D66 Arnhem: ‚Macht das Gelderland zur Wietprovinz‘

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Wenn Wiet eine Pflanze ist, dann ist der Dealer eigentlich ein normaler Blumenhändler.

Gelderland soll die Provinz für den legalen Wietanbau werden, dafür plädiert Antoon Kanis (D66), Mitglied des „Provinzrates“ Gelderland. Er erwartet die Freigabe von Cannabis und denkt, dass die Zweite Kammer dem zustimmen wird. Allerdings muss diese Chance schnell umgesetzt werden, da ansonsten andere Provinzen vorpreschen könnten, so Kanis.

Dies sagte er schon vor dem Tilburger Beschluss vom 12. September, der den medizinisch begründeten Anbau von maximal fünf Pflanzen in Tilburg erlaubt. Wasserstandsmeldungen über Cannabis sind ähnlich schnell wie in Deutschland und so meldet der „Gelderlander“ am 19. September „Gemeinderat Arnhem will Eigenanbau für Patienten legalisieren“. Dafür findet sich eine Mehrheit die aus D66, SP, GroenLinks und der Partij voor de Dieren besteht.

Zwei Meldungen, die zeigen, dass der der medizinische Gebrauch und die Genußkiffer in den Niederlanden schon nahe beieinander sind. Eine gemeindeeigene Cannabiszucht in Arnhem (und letztlich  natürlich in den gesamten Niederlanden) würde ja beide Seiten zusammenführen. Diejenigen Patienten, die bisher nicht anbauen durften, können endlich eine fachgerechte Growanlage von Fachleuten offiziell erstellen lassen. Mit Rechnung und steuerlich absetzbar. Die Coffeeshops könnten ihre Ware endlich zur Vordertür liefern lassen. Cannabis welches regelmäßig getestet wird kommt auch den Patienten zugute. Die Menschen die aus Altersgründen oder wegen Gebrechlichkeit nicht mehr in der Lage sind ihre Medizin selbst anzubauen, könnten so in den Shops geprüfte Qualität erwerben. Soweit so gut. Aber ich befürchte, dass dies die Preise noch weiter in die Höhe treiben wird. Gras ist in den NL Coffeeshops meist überteuert und die Qualität…? Naja, die Unterschiede sind gewaltig. Dies liegt aber grundsätzlich an der sich immer mehr zuziehenden Schlinge der Justiz um den Hals der Gewerbetreibenden, sei es Handel in den Shops, Zulieferung oder das seit März 2015 geltende, sehr restriktive 14021552_491200494409779_6145015767673297339_nGrowshopgesetz. Die Coffeeshops haben dadurch oft Probleme, gleichbleibende Mengen eines bestimmten Strains in ausreichender Menge zu bekommen. Die schnell reif werdenden Sorten werden da natürlich lieber angebaut. Das hat für die Grower mehrere Vorteile. Zum einen ist die Dauer der Gefährdung kürzer, zum anderen kann er öfter ernten. Gerne wird dann auch mit Unmengen von Wachstumshilfen gearbeitet und/oder Schädlinge mit unlauteren Präparaten weggespritzt.

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