Leserwahl: Kommentar des Monats September 2015

kdm

Wie immer viel zu spät präsentieren wir Euch in Zusammenarbeit mit unserem Sponsor Vaporizer-Markt.de die Wahl zum Leserkommentar des Monats. Zu gewinnen gibts wie immer den Atmos Orbit Vaporizer für Kräuter und Konzentrate für den meist gevoteten Kommentar.

Hier sind die Kandidaten für den September:

Tor Wart in Hoge Raad: „Diskriminierung ist keine Diskriminierung“

Ich finde man sollte ein praktisches Beispiel als Beweismaterial konstruieren und beispielsweise einen Niederländer und einen Deutschen in Maastricht zu einem coffeeshop schicken und das ganze dokumentieren; schriftlich und auf Video festhalten und vielleicht Meinungen von Passanten. Dann sollte man den Richter fragen wie sich Bildmaterial und Protokolle in Bezug auf Artikel 1 beißen und der Niederländer gleicher ist als der Deutsche.

Vielleicht übertreibe ich aber man sollte auch in Betracht ziehen mit Annesty International zusammenzuarbeiten.

Die niederländische Regierung tritt ihren eigenen Artikel 1 mit Füssen, setzt Menschenrechte außer Kraft und:

Ironischerweise ist der Gerichtshof für Menschenrechte in den Haag in den Niederlanden. Das lass ich jetzt einfach mal so stehen und schenke dem sogar ein lol.

Cannabinator in „HILFE! Die Coffeeshops saufen ab.“

Ich finde es immer wieder paradox wie Amsterdam sich einerseits durch nicht enden wollende headshops mit billigstem rauchequipement, lustigen t-shirts mit gras motiven, und räucherstäbchen oder dem nicht enden wollenden cannabis merchandise in jedem laden selbst zur kifferstadt macht und dadurch unzählige nicht kiffende touris anlockt, die jedes klischee bedient sehen wollen, sich an den schaufenstern der headshops drängen um einen blick auf die auslagen werfen zu können. Andererseits wird gegen den tatsächlichen verkauf drastisch vorgegangen aber meiner meinung nach nicht um den schlechten ruf der kiffer stadt loszuwerden sondern schlichtweg um gras schritt für schritt in holland zu verbieten. Amsterdam ist einfach kein wirklich interessantes reiseziel mehr für kiffer die in ruhe gutes gras rauchen wollen es erscheint vielmehr wie auf einem schlechten festival mit blitzlichtern und unverschämt hohen preisen für eigentlich alles.

Polizei in „Neues von den Alten aus Venlo“

Guten Tag,
Interessant das Sie anscheinend unter einfluss von Drogen ein Motorrad bedienen. Wir melden uns bald für eine MPU. Grüße Ihre Polizeibehörde

Vhf in „Keine Strafe für Coffeeshopversorgung“

na ja, getreu der tendenz’ein pessimist ist ein optimist mit lebenserfahrung‘ wollte ich nur folgendes ausdrücken;).

zwei an den haaren herbeigezogene beispiele:

1. die automatisierung – ich bin übrigens kein technologiefeind, es kommt allerdings immer auf den kontext an – ist überall im gange, ob z.b. bei möbelhäusern oder supermärkten(in den usa und der uk schon sehr viel länger). der konsument dort kassiert sich an der vollautomatischen kasse selber ab und freut sich meist noch darüber, alles selber machen zu können(was im prinzip nicht verwerflich ist).
ein anderes beispiel ist der pfandflaschenautomat, einige können sich vielleicht noch daran erinnern, dass das auch mal in menschlicher hand war.
fazit: der unternehmer spart mehr oder weniger berechtigt personalkosten ein(was im unternehmen meist die größten kosten sind), aber: das ersparnis(personalkosten!) wird nicht an den konsumenten weitergegeben(in einen endpreis werden immer personal- und andere fixkosten berücksichtigt). die preise bleiben meist wie vorher, der konsument soll schließlich froh darüber sein, dass er jetzt mit „high-technology“ alles selber machen darf und der „service“ des bedientwerdens nicht mehr mit einbegriffen ist beim einkauf(könnte jetzt auch als abschaffung der klassenunterschiede positiv gewertet werden, der neutrale automat wird bedient und macht keine unterschiede*lol*), der nicht vorhandene, ehemalige service wird allerdings dennoch mitberechnet, da die preise nach der technologieumstellung sich ja nicht(!)ändern meist.

2. der kruidentuin in nimwegen(also sogar ein beispiel aus der coffeeshopszene) wurde anfang des jahres nach mindestens einer gefühlten dekade komplett renoviert bzw. umgebaut. beim ersten besuch rechnete ich mit einem anstieg der weed- und haschpreise. das blieb aus. zum glück. die getränkepreise etc. jedoch wurden definitiv um 0,50cent – 1 euro erhöht.
es gäbe jetzt die kompromissvorstellung, dass der inhaber die getränkepreise erhöht, bis sich die investition in den umbau armortisiert hat. ich bezweifle jedoch, dass – nachdem das geld wieder reingeholt wurde – die preise wieder gesenkt werden;). wäre natürlich schön, aber eher unwahrscheinlich.

summa sumarum: es gibt definitiv „unternehmer“ die ihre kosten anders verteilen usw. aber die sind definitiv in der minderheit. und wie gesagt, ich bin gespannt auf die entwicklung in den usa aber in den wenigen jahren ist preislich nicht viel passiert. das lässt sich online ja recherchieren. wieso auch ändern? die leute sind doch froh dort jetzt legal kaufen zu können. wie gesagt, die neue generation wird auch nichts mehr von“vernünftigen preisen“ wissen, die werden jetzt damit groß.

viele grüße
*vhf*

Sebastian in „Gericht verurteilt ‘Modellzüchter’ zu Bewährungsstrafe“

Der Staat ist Schuld!
Dem geduldeten Konsum und Verkauf geht unmittelbar der illegale Anbau voraus, wie die Nacht dem Tag. Man kann das eine nicht ohne das andere haben.
Als die Duldung eingeführt wurde, gab es nur Schmuggel aus fernen Ländern.
Das Pärchen gehört rehabilitiert.

Es ist im Sinne der Prävention von unnötigen Gesundheitsrisiken, wenn Coffeeshops nur noch solch verantwortungsvoll produzierte Ware anbieten, da ist der Staat in der Pflicht.

Hup Holland! Haut mal rein ihr könnt locker wieder Weltmeister werden!

Wie immer läuft die Abstimmung 3 Tage, also bis Freitag Abend! Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

Letzte Artikel von mobo (Alle anzeigen)

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen