Limburg und die Ausländer

“Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Die Erkenntnis, die Albert Einstein zu diesem Satz veranlasst hat, dürfte einigen niederländischen Kommunalpolitikern wohl noch bevorstehen.
Vor wenigen Tagen beschloss die Gemeinde Sittard-Geleen, ab dem 1. Juni den Zugang zu den Coffeeshops im Gemeindegebiet wieder nur auf in den Niederlanden ansässige Kunden zu beschränken, prompt kommen die ersten Reaktionen aus den anderen Coffeeshopgemeinden, die um ein Ansteigen der Overlast fürchten.

In Roermond denkt Bürgermeisterin Rianne Donders (CDA) bereits über die Zeit nach dem 1. Juni nach. Vor allem weil die Coffeeshops in Roermond durch denselben Unternehmer betrieben werden. Sie geht wohl davon aus, dass die Betreiber des Sittarder Shops die Kunden weiter nach Roermond schicken.
Roermond hatte nach den schlechten Erfahrungen mit der Einführung des I-Kriteriums eine Lösung zusammen mit den Coffeeshopbetreibern gefunden. Diese sollten mit Wachpersonal für Ruhe in der Umgebung sorgen, dafür durften die Ausländer, hier vor allem Deutsche, weiter in den Shops einkaufen. Dies wurde allerdings unter ihrem Vorgänger vereinbart, und Donders hatte nach ihrem Amtsantritt nichts besseres zu tun, als eine funktionierende Lösung wieder in Frage zu stellen. Der Grund dürfte hier die Weigerung der Shops sein, an den Rand der Stadt zu ziehen.

Skunk & Relax in Sittard

Skunk & Relax in Sittard

Nun überlegt man also, welche Auswirkungen die Entscheidung von Sittard-Geleen auf die eigene Gemeinde hat. Roermond dürfte da nicht die einzige Limburger Gemeinde sein, die sich darum Gedanken macht. Auch in den grenznahen Gemeinden Heerlen und Kerkrade wird man die Entwicklung genau beobachten.

Man kann sich an den Fingern abzählen, dass eine solche Idee wie das I-Kriterium die Probleme eher verschärfen wird, als dass es sie beseitigt. Für Sittard bedeutet das, man tauscht den Ärger über ein paar fehlende Parkplätze vor dem Bahnhof ein gegen die Probleme die man mit dem illegalen Drogenhandel bekommen wird. Diesen wird man dann wieder mit zusätzlichen Ordnungskräften bekämpfen müssen, weil die Bürger sich nun zu Recht über Drugsoverlast beschweren. Letzten Endes wird einer der findigen Lokalpolitiker auf die Idee kommen, dass man doch besser dran wäre, wenn man auf den örtlichen Coffeeshop verzichten würde, damit man nicht als Coffeeshopgemeinde bekannt ist und keine ausländischen Drogentouristen mehr anzieht. Oder man überzeugt den Coffeeshopbesitzer, dass er doch lieber in das entlegene Industriegebiet zieht, wo es niemanden mehr stört. Endlich hat man die ’saubere‘ Innenstadt erreicht.
Wem das zu weit hergeholt erscheint, der werfe einen Blick nach Maastricht, wo Onno Hoes es über Jahre geschafft hat die negativen Folgen seiner Politik zu ertragen, um seine persönlichen Überzeugungen durchzusetzen. Seine Nachfolgerin hält es offenbar für das beste, den aktuellen Status Quo nicht mehr anzutasten.

Es stellt sich hier die Frage, warum das Thema gerade in Limburg so unentspannt angegangen wird. Sind die Limburger besonders genervt von den ausländischen Drogentouristen, besonders diskriminierend oder gar ausländerfeindlich?
Die Limburger haben vor allem das Problem ihrer geographischen Lage. Dadurch, dass die Kunden direkt von Belgien und Deutschland anreisen, entsteht natürlich mehr Tourismus. Abgesehen von Maastricht und Heerlen handelt es sich bei den Coffeeshopgemeinden um kleine Orte, in denen es dann natürlich auffällt, wenn eine Unmenge fremde Autos auftauchen. Da in man in Maastricht die Auskunft erhält, man solle doch einige Orte weiterfahren, dort würde man was kaufen können, hat sich die Kundschaft natürlich mittlerweile umorientiert.
Diese Nähe zu den Nachbarländern führte zu einer nachhaltigen Prägung Limburgs. Durch den Zuzug deutscher und belgischer Staatsbürger in die Grenzregionen entstand eine Denkweise, die sich vom Rest der Niederlande abhebt. Das ist schon daran zu erkennen, dass Limburg im Gegensatz zu dem Rest der Niederlande katholisch geprägt ist. Auch der Limburger Dialekt ist anders und wird manchmal im Rest der Niederlande gar als ’nicht richtiges Niederländisch‘ verspottet (Grüß Gott, liebe Bayern…).
Vielleicht ist es das Zusammenkommen dieser Eigenschaften, die Limburg zu einer sehr konservativen Provinz machen. Schaut man auf das Ergebnis der letzten Provinzwahlen 2015, so deckt sich diese Feststellung mit den Zahlen. Die CDA als stärkste und die PVV als zweitstärkste Partei deuten darauf deutlich hin.

Drogentouristen werden in Heereln gewarnt...

Drogentouristen werden in Heerlen gewarnt…

Und gerade deswegen, kann man in Limburg mit einer solchen Idee wie dem I-Kriterium noch punkten. Limburg ist als Touristenregion sehr auf seinen Ruf bedacht, und der hat in letzter Zeit erheblich gelitten. Maastricht machte Schlagzeilen als es einen der vordersten Plätze in der Kriminalstatistik belegte, In der Grenzregion zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland produzieren die diversen Rockerbanden regelmäßig Schlagzeilen, weil Waffenlager ausgehoben werden oder mal wieder Leichen im Grenzfluss zu Belgien gefunden werden. Auch solche Geschichten, wie wilde Verfolgungsjagden mit Gebrauch von Maschinenpistolen steigern jetzt nicht unbedingt das Sicherheitsempfinden der Limburger.

Was hat das jetzt alles mit Cannabis und Drogentourismus zu tun? Schließlich kaufen wir unser Wiet ja in einem staatlich zugelassenen Laden, bringen dem Staat Steuern und haben mit Rockerbanden oder gar Killerkommandos normalerweise ja nichts zu tun. Wieso also findet man in Heerlen in einem Wohngebiet in der Nähe eines Coffeeshops ein Schild, auf dem man darauf hingewiesen wird, dass Drogentouristen der Polizei gemeldet werden?

Im angloamerikanischen Sprachraum wird dieses Phänomen seit den achtziger Jahren erforscht und dort in der Psychologie als RWA (Right-wing authoritarianism) bezeichnet. Menschen, die ein hohes Mass an Autoritätentreue aufweisen, sind für bestimmte Verhaltensweisen anfällig. Eine dieser Verhaltensweisen ist das Bilden einer Norm und die Ausgrenzung derjenigen, die ihr nicht entsprechen. Da nun mal die Mehrzahl der Niederländer mit Cannabis nichts zu tun haben, sind Drogentouristen, egal wie harmlos sie auch sind, auf der Seite des Bösen. Das stellt man auch schnell fest, wenn man sich manche Kommentare unter Zeitungsartikeln oder Videos ansieht. ‚Abschaum‘ ist hier kein selten benutztes Wort.

Hinzu kommen die Äußerungen, die von Seiten der Regierung bezüglich organisierter Kriminalität abgegeben werden. Ginge es nach Ard van der Steur, so steht hinter jedem Coffeeshop eine kriminelle Organisation. Nun kann man zwar zynisch feststellen, dass da was dran ist, schließlich ‚waschen‘ die Coffeeshops illegales Geld für den Staat. Aber leider sind die Folgen solcher Äußerungen auf lange Sicht viel dramatischer.

„Wenn die Menschen Situationen als wirklich definieren, sind sie in ihren Konsequenzen wirklich.

Diese von beiden Sozialpsychologen W. I. und D. S. Thomas 1928 aufgestellte Aussage beschreibt genau die Folgen. So irreal die Gefahren durch Coffeeshops auch sind, trotzdem haben sie reale Folgen, wie man immer wieder sieht. Das Verbot von Ausländern ist die erste. Als nächstes erregen die Drugrunner Unmut. Hier hat die Propaganda schon ziemlich handfeste Folgen. In der Vorstellung des konservativen niederländischen Bürgers ist der typische Drugrunner ein Marokkaner mit Kapuzenpulli. Betrachtet man sich z.B. dieses Video, das auf der niederländischen Videoplattform Dumpert hochgeladen wurde, so stellt man fest, dass die beiden jungen Männer nichts getan haben, außer seltsam zu fahren, aber trotzdem im Ton durchgehend als ‚Drugrunner‘ betitelt werden. Geert Wilders Frage: ‚Wollt ihr mehr oder weniger Marokkaner‘ wird hier wohl gehört.

Am Ende ist es nicht Ausländerfeindlichkeit, die das I-Kriterium immer wieder auf fruchtbaren Boden fallen lässt, sondern die verallgemeinernde Angst vor allem, was nicht dem eigenen Lebensmodell entspricht. Hier wird kein Unterschied gemacht zwischen dem ‚marokkanischen Drugrunner‘ und dem deutschen oder belgischen Drogentouristen. Beide sind Abschaum, beide müssen verschwinden. Deswegen schreit auch niemand mehr ‚Diskriminierung‘. In manchen Gegenden ist die Angst in der Nachbarschaft so groß, dass verdächtig aussehende Personen sofort auf Facebook gezeigt werden.

Es ist eine gefährliche Stimmung, die sich so entwickeln kann. Fragt sich, ob die limburgischen Kommunalpolitiker gut beraten sind, wenn sie den Unsinn mit dem I-Kriterium weiter durchsetzen. Als Strategie für ein ruhigeres Limburg mit weniger Kriminalität scheint es nicht so gut geeignet. Vielleicht hätten sie doch besser ein paar Parkplätze in Sittard gebaut.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead

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  • Doc77

    Mich wird kein coffeeshop mehr von innen sehen. Werde meine euronen auch nicht mehr in nl ausgeben. Das ist doch nicht normal wenn ich keine prob’s habe dann mache ich mir eben welche.
    Kiffer dieser Welt versucht überall woanders eure bluemchen zu bekommen, nur nicht in denn Niederlanden. Es wird der tag kommen da werden sie betteln das wir wieder einkaufen kommen.

    • Beobachter

      Meiner Meinung nach eine schwachsinnige Einstellung und Aussage, aber muss jeder für sich selbst entscheiden…Was können die Shopbetreiber denn für die scheiss Politik? Abgesehen davon wird Amsterdam höchstwahrscheinlich immer das europäische Mekka der Cannabiskonsumenten bleiben.

      • streuner

        Ob Amsterdam das das heute noch ist??? Barcelona holt stark auf und viele sehen Barcelona heute schon vorne.

        • Beobachter

          Ernsthaft? Ich wüsste niemanden, der Barcelona da vorne sieht, auch wenn die Entwicklung dort durchaus begrüßenswert ist. Ich kann das allerdings auch nur bedingt beurteilen, da ich schon seit 2 Jahren nicht mehr dort war… aber ein guter Bekannter war erst im Dezember in Barca und meinte, dass das Ganze alles weitaus weniger öffentlich abläuft und die Sortenvielfalt auch eher gering ist.

          • streuner

            Selbst „viele“ Holländer sehen das so und haben oft selbst dazu beigetragen indem sie A: so eine dumme Cannabispolitik mittragen und B: als Shop Besitzer schon seit vielen Jahren in Spanien ein zweites Standbein haben. Ich nenne mal keine Namen :-)

            Ich persönlich sehe Amsterdam da immer NOCH vorne, für mich ist Barcelona eh zu weit. Vielleicht findest du den Artikel zum Thema interessant :-)

            https://prohbtd.com/stories/why-are-amsterdams-cannabis-growers-moving-to-spain

            greetz

      • merkelausberlin

        Jeder hat wohl seine Meinung , ich weiß nicht wann du das erste Mal Kontakt mit der Cannabisszene in den NL hattest, allerdings ist es heute lange nicht mehr so wie es früher war !!!!!

        Die verminderte Akzeptanz/Toleranz in der Gesellschaft , die staatlich organisierte Hetze bis Verleumdung , die Globalisierung und die Folgen ,

        die EU und die Folgen …..

        Alles Faktoren die langfristig , so finde ich , eine deutliche Abkehr der Cannabiskultur in den Niederlanden bedeutet …..

      • Doc77

        Was die dafür können, wo der Dreck von wiet Paß eingeführt wurden ist hätten sich alle Shops in NL Solidarisch zusammen tun müssen ca. 4 – 8 Wochen keine touris mehr zu bedienen. Glaub mal heute würde niemand mehr drüber sprechen, höchsten wenn in geselliger runde einer o. Zwei gebufft und lachflash mäßig über so einen Käse wie wiet Paß, oder was auch so lachhaft ist die 5 g Regel köstlich geschmunzelt wird.

    • Piet

      Ja,bitte diesen Anweisungen folgen..Dan haben wir Niederländer auch endlich ruhe….

      • streuner

        Ironie? Falls nicht:
        WIR Niederländer^^
        WIR Deutsche fahren ja auch alle zum Kiffen zu euch……
        Du argumentierst genauso unsachlich wie Onno oder Ivo!
        Wenn ab morgen kein Deutscher mehr zum shoppen oder Urlaub machen oder zum Arbeiten nach Holland fahren würde, wärt ihr übermorgen pleite :-)
        Lies deine, falls du Niederländer bist, Verfassung noch einmal.
        greetz

      • Doc77

        In ein paar Jahren werdet ihr ruhe haben good old Germany gibt nämlich dann das Hanf frei ganz legal weißt du, nicht so halbe Sachen wie 40 Jahre Duldungspolitik alleine das Wort Duldungspolitik muss gerade doch etwas schmunzeln. Haha

  • Gerhard Balthasar

    Schon interessant. In den USA, z.B. in Colorado werden Drogentouristen (eines anderen Bundeslandes) als Positivaspekt gesehen und die Politiker verweisen auf Tourismus als Geldquelle und freuen sich über die einnahmen. Naja, dort sind es ja auch die eigenen Landsleute. Und hier sind die scheiß Ausländer. Muss wohl der Unterschied sein. Dabei würd ich gern mal jemand kennenlernen, der sich seinen Geburtsort ausgesucht hat…

  • Jonny Asbrock

    Sehr interessanter Artikel.
    Das Schild ist echt der Knaller und sowas kann wohl nur von Leuten kommen, die schon einen regelrechten Hass auf den Kiffer an sich haben. Anders kann man sich die Weitergabe der Kennzeichen ja kaum erklären.
    Man wendet sich nicht an den Gesetzgeber um auf demokratischem Wege die Rechtslage in Richtung der eigenen Vorstellungen zu verändern, sondern man lässt schon fast Selbstjustiz walten, indem man ganz einfach diejenigen „verpetzt“, die einem ein Dorn im Auge sind, in der naiven Hoffnung, das dann ja schon bald keiner mehr käme.. Igendwann hat man halt alle gemeldet, oder wie?

    • Vhf

      genau! Doppelmoral par exellence!
      danke auch an Steve für den artikel!
      viele grüße
      *vhf*

  • Kiff

    Diese Ausländerfeindlichen Holländer gehen mir langsam auf den Nerv.
    Das Overlast Problem ist doch nur vorgeschoben. Ich hatte 30 Jahre kein Problem in Maastricht , auch nicht mit dem Parken und jetzt auch nicht in Roermond . Die gesammte Straße vor dem Sky ist immer frei und kein Parkplatz ist von Kunden des Sky belegt. Ist ja auch unter Strafe von 95 Euro für Ausländer verboten . In der nähe ist aber ein großer Parkplatz oder auf dem Outletparkplatz auch kein Problem. Aber Danke für die vorwarnung das Roermond auch eventuell bald wieder zu ist für Ausländer . Es wird langsam zeit das sich hier in DE. was tut , auf lange sicht wird das wohl nix mehr in den NL.

    • kiff

      …. gerade im WDR – TV – gesehen , ab sofort sind in Heerlen Ausländer wieder ausgeschlossen aus den Coffeeshops….?
      hab ich das richtig verstanden ?

      • Steve Thunderhead

        Wenn Du die Lokalzeit aus Aachen meinst, die meinte Geleen. Das Du Heerlen verstanden hast liegt wohl am Niederländisch der Moderatorin ;-)

        • kiff

          … ja die Lokalzeit hatte ich gemeint , danke für die
          Richtigstellung . Aber Heerlen , Roermond , Venlo usw ist ja dann absehbar das die wieder folgen werden in absehbarer Zeit…
          Overlast…. ein nur ein Wort um Minderheiten und Randgruppen irgendwie legal zu unterdrücken.
          Schade.

          • Revil O

            Wobei das in Roermond doch ziemlich interessant werden dürfte.
            War es seiner Zeit nicht so das die Bürger und Geschäftsleute von Roermond über einer Petition an die lokale Politik herangetreten sind endlich was gegen die Zustände in ihrer Stadt zu unternehmen???
            Viele Menschen seiner Zeit trauten sich bei Anbruch der Dämmerung nicht mehr aus ihren Häusern und Wohnungen.
            Geschäftsleute schließen ab 18 Uhr ihre Läden und nahmen freiwillig gewisse Umsatzeinbußen hin.
            Die Politik in Roermond hatte wenige Tage nach bekannt werden von den Plänen Sittard/Geleen’s ja sich auch schnell diese Fragen gestellt.

            Greetz

          • kiff

            wenn du mich fragst , ich weiß es nicht genau . Höhrt sich ehr nach Maastricht an was du schreibst ?
            Aber die Dealer schossen ja dann überall wie Pilze aus dem boden. Und das wird auch wieder so kommen.

          • Revil O

            High kiff!!

            Ich denke Maastricht war seiner Zeit / wie heute schon ein Fall für sich.
            In Maastricht gab es immerhin Tote.
            Das scheint ein riesiger Markt zu sein I – Kriterium hin oder her.
            Wenn man gewissen Aussagen und Tatsachen Rechnung trägt dann kommen täglich noch weiterhin genug “ Nichteingeborene“ in diese Stadt und decken sich mit Dope ein.

            Jede Stadt in Limburg , ebenso in Zeeland und Noord Brabant mit angewendeten I-Kriterium kämpft mehr oder weniger mit einem aggressiven Parralellmarkt .
            Doch den Meldungen seiner Zeit nach zu urteilen muss es in Roermond stellenweise richtig schlimm und heftig abgegangen sein.

            Ist ja alles schon wieder ne recht kurze Zeit her und irgendwelche weltfremden und kleingeistigen Politiker vor Ort scheinen das alles wieder recht schnell vergessen zu haben ebenso weshalb man die Duldungspolitik und die Coffeeshops seiner Zeit eingeführt hatte.

            Nun auch solche Schlaumeier wird einen schönen Tages die Realität mehr oder weniger schnell wieder eingeholt haben. :-)

            Greetz

          • kiff

            … ok , ich gebe ja zu das ich zuerst meine Persönliche situation meine eigene erfahrung und einschätzungen hier zum besten gebe und nicht so das “ große ganze “ dabei im Auge habe . Dafür haben wir ja auch den “ Kein Wietpas „. Nach so langer zeit in Maastricht war das auch nie nötig und selbst Roermond war ein fremdwort für mich. Als in Maastricht für Ausländer geschlossen wurde war mit einem schlag 2 jahre zwangspause für mich . Und selbst der “ Schwarzmarkt “ in Maastricht blieb für mich (mitte 50)bis auf 1 mal unentdeckt , obwohl öffter noch hingefahren . Hoffe das Venlo , Heerlen , Roermond jetzt weiter für uns (die es wollen) offen bleiben auch wenn ich mich net wohl fühle dabei .

          • Revil O

            High kiff!!

            Also was ich hier zu Maastricht in diesem Blog bis dato geschrieben habe sind ja auch nur meine persönlichen Einschätzungen.
            Maastricht ist gewiss nicht meine Gegend und ich war bis jetzt in meinem Leben zwei mal in dieser Stadt einmal zu einer Anomynos Demo und ein anderes mal zum Bevrijdingsdag
            Auch wenn ich nie wegen Buffen dort war wurde ich ausgerechnet am Bevrijdingsdag von 2 marrokkanisch aussehenden Menschen angesprochen ob ich nicht irgendetwas bräuchte.
            An dem Tag hatten die Coffeeshops nach einen Gerichtsurteil wieder von sich aus Nichteingeborene in die Shops gelassen( Kein Wietpass berichtete) um wenige Tage später vom damaligen Stadtvater Onno “ Macke“ Hoes wieder für Monate geschlossen zu werden.
            Soviel zu meinem Wissen zu dieser Stadt.* LOL*
            Vieles weiß ich auch halt aus diesem echt informativen Blog.
            Ich habe diese Entwicklung auch schon lange Zeit vorher medial beobachtet und schon Mitte 2000 zeichnete sich ein gewisser Unmut in Maastricht wegen den Drogentourismus ab und wegen der dadurch verursachten sog. Overlast.
            Von Maastricht nahm dieser Scheiss irgendwie seinen Lauf und für mich bleibt auch heute noch Maastricht das Zentrum der Diskriminierung.
            Auch ich bin keine 20 mehr doch wo ein Wille da auch ein Weg @kiff. ;-)

            Greetz

    • KlausiMausi

      Vor allem weil es „die“ Overlast überhaupt nicht gibt. Overlast ist ein klein-/spießbürgerlicher Begriff für alles, was die Befindlichkeiten des Jan Modaal einschränken könnte. Overlast durch („Drogen-„) Touristen, durch Kneipen, durch Gerüche, durch irgendwas. Da gibt es x Meldestellen dafür, und klingt für mich nach einem Totschlaginstrument gegen jedes Argument: Es könnte sich ja jemand belästigt vorkommen.

      https://nl.wikipedia.org/wiki/Overlast

      Was das Thema Fremdenfeindlichkeit angeht, hält Europa eisern zusammen. Zu schade, dass man das Prinzip Europa immer noch nicht verstanden hat. Zu bitter, dass nicht einmal kleine, intelligente Lösungen zwischen mehreren Ländern möglich sind. Von Global will ich gar nicht sprechen.

  • Doc77

    Wenn ich sowas wohl gemerkt 2016 lesen muss Amsterdam hin Barcelona her was sind wir Kinder? Man wird nur noch bevormundet las dies
    Darfst das nicht, verzinken ist an der Tages Ordnung. Rechtsstaat, Duldungspolitik, was gibt ein paar Politikern das Recht erwachsenen Menschen zusagen o. Schreiben was sie dürfen und was nicht. Die lieben Herrn u. Damen sind so abgestumpft, es wird an Gesetzen fest gehalten die anodazumal gemacht wurden und selbst da haben sie es trotzdem gemacht.
    Nur weil Sie meinen das wäre nicht Gesellschafts fähig lachhaft, wenn ich jetzt hier auf Listen würde was nicht alles Gesellschaftsfähig ist ganz ehrlich da ist mir meine Zeit zu wert voll.
    Grow up

  • Gast

    In Sittard gibt es kein Parkplatzproblem, in Sittard gibt es wohl eher Probleme mit dummen Menschen.

    keine 200m entfernt vom Relax/Skunk ist eine Tiefgarage. Diese könnte man ja auch einfach ausweisen, und Leute die im Parkverbot parken bekommen halt eine Kralle ans Rad, bringt der Stadt Kohle, und dürfte für die Zukunft abschrecken, denn die Information wird schnell weitergetragen.

    Es gibt also definitv eine Lösung für das Parkplatzproblem, was der Beweiß dafür ist das es hier niemandem um die Parkplätze geht.

    • Merkelfurztgern

      Jo sehe ich genauso , aber hintern dem Motto Overlast steckt auch Last , sobald die keinen Bock mehr haben kommt irgendeine Last ins Spiel und dann ist Feierabend …..
      Hier hat schonmal jemand aufgeführt wieviele Last es in Nl gibt , ich glaube es gibt auch eine ( frei übersetzt ) Wildpinklerüberlastung …..

      Da kann man schon dran fühlen , was da geht .

  • zenithsmoker

    Leute..ich habe es echt satt mit den Limburger shops.man bekommt nur noch Schrott zum rauchen. Man überlegt wirklich aufzuhören mit dem hobby… Kann bitte einer der admins hier mal eine Umfrage zur Qualität der Limburger shops starten? Finde nur alte Berichte.
    Sorry passt nicht ganz zum Thema aber wäre mir wirklich mal wichtig zu erfahren wie andere aus der Region denken…danke

    • Flasher

      In Limburg gibt es leider nur Mist in den Shops
      vor allem zu wucher Preisen wenn es hier bei uns nicht so riskant wäre würde ich selbst was anbauen

    • Aachener

      finde down under nicht schlecht

      • merkeldrucktdieEuros

        Am geilsten ist noch die “ Vuurwerkoverlast “ , da sollte bzw.müßte an Sylvester ganz NL geräumt werden …..

  • kayla91

    Blöde frage, aber wo kann man denn dan wirklich noch wiet kaufen in limburg? Wie siehts mit down under in kerkrade aus?

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