Nachrichten der letzten Tage

Das Urteil von Groningen schlägt weiter Wellen: In Breda (Nordbrabant) hat die Mehrheit des Rates jetzt beschlossen, die Möglichkeit des Gemeindeanbaus näher auszuloten und die Realisierbarkeit zu überprüfen. Einzig die Abgeordneten der VVD und der CDA stimmten dagegen. Auch in Rotterdam (Südholland) stimmte die Mehrheit für einen ähnlichen Antrag. In Apeldoorn (Gelderland) will man erstmal abwarten, was die nächste Instanz zum Urteil sagt.

In Amsterdam sind gar D66, VVD, SP, PvdA und GroenLinks für einen regulierten Anbau in der Stadt!

In Heerhugowaard (Nordholland) fordern die GroenLinks, dass die Verfolgung von kleinen Graueren aufhören solle.

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Der Coffeeshop „Trenchtown“ in Amersfoort (Utrecht) wurde bereits zwei mal beschossen (1/2) Zuletzt hat das eine Schließung von 3 Monaten nach sich gezogen. Jetzt ist das erneut passiert, wieder Nachts nach Geschäftsschluss. Daher hat Bürgermeister Lucas Bolsius (CDA) nun beschlossen, dass der Shop erneut geschlossen wird. Vermutlich für immer.

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Die Besitzerin des Coffeeshops „Sky High“ in Zwolle (Overijssel) wurde wegen Geldwäsche angeklagt und wurde freigesprochen. Soweit so gut. Trotzdem wollte die Staatsanwaltschaft ihre Beschlagnahmten Güter nicht zurückgeben. Es geht um fast eine Million Euro angelegt in Fonds und Aktin, zwei Porsche und zwei Immobilien. In einem erneuten Verfahren wurde jetzt festgelegt, dass sie ihr Eigentum zurück bekommen muss.

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Auf Anfrage von einigen Senioren veranstaltet der Non-Profit-Coffeeshop Xpresso in Zwijndrecht (Südholland) nächsten Mittwoch einen Infotag für Senioren. Diese können dort Berührungsängste abbauen, sich die Produkte einmal näher anschauen (und vielleicht auch probieren…) und es soll Vorträge zur medizinischen Verwendung von Cannabis geben. Toll!

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Der Gemeinderat von Westland (Südholland) hat sich gegen einen Coffeeshop entschieden. Es wurde über einen Non-Profit-Shop nachgedacht, die nötige Mehrheit dafür wurde aber nicht erreicht. Schade.

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Unser Lieblingsminister Ivo Opstelten (VVD) hat kürzlich in einem Interview bekräftigt, dass er nichts von der Legalisierung in Colorado hält. Warum auch? Was soll der Staat auch mit Steuergeldern anfangen? Braucht doch keiner…

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Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (PvdA) hat bisher 11 Coffeeshops schließen lassen, in der Regel wegen „krimineller Machenschaften“. Meint er damit den Handel mit seinem Heimatland Marokko?

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Ein paar Nachrichten, die mir unser Leser Streuner zukommen lies:

  • Der erste niederländische Growshop gibt in den Niederlanden auf uns zieht um – nach Oberhausen. Vielleicht sollte jemand dem sagen, dass die deutschen Growshops momentan auch zittern müssen (bald wird ein Präzedenzfall geschaffen!)
  • Die Zahl der Coffeeshops in Arnhem (Gelderland) soll in Zukunft auf 8 gedrückt werden, derzeit sind es 11 (und zu Hochzeiten waren es mal 42!!). Dabei soll ein Mindestabstand von 100m zwischen den Shops eingehalten werden.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

Letzte Artikel von mobo (Alle anzeigen)

  • kirchy90

    „bald wird ein Präzedenzfall geschaffen!“ ja wenn und was denn ???

    • Ein befreundeter Growshopbetreiber muss sich demnächst vor Gericht verteidigen. Es geht um „Beihilfe zum Anbau von mind. 25kg“. Beweismittel: Rechnung für die Growutensilien + die polnische Ausgabe zu „I Love it“. Durch das Buch wird es zur Beihilfe. Es drohen min. 2 Jahre. Er ist übrigens Cannabispatient…

      • Asmodaeus

        Hallo,

        was Justitia jetzt da versucht, nennt sich Beihilfe durch neutrale (d.h. nicht strafbare) Handlungen.

        http://heinrich.rewi.hu-berlin.de/doc/abs_ex_2012/at/24-taeterschaft10.pdf

        Hier sieht man, mit welch hirnerweichenden Schwachsinn sich Juristen beschäftigen. Die Strafverfolgung nicht strafbarer Handlungen ist ein Widerspruch in sich, aber in Deutschland und anderswo gängige Praxis. Im Grunde reine Willkür.

      • kirchy90

        danke für die info.

      • Sbb

        Patient hin oder her , Illegale Aktivitäten gehören bestraft und der Täter in den Knast , hoffentlich verknackt man den Growshopbetreiber gleich mit

        • Jack Flash

          Unsinn, was du da schreibst, oder du hast noch nichts von der Backdoor Problematik von Coffeeshops gehört. Solange der geplante Gemeindeanbau nicht erlaubt wird, muß es sonst woher kommen auf illegalem Weg.

        • ogf

          ja genau…hast du nichts zu tun jetzt wo die pegida-maersche abgesagt sind?

          sbb=sonderlich bloede beitraege

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