Chip´n´Dale darf wieder verkaufen

Die Fassade nach dem Anschlag, Foto: Bart Masters

Die Fassade nach dem Anschlag, Foto: Bart Masters

Vor fast einem Jahr wurde der Coffeeshop Chip´n´Dale in Den Bosch (Nordbrabant) des nächtens beschossen, was zu einer sofortigen Schließung durch Bürgermeister Ton Rombouts (CDA) führte. Ein paar Monate später konnte der Coffeeshop dann zwar wieder eröffnen, die Erlaubnis, Cannabis wieder zu verkaufen bekam er dann aber nicht.

Nachdem der Betreiber einen erneuten Antrag auf eine Lizenz gestellt hatte, der unter anderem nach den Bibop-Kriterien überprüft wurde, hat der Bürgermeister zähneknirschend entschieden, dass der Shop wieder Cannabis verkaufen darf!

Bürgermeister Rombouts

Bürgermeister Rombouts

Die Nachbarschaft ist darüber nicht sonderlich glücklich und Rombouts erklärte, dass er diese Sorgen teile, aber alle Anforderungen seien erfüllt. „Das bedeutet, dass es juristisch keinen Grund gibt, die Betriebsgenehmigung zu verweigern“.

Um die Gemüter ein wenig zu beruhigen, kündigte er an, einen „Aktionsplan“ für die Hinthamerstraat, in der sich noch ein weiterer Coffeeshop befindet. Auch wolle man überlegen, ob es überhaupt eine gute Idee sei, zwei Coffeeshops in einer Strasse zu genehmigen.

Diese Ankündigungen sehe ich einfach nur als planlose Symbolpolitik. Der Attentäter, aus welchem Grund er auch immer den Anschlag begangen hatte, wird sicherlich nicht die Anzahl der Coffeeshops in der Strasse bei seinen Planungen berücksichtigt haben.

Wir wünschen dem Coffeeshop einen reibungslosen Geschäftsbetrieb und hoffen, dass es nicht zu einem weiteren Beschuss kommen wird.

Denn dies dürfte das endgültige Aus bedeuten.

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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