Lizenz des Koffie en dromen in Lelystad läuft aus

Wappen der Gemeinde Lelystad

Wappen der Gemeinde Lelystad

In Lelystad (Flevoland) gibt es ja bekanntlich nur einen Coffeeshop. Bei der Eröffnung im Jahre 2011 wurde eine fünfjährige Genehmigung erteilt, welche im nächsten Jahr ausläuft. Bürgermeisterin Margreet Hoselenberg (PvdA) steht dem Coffeeshop positiv gegenüber. Seit der Eröffnung hat die Overlast sowie der Straßenhandel deutlich abgenommen. Eine Verlängerung der Lizenz wäre somit kein Problem und auch die Entstehung einer zweiten Verkaufsstelle steht durchaus zur Debatte. Jetzt kommt allerdings das Bizarre: Weder zum Thema I-Kriterium noch zum Gemeindeanbau gibt es aktuelle, geschweige denn offiziele, Informationen. Genauso wie in Almere enthält man sich seiner Meinung bezüglich des Joint Regulation Manifests. Der Grund dürfte irgendwo zwischen unterschiedlichen Meinungen im Gemeinderat und Desinteresse liegen. Das letzte Coffeeshopbeleid stammt aus dem Jahre 2013 und beinhaltet auch die Anwendung des I-Kriteriums. Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass dieses auch heute noch angewendet wird, zumal die Nachbargemeinde Almere nie hinsichtlich des Wohnsitzes kontrolliert hat. Leider lassen sich nach 2013 keine neuen Informationen aus Lelystad mehr finden.

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema, welches wie immer auch seine Eigenheiten hat. An der Stelle, wo sich der Shop befindet, soll – wenn es nach einigen Ratsmitgliedern geht – ein neues Busleitsystem bzw. eine große Kreuzung errichtet werden, um die Busse geregelter zum Hauptbahnhof zu leiten, welcher unmittelbar hinter dem Coffeeshop angesiedelt ist. Doch auch dieses Vorhaben dürfte das weitere Ableben des „Koffie en dromen“ nicht beeinträchtigen. Es gibt massive Proteste, sowohl im Rat als auch von der Bevölkerung gegen diese Pläne. Eine zweite Abgabestelle wäre bei über 75.000 Einwohnern sicher alles andere als eine schlechte Idee.

 

Kushdee

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In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
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