Coffeeshop ‚De Apotheker‘ bleibt für ein Jahr geschlossen

Der Coffeeshop ‚De Apotheker‘ in Eindhoven (Nordbrabant) muss für ein Jahr die Türen schließen. Der Grund ist der Fund von 96,5 Kilo Cannabis und 7,25 Kilo Haschisch. Dazu kam noch der Fund von Feuerwaffen und Munition. Die Sache kam ins Rollen, als der Besitzer zu schnell fuhr. Als die Polizei ihn danach in seiner Wohnung aufsuchte, wurden die Sachen entdeckt. Der Mann gab an, dass es sich um den Handelsvorrat für den Coffeeshop in Eindhoven handelte.
Da der geduldete Handelsvorrat von 500g mit dieser Menge deutlich überschritten war und die Regeln in Eindhoven für eine Menge, welche 5 Kg übersteigt, eine Schließung von einem Jahr vorsieht, müssen die Kunden nun für geraume Zeit auf diesen Shop verzichten.
Dabei hatte der Besitzer sogar noch Glück im Unglück. Denn durch eine Schließung von genau einem Jahr würde auch seine Genehmigung ungültig. Denn die Gemeinde hat jetzt aus organisatorischen Gründen beschlossen, dass jeder Monat genau 30 Tage dauert. Das hat den Hintergrund, dass bei kürzeren Zeiträumen ein Unterschied bestehehn würde, wenn Shop für einen Monat schließen müsste. Das kann ja dann zwischen 28 und 31 Tagen sein. Deswegen hat die Stadt jetzt diese Zeitspanne festgelegt und ‚De Apotheker‘ muss die Türen nur 360 Tage geschlossen halten womit er nicht die Lizenz verliert.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead
  • EMF

    Was daran am aller wenigsten nachvollziehbar ist, ist die Tatsache, dass die Bullen wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung eine Hausdurchsuchung durchführen. Klingt nach Bayern.

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