Neuigkeiten aus Venlo

In Venlo (Limburg) gibt es Überlegungen bezüglich eines neuen Coffeeshops. Die ehemaligen Besitzer des 2012 geschlossenen Mc Dope (Oase & Roots) planen einen Coffeeshop am Standort des noch bestehenden Restaurants „de Kraal“ zu eröffnen. Anscheinend ist auch der Inhaber des Restaurants von dieser Idee alles andere als abgeneigt. Gründe dafür sind mir leider nicht bekannt, wahrscheinlich aus persönlichem Anlass. Ich unterstelle jetzt mal keine fehlende Kundschaft.

Angedachter Standort (quelle: Google Maps)

Angedachter Standort (quelle: Google Maps)

(quelle Google streetview)

(quelle Google streetview)

Diesmal soll das Ganze aber nicht so ausarten wie zu den damaligen Zeiten (die Beiden glauben wohl auch noch an den Weihnachtsmann) da man nun etwas kleines, lokales schaffen möchte. Alleine dieser Standort lässt ein solches Vorhaben schon gar nicht machbar werden, denn vom Bahnhof Kaldenkirchen läuft man vielleicht drei Minuten länger als früher zur Oase/Roots. Das dort dann wieder ein ähnliches Szenario zum Vorschein kommen wird, dürfte klar sein. Sicherlich müssten auch zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Der Gemeinderat ist offensichtlich zu Gesprächen bereit und gegen Ende des Monats wird ein Rundgang stattfinden, bei dem die potenziellen Besitzer ihr Anliegen nochmal genau schildern können. Bis dahin bleibt nur abwarten und Tee trinken.

Schreibt mal in die Kommentare, wie Ihr zu der Sache steht. Eher nur kurz hinter die Grenze oder ist euch die Innenstadt dann doch lieber? Bin auf eure Meinungen gespannt.

Kushdee

Kushdee

In den letzten Jahren habe ich mich eingehend mit der Niederländischen Coffeeshopkultur beschäftigt und einige Erfahrungen vor Ort sammeln dürfen. Sie hat mich quasi in Ihren Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich hier auf "Kein Wietpas!" dabei sein zu dürfen und euch regelmäßig Beiträge zu liefern. Wie man in den Grenzregionen sieht, kann auch ein "kleines" Blog zur Verbesserung der Situation beitragen.
Kushdee

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  • Ich denke, die beiden wissen sehr wohl, dass da nicht nur Einheimische kaufen werden. Aber im Genehmigungsverfahren würde ich auch nicht groß rumposaunen, dass das eine Touristen-Goldgrube ist… Aber mal was anderes: Was spricht denn gegen den alten Standort? Ich bin immer davon ausgegangen, dass die Lizenz dort noch gar nicht erloschen ist. Habe ich was verpasst?

    • Sebastian

      In den Kommentaren wurde mal erwähnt, daß die Verkehrssituation sich geändert hat, und die alten Läden nicht mehr so gut von der Autobahn anzusteuern sind.

      • Lachsack2000

        Wüsste nicht, was sich da verändern haben soll!?

        Der Laden hatte zu Zeiten des Umzugs von der Innenstadt an die Grenze leider schon ziemlich abgebaut, trotz ioder gerade wegen der immer weiter steigenden Nachfrage.

        • Sebastian

          Habe tatsächlich einen Kommentar gefunden, (war nicht leicht, aber interessant mal ein paar alte Kommentare zu lesen), und da steht auch, daß man auf anderem Wege immernoch hinkommt, also ist mein Einwand irrelevant. Habe den Kommentar auf den er sich bezieht mit rauskopiert.

          Mary• Streuner
          Ich bin mit Venlo auch noch nicht so optimistisch, dass da sehr
          zeitnah wieder für „Aussengeländer“ geöffnet wird. Die müssen sich da erst mal neu ordnen Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie Roots/Oase wieder öffnen, da es doch recht dreist wäre, den Deutschen direkt an der Grenze und an der Autobahn wieder Riesenshops vor die Nase zu setzen. ….

          jgreeen• Mary

          Roots/Oase liegt nicht mehr an der Autobahn. Die A61 verläuft schon seit Monaten nicht mehr so, dass man da auskommt. Es gibt aber noch mehr als einen Weg über den man da hin kommt ohne ins Zentrum von Venlo zu geraten. Dazu braucht man auch nicht unbedingt den berüchtigen Drogenpfad. ….

          Quelle: http://keinwietpas.de/2013/01/24/venlo-sollte-sich-auch-bald-offnen/

  • KlausiMausi

    Ich bin da schon sehr zwiegespalten.
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Coffeeshops nun mal für eine gewisse Kultur stehen. Die nicht versteckt gehört, sondern in die restlichen Kulturgüter integriert werden sollten. Eine Fußgängerzone mit Klamottenläden, Cafés, Fachgeschäften, Museen, Kneipen und Coffeeshops in freundlicher Atmosphäre – das würde so gut zusammenpassen.
    Andererseits gibt es auch genügend Personen, die einfach nur schnell in den Laden, schnell wieder weg wollen, und nicht noch durch die City bummeln wollen. Hat durchaus seine Berechtigung, und das Haus gefällt mir gut. Genauer betrachtet müsste dann wahrscheinlich ein weiterer Kreisverkehr direkt vor dem Laden eingerichtet werden… Aber gut. Mir wäre dort die unmittelbare Nähe zur Grenze gar nicht recht.
    In der Innenstadt kann ich schön irgendwo auf einem Parkplatz oder Parkhaus parken, und den Rest zu Fuß erledigen. Das bringt die Knochen nach dem Fahren wieder in Schwung, man hat wieder frische Luft um die Nase, und das Nummernschild steht nicht vor dem Shop.

    • Revil O

      Kann mich im Großen und Ganzen Klausi hier anschließen.
      Für mich ist ein Coffeeshop als aller Erstes ein „ganz normaler gastronomischer Betrieb“.
      Das solche „Unternehmen“ ausgelagert werden müssen sehe ich erstmal als Zwiespalt.
      Um gechillt einen Coffeeshop zu besuchen möchte ich nicht unbedingt mich in irgendwelche Industriegebiete hinbegeben müssen oder irgendwo anders in die Pampa reisen sondern möchte beim Besuch in der City gerne nach Lust und Laune auch nen Shop schnell aufsuchen können.
      Was anderes wäre es evtl.wenn solche Coffeeshop’s eher als Abhol-Location fungieren.

      Finde in diesen beschriebenen Fall wie diesen hier auch die Grenznähe für jeden deutschen Besucher ziemlich relevant.
      Wer dort mit nem PKW mit deutschen Kennzeichen vorfährt ist für mich echt risikofreudig!! (gesunde Paranoia)???
      Selbst den Grasshopper in Glanebrug würde ich niemals mit dem PKW aufsuchen bzw. in unmittelbarer Nähe von selbigen Parken.

      Musste auch lachen als ich davon auf Coffeeshopnews schon gelesen hatte das dieses Vorhaben für die lokale Nachfrage angedacht ist. ( was ja auch die Philosophie hinter den niederländischen Coffeeshop-Modell von Anfang an ist).
      Das die Venloer Kiffer solche Läden aufsuchen wage ich hier mal zu bezweifeln.
      Die werden wohl eher andere Kontakte oder Anlaufstellen haben.
      Wieder rum belebt Konkurrenz das Geschäft und jeder neu eröffnete Coffeeshop ist als allererst positiv zu werten. :-)

      Greetz

      • Sebastian

        Dabei ist es relativ uninteressant die reinen Hopperkunden rauszuwinken, die haben eh nur maximal 5g, ertragreicher ist es die aus der City kommenden rauszuziehen, die haben theoretisch mehr auf Tasche.
        Vom Grasshopper kommend wurde ich jedenfalls noch nie angehalten, war aber vielleicht auch Glück, die tauschen sich da ja auch ganz gut aus über die Lage vor Ort.
        Vor Jahren kam mir mal einer entgegen:“Die stehen da!“ Bin trotzdem weiter und die Insassen des grünen Bullies haben mich nicht beachtet, war aber auch mit der Fietz unterwegs gewesen.
        Geparkt mit dem Auto haben wir echt meist ziemlich nah am Shop um die Ecke, da ist auch nie was passiert, vielleicht liegt es auch am Kennzeichen, vielleicht reiner Zufall.
        Die letzten Male als ich da war, war die Qualität aber immer so schlecht, daß ich schon lange nicht mehr dort eingekehrt bin.

  • ralfb

    Ich finde auch, dass dieser Coffeeshop nur wieder die alten Zustände hervorbringt. Ich meine noch nie war es so relaxt und gechillt an der Grenze nach Venlo und zurück. Auch die Polizei / Zoll halten sich wie ich finde extrem zurück (dürfte aber nun anders werden dank den Pennern von der ISIS). Wenn wieder mehr „overlast“ auch auf deutscher Seite stattfindet, oder das kaufen wieder offensichtlich wird, werden irgendwelche Käseblätter aus der Region dies ausschlachten. Die Folge wird wieder das der öffentliche Druck groß sein wird dies zu unterbinden, was am Ende nur zu mehr Kontrollen und Nervereien führt. Neue Shops sind immer ok, allerdings so nah an der Grenze halte ich das für nicht so sinnvoll, wenngleich ich natürlich auch die Niederländer verstehen kann, die dafür sorgen möchten die deutschen Konsumenten aus dem Stadtgebiet heraus zu halten.

    • Sebastian

      Wenn die Grenzer sich weiter unnötig mit Ganjabesitzern aufhalten müssen, werden ihnen die „Pennern von der ISIS“ natürlich leicher durch das Netz gehen, die haben nämlich bestimmt kein Ganja auf Tasche.

  • Pingback: Das Aus für Oase/Roots 2.0 – Kein Wietpas!()

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