Groningen verschärft Regeln

Die Coffeeshops in Groningen müssen sich in Zukunft auf strengere Regeln einstellen. So sollen die Ausweiskontrollen nicht mehr sporadisch am Verkaufsschalter sondern sofort beim Betreten des Coffeeshops gemacht werden, um zu verhindern, dass Minderjährige Einlass bekommen. Werden trotzdem bei Kontrollen Minderjährige angetroffen wird es in Zukunft schon beim zweiten, statt wie bisher beim dritten Verstoß einen Lizenzentzug zur Folge haben.

Die Shopbetreiber sind damit nicht sehr zufrieden. Sie sehen in der neuen Regelung Probleme im Betriebsablauf. Kunden kämen zu Stoßzeiten in Wellen und somit wäre eine Kontrolle an der Tür zu Zeit- und Personalaufwendig findet Berennt Fokker, Eigentümer zweier Coffeeshops.

Bürgermeister Den Oudsten

Bürgermeister Den Oudsten

Groningens neuer Bürgermeister Peter den Oudsten (PvdA) hat dafür wenig Verständnis.  Er kenne die Umsätze der Coffeeshops und weiß, dass dort eine Menge Geld verdient wird, das solche Maßnahmen problemlos federn würde. Den Oudsten war bis letztes Jahr Bürgermeister in Enschede (Overijssel) wo es ähnliche Regelungen gibt.

Gegner von Coffeeshops ist Den Oudsten aber nicht: Er befürwortet eine Regelung des Anbaus um Coffeeshops aus der Illegalität zu holen. Ausserdem lobt er die Coffeeshops in Groningen dafür, dass es kaum Meldungen von Belästigungen (Overlast) gäbe. Die Frage ist natürlich, wie sich das verändern würde, wenn sich wirklich Schlangen im Eingangsbereich bilden würden, weil die Shops mit der Ausweiskontrolle nicht hinterher kommen.

Generell halte ich die neue Regelung aber für vollkommen akzeptabel. Niemand streitet ernsthaft ab, das Jugendschutz wichtig ist.

Eine weitere Änderung soll in der Vergabepraxis für neue Lizenzen stattfinden. Die bisherige chronologische Warteliste soll durch eine Verlosung ersetzt werden, bei der alle Teilnehmer im Vorfeld streng geprüft werden. Die Anzahl der Coffeeshops soll dabei langfristig bei 14 bleiben.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Matthias

    Right! Jugendschutz ist mehr als wichtig. Dann muss man eben zwei oder mehr Personen dafür am Einlass einstellen. Und hey, wer weiß wie lang die Regelung anhält ;) und der Zeit sind das wenige Prozent an Gewinneinbuße.

  • jacky86

    Richtig und da sollte beim Personal nicht geizig umgegangen werden !

  • RealCRONIK

    Genau, der Markt muss reguliert werden, Securities sollen unfreundlich an der Tür nach dem Pass oder Uitrecksel fragen und die Läden ab 21 Jahren Einlass.
    Thc/CBS Begrenzung auf 17,345′ und rijksanbau in Limburg am Drielandenhoek

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen