Overlast in Roermond

In Roermond wächst die Besorgnis wegen der vielen Coffeeshopbesucher. Die Gemeinde macht sich zunehmend Sorgen um die immer weiter steigenden Anzahl an ausländischen Coffeeshopkunden. Da das I-Kriterium in Maastricht und seit dem letzten Jahr auch in Sittard-Geleen durchgesetzt wird, verlagert sich der Strom der Coffeeshoptouristen offenbar in das weiter nördlich gelegene Roermond. Womit das eingetreten ist, was die Gemeind Roermond schon letztes Jahr befürchtet hat.
Nun ist es nicht so, dass die vielen Coffeeshopbesucher zu mehr Kriminalität oder irgend etwas Schlimmem führen. Nein es ist das altbekannte Problem der Overlast. Zu wenig Parkplätze und ungünstige Standorte. Eine Anwohnerin formulierte es gegenüber L1Limburg so:“Es ist nicht mehr so wie es früher war.“
Exakt das ist fast immer das Problem. Die Coffeeshops liegen an absolut ungünstigen Standorten, weil man nie mit einem solchen Andrang gerechnet hatte. Deswegen gibt es auch die Idee, die Shops in Roermond an den Stadtrand zu verlegen. Kennt man aus Maastricht, die Idee.  Die Coffeeshops wären dafür, die Anwohner ebenfalls. Nur die Gemeinde hat noch ein Problem damit Kennt man aus Maastricht, das Problem. Hoffen wir mal, dass das hier anders ausgeht, und irgendeine andere Lösung gefunden wird als eine weitere Stadt, die das I-Kriterium umsetzt und damit den europäischen Gedanken mit Füßen tritt.

Solange dieser Prozess der Entscheidungsfindung anhält, werden die Shops wohl weiterhin mit Security Leuten dafür sorgen, dass die Overlast nicht überhand nimmt. Die sorgen nicht nur für Ruhe, sondern weisen einen auch zurecht, wenn man falsch parkt. Das ist natürlich genau das, was man als Anwohner haben will, Sicherheitsleute, sobald man aus dem Haus tritt. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Gemeinde ein Einsehen hat, sonst haben wir bald die nächste Stadt, die wegfällt. Und was ist mit Venlo? Das wird bleibt dann abzuwarten, denn wer bis Roermond fährt, der fährt auch noch ein bisschen weiter…

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Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead

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  • Sebastian

    Ist daß jetzt eine Erfolgsmeldung für die I-Kriterium-Befürworter und Prohibitionisten?

  • Revil O

    Ich denke bevor Maastricht wieder öffnet werden wir eher erleben das die Niederlande und Belgien zusammen ihre Märkte komplett Regulieren/Lagalisieren.
    Alleine nach solchen Meldungen wie dieser ist man von so einem Ereignis weiter davon entfernt als jemals zuvor.

    Danke für diesen Artikel Steve.

    Greetz

  • kiff

    … ist die Quallität aus Roermond also so gut geworden das da so ein Andrang ist… war doch sonst nur alles Mist von dort ?
    Ich konnte noch nie einen großen Andrang feststellen wenn ich schonmal dort war… allerdings so um die Mittagszeit . Es giebt aber sicherlich auch dort “ Stoßzeiten“ wo alle gleichzeitig dort sind. Das heißt aber nicht das dort den ganzen Tag lang “ Overlast “ ist ?

  • bango

    Nein die Qualität ist immer gleichbleibend auf niedrigem Niveau, wobei ich auch ehrlich sagen muss das ich einmal ein White Widow bekommen hatte, das so perfekt gegrowt und sauber war, dass ich es selbst nicht fassen konnte aber das ist schon Ewigkeiten her und der Angestellte wurde direkt verwarnt von seinem „Boss“ – war Zufall das ich es überhaupt verkauft bekommen hatte aber schweife gerade ab – Fakt ist: Qualität nicht gut und der Andrang ist durch die erwähnte „Verbannung“ aus Sittard.

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