Limburger Gemeinden stehen Schlange für den legalen Cannabisanbau

Nach Heerlen und Maastricht diskutieren weitere limburgische Gemeinden die mögliche Teilnahme am nationalen Test mit reguliertem Cannabisanbau.

Insbesondere im Regionalverband Parkstad versucht man eine eindeutige Linie zu finden. Schließlich sind nicht alle darin vereinten Gemeinden auch Coffeeshopgemeinden. Nur Heerlen und Kerkrade dulden auf ihrem Gemeindegebiet die legale Abgabe von Cannabis.

Der Stadtrat von Onderbanken sagte kürzlich, dass er im Parkstadverband an dem Versuch teilnehmen möchte. Auch die Gemeinderäte von Sittard-Geleen, Landgraaf und Kerkrade erörtern nun Vorschläge für die Teilnahme am nationalen Test mit legalem Cannabisanbau. Die Bürgermeister von Kerkrade und Sittard-Geleen sind für die Prüfung.

Maastricht hat kürzlich bestätigt, dass die Gemeinde an dem Experiment teilnehmen möchte. Roermond, Weert, Venlo und Venray reagierten ebenfalls positiv auf die Idee des neuen Kabinetts.

Aber nicht jede Kommune reagiert begeistert. In Nuth wies der Gemeinderat eine Beteiligung an dem Versuch ab. Es sei bemerkenswert, dass eine kleine Gemeinde wie Onderbanken teilnehmen möchte. Der Gemeinderat will, dass Parkstad die Durchführung organisiert. Die Regionalverband der acht Gemeinden kann jedoch noch nicht sagen, ob er das kann und auch will. Das wurde noch nicht besprochen.

Steve Thunderhead

Steve Thunderhead

Ich lebe seit mehr als vierzig Jahren an der niederländischen Grenze. Die Entwicklung der niederländischen Cannabispolitik verfolge ich seit den achtziger Jahren, als ich zum ersten Mal einen Coffeeshop besucht habe. Die langsame Veränderung von einer pragmatischen und toleranten Politik zu immer repressiveren Regelungen kenne ich deswegen aus eigener Erfahrung. Ich freue mich als Autor auf Kein Wietpas! mitarbeiten zu dürfen, weil ich nach all den Jahren meinen Anteil zu einem erneuten Wandel dieser Politik beitragen will.
Steve Thunderhead