Polizei Haarlem fordert zum Denunzieren auf

Foto via Politie Haarlem

Foto via Politie Haarlem

Die Polizei Haarlem (Nordholland) fordert die Bürger auf twitter dazu auf, die Hanfzüchtenden Bürger zu verpfeifen und zeigt mit einem Foto, wie man selbige jetzt im Winter erkennt.

Wie sagte August Heinrich Hoffmann von Fallersleben so schön: „Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.“

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • jacky86

    Is ja wohl ein Scherz sowas is doch schonwieder fast Diskriminierung ! Nur weil einer kein Schnee auf dem Dach hat und es gern kuschelig warm hat soll das jetzt heißen das derjenige Anbaut

  • streuner

    Denunziantentum mögen die Holländer eigentlich gar nicht. Das wirklich große Problem was die Holländer mit den Nazis hatten, waren ja eben Kollaborateure und Denunzianten. Also wenn die wirklich Stolz hätten, müsste so eine Aktion ins Leere laufen.
    greetz

  • grow

    Was ich lustig finde ist, dass sich jetzt schon jeder der n schlecht gedämmtes Haus hat Gedanken machen muss als groß Bauer beäugt zu werden

  • passopp

    Der Nazi-Vergleich hinkt. Die Niederländer haben ihre Mitläufer-Geschichte im dritten Reich nie korrekt aufgearbeitet. Denunzianten gabs schon immer noch und nöcher.

    • streuner

      Das meine ich doch, Passop. Seitdem ist das Denunziantentum bei denen in „Verruf“. Mitläufer und Denunziantentum ergänzen sich doch prima :-)

  • Sebastian

    Zumindest haben die direkten Nachbarn eine massive Heizkostenersparnis gehabt.

  • Asmodaeus

    Das ist lächerlich. Aber man sieht an dem Beispiel wie die Niederlande (und andere Länder) immer mehr in Richtung Faschismus abdriften. Vielleicht besser LEDs verwenden. ;-)

  • Sebastian

    Grad „zufällig“ gefunden, auf http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/07/07116.pdf :

    Anlage 42
    Antwort
    des Staatssekretärs Dr. Wolters auf die Mündlichen
    Fragen des Abgeordneten
    Rollmann
    (CDU/CSU)
    (Drucksache 7/2531 Fragen A 85 und 86) :
    Welche Auswirkungen würde eine Legalisierung von Haschisch
    und Marihuana, wie sie von der Regierung der Niederlande be-
    absichtigt ist, für den Rauschmittel- und Drogenkonsum junger
    Deutscher in Amsterdam und für die illigale Versorgung des
    Rauschmittel- und Drogenmarktes in Deutschland haben?
    Was wird die Bundesregierung tun, um die ihr befreundete
    Regierung der Niederlande von ihrer Absicht abzubringen, den
    Besitz und den Gebrauch und damit letztlich auch den Handel
    von Haschisch und Marihuana zu legalisieren?
    Zu Frage A 85:
    Der Bundesminister für Jugend, Familie und Ge-
    sundheit hat am 24. 1. 1974 das Auswärtige Amt er-
    sucht, auf diplomatischem Wege die wirklichen Ab-
    sichten der niederländischen Regierung erkunden

    Deutscher
    Bundestag — 7.
    Wahlperiode
    — 116.
    Sitzung.
    Bonn,
    Donnerstag,
    den 19. September 1974
    7825*
    zu lassen. Dies war erforderlich, da sich stark wider-
    sprechende Meldungen bekanntgeworden waren.
    Nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse ist ledig-
    lich für Hanfprodukte eine strafrechtlich andere Be-
    handlung als für sogenannte „harte Drogen“ vorge-
    sehen; für Hanfprodukte wird auch Straffreiheit
    diskutiert. Nach Auskunft der Deutschen Botschaft
    in Den Haag vom 11. 6. 1974 hat die niederländische
    Regierung mitgeteilt, daß Hanfprodukte wegen der
    internationalen Vertragsverpflichtungen vorerst
    nicht legalisiert werden können. Die Regierung der
    Niederlande beabsichtigt jedoch, eine Änderung die-
    ser Verpflichtung anzustreben.
    Bei der Legalisierung von Hanfprodukten in den
    Niederlanden wäre zu befürchten, daß der Schmug-
    gel dieser Drogen in die Bundesrepublik zunehmen
    würde. Das ist schon jetzt, wie die Drogenbeauftrag-
    ten der Bundesländer wiederholt mitgeteilt haben,
    festzustellen, nachdem durch Personalverringerun-
    gen praktisch eine Lockerung der Aufsicht über den
    illegalen Drogenhandel in den Niederlanden festzu-
    stellen ist.
    Zu Frage A 86
    Da ernste Konsequenzen aus einer Legalisierung
    von Hanfprodukten in den Niederlanden u. a. auch
    für die Bundesrepublik zu erwarten wären, beab-
    sichtigt die Bundesregierung diese Frage mit gleich
    betroffenen Partnerstaaten zu erörtern und zum
    Gegenstand der im Rahmen der europäischen Ko-
    operation zur Bekämpfung des Drogen- und Rausch-
    mittelmißbrauchs anstehenden 2. Ministerkonferenz
    zu machen. Die Bundesregierung wird sich darüber-
    hinaus, wie vermutlich auch eine große Zahl ande-
    rer Staaten, gegen eine Änderung der internationa-
    len Verpflichtungen aussprechen.
    Die Bundesregierung hat bereits vor längerer Zeit
    einen Forschungsauftrag vergeben, der ausschließ-
    lich darauf zielt, die körperlichen Schädigungen
    durch Hanfprodukte zu dokumentieren. Der Ergeb-
    nisbericht liegt in den beiden ersten Teilen vor und
    besagt, daß diese Rauschdrogen keineswegs gesund-
    heitlich unbedenklich seien, sondern im Gegenteil,
    zu bestimmten körperlichen Schädigungen führen.
    Diese Auffassung wird auch von neueren anglo-
    amerikanischen Forschungen gestützt.

  • Sebastian

    Ein Kommentar bei Der Tagesspiegel

    Drogenpolitik in Berlin SPD-Politiker fordern liberalen Umgang mit Cannabis

    Von Martin Niewendick

    von Lebenskuenstler
    31.01.2015 17:56 Uhr

    Bericht aus der niederländischen ProvinzIch verstehe die Aufregung nicht.

    Vor einiger Zeit war ich in Eindhoven (NL). Eine Stadt mit 220.895 Einwohnern. Friedrichshain/Kreuzberg hat 274.630.

    In Eindhoven gibt es etwa neun sogenannter Coffeeshops. Man kann dort mit niederländischem Pass legal Cannabis erwerben.

    Die
    Problematik die sich u.a. in Berlin am Görlitzer Park zeigt existiert
    in Eindhoven nicht. Es gibt keine offensichtliche Dealer-Szene und keine
    Kriminalität in diesem Rahmen.

    Man kann seine Kinder sicher auf den Spielplätzen spielen lassen. Der Kinder- und Jugendschutz ist gewährleistet.

    Und wer als mündiger Erwachsener Lust auf einen Joint hat, der kann diesen legal erwerben. Ich sehe das Problem nicht.

    Man
    wird auch an den belebten Wochenendabenden in der Innenstadt nicht von
    bekifften Jugendlichen angemacht, die schlagen sich auch nicht
    gegenseitig die Köppe ein. Überhaupt sieht man an einem Samstagabend in
    dieser „durchschnittlichen“ niederländischen Stadt mehr augenscheinlich
    stark Betrunkene als durch das Kiffen voll zugedröhnte.

    Also bitte mal alles ein bisschen lockerer sehen.

  • Sbb

    Richtig So , Ilegal ist Illegal, muss sich doch der Niederländer nicht für Euch zum lumpen machen.. Ich geh gleich auch ma ne Runde in de Stadt gucken wo kein Schnee aufm Dach liegt

    • high society

      Ich hab hier noch ein Anmeldeformular der Stasi für Nachwuchs-Denunzianten rumliegen. Bei Interesse einfach mal die Email-Adresse posten – schicke ich gerne weiter ;)

      • …und zur Verifikation noch die Kreditkartennummer :-P tipp: du kammst in den Kommentaren auch Fotos posten (via Browser)

    • Sebastian

      So hat man früher „Schwarzbrenner“ ausfindig gemacht!

      Und in der ein oder anderen Runde saß auch der Dorfpolizist und durfte an dem Selbstgebrannten teilhaben.

  • otto

    wie viele Jahre müssen noch vergehen bis dass die Bevölkerung auf diese Hexenjagd zurück blicken wird wie wir heute auf die katholische Hexenjagd des Mittelalters blicken? ob das irgendwie zusammenhängt?

  • Sebastian

    Programmtipp:

    Hasch-Boom in Amerika – wie sich Colorado reich kifft

    http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/die-story/sendungen/hasch-boom100.html

    Und am Mittwoch 04. Februar 2015, 15.30 Uhr ist Georg Wurth als Sachverständiger in der öffentlichen Sitzung zur Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales „Cannabis legalisieren – Drogenpolitik neu ausrichten“

    • Sebastian

      Hiermit reiche ich die Aufzeichnung des Programmtipp nach:

      http://polytox.sagitta.uberspace.de/?p=7849

      • Revil O

        Ein herrlicher Bericht!! Hab ihn mir schon zwei mal gegeben. :-)

        • Sebastian

          Leider stellenweise schlecht Übersetzt, zB Kultur als Scene.

          Und Blüten mit angeblichem Wirkstoffgehalt von 80%, wie ist dass zu verstehen?

          • Revil O

            Stimmt.
            Als ich das mit dem Wirkstoffgehalt gehört habe war ich auch ein wenig überfordert mit der Aussage des Verkäufers.
            Erklären kann ich mir nur das die alle Wirkstoffe zusammen zählen und so auf einen Wert von 60 oder gar 80% kommen.
            THC alleine kann da nicht wirklich mit gemeint sein, auf jeden Fall nicht bei Hanfblüten sondern eher bei diversen Konzentraten etc. oder habe ich zwischenzeitlich irgendetwas verpasst?? :-)

            Mit der Übersetzung hielt sich das finde ich in Grenzen.
            Auf jeden Fall hat dieser Bericht Freude bereitet ihn anzuschauen und mit ein wenig Herzklopfen zu sehen was über dem großen Teich mittlerweile so abgeht.

          • Greentea

            Es handelt sich um einen Übersetzungsfehler. Es wird der Sativa- bzw
            Indicaanteil gemeint sein. 80% THC gibt es nur in Konzentration

          • greentea

            Ich meinte in Konzentraten

    • Sebastian
      • Sebastian

        Hier ist die Aufzeichnung der Anhörung zum Cannabis Antrag der Fraktion vom 04.02.2015 zu sehen.

  • Kleim

    “Der größte Lump im ganzen Land,

    das ist und bleibt der Denunziant.” – das übelste Land auf unserer Welt, ist das welches sich Denunzianten hält!

  • Sebastian
  • sebastol
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