15%-Kriterium: „Opstelten scheint jeden Realitätssinn verloren zu haben“

Das Growshopverbot ist beschlossene Sache und wird am 1. März 2015 eingeführt. Derweil bereitet Ivo Opstelten (VVD), Minister für Sicherheit und Justiz, hinter den Kulissen schon seinen nächsten Coup vor. In einem Brief mit Datum vom 30. Oktober dieses Jahres versucht er die Eerste Kamer nun auch von der Machbarkeit des 15%-Kriteriums zu überzeugen. Das 15%-Kriterium soll Coffeeshops verbieten, Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von über 15% zu verkaufen. Diese gelten dann als harte Drogen.

Nur die unterste Reihe bliebe übrig - Sortiment im Coffeeshop 1eHulp in Amsterdam Foto: Coffeeshopmenus.org

Nur die unterste Reihe bliebe übrig – Sortiment im Coffeeshop 1eHulp in Amsterdam Foto: Coffeeshopmenus.org

Der gesamte Plan rund um das 15%-Kriterium ist undurchdacht, unnötig, wissenschaftlich nicht unterfüttert und undurchführbar, heißt es dazu in einem Bericht des VOC (Verband für die Aufhebung des Cannabis-Verbots). Rechtsanwalt Sidney Smeets twitterte sogar: „Opstelten scheint mit seinem Brief an die Eerste Kamer jeden Realitätssinn verloren zu haben“.

Die 15%-Regel setzt im Grunde eine Duldungsverordnung innerhalb der Duldungsverordnung voraus. Nach Artikel 11a des niederländischen Betäubungsmittelgesetzes dürfen Coffeeshops nämlich gar keine Geräte zum Testen des THC-Gehaltes besitzen. Nun heißt es von Opsteltens Seite es fände keine strafrechtliche Verfolgung statt, wenn das Gerät ausschließlich im Laden stünde. „Aus den Fragen der Kommission leite ich ab, dass verstanden wurde, dass ein Coffeeshopbesitzer der in seinem Coffeeshop Meßgeräte zur Bestimmung des THC-Gehaltes, für den Verkauf, besitzt sich zwar formal nach dem neuen Artikel 11a Opiumwet strafbar macht, dies aber nicht verfolgt werden soll“, so Opstelten im Brief an den Senat. Faktisch fordert Opstelten von der Eerste Kamer zwei Gesetzen zuzustimmen, die sich widersprechen. Das klingt ein wenig nach dem Einwohnerkriterium, dem kläglichen Überbleibsel des grandios gescheiterten Wietpas.

Dabei böte der Koalitionsvertrag die Möglichkeit zu einer vernünftigen Annäherung. Denn ein Prozentsatz oder der Begriff „THC“ kommen dort nicht vor. In der Regierungserklärung steht nur: „Der Anteil wirksamer Stoffe in weichen Drogen wird an ein Maximum gebunden“. Auch ist dort nicht von der Absicht die Rede starkes Gras oder Hasch auf Liste 1 des Opiumwets (niederländisches Betäubungsmittelgesetz) zu setzen. Genau das würde nämlich den Grundgedanken auf dem die niederländische Duldungspolitik basiert – die Trennung von harten und weichen Drogen, torpedieren.

Artikel 11a offenbart die ganze Absurdität der niederländischen Cannabispolitik. Nach diesem, ebenfalls neuen, Gesetz dürfen Coffeeshopbetreiber gar keine Meßgeräte zur Bestimmung des THC-Gehaltes von Haschisch und Marihuana besitzen. Das soll auch verfolgt werden. Und zwar genau in dem Fall, in dem ein Coffeeshopbesitzer vor Ankauf beim illegalen (legale Quellen gibt es ja nicht) Hanfbauern ein solches Gerät einsetzt. Nur zum Zwecke der Bestimmung des THC-Gehaltes von Cannabis zum Verkauf im Coffeeshop selbst soll der Besitz solcher Geräte nicht strafrechtlich geahndet werden. Das bedeutet in der Praxis, dass ein Coffeeshopbetreiber blind eine bestimmte Menge Cannabis einkaufen soll (was er ja eigentlich auch überhaupt nicht darf und was auch verfolgt wird) und sie dann erst in seinem Coffeeshop, vor dem Verkauf, testen kann. Neben dem Risiko eine laut Gesetz unverkäufliche Charge Cannabis gekauft zu haben – sollte sich bei der Messung herausstellen, dass die Ware einen THC-Gehalt von über 15% hat, käme dann noch hinzu eine große Menge harte Drogen erworben zu haben und zu besitzen.

Opstelten bestätigt diese Auffassung wortwörtlich in seinem Schreiben an den Senat: „Wenn die Ausstattung woanders vorhanden ist als im Shop, oder wenn sie für andere Zwecke als für den Verkauf benutzt wird, zum Beispiel zum Messen des THC-Gehaltes der Ernte eines Anbauers, greift Artikel 11a Opiumwet und die Straftat wird verfolgt“.  Und er geht noch weiter, denn die, nicht nur für uns Deutsche, verwirrende Kriterien-Vielfalt ist noch lange nicht erschöpft. Es gilt seit jeher für Coffeeshopbetreiber auch das sogenannte H-Kriterium: Der Handel mit harten Drogen ist verboten, wird verfolgt und führt zur Schließung eines Coffeeshops. „Für den Coffeeshopbetreiber gilt dass er, sobald Hasch und Gras mit 15% oder mehr auf Liste 1 Opiumwet stehen und das Gesetz in Kraft getreten ist (Schriftstück der Eerste Kamer 33 593) nur noch Cannabis mit einem THC-Gehalt bis zu 15% verkaufen darf. Ab diesem Moment gilt dann das H-Kriterium (Verbot des Verkaufs harter Drogen), nach dem er prüfen muss, dass das Cannabis das er verkaufen möchte keinen höheren THC-Gehalt als 15% aufweist. Falls er dazu in seinem Coffeeshop, und nicht etwa irgendwo außerhalb, Geräte zum Messen des THC-Gehaltes besitzt, wird gegen ihn nicht wegen des Verstoßes gegen Artikel 11a Opiumwet vorgegangen“, so Opstelten.

Währenddessen hat Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan (PvdA) gegenüber Staatssekretär Martin van Rijn (Gesundheitsministerium) noch einmal angemerkt, dass er es nicht für vernünftig hält, starkes Gras zur harten Droge zu erklären. Auf Bitte der Fraktionen von D66 und Groenlinks im Amsterdamer Stadtrat teilte der Bürgermeister der Hauptstadt der Niederlande dem Staatssekretär nachdrücklich mit, dass er das Vorhaben nicht für weise hält. Van der Laan befürwortet zusammen mit Dutzenden weiterer Bürgermeister stattdessen den regulierten Anbau von Cannabis.

Dafür ist auch die Mehrheit im Amsterdamer Stadtrat. Die Gemeinde will ein Experiment zum regulierten Anbau starten. Ein inhaltliches Papier dazu will Van der Laan im Januar nächsten Jahres einreichen.

Antonio Peri

Als Grenzbewohner des Dreiländerecks Deutschland/Niederlande/Belgien und damit natürlicher Europäer, betrachte ich die gesamte Region als meine Heimat. Die Fortschritte im Zusammenleben habe ich immer als angenehm und befreiend erlebt. Als drogenerfahrener Mensch, habe ich jedoch schon seit vielen Jahren gesehen, wie sich die Niederlande, die einst ja so berühmt für ihre pragmatische Drogenpolitik waren, schleichend verändern. Die schleichende Entwicklung war vorbei, als der Wietpas in den drei südlichen Provinzen eingeführt wurde – nun endlich war eine größere Öffentlichkeit für das Thema empfänglich – daher freue ich mich, Autor auf Kein Wietpas! zu sein. Sämtliche anderen Themen zur Drogenpolitik und Legalisierung behandele ich in meinem eigenen Blog: http://antonioperi.wordpress.com
  • Kushdee

    Bin immer noch verwirrt. Also stellt Opstelten diesen Entwurf als nächstes vor und dann wird darüber abgestimmt?

    • Ja – der Brief dient der „Werbung“ vor einer Abstimmung. Deine Verwirrung resultiert aus der Tatsache, dass Opstelten schon 2013 verlauten ließ, das 15%-Kriterium sei schon in Kraft. Das ist auch der Unsitte der Medien (uns inbegriffen) geschuldet häufig über Gesetze zu berichten, bevor sie abgestimmt oder beschlossen werden oder in Kraft treten. Andererseits ermöglicht ja nur eine frühe Berichterstattung die Möglichkeit demokratischer Teilhabe (z.B. durch Demonstrationen dagegen) – und die Presse nimmt so ihre Aufgabe als „vierte Gewalt“ wahr. Mein Vater (R.I.P.) hat sich über diese frühe Berichterstattung bzw. über den Eindruck das Berichtete wäre schon Gesetz, immer empört. Aber der hat die Rolle von Journalisten und die Demokratie heutiger Prägung auch nicht wirklich begriffen oder eben nicht weit genug gedacht.

      • Kushdee

        Meine Verwirrung resultiert aus der Tafelrunde, wo es den Anschein machte als wenn diese Regelung in den nächsten Tagen oder Wochen in Kraft tritt. Auch nach intensiver Recherche war nicht klar, ist sie schon in Kraft oder nicht.

        Du hast uns ja jetzt aufgeklärt. Termin zur Abstimmung wird sicher in Kürze stehen.

        • Daher steht im Artikel auch die Nummer des Kammerschriftstücks: 33 593 – das ist der Entwurf zum 15%-Kriterium um das es hier geht. Wenn man Kamerstuk 33 593 Eerste Kamer auf der Seite der ersten Kamer sucht, findet man evtl. das Datum an dem das debattiert bzw. abgestimmt wird. Ist im Deutschen Bundestag und Bundesrat etc. auch so.

  • Björn

    Wie sieht es eig. mit den Hanfsamen aus?

    • Misel

      Ich habe die Frage, ob das growshop-Verbot auch ein Hanfsamen-Verbot beinhaltet, hier schon 3x gestellt, eigenartigerweise nie eine Antwort bekommen!

      • Weil das niemand weiss.

      • Joe

        Es könnte denkbar sein das der besitz und verkauf von bis zu 5Sammen geduldet wird…..
        Haste jetzt zb. 100Samen ,Dann ist es „Vorbereitung einer Straftat“
        Ist aber nur so ein Gedanke von mir.Weil dier Niederländer irgendwie
        nur so Gesetze haben.Nix halbes&nix ganzes.
        Gruss
        Joe

      • Björn Andresen

        Habe mich mal per mail bei Paradise Seeds und Sensi Seeds erkundigt. Aufgrund der Tatsache, dass die NL-Gesetze bezogen auf Cannabis hahnebüchen sind wundert mich die Antwort nicht: Laut Sensi Seed sind sie nicht von dem Growshopverbot betroffen. Also Lampen und Erder verboten; Hanfsamen erlaubt.

        • Was das ganze gesetz noch absurder macht. Danke für die info!

  • Gerhard Balthasar

    Ich verstehs nicht. Warum denn so umständlich? Wenn die Regierung der Meinung ist, ihr Problem wird durch Schließung der Coffeshops und stärkerer Prohibition inkl. Verfolgung gelöst, dann sollen sie einfach Coffeshops verbieten und sämtliche Toleranzregelungen abschaffen.

    Oder geht es einfach nur drum, dass ein sofortiger Rückschritt nicht tragbar wäre, also kommt alles in Scheiben?

    • Revil O

      Für mich hat das länger schon so den Anschein.
      Nach dem Motto: Hinterrücks und still und heimlich.
      Hier geht es wohl vornehmlich um die Durchsetzung konservativer Werte und den Niederlanden in der Welt ein ganz neues Image zu verpassen.

    • Flasher

      Ist nur noch eine Frage der Zeit bis in NL alles dicht sein wird
      darauf wird es letztendlich rauslaufen

  • Peter Messer

    Ist „Herr“ Opstelten noch im Besitz seiner „geistigen Fähigkeiten“ oder ist er „krank“ und nicht mehr tauglich, ein Amt zu führen?…….

  • DerKiffer

    Mensch Leute, scheißt auf die Neiderlande. Hier in Deutschland gibt es so geiles Gras zu kaufen und keiner schert sich drum ob der THC Anteil 15 oder 20 % beträgt. Peace Freunde …

    • kiff

      Hauptsache DU hast hier in DE Conections.
      Und was ist mit den anderen?

      • Revil O

        Das sehe ich ganz genau so wie der gute Kiff.
        Hauptsache ich habe und prahle damit rum wie einfach es für den jenigen ist an sein Ott &Co. zu kommen.
        Nicht jeder der 4-12(oder sind es gar mehr) Milionen Konsumenten in der tollen BRD kennt nur Raucher oder hat die Möglichkeit selber zu grown.
        Gerade für die älteren Hanfliebhaber wozu ich mich ja nun auch mal irgendwie dazu zählen muss( ich bin keine 20 mehr)^^ ist es wirklich nicht mehr leicht bis gar unmöglich an nen „seriösen“ Hanffachverkäufer zu kommen.
        Nicht alle leben in Grosstädten wie Berlin oder Hamburg.
        Zu Leuten von früher besteht nicht immer mehr der Kontakt.
        Andere haben ihren Lebensstil geändert, andere Kiffen nicht mehr und sind eher unter die Weinliebhaber gegangen etc.
        Als Überbleibsel muss man dann schonmal schauen ob man sich es antun möchte von irgendeinem Naseweis sich verarschen zu lassen und den letzten Dreck andrehen zu lassen oder ob man auf Reisen geht und sich eher seriösere Alternativen sucht.

        • Kushdee

          Wenn man etwas älter ist kann man das ja auch problemlos machen. Da wird kein Bundespolizist oder Zöllner nach Cannabis fragen bzw. wirst du wahrscheinlich gar nicht angehalten.

          Verstehe das aber absolut, dass es in Deutschland nicht gerade einfach ist im gehobenen Alter eine seriöse Quelle auf zu tun. Da hilft nur weiter suchen.

          Gründsätzlich hat „DerKiffer“ aber Recht. Von Haze über Kush und teilweise auch marokkanisches Hash aus der zweiten oder dritten Siebung gibt es auch hier alles. Leider weiß man nie was man kauft wenn man nicht schon sämtliche Strains in NL oder per Homegrow durch probiert hat.

          • Wenn es nur um die Frage ginge: „Wo bekomme ich gutes Gras her?“ hat er Recht. Brauchbares bis sogar leckeres Gras kann man nach längerer oder kürzerer Suche finden. Natürlich keine Auswahl zwischen 7 Sorten Hasch und 10 Sorten Gras. Das hat wohl kaum ein Grower und ein Straßenticker etc. erst recht nicht. Sowas findet man nur im Coffeeshop oder in amerikanischen Dispensarys.

            Und vor allem geht es doch um das politische Signal, dass eine Abschaffung der Duldung in den Niederlanden für Rest-Europa bedeutet. Das ist dann Wasser auf die Mühlen von CDU&Co. hierzulande. Die werden dann immer das Argument ins Feld führen: „Seht ihr, in den Niederlanden hat es letztlich auch nicht funktioniert“.

            Vielleicht wird auch deshalb erstmal ein halb funktionierendes System was Jahrzehnte seinen Dienst erfüllt hat mit unsinnigen Regeln und Gesetzen so kaputt gemacht, dass es nicht mehr funktioniert um dann am Schluss mit dem Dampfhammer den Rest plattzumachen der sich noch gehalten hat. Aber mit 15%-Kriterium ist das Kapitel Coffeeshops in NL wohl wirklich geschlossen. Auch ich habe andere Qualitätsansprüche als Hecke bis 15% max. Die krieg ich auch beim 17jährigen Straßenticker hier.

            Und wer Grower kennt kann sehr gut und günstig kaufen, aber der ist oft nicht um die Ecke und man geht auch nicht für 2 oder 5 Gramm da hin. Die Grenzländer waren schon verwöhnt als es Maastricht noch gab. Amsterdam Flair und eine Auswahl diverser Coffeeshops eine halbe Auto oder eine Busstunde entfernt. Da kommt kein Händler in Deutschland dran – selbst wenn es kein Abzieher mit mieser Qualität ist.

            Ein funktionierendes Coffeeshopmodell in den Niederlanden ist immer ein Argument der Legalisierungsbewegung gewesen – und ich möchte spätestens wenn ich 50 bin in einem deutschen Coffeeshop sitzen.

          • vollste zustimmung! genau so waren meine gedanken, nur du warst schneller mit posten.

          • streuner

            Word, Antonio!

            Ja, das mit den 50 und in einem deutschen CS sitzen hatte ich mir auch so vorgestellt. Naja, vielleicht klappt es mit 60 :-)
            greetz

          • jkjjkj

            Und wie sollte das funktionieren?Das Suchen?Leute auf der Straße ansprechen:“ey Digga hast du was?Oder warten bis jemand irgendwo auf der Straße raucht und nach einen Zug fragen?Sicherlich wenn man in Berlin oder Frankfurt unterwegs ist DÜRFTE es,wenn man ich sag mal eine große Klappe hat nicht so schwer sein an irgendetwas ranzukommen,ob sich dadurch eine Connection entwickelt ist fraglich ob eine seriöse noch fraglicher.
            Aber es gibt auch Leute denen das schwer fällt,die vllt höchstens im besoffenen Zustand jemanden fragen würden,und gefhrlich ist es allemal.

            Grundsätzlich ist es so:wenn jemand nach der Schulzeit niemanden mehr gut kennt der raucht etc.dann wid dieser in der Regel nie mehr eine ordentliche Connection finden.
            Zufälle gibt es immer.

            Es gibt auch Außnahmen,wie der Görtlizer Park und die Hasenheide,wo die Trefferquote sicherlich bei fast 100% liegt.Aber ob sich jemand das dauerhaft antuen will auch wenn die Leute die da verkaufen sagen,ja wir tuen niemanden was,gehen ehrlihcen Geschäften nach,weiß man nie was da passieren wird.

            Als ich mal an der Konstablerwache war,kam es mir nicht annährend so vor,dass da jemand verkaufen würde,und dagegen ist ja wohl der Görli noch ne sichere Adresse.

            Wenn also jemand aus seiner Jugend niemanden mehr kennt,ist es eigentlich hoffnungslos,zumindestens solange er nicht auch en Kind hat,dass 15 ist.

          • Daran sieht man den Irrsinn einer Prohibition. Jugendschutz? Im Gegenteil: Jugendliche kommen sehr viel leichter an Drogen als Erwachsene. Kaputt aussehende Leute kommen leichter dran als seriös wirkende Menschen.

            Es gibt natürlich andere Wege als Kiddies auf der Straße anzuquatschen, aber die werde ich hier natürlich nicht öffentlich schreiben.

          • kiff

            „Wenn man etwas älter ist kann man das ja auch problemlos machen. Da wird
            kein Bundespolizist oder Zöllner nach Cannabis fragen bzw. wirst du
            wahrscheinlich gar nicht angehalten.“

            Dein Wort in Gottes Ohr aber vertrauen würde ich darauf nicht. Und weiter suchen bringt auch nur etwas wenn man
            ansatzweise weiss wo man suchen könnte,oder ??
            Dealer haben auch kein Schild um den Hals.

  • Kushdee

    Eins verstehe ich nicht. Egal um was es geht oder was der Sinn ist, das Ziel ist doch eigentlich immer möglichst viele bedruckte Scheine von der Bank in der Tasche zu haben. Was Opstelten vorschlägt, würde allerdings enorme Kosten erzeugen. Vielleicht sollte wirklich mal ein Amtsarzt seine Gesundheit überprüfen.

    Es muss ihm also tatsächlich um das Image der Niederlande gehen. Weg von der Kiffer-Metropole Amsterdam und ab zur Oase für Rentner aus aller Welt. Grachtenfahrten und anschließend tauscht man sich im Cafe aus, welche Ärzte man in den letzten Wochen besucht hat. Jetzt müssen nur noch die Belgier dazu gezwungen werden die Fritten zu salzen und „Europa“ liegt sich glücklich in den Armen.

    • ogf

      dann hast du das heutige kranke Wirtschaftssystem nicht verstanden…moeglichst viele Berufsgruppen die alle Steuern zahlen und irgendwelche Dienstleistungen ect anbieten die sich nicht nur zum Teil wiedersprechen…immer nach der Regel eine Berufsgruppe macht ein Loch die andere schaufelt es wieder zu damit die erstere es wieder oeffnen kann…das nennt man dann Konjunktur und Wirtschaftswachstum und alle sind beschaeftigt…toll wa?Leute wie Andreas Claus(oder Klaus??)bringen das ganz gut auf den Punkt

    • streuner

      Es geht Ivo um das Image. Aber das ist ja nicht nur Ivo alleine. Ich kann da immer nur Arnhem aufzeigen. In den letzten 30 Jahren haben die die Stadt komplett umgebaut. Das fing mit der kompletten Entfernung der Noppensstraat an, die du heute nicht einmal mehr auf einem Stadtplan findest.Es ging weiter mit dem Schließen sehr vieler CS, dem Abriss von alten Gebäuden und der Sanierung von Strassen und Plätzen.
      Wenn du früher vom Velperport die Sonsbeeksingel hochgelaufen bist, empfingen dich tiefschwatte Neger, dunkelbraune Rastas und weißbrotfarbene Holländer. Aus jedem Fenster Reggae, laut, sehr laut und ein Geruch…… oh Mann, du warst schon stoned bevor du im CS warst.
      Heute? Modeläden, Hotels, Edel Gastronomie und noch ganze 5 CS. Das „Modekwartier“ wie Arnhem es nennt. Allerdings ist die Fluktuation bei den Mietern im Mode und Schicki Micki Bereich sehr hoch. Es braucht halt nicht jeder jeden Tag ein Super Fashion T-Shirt zu 55 Euro oder ein Walkkleid zu 500 Euro!
      Aber das ist die schöne neue Welt, die Ivo und Konsorten so gerne hätten, eine Kopfgeburt, die aus Köpfen ohne Hirn entsprang. Jetzt zurück zu rudern geht gar nicht. Holzköppe eben.
      Frage? Wieso haben Holländer 26 Knochen mehr als andere Menschen?

      greetz

      • Gentrifizierung eben. Ein problem, dass es nicht nur in Holland gibt…

  • Kushdee

    In Sittard ist man mittlerweile bei den Greenhouse Preisen angekommen. 13,85 € für 1 g Silver Haze oder Amnesia Haze. Sollte ja dann beste Qualität sein.

    http://www.coffeeshopmenus.org/0-Sittard-/Relax/Menus/RelaxSittard.html

    • Sollte – ist aber wohl eher nicht so was man so hört. Das ist eher der Aufschlag für grenznähe. Maastricht war vom Preisniveau ja auch immer recht teuer. Als ich 2012 zum ersten Mal in Nijmegen war, habe ich mich wie 10 Jahre in der Zeit zurückversetzt gefühlt. Die sind da auf dem Preisniveau, was hier an der Südgrenze der Niederlande 2004/2005 aktuelle war. Wo man noch für 6,50 oder 7 € ein brauchbartes Gras wie z.B. K2 bekommt. Im Mai 2013, als ich zueltzt in Maastrichter Shops war, stand da schon nichts mehr unter 9,50€ auf der Karte – und das war White Widdow. Nichts gegen White Widdow – aber 9,50 ist das nun wirklich nicht wert. Haze geht hier dann auch erst bei 12 – 13 € los.

    • SR:SMOKEtoomuch

      Moin

      ich war einmal in Sittard ,- Anfang diese Jahres im Januar ,- bevor da umgebaut wurde …
      Der Weedtender hat null plan : Auf meine Frage ob Amnesia eher ein Sativa oder Indica Hintergrund hat antwortete der : Californica Indica ist sehr gut , haben wir aber nicht ….!!!
      erst dachte ich der spricht nur flämisch – also in flämisch und genau die selbe antwort …… !!!!Null Plan !!??

      In der Gegend sind viele Läden die Mondpreise bzw. Adampreise aufrufen , ist wohl der Trend in der Grenzgegend , ich war allerdings vom Preis – Leistungsverhältnis sehr enttäuscht

      – eher ein liebloses Quicky Dope –

      Die Ironie der Geschichte : Das Silver Pearl von der Karte war stärker als das Amnesia oder Silver Haze ………

  • SR.SMOKEtoomuch

    Hi

    kommt der DOOF denn selbst den THC Wert messen ?

  • Hubertus18

    DAT OPSTELTEN cO xD

    • Pilli

      Fjedn, Jonge. LIMBO!!!

      • SR.SMOKEtoomuch

        Verrückte MONGO !!!!

  • OldenburgerJung
    • SR.SMOKEtoomuch

      Hi

      ja gut war nicht ne Glanzparade , …. kleines Eigentor …
      Allerdings finde ich den Rätsch gut und glaub mir der weiß wovon er redet….
      Weitaus qualifizierter als die Mortler und der Rest …..!!!!!

      zumal er sehr spirtuell ist was manchen Menschen heutzutage gänzlich fehlt !!!

      MFG

  • GegenKonservativeDummheit

    „Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von über 15%…Diese gelten dann als harte Drogen.“ Was für eine schwachmatige Höchstleistung mal wieder. Wer würde auf die Idee kommen hochprozentigen Alkohol zu verbieten?!
    Ein gesellschaftlich akzeptiertes Produkt mit einem exorbitant höhrem Gefahrenpotential für die „Volksgesundheit“…wenn überhaupt würde hier die Bezeichnung „Harte Drogen“ passen.

  • Kushdee

    Beim Alaska Marijuana Legalization, Ballot Measure 2 haben 52,15 % für die Legalisierung gestimmt. Für den Besitz gelten dann die gleichen Bestimmungen wie in Colorado.

    http://ballotpedia.org/Alaska_Marijuana_Legalization,_Ballot_Measure_2_(2014)

    Im Bundesstaat Oregon haben bei der Oregon Legalized Marijuana Initiative, Measure 91 2014 55,6 % für die Legalisierung gestimmt.

    http://ballotpedia.org/Oregon_Legalized_Marijuana_Initiative,_Measure_91_(2014)

    In Washington D.C. ist es schon seit längerem de facto legal da keine Bußgelder mehr eingezogen werden dürfen und auch keine Verfolgung mehr stattgefunden hat. Hier haben unglaubliche 69,51 % für die Legalisierung gestimmt.

    http://ballotpedia.org/Washington_D.C._Marijuana_Legalization,_Initiative_71_(November_2014)

  • Wo nun ohnehin hier schon so viele off-topic-Kommentare sind, möchte ich kurz auf meine Einschätzung der drogenpolitischen Positionen im heute erschienenen, rot-rot-grünen Koalitionsvertrag in Thüringen hinweisen. Frank Tempel und Steffen Geyer sind übrigens durchaus angetan von dem Papier. Mir fehlen aber konkrete Absichtserklärungen. Steffen Geyer hat bei mir im Blog bereits kommentiert. Hier der Link zum soeben erschienenen Artikel: https://antonioperi.wordpress.com/2014/11/20/rot-rot-grun-in-thuringen-koalitionsvertrag-drogenpolitisch-eher-enttauschend/

    • Sebastian

      Wenn wir dann schon bei Landespolitik sind, dann gebt doch bitte mal durch eingeben euerer E-Mail der Fage an Kretschman auf Abgeornetenwatch an:

      http://www.abgeordnetenwatch.de/winfried_kretschmann-597-44443–f427875.html#q427875

      Es sind zur Zeit sind schon 196 Interessierte, die auf eine Antwort warten.

      • Am Wochenende wurde auf der FB-Seite von Winfried Kretschmann auch auf die ausbleibende Veränderung in der Drogenpolitik in Baden-Württemberg hingewiesen. Mein Kommentar dort hat bislang auch 68 Likes – es können gern noch mehr werden: https://www.facebook.com/WinfriedKretschmann/photos/pcb.776425479063421/776425372396765/?type=1&theater – allerdings kann man bei der FB-Seite, die nicht von Winfried Kretschmann, sondern von der Redaktion Regierungspräsidium BaWü betreut wird, nicht mit einer Reaktion rechnen – trotzdem wird wohl weitergegeben, dass das Thema Cannabis-Legalisierung bzw. Entkriminalisierung der Konsumenten die meisten Daumen nach oben erhalten hat. Abgeordnetenwatch ist aber ganz sicher die bessere Wahl um Druck zu erzeugen. Ich unterstütze diese Plattform schon seit 2012 und es sind bei mir schon 2 Artikel über Abgeordnetenwatch erschienen. Momentan sammeln die für eine App – im Vergleich dazu was die wollen, waren die „Kein Wietpas!“-Apps übrigens sehr günstig. Trotzdem unterstütze und nutze ich Abgeordnetenwatch sehr gern: https://antonioperi.wordpress.com/2014/10/19/abgeordnetenwatch-de-plant-app/

        • streuner

          Leider wartet man bei AW immer auf Antworten. Meist vergeblich. Das mag auch an den unbequemen Fragen liegen :-)
          greetz

          • Daher ist die Unterstützung einer Frage dort ja auch so wichtig. Je mehr Leute auf eine Antwort warten, desto größer der Druck auf den jeweiligen Abgeordneten. Allerdings kommen dann dort auch sehr gern und häufig Allgemeinplätze als Antwort.

      • woewe59
  • Sebastian

    In Jamaika ist grad einiges in Bewegung. Entkrimininalisierung und sogar Legalisierung von Ganja für Wissenschaft und Medizin. Die Investoren stehen Schlange. Jamaica, der Name hat einen Klang und steht für allerfeinstes, karibiksonnengereiftes, hazigklebriges, duftendes Heilkraut. Ja, die Heilung der Nation, so sehen es viele, es werden alle Menschen mit einbezogen, alle können mitmachen, das Jamaican Herb wird sich in aller Welt größter Beliebtheit erfreuen, ob des einzigartigen Cannabinoid und Terpen Profils. Green gold. Marley Natrual. Das ist geballte Heilkraft, keine Zeit für Wellness und Urlaub in der Karibik, kein Problem, demnächst kommt die Karibiksonne in Form von Ganja zu Ihnen nach Hause. Sämtliche Düfte der dortigen Flora, der verschiedenen Früchte und Gewürze und Kräuter spiegeln sich in dem vor Terpenen nur so strotzenden Ganjablüten wieder.

    Reggaestar wird Cannabismarke: Bob Marley? Kannste in der Tüte rauchenhttp://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/cannabis-bob-marley-als-marihuana-marke-a-1003684.html
    Hier das erste Promo-Video:

    • Jenz

      Jamaika hat meiner Meinung nach mit der Legalisierung in USA zu tun. Die haben da extreme Lieferengpässe und können den Markt kaum noch bediehnen. Also muss man die Produktion auslagern da in den Anbaugebieten (outdoor) der USA auch extremer Wassermangel herrscht. Das Wasser wollen sie aber lieber zum Gemüseanbau nutzen. (was richtig ist) Was liegt da näher als Jamaika? Da die sowas wie ein Bundesstaat der USA sind, durften sie halt bisher offiziell nicht. Plötzlich dürfen sie…:-) Freut mich für die Insel. Das könnte dort zu einem riesigen Boom werden.

      • streuner

        Naja, ob das so richtig ist? Gemüse braucht im Gegensatz zu Hanf unglaublich viel mehr Wasser. Die Menge Hanf die konsumiert wird, dürfte nicht mal 1Promille des Wassers brauchen, das in den USA verschwendet wird. Falls die Amis aber doch mal so schlau werden und ihre Drecksbaumwolle o.ä. durch Faserhanf ersetzen, werden sie feststellen, das Hanf die bessere Alternative ist. Sie wissen es ja, nur ist eben die Lobby für Hanf (noch) nicht stark genug.
        greetz

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