Öffentliche Debatte über Drugsbeleid in Limburg

Die Sozialdemokraten in den Niederlanden stehen für Pragmatik in der Drogenpolitik.

Die Sozialdemokraten in den Niederlanden stehen für Pragmatik in der Drogenpolitik.

Am Samstag findet in Maastricht eine Debatte über das aktuelle „Drugsbeleid“ in Limburg statt. Organisiert wurde das Ganze von der PvdA in Limburg (Maastricht, Venlo) in Zusammenarbeit mit  den Jongen Socialisten aus Maastricht. Thematisch geht es aber auch um die Einführung des I-Kriteriums vor zwei Jahren und um die aktuelle Lage in den Gemeinden, vorrangig natürlich um Maastricht. Kriterien sind in diesem Fall die Kriminalität, Overlast , Sicherheit, Lebensqualität in den Stadtteilen, Gesundheit und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden bzw. den Gemeinden.

Zu Gast sind Marith Rebel ( Parlamentsmitglied und Ansprechpartnerin in Sachen Drugsbeleid), Eric Geurts (Spitzenkandidat der PvdA und Stadtrat von Brunssum) und Erik Manders (Ratsmitglied der PvdA Venlo , startete die Initiative „Stop de Wietpas“). Gemeindevertreter, Polizei und andere „Experten“ sind auch vor Ort allerdings wurden keine stellvertretenden Personen namentlich genannt. Durch den Abend führen bzw. moderieren wird die Fraktionsvorsitzende Manon Fokke (PvdA).

Die Veranstaltung findet am Samstag den 7. Februar 2015 von 17-19 Uhr im Hostel StayOkay Maastricht (Maasboulevard 101) statt. Wer also noch kein Maastricht-Verbot hat und gerne den Klängen der Regierung lauscht, kann ja mal vorbei schauen!

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
Kushdee

Letzte Artikel von Kushdee (Alle anzeigen)

  • Sebastian

    Off topic:

    Da Cannabis die einzige Pflanze ist, mit der der Mensch unterstützend auf das
    Endocannabinoid(Signal)System einwirken kann, welches die Homöostase der
    Biologie des Körpers steuert, von vor der Krippe bis zum Grab, wird die
    Nachfrage an wirklich reinen Hanf und Hanfprodukten rapide steigen.

    Wenn sich das Antiaging und krankheitsvorbeugende-Potential von Cannabis herumspricht,ist der Damm nicht mehr zu halten; und ein Dammbruch ist eventuell problematischer, als eine schrittweise Lockerung, wie sie hoffentlich jetzt von der Bundesregierung angepeilt wird.

    Jamaika ist zB. gerade dabei sich vom „Dritte Welt“ Land direkt in
    die „erste Welt“ zu begeben. Hier wird neben der Legalisierung von
    Cannabis als Medizin, gleichzeitig schon über Export und Import nachgedacht.
    Zur Zeit beraten gerade international anerkannte Experten die zuständigen
    Regierungsmitglieder. Es dringt noch nicht viel davon an die Öffentlichkeit.
    Doch es sieht so aus, als wollen sie dort vor allem im Bereich der Forschung
    und Produktion im Bereich Cannabis-Medizin durchstarten. Angesichts der
    Lieferengpässe in Deutschland, sicher ein interessanter Handelspartner.

    Wie wir wissen gibt es in Marokko ähnliche Überlegungen, sowie auch in vielen
    südamerikanischen Ländern ebenfalls Wege gebnet werden, die direkt Im- und
    Ex-port mit einschließen.

    Gibt es dann bald Informationsabende der Parteien zu Cannabis als Medizin?

    • flaxman

      Nicht zu vergessen Alzheimerbehandlung und -prävention. Auch schon ein alter Hut und doch erstaunlich wenig ernst genommen: http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/medikamente-106.html. Wir reden hier wirklich von der modernen Geißel der Menschen und einem seriösen Ansatz, ihr vorzubeugen und sie zu behandeln. Und die allgemeine Diskussion dreht sich noch um Genuss oder medizinischen Gebrauch, Suchtfaktoren, Schädigungspotential.. wird Zeit, dass das richtig erforscht werden kann. Habe einen Bericht über ein Forscherehepaar vor Jahren gesehen, die keine Pharma gewinnen konnte, weil sie ihren Alzheimer-Mäuschen nur einfache ‚Naturprodukte‘ gaben, die aber sichtbar positiv wirkten.

    • Hasj

      Wäre doch mehr als nice, stellt euch medizinisches Marokko-Haschisch aus der Apotheke vor, das wäre doch ein Traum :)

      Die Marokkaner haben es nämlich drauf, gutes und vorallem leckerers Hasch zu produzieren (Stichwort Tradition), wer schon mal in den Genuss von Qualitäten erster Siebungen gekommen ist, weiß warum ich so davon schwärme. Dann das ganz noch schön in medizinischer Qualität..

  • Manon Fokke ist eine Frau – und keine unbekannte in der Niederländischen Drogenpolitik. Also ändere „der“ mal in „die“. Sie war 2012 auch zusammen mit Nol van Schaik uva. im Rahmen der Kampagne „ik drai wel eens – maar in Den Haag zijn ze doorgedraiid“ (Ich dreh mir schonmal einen – aber in Den Haag sind sie durchgedreht) mehrfach aufgetreten und hatte sich damals schon gegen den Wietpas ausgesprochen. Ich werde mal sehen, ob ich es am Samstag nach Maastricht schaffe. Wäre ja endlich mal ein Grund die Stadt nochmal zu besuchen.

  • Ich war am Samstag leider nicht in Maastricht. Ich hoffe jedoch, dass sich morgen dazu eine gehaltvolle Zusammenfassung in der niederländischen Presse findet.

  • Neugierig

    Off Topic

    Weiss jemand was fürn gesundheitschädliches Zeuch im Moment in Sittard am Bahnhof vertickt wird? Wie ist die Quali in den beiden neuen Shops
    Sowas sollte hier besprochen werden…

    • Kushdee

      Gesundheitsschädigendes Zeug am Bahnhof? In die Eier treten ist immer eine Möglichkeit. Das waren doch die Shops mit den 13,85 € für Silver Haze usw. ? Qualität muss bei diesem Preis gut sein, alles andere wäre entwürdigend.

    • ogf

      am bahnhof also…ja es ist doch weltweit bekannt das man an bahnhoefen von fremden stets nur allererste siebungen sowie absolut hochwertiges bioweed zu absolut fairen preisen erhaelt, auch die frauen die sich an solchen orten nachts anbieten sind absolut serioes gesund und sauber….also absolut fuer ernste absichten geeignet…:-)))))))

      • Kushdee

        Ja der gute alte Bahnhof. Schon zu Jesus-Zeiten Zentrum des Verbrechens gewesen. Hat nicht Heerlen ein Heroin-Problem? Der Bahnhof ist bestimmt noch viel schlimmer :-)

        • jjW

          In Sittard sind die Skunkläden bestimmt gemeint,
          Und wenn sie den Selben Stuff haben wie in Roermond
          vor einiger Zeit dann good bye…hier wurde der Stuff als überdüngtes In seifenwasser gelegtes beschrieben.
          Das hat den Taste schon einigermassen gut getroffen!

          Am Bahnhof gibt aber viel gesundheitschädliches Zeug abseits von Heroshore… Mc Donalds zum Beispiel oder BK in NLand…
          Abgase von Taxis,Bussen und was sonst noch so seine runden dreht!

          • Neugierig

            Du hast es verstanden, das White Widow war meiner Meinung nach nicht gestreckt und die 2g Super Marok an 15 einfach nur leckeres ungestrecktes Marok Hasch, bisschen zu heiss und fest gepresst, aber so mag Ich es . Also Ich war zufrieden , zum überbrücken taugt Sittard allemal

        • Zu Jesus Zeiten gab es die Eisenbahn? Erzähl mehr! ;-) die Heroin-Geschichte in Heerlen war mal viel übler. Hat sich eigentlich seit Ende der 90er verringert.

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen