Coffeeshop Baba wiedereröffnet

12472611_1551736418460523_3538708336431679996_nIch halte Coffeeshops für ein schätzenswertes Kulturgut. Meiner Meinung nach sollte man sie z.B. als UNESCO Weltkulturerbe schützen, auch wenn sicherlich einige nicht wirklich schützenswerte Shops unter ihnen sind. Nichts desto trotz sind sie auch heute noch außergewöhnliche Orte des kulturellen Austausches. Dies war auch eine der Gründe, warum ich „Kein Wietpas!“ ins Leben gerufen habe. Die Hauptstadt der Coffeeshops war immer Amsterdam. Und Amsterdam war auch immer Heimat einiger besonders schöner und außergewöhnlicher Coffeeshops, in denen großer Wert auf eine extravagante Inneneinrichtung gelegt wurde.

Durch Menschen ohne Sinn für die Schönheit mancher Coffeeshops wurden viele für immer geschlossen und mit ihnen ein Teil der kulturellen DNA Amsterdams. Wer erinnert sich z.B. nicht an die Rokery-Coffeeshops, die für immer vom Erdboden verschwunden sind.

Eben so ein Ort war der Coffeeshop „BABA“ am Rande des Wallenviertels. In einer zugegeben nicht sonderlich einladenden Gegend befand sich der kleine Eckshop und bot einen außergewöhnlichen Kontrast zur Umgebung durch eine edle Innen- und Außeneinrichtung. Im Rahmen des „Projekt 1012“ wurde der Shop im Herbst letzten Jahres geschlossenIMG_1340

Doch das BABA war eines der wenigen Shops die Glück hatten: Die Gemeinde hatte für die geschlossenen Shops eine Liste erstellt, in ausgelost wurde, welche Shops eine neue Lizenz für einen anderen Ort bekommen würden. Coffeeshop BABA war auf dieser Liste auf dem zweiten Platz und so konnten sie im letzten Monat ihren neuen Shop in der Barentszstraat 130 (ehemals Coffeeshop Barends) nach Umbau eröffnen!

Wir haben mit dem Shop gesprochen (äußerst netter Kontakt!) und ein paar Fotos von der Einrichtung bekommen., die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Wer also mal was neues in Amsterdam sehen will, kann ja mal vorbeischauen und gerne auch hier darüber berichten!

„Kein Wietpas!“ wünscht für die neue Location gute Geschäfte, eine sichere Backdoor und zufriedene Kunden!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
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    Baba der Elefant …..Törööööö

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