Erste Umbenennung eines Growshops

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Wenn alles so bleibt, wie es beschlossen wurde, wird nächstes Jahr das Growshopverbot rechtskräftig und droht damit, eine ganze Branche zu zerstören. Das diese versuchen wird, dem zu entgehen sollte jeden klar sein. Jetzt hat der erste Webshop reagiert und schlicht seinen Namen geändert. Aus dem ehemaligen „Online Top Growshop“ wurde jetzt der „Online Top Garden“.  Daneben hat sich noch nicht viel geändert und auf der Website selbst spricht man noch überall von „Growshop“. Ob die reine Umbenennung reicht, ein legaler Betrieb zu bleiben, wird sich zeigen.

Fakt ist, dass die Branche sich nicht so einfach geschlagen geben wird und keinen Trick unversucht lassen wird. Ich wünsche allen dabei viel Glück!

Danke an Cosimo für den Hinweis

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Rüdiger Derbongtastische

    erinnert an die umbenennung damals von hanfburg in pflanzburg. da sind dann auch blättchen und einschlägige bücher aus dem programm verschwunden

  • Hazenjagd

    So ein beschissenes Verbot!
    Als ob man mit dem Equipment eines solchen Shops zwangsläufig Cannabis anbauen muss..
    Mit diesem Zubehör kann man sich ebenso Tomaten und anderes Gewächs hochziehen..
    Lächerliche Angelegenheit, hoffe mit Tricks wie der oben genannten Umbenennung des Namen könnnen die Shopinhaber der Willkür der niederländischen Regierung einen Strich durch die Rechnung setzen..

    • Revil O

      In der Tat.
      Vor allem kann man sich auch problemlos weiterhin Equipment zum Growen im stinknormalen Baumarkt , im Gartencenter etc. erwerben , dort halt nur nicht explizit zum Hanfanbau.
      Der Handel übers Internet hier garnicht mal mit eingerechnet.
      Somit zeigt dieses Gesetz für mich von Anfang an was es eigentlich wieder mal nur ist.
      Es ist reinste Symbolpolitik ala Opstelten und eine weitere Nebelkerze rechtskonservativer Vollidioten
      die sich für keinen fadenscheinigen Populismus zu schade sind.
      Genauso wie der lächerliche Wietpass , das Einwohnerkriterium, ebenso wie ein THC-Limit für in von Coffeeshops verkauften Cannabisprodukten wird auch dieses weltfremde Growshopverbot bei vielen Betroffenen nur für unnötige Probleme sorgen und keinen Menschen wirklich zu gute kommen, sieht man von gewissen wirtschaftlichen Interessen und dem illegalen Markt mal ab.
      Das eigentliche Ziel , dem internationalen Drogenhandel entgegenzuwirken wird das mehr als wie am Arsch vorbeigehen.

      Trotzdem wünsche ich dem ganzen Team von KEIN WIETPAS allen Kommentatoren und allen treuen Lesern hier einen guten Rutsch und alles gute fürs Jahr 2015.
      Das auch im neuen Jahr weitere langgebohrte Bretter zu brechen beginnen und das auch in den Niederlanden drogenpolitisch wieder die Vernunft sich durch setzt.

  • Wood

    Hab das mit den Growshopverbot noch nie so verstanden, sie verbieten das equipmet zur Zucht ( was aber auch für andere Pflanzenzüchter nützlich ist), obwohl so wie ich dass weiß die mehrzahl des Weeds was es in den Niederlanden gibt aus Belgien oder sonst wo her kommt. (Wenn ich mich da grade nicht täusche ^^) Wie schaut es eigendlich mit den Seedsshops aus fallen diese auch in den Verbotsrahmen oder wird es weiterhin noch seeds (Seedshops) geben? (Was das Growshopverbot noch sinnfreier machen würde). Wäre nett wenn mich da einer aufklären könnte ^^.

    • streuner

      Tach
      Das Problem bei diesem Verbot ist, dass es ausreicht wenn der Verkäufer „Ahnt, vermutet, den Verdacht hat, es annimmt oder auch nur eine Frage des Käufers darauf hindeutet“ MUSS er Anzeige erstatten, sonst macht er sich selber strafbar. Da stehen im Gesetzestext Strafen von bis zu 8! Jahren im Raum. Da versteht es sich von selbst, dass ein Growshop keine Seeds oder spezielle Cannabis Dünger mehr verkaufen kann. Seeds allerdings dürfen (noch) verkauft werden.
      Sie erzeugen Angst, noch mehr Angst und setzen sich dabei immer weiter ins Unrecht! Das gleiche Spiel wie bei uns auch. Angst erzeugen und damit den Widerstand zu brechen versuchen. Wird nicht gelingen, auch 2015 nicht. 2015 erst recht nicht. Selbst ich als absolut negativ eingestellter Mensch, sehe Licht am Ende dieses verflucht langen Prohibitions Tunnels.
      Free the Weed
      greetz

      • streuner

        Mr. Veldman hat das jetzt als Ausblick für 2015 mal umrissen.

        Seiner Ansicht nach wird es kein Verbot geben, an „kleine Grower“ das Equipment zu verkaufen. Auch wird es weiterhin Samen zu kaufen geben, sofern diese zu privaten Zwecken gekauft werden. Das ist auch nach dem neuen Gesetz wohl nicht strafbar.
        Veldman sieht das ganze gar nicht soo negativ, hoffentlich hat er da Recht.
        http://www.rollingstoned.nl/5-1-15-mr-veldman-koffiedik-kijken-in-2015/
        greetz

        • Sag mal Streuner, willst du nicht auch mak für uns schreiben?

          • streuner

            =) Mach ich doch.

          • :-P ich meine so richtig. Blogposts unter Deinem namen!

          • streuner

            Ich schreib dir mal im Grow Kifo eine PN.
            Danke für das Angebot :-)
            greetz

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