Coffeeshop De Pinguïn in Arnhem wieder geöffnet

Die Schließung des Coffeeshops De Pinguïn in Arnhem (Gelderland) im letzten Jahr war äußerst dubios. Gemunkelt wurde über Geldwäsche und Drogenhandel, aber auch durch die Gemeinde / Polizei manipulierten Protokollen bei einem Telefon-Lauschangriff. Gewertet wurde die Schließung als erstes Anzeichen des neuen Kurses der Gemeinde in der Drogenpolitik.

Betreiber Arend Hogerhorst gab sich nicht zufrieden mit der Schließung und legte zum einem mehrfach erfolglos Widerspruch ein und zum anderen beantragte er eine ganz neue Lizenz, was ebenso abgelehnt wurde.

Jetzt konnte er einen kleinen Erfolg feiern: Der Gerichtshof Arnhem erließ eine einstweilige Verfügung, die die Schließung vorerst für nichtig erklärt, da das Einspruchsverfahren der Schließung noch nicht abgeschlossen ist. Der Richter verfügte, dass der Shop erst zwei Wochen nach dem Abschluss des Einspruchsverfahrens schließen müsse.

Ursprünglich sollte der Shop am vergangenen Donnerstag wieder geöffnet werden, da es aber nach über einem Jahr Einiges an Renovierungsarbeiten gibt, hat der Betreiber die Wiedereröffnung auf den 17. Juli verlegt und freut sich auf alte Stammkunden und neue Besucher.

Mal schauen wie lange.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Revil O

    Dann drücke ich dem Betreiber alle Daumen das er nach dem Einspruchsverfahren seinen Shop zukünftig für jeden geöffnet haben darf und sich nicht behördlicher Willkür beugen muss.

    Greetz