Großhändler für Growzubehör verklagt Philips

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Ein ehemaliger Zulieferer für Growshops in Holland, Hans Zondervan, hat Klage gegen den Multinationalen Konzern Philips eingereicht. Zondervan hat seit 2002 in sehr großem Umfang Leuchtmittel für die Cannabiszucht von Philips bezogen. 2013 beendete Philips diese Geschäftsbeziehung und begründete dies damit, nichts mit dem „schlechten Ruf“ der Growbranche zu tun haben zu wollen. Immerhin eine Beziehung, die Zondervan Einladungen in die „Skybox“ der Firma Philips beim PSV Eindhoven bescherten.

Leuchtmittel im industriellen Anbau - Foto: Bedrocan
Leuchtmittel im industriellen Anbau – Foto: Bedrocan
Auch hat Philips in der Zeit auf Zondervans Wunsch Versuche über die optimale Nutzung der Leuchtmittel durchgeführt. Zondervan: „Sie sagten damals zwar, es sei nicht Legal was sie ds machen würden, aber sie haben doch ihre Unterstützung gewährt.“ 2013 hat Zondervan dann eine letzte Lieferung bekommen. Diese allerdings unter der Auflage, dass er zukünftig keinen Kontakt mehr zu Philips sucht und die Mitarbeiter von Philips „in Ruhe lässt“. Jedoch liefert Philips weiterhin diese Leuchtmittel an Frucht- und Gemüsezüchter. Aber auch an Growshops werden weiterhin Lampen von Philips geliefert, nicht über den offiziellen Vertriebsweg, aber sie finden sich in den Sortimenten. (Unter anderem führt Lumen Max in Oberhausen Philips Leuchtmittel.) Zondervan hat Philips deswegen auf Schadenersatz verklagt und die Verhandlung beginnt am 21. Mai vor dem Gericht in Amsterdam. Allerdings hat Philips ebenfalls Klage auf Schadenersatz in Höhe von 12,8 Mio. Euro eingereicht. Zondervan soll sich nicht an den „Deal“ gehalten, sondern in 128 Fällen Philips Mitarbeiter „bedrängt“ haben.

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