Widerstand gegen Coffeeshop ‚Power Flower‘

Drei Jahre nach der umstrittenen Öffnung des Coffeshops ‚Power Flower‘ in Apeldoorn haben Nachbarn des Coffeeshops erneut versucht die Schließung zu erwirken. Dieses Beschwerdeverfahren wurde nun eingestellt.
Seit der Eröffnung des Coffeeshops im Jahr 2013 herrscht Unfrieden in der Gemeinde, denn die Nachbarn können nicht verstehen, wieso ein Coffeeshop in einem normalen Wohngebiet eröffnet werden kann.
Bevor das ‚Power Flower‘ eröffnete, war das Haus in dem der Shop sich befindet ein völlig normales Wohnhaus. Die Nachbarn gingen vor Gericht und erreichten eine Aussetzung der Duldung für sechs Wochen, aber das hat die Eröffnung letztlich nicht verhindert.
Kurz danach entkamen der Eigner und seine Freundin nur knapp dem Tod durch ein Feuer. Der Besitzer wurde durch das Klirren von Glas aufgewacht und überlebte den Brandanschlag. Neben dem Gebäude wurden anschließend zwei Kanister gefunden.
Mehrere Male haben die Gerichte sich mit Beschwerden von Anwohnern befassen müssen. Als vor ein paar Monaten eine neue Entscheidung über die Duldung des Shops anstand, begann einer der Anwohner ein neues Einspruchverfahren. Dieses wurde nun eingestellt. Das bedeutet, dass der Verkauf drei Jahre weitergehen kann.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead

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  • Kijkduiner

    Solche „Nachbarn“ sind der gleiche Abschaum, der auch Asylantenheime in Brand steckt und „wir sind das Volk“ brüllen. Solchen Menschen kann man nur von Herzen den Tod wünschen.

    • Kushdee

      Beruhige dich mal wieder. Die Nachbarin ist hier völlig im Recht. Das Wiet war feucht aber sonst ansatzweise okay. Das Problem sind diesen beiden abartigen Typen vor der Tür, inklusive der Parkmöglichkeiten. Möchtest du den ganzen Tag zwei Typen unter dem Fenster stehen haben, die permanent am quatschen sind. Da würde ich zum Psychopathen werden, so wie die meisten Leute. Ich habe vollstes Verständnis für die Frau und hoffe dass der Laden irgendwann doch umziehen muss oder besser noch, ganz dicht gemacht wird. Die intensive Kameraüberwachung ist noch ein anderes Thema. Ich sage es mal frei heraus, der Shop ist der letzte Dreck und es würde mich nicht wundern, wenn sogar auf den Toiletten Kameras hängen.

      • Kijkduiner

        Also, ich hab von dir ja hier schon so einigen Bullshit gelesen aber das ist echt arm. Als würden Lärm und/oder ein weniger angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis in dem Fall eine Rolle spielen und einen Brandanschlag rechtfertigen…. nur weil man seine Ruhe haben will!? Solche Menschen sind einfach nur Abschaum.

        • Kushdee

          Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder doch? Glaubst du wirklich, die Nachbarn zünden den Shop an und lassen die Kanister dann neben dem Haus stehen. Das ergibt doch gar keinen Sinn. Für sowas braucht man kriminelle Energie und Erfahrung in Sachen Vertuschung. Da wird wohl was anderes hinterstecken. Mit dem Wiet hat das ja mal nun gar nichts zu tun. Weiß auch beim besten Willen nicht, wie du darauf kommst. Hier rennen teilweise ganz andere Idioten rum, die unter anderem fordern Shops zu beschiessen, wenn die Ware nicht zufriedenstellend ist. Schließen reicht mir da. Wenn ich es schaffe an frostige Buds zu kommen, dann wird ein Coffeeshop das ja wohl auch schaffen.

          Aber wie gesagt hier spielen ganz andere Faktoren mit, die eine Schließung rechtfertigen. Jedem seine Meinung :-)

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