibt es bei uns schon viel länger.
      Man vergleiche hier bestens die beiden Vorlagebeschlüsse betreff dem Hanfverbot an das Bundesverfassungsgericht ( Vorlagebeschluss Amtsgericht Lübeck 1992) und der Vorlagebeschluss des Amtsgerichts Bernau (2002).
      Widersprüchlicher und verlogener kann für mich ein Gericht schon garnicht mehr urteilen.

      • aidepaejamisu

        Widersprüchlicher und verlogener kann für mich ein Gericht schon garnicht mehr urteilen.

        Warte nur ab. Die können. Davon bin ich -leider- überzeugt …

  • Sebastian

    Von wegen organisierte Kriminalität:

    West Africa has a Drug Problem – Animation

    • Sebastian

      West Africa Has a Drug Problem – Film

  • Sebastian
  • Frank2

    Schade. Aber war klar das der Raad van Staat so entscheidet wie Opstelten es für richtig hält. Solange jedoch nicht jede Stadt der Niederlande durch das Gericht zum I-Kriterium gezwungen wird, ist alles ok. Maastricht “darf” so eine Diskriminierung einsetzen, muss jedoch nicht. So habe ich das Urteil verstanden.

    • Frank2

      Also muss einfach Hoes weg und ein anderer Bürgermeister her, der das I-Kriterium nicht kontrolliert.

    • Und das der Raad van State nicht Coffeeshop-freundlich ist, wusste man auch seit der Sache um den Shopbetreiber aus Den Haag, dessen Sache dann nach Straßburg ging. Da hatte ja auch der Raad van State sogar als einzige der drei Instanzen vorher negativ beschieden.

    • streuner

      Ja, Kann, muss aber nicht. So wie eben die gesamte Cannabis Politik in den Niederlanden.
      Erst wenn die Hintertüre zu ist, die letzten CS Lizenzen nicht verlängert und der letzte CS dann schließt, werden die Holländer merken, dass ihr Gras in Deutschland wächst.
      Oder mit einem abgewandelten Zitat von Noel van Schaik: dann werden die Holländer keine Käsebrötchen mehr kaufen können!
      Die einzigen Holländer die Interesse daran haben, dass Deutsche in NL kaufen dürfen, sind die CS Besitzer. Und das sicher nicht aus reinem Altruismus. Die kiffenden Holländer an sich interessiert es einen Scheiss ob ein deutscher in NL einkaufen darf.

      Und genau das wird ihnen recht bald das Genick brechen. Ich stehe immer noch zu meiner Aussage, dass es in 3-5 Jahren in NL keine Coffeeshops mehr geben wird.
      dit is jammer
      streuner

      • legalizer

        So ein Quatsch. ..insgesamt geht die Tendenz welweit in Richtung Legalisierung…immer direkt diese Schwarzmalerei…jetzt erst recht mit anpacken…selbst in den Medien findet doch langsam ein Umdenken statt..bin da echt guter Dinge!!

        • streuner

          Drööm wigger

  • Revil O

    Richtig und somit darf der nächsten Parlamentswahl in den Niederlanden eine entscheidende Bedeutung in der Frage zu Teil werden. Eine Mehrheit von VVD / CDA/PVV würde sich somit voll und ganz auf dieses Urteil vom Raad van State berufen.

  • Igorinski

    JAJAJAJAJAJAJAJA RICHTIGE ENTSCHEIDUNG!!!!!! WURD LANGSAM ZEIT

    • Sebastian

      Guck an, die Straßendealer und deren Lieferanten freuen sich schon.

  • cnn

    Hallo!
    Weiß jemand was man gegen einen Zollbescheid machen kann,wo CBD beschlagnahmt wurden ist wegen dem Arzneimittelgesetz?
    Das Produkt ist nicht einfuhrfähig wegen Arzneimittel!

    • Dazu bräuchte ich mehr Infos und eigentlich ist das ein Thema für unser Forum. Aber mal kurz: CBD ist weder im BtMG noch im AMG gelistet. Unter das AMG fällt es nur bei (nachgewiesener) Konsumabsicht. Das ist so ähnlich wie bei Research Chemicals. Daher steht da immer: ” Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Konsum oder veterinärmedizinische Anwendung” dabei bzw. deshalb nennen die legal-high-Händler ihre Produkte “Kräutermischung” oder “Badesalz”. Das bedeutet Du darfst natürlich CBD einführen – nur eben nicht zu Konsumzwecken.

      • Sebastian

        Der interessierte Deutsche wird so gezwungen zum Arzt zu gehen, sich ein Rezept ausschreiben lassen, und die Substanz für viel mehr Geld in einer Apotheke zu kaufen.

        http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/2384-cbd-jetzt-als-rezeptursubstanz-verfuegbar

        • …sofern ein deutscher Arzt dafür ein Rezept ausstellt. Immerhin ist es hier nicht wie in den USA, wo man verschrieben bekommt was man will. Hier sind die Ärzte doch noch immer Halbgötter die sich ungern in ihre Therapie und Verschreibungspraxis hineinreden lassen oder dabei Patientenwünschen nachkommen – im Gegenteil.

          Dazu kommt, dass kaum ein Arzt in Deutschland CBD und das Anwendungsfeld kennt. Da taucht was mit Cannabis im Namen auf und Cannabis ist für die meisten deutschen Mediziner eine böse Droge.

          Also ich denke “einfach” verschreiben lassen wird sehr schwer.

  • UlmerBulmer

    “Zwar stellte der EuGH fest, dass es sich beim sogenannten “I-Kriterium”
    um Diskriminierung handelt … zum großen Teil
    Ausländer betroffen sind, da in den Niederlanden ja hauptsächlich
    Niederländer wohnen und man daher durchaus praktisch von einer
    Diskriminierung nach Nationalität sprechen könne. Trotzdem wurde die
    Bekämpfung des sogenannten “Drogentourismus” höher gewichtet. Wichtig
    war dabei, dass der Wietpas als aussichtsreiches Mittel betrachtet wurde
    um dieses Ziel zu erreichen.”

    Also wenn so eine Argumentation vor dem EuGH ausreicht, dann können wir ja locker die Maut für Ausländer einführen.. Siehe:

    “Zwar stellte der EuGH fest, dass es sich bei der sogenannten “Autobahnmaut für Ausländer” um Diskriminierung handelt … zum großen Teil
    Ausländer betroffen sind, da in Deutschland ja hauptsächlich
    Deutsche wohnen und man daher durchaus praktisch von einer
    Diskriminierung nach Nationalität sprechen könne. Trotzdem wurde die
    Bekämpfung des sogenannten “Transit-Schnorrer” höher gewichtet. Wichtig
    war dabei, dass der Ausländermaut als aussichtsreiches Mittel betrachtet wurde
    um dieses Ziel zu erreichen.”

    Man sieht, jedes Gesetz kann gedreht und gewendet werden wie es beliebt ;)
    Die EU Lüge: “Bürger andere Staaten dürfen in EU-Ländern nicht schlechter behandelt
    werden, als sogenannte “Inländer”.” Haha
    Dann fahren wir halt nach Tschechien, da darf man in Bars kiffen, bei einem kühlen Bier..und das Gras ist doch eh viel billiger..

    • Jenz

      “Dann fahren wir halt nach Tschechien, da darf man in Bars kiffen, bei
      einem kühlen Bier..und das Gras ist doch eh viel billiger..”

      Du neigst doch nicht etwa zu Mischkonsum!11!!! Gib bitte SOFORT Deinen Führerschein ab!

    • streuner

      Da lobe ich mir die Holländer! Alk in Coffeeshops ist Tabu und das ist sehr sehr vernünftig!

    • Frank2

      Die Tschechen sind auch viel netter und gastfreundlicher, als die Niederländer mit ihrem blonden PVV-Locken-Geert.

    • Sebastian

      Soweit ich weiß darf auch in den meisten Bars in Amsterdam gekifft werden.

      • streuner

        A-dam ist ja auch nicht Holland :-)
        Und @ Frank2, was bitte hat Wilders mit der Gastfreundlichkeit in Holland zu tun? Wilders ist schon gar nicht Holland :-)
        Nur wenn Wilders irgendwann mal die Mehrheit haben sollte, sind die CS sowieso dicht!

        • Frank2

          Der Locken-Geert sorgt dafür das immer mehr Niederländer ausländerfeindlich sind. Also hat Wilders schon was mit der Gastfreundlichkeit der Niederländer zu tun. Die PVV hatte mal über 15%.

          • Und in Maastricht hatte sie bei der vorletzen Wahl über 26%. Die Limburger (anders als die Holländer) neigen zu rechtem Gedankengut. Insofern schreibe ich Maastricht ab. Aber wenn ich da nicht mehr in einen Coffeeshop darf, werde ich die Stadt auch ansonsten boykottieren. Für all die guten Menschen dort (die Mehrheit) tut es mir leid, aber sie sollen unter Umsatzeinbußen leiden, wenn wir dort diskriminiert und als Abschaum bezeichnet werden. Und das von einem (ich sage es erstmals so deutlich öffentlich) schwulen, jüdischen Bürgermeister. Gerade als Angehöriger zweier Minderheiten, die weitaus kleiner sind als die Minderheit der Cannabis-Genießer (die ansonsten völlig normale Touristen sind) kann man einfach eine andere Wortwahl erwarten. Und mit schwul und jüdisch nenne ich ihnn ja keinesfalls Abschaum wie er uns. Ich spreche nur aus, dass er eben nicht zur Mehrheit der Bevölkerung gehört und auf sehr sehr dünnem Eis steht.

  • Sebastian

    Wieso steht beim Kommentar von Tom:”Warte, dies wartet darauf, von Kein Wietpas! genehmigt zu werden.”?
    Ein direktes antworten ist auch nicht möglich.

    • Das ist sehr seltsam und das soll mobo mal beantworten. In unserer Admin-Ansicht erscheint dieser Kommentar gar nicht – jedenfalls nicht mit meinen Redakteursrechten (mobo kann mehr). Auch nicht unter “Pending”. Man sieht ihn wirklich nur hier unter dem Artikel. Ich kann allerdings direkt darauf antworten. Sicher dass das nicht geht?

      • Sebastian

        Ich kann ihn nur bewerten oder teilen, der Antworten “Button” fehlt definitiv. Und der Kommentar ist 2 Tage alt, habe ihn aber erst heut auf dem Schirm.

  • Ich habe heute über das gleiche Thema noch einen anderen Artikiel für den DHV geschrieben. Dieser ist aber noch nicht veröffentlicht. Dort gehe ich etwas weniger ins Detail aber erkläre die Tragweite der Entscheidung des Raad van State nochmal im kompletten “Wietpas-Kontext”. Für deutsche Leser, die mit der Thematik nicht so vertraut sind, wie unsere “Kein Wietpas!”-Stammleserschaft.

    U.a. durch die deutsche Mainstream-Presse, die schon alles zwischen “Keine Deutschen kommen in keinen Coffeeshop mehr” und “Der Wietpas ist abgeschafft” gemeldet haben, herrscht doch noch immer viel Verwirrung, wie ich auf der FB-Seite des DHV in den Kommentaren gesehen habe, als dort dieser Artikel hier geteilt wurde.

    Sollten hier also neue Leser hinzugekommen sein, für die ich hier zu tief in die Thematik einsteige und die eine Kurzform der Vorgeschichte seit 2012 lesen möchten, empfehle ich in Kürze auf die Seite des DHV zu schauen. An dieser Stelle und bei den außergewöhnlich hohen Zugriffszahlen dieses Artikel weise ich auch nochmal auf meinen kleinen Flattr-Button unter dem Artikel hin, ich freue mich über jede Spende.

  • oh

    Oh wow das heißt wir können ab jetzt in jedem Laden ausgeschlossen werden. Also wiederzurück zum Anfang.

    • Das heisst “nur” das der Ausschluss legitim ist und ist keine Anordnung für die anderen Gemeinden, die zum Glück wissen, dass fie Regelung nur Probleme erzeugt.

      • oh

        Eine Anordnung ist doch der logische nächste schritt

  • Ratatatata
    • Leider kann man mit einem Umfrageergebnis wenig anfangen, ohne die Umfrage zu kennen. Richtiger Link?

      Dazu muss ich anmerken, dass der “De Limburger” eine eher konservative Zeitung ist. Bei z.B. Pow.nl odwr bei dichtbij Maastricht sieht es anders aus.

      • Ich schreibe gerade an einem Sannelartikel, indem eine ansere Umfrage vorkommt. Mit anderem Ergenis. Kommt spater oder morhen fruh.

  • Pingback: Nachrichten der letzten Tage | Kein Wietpas!()

  • Vielen Dank demjenigen, der mich gerade geflattred hat.

    • Ich bedabke mich auch. Solltest übrigens in der Mail und in deinem Flattr-Profil sehen können, wer es war!

      • Ja klar – aber ich weiß ja nicht, ob er hier genannt werden möchte. Ich bedanke mich jedenfalls. Hab die Erfahrung gemacht, dass nicht alle genannt werden möchten die mal was spenden.

        • Spender

          Bei mir ist das tatsächlich so. Mich wundert, das diese Möglichkeit so wenig genutzt wird. Liegt es am Dienst oder … ?
          Vielen Dank für Eure Arbeit!

  • thomas

    Schöner Beitrag, gut geschrieben.

  • Pingback: Roermonder Coffeeshops bleiben für Touristen geöffnet | Kein Wietpas!()

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