Amsterdams Bürgermeister schließt zwei Coffeeshops

Es kommt, wie es kommen musste: Nachdem die beiden Amsterdamer Coffeeshops „De Kroon“ am 24.01. und „The Power“ am 16.02 von Unbekannten Tätern beschossen wurden, hat heute Bürgermeister Eberhard van der Laan (PvdA) beide Shops mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte Zeit schließen lassen.

Für beide Schließungen lautet die Begründung: Van der Laan sieht die öffentliche Sicherheit durch eine mögliche Wiederholung bedroht.

Eberhard van der Laan hat entschieden.

Eberhard van der Laan hat entschieden.

Diese Vorgehensweise ist in solchen Fällen gängige Methode. Unabhängig vom Motiv der Täter und ob dieses überhaupt bekannt ist,  hat der Bürgermeister der jeweiligen Gemeinde alleinige Entscheidungskompetenz und kann einen Coffeeshop temporär oder sogar permanent schliessen.

Der Coffeeshop ist in jedem Fall der Leidtragende: Umsatzeinbußen und eine ungewisse Zukunft kommen zu dem Sachschaden noch hinzu. Die Angestellten schauen sowieso in die Röhre.

Foto: Robby Hiel via twitter

Foto: Robby Hiel via twitter

Im aktuellen Fall stellt sich doch die Frage, warum im Zeitraum zwischen der Tat und der heutigen Schließung , die öffentliche Sicherheit scheinbar nicht bedroht war und sie es wohl erst ab heute ist? Man kann ja drüber diskutieren, ob „Drive-by-Shootings“ auch im Nachhinein noch die Nachbarschaft bedrohen und eine vorübergehende Schließung bis zur Klärung der Situation vielleicht eine empfehlenswerte Herangehensweise sein könnte, aber einen Monat später (im Falle von „De Kroon“) sieht das ganze nur noch nach einer Bestrafung des Opfers aus und nicht nach einer Sicherheitsmaßnahme.

Wir bleiben am Thema dran.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Rough

    Traurig….

  • Rene Pursche

    und genau deshalb – wäre meine reaktion als betrogener KUNDE – und wenns nur um 50 euro brixgrass geht – genau die selbe – weil die verkäufer noch so rotzfrech sind und abstreiten das sie den rotz verkauft haben wenn man zurück kommt und es denen unter die nase hält. und wenn man dann als kunde weiss wie man dem wixer schaden kann – ja da würde ich sofort auch nachts ins fenster schiessen. ich schreibe diesen kommentar weil letztes mal so viele meinten das ein kunde schiesst käme eher nicht in frage…..hahahaahah da kann ich nur lachen ich selbst würde das sofort tun und ich bin eigentlich friedlich aber wenns um brixweed geht und rotzfreche verkäufer…tja da gilt dann folgende regel : du fickst mich ich fick dich

    • PISSI

      Haawebraddler neigt zur Selbstjutiz..lol

      • PISSI

        Haawebraddler neigt zur Selbstjustiz…lol

    • Tiefseetaucher

      Würdest du nicht.

      • Sebastian

        Viel zu gefährlich.

    • Jibbito

      Genau! Und am besten noch zwei Handgranate rein werfen wie man es aus Helmond kennt. Die Täter haben im Carpe Diem bestimmt auch gestrecktes Gras bekommen und dazu waren bestimmt auch noch Stängel und Samen oder so dabei. Da würde ich auch nicht mehr schießen sondern gleich schwere Geschütze auffahren!!!
      Nein, jetzt mal ernsthaft: Entweder du bist 16, ein Troll oder ein richtiger Übertreiber.

    • A.Merkel

      Richtig , jetzt wird gefickt und zwar hart zurück !!!!

      Pursche und der Mob unzufriedener Amsterdamturisten

  • Elke Marianne

    Rene Pursche du hast vollkommen recht – die spinnen wohl glauben wohl können sich alles erlauben – ich würde mich auch wehren

    • Sebastian

      Man kann nicht viel machen, aber es gibt legale Wege, wie in Internetforen schreiben, wie hier im Kein Wietpas! – oder im Amsterdam Coffeeshop Directory – Forum.

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