Konkrete Pläne zum Gemeindeanbau in Rotterdam

Wappen der Gemeinde Rotterdam

Wappen der Gemeinde Rotterdam

Ein Vertreter des Bürgermeisters Ahmed Aboutaleb ( PvdA) hat die Regierung in Den Haag schriftlich um eine Zustimmung für den regulierten Cannabis-Anbau gebeten. Zum einen soll das der Lebensqualität in den Stadtteilen dienen, wo der illegale Anbau weit verbreitet ist und der Stromdiebstahl teilweise ein hohes Risiko darstellt. Klingt für mich etwas überzogen denn die Lebensqualität wird durch ganz andere Sachen gesenkt als durch den illegalen Cannabis-Anbau. Ich denke da an eine ungewöhnlich hohe Mordrate für eine Westeuropäische Stadt und natürlich die ganzen anderen Probleme die es mit sich bringt, wenn man Migranten sich selbst überlässt und eine Parallelgesellschaft geschaffen wird.

Aber nun zurück zum Thema. Es geht logischerweise auch um die Produktkontrolle und die „Volksgesundheit“. Hier wird auch keine Augenwischerei betrieben sondern es gibt bereits klare Planungen die in kurzer Zeit umsetzbar sind. In Rotterdam (Zuid-Holland) gibt es 40 Coffeeshops die nach Berechnungen ca. 120 kg pro Tag umsetzen. Mit 3 kg pro Shop ist man glaube ich nicht schlecht beraten. Man kann ja die Produktion, sofern es nötig ist, steigern. Für dieses Vorhaben benötige man eine Fläche von rund 30.000 Quadratmetern. 1/3 würde dazu dienen das Wiet für den Verkauf vorzubereiten.

Minister für Sicherheit und Justiz Ard van de Steur (VVD) hat neulich die dreiste Lüge, die Opstelten aufgestellt hatte, übernommen. Auch er behauptet, 80 % des produzierten Cannabis in den Niederlanden wären für den ausländischen Markt bestimmt. Dies lässt ein Umdenken in Den Haag ziemlich unwahrscheinlich werden und somit wird der Antrag wohl keinen Erfolg haben. Wenn nun alle Coffeeshop-Gemeinden diesen Antrag stellen würden, wären die Chancen sicher höher doch es gibt bekanntermaßen viele unentschlossene Gemeinden. Man darf aber auch guten Gewissens sagen, das in Deutschland momentan mehr im Gange ist als bei unseren westlichen Nachbarn. Mehr Druck der niederländischen Großstädte wurde sicher etwas bewirken aber da ist zur Zeit nicht viel zu hören. Das sollte sich dringend ändern.

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
Kushdee

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  • Flo Cheeva

    Ja das stimmt… gut geschrieben!

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