Schwermetalle im Weed durch Mineraldünger?

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Dieses Thema enthält 13 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Sebastian Sebastian vor 1 Jahr, 11 Monate.

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  • #12462
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    „Düngemittel enthalten aber auch eine Reihe giftiger Substanzen, wie z.B. Cadmium, Blei, Arsen oder Uranisotope.“
    „Die Giftstoffe können … durch Einlagerung in Pflanzen in die Nahrungskette des Menschen gelangen.“
    „Das Schwermetall Uran ist in erster Linie ein toxisches Element, das insbesondere schwere Nierenschäden aber auch Lungeninfektion oder Herzschwäche hervorrufen und das Erbgut schädigen kann.“
    „Phosphathaltige Düngemittel und auch gekauftet Blumenerde können zum Teil erhebliche Mengen an giftigem Uran enthalten.“

    Quelle:http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-981.html

    #17618
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Cannabis nimmt besonders gut Metalle auf und eignet sich daher zur Sanierung belasteter Böden und widersteht auch höheren Schwermetallkonzentrationen.

    Hanf und die Dekontamination von radioaktivem Boden:

    http://sensiseeds.com/de/blog/hanf-und-die-dekontamination-von-radioaktivem-boden/

    #96101
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Wenn man aus derartig mit Schwermetall belastetem Weed, auch noch mit Lösungsmitteln Konzentrate herstellt, werden dabei die toxischen Stoffe auch konzentriert, genauso wie eventuelle Pestiziderückstände und Schimmel oder Bestandteile von Insekten und Spinnmmilben und co, sowie Streckmittel.

    Da Butan ebenfalls Schwermetalle enthält, auch wenn es mit höchstmöglicher Reinheit für die Lebensmittelproduktion zugelassen ist, ( dies ist eventuell 99,99% rein, aber auch nicht vollständig Schwermetallfrei, Grenzwerte sind das Stichwort)welche dem Hobbyextrateur meistens nicht zur Verfügung steht, wird Gas für Feuerzeuge genommen, was dann zu einer zusätzlichen Belastung des Endproduktes führt.

    Zur Vermeidung von derartigen Kontaminationen in der Medizin, ist es ratsam biologisch angebautes Pflanzenmaterial zu bevorzugen.

    Klar muß man sagen, dass wenn nur ab und zu mal gedabbt wird, die Aufnahme von im Butan enthaltenden Verunreimigungen durch Feuerzeuggas beim ständigen Entzünden von Joints, Bongs und vor allem Pfeifen wahrscheinlich höher ist.

    Da gibt es dann als Lösung den Fidibus aus Hanfschnur und Bienenwachs, wobei die von RAW! und auch Ital Hempwick, made in China sind, und auch da eine Schwermetallbelastung nicht auszuschließen ist.
    Am besten gefällt mir der Beeline Hempwick aus Hawaii, mit Hanffasern aus Rumänien und reinem Bienenwachs.
    Dann gibt es noch elektrische Heizstäbe, oder die Hotrod, ein Glaßstab, der mit einem Brenner zum Glühen gebracht wird, um dann damit das geliebte Kraut auf Rauch-, oder verdampfungstemperatur zu bringen, und natürlich Dabben und Vaporisieren als Konsummöglichkeit zum Inhalieren ohne offene Flamme.

    #96103

    mobo
    Keymaster

    Warum sollten Schwermetalle beim Extrahieren herausgelöst werden? Schwermetalle werden nicht vom Butan gelöst und sollten (wenn man vom mechanischen herausreißen absieht) im Pflanzenmaterial verbleiben.

    Quare verbis parcam? Gratuita sunt!


    Kein Wietpas! - Polytox.TV - mobos Welt - dabbing.de

    #96105

    Peter

    Vorsicht ist sicher gut und wünschenswert. Nur weil X schädlich ist, muss man ja nicht auch noch Y akzeptieren. Aber: die Kirche sollte schon im Dorf bleiben. Ein Atemzug an der Hauptstraße ist sicherlich nicht weniger schädlich. Trotzdem machen wir uns keine Gedanken, ob es nicht sinnvoll wäre, dort eine Schutzmaske zu tragen.

    #96115
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Danke Mobo, es ist wichtig dass dies wissenschaftlich korrekt dargestellt wird.

    Ein Problem bei DIY BHO sind die Feuerzeuggasdosen; bevor ich da was falsch wiedergebe verlinke ich ein Video vom Emerald Cup an der passenden Stelle.
    Unter anderem die Beschichtung der Dosen hinterlassen Rückstände im Extrakt.

    Minute 53:08
    Auf dem Emerald Cup Channel finden sich so einige informative Vorträge.*

    Closed Loop System mit ultra high purity grade Butan hört sich allerdings recht überzeugend an, vor allem wo Josh Wurzer sagt, dass Butan weniger toxisch ist als Ethanol.

    Apropos Kirche, ich empfehle mal an dieser Stelle die Hasch Church, die Sonntags von Bubbleman auf google Hangout gehosted wird.

    Hier erzählt Bubbleman von einem John Davis aka. Indra, der 1999 BHO im Netz bekannt gemacht hat, laut Bubbleman ist der nicht mehr so überzeugt davon, und hat eine wesentlich bessere Methode, sowie Patente und Aufträge u.A. von Ricola.

    Bubbleman selber dabbt oder raucht nur Drysieved und Waterhash, keine Blüten, Blättchen oder BHO.


    Ab 1:41:42

    Grüße

    PS:*

    #97419
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Und hier ein Report für die Regierung in Washington State zum Thema:

    http://liq.wa.gov/publications/Marijuana/BOTEC%20reports/1a-Testing-for-Contaminants-Final-Revised.pdf

    „Cannabis fertilized with inorganic fertilizers may accumulate trace metals, and even radionuclides, as in the case of tobacco accumulation of polonium-­210“

    Es wird sogar der Vorfall mit den Bleivergiftungen in Leipzig erwähnt! Ebenso dokumentierte Fälle von Verunreinigung mit Glasstaub, und man kommt zu der Feststellung:

    „Hopefully, in a regulated marketplace this sort of malicious adulteration will be exceedingly rare.“

    Erwähnt wird auch das Cannabis zur Bioremediation genutzt wird, und das die Schwermetalle Cadmium und Kupfer anschließend mithilfe von Säuren aus den Pflanzenteilen gelöst werden.

    #97462
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Auch organische Dünger können belastet sein, wie zum Beispiel Guano.

    ÖKO-TEST Mai 2013

    Test Obst- und Gemüsedünger

    Der Feind in meinem Beet

    http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102000&bernr=01&seite=01

    #97463
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Ist das die Entwarnung für Mineraldünger?

    Ein knapper Rohstoff – oder im Überfluss vorhanden? Christoph Jehle 07.04.2015

    Deutschland muss Phosphor importieren oder recyceln
    Zitat:“Diese abgebauten Erze (Rohpohposphat) enthalten jedoch neben beachtliche Mengen an verunreinigtem Fluoroapatit auch die Giftstoffe Cadmium und Uran, die inzwischen vor der Verarbeitung zu Düngemitteln abgetrennt werden. Bis zum Verbot wurden mit dem Dünger allein auf deutschen Äckern etwa 140 000 Tonnen Uran ausgebracht.“ http://www.heise.de/tp/artikel/44/44050/1.html

    #97465
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Wie Menschen es wohl seit tausenden von Jahren geschafft haben, erfolgreich Pflanzen anzubauen, ohne die Chemieindustrie. Ok viele Zivilisationen sind untergegangen, weil sie Mutter Erde, also den Boden der sie Ernährt, nicht pflegten.

    Man sollte sich vergegenwärtigen, auch wenn man Technik nutzt, eine Pflanze ist ein lebendiges Wesen, und sie weiß genau was sie tut (Besser als jeder Chemiker und Düngerhändler).
    Ist die natürliche Vielfalt an Bodenleben vorhanden, dann geht die Pflanze geziehlt Symbiosen ein, und vermehrt die nützlichen Pilze und Bakterien, indem sie die durch Wurzelexsudate ernährt. Dadurch ensteht ein Milieu, in dem Schädlinge keine Wachstumgrundlage haben, geschweige denn, daß sie überhaupt eine Chance haben die vermeintliche Wirtspflanze zu erkennen.
    Wenn diese Pilze und Bakterien widerum von Räubern ( Raubnematoden, Mikroraubmilben, Amöben und co.) verspeißt werden, werden kurz die Nährstoffe in löslicher Form der Pflanze verfügbar. Man weiß heute, das die Pflanzen diese Prozesse sehr geziehlt und vor allem bedarfsgerecht steuern.

    Bestimmte Pilze und Bakterien widerum sind in der Lage alle Elemente (NPK, Kalk, Schwefel, Eisen usw.) die sie zum Aufbau ihrer Körper brauchen, mithilfe von Enzymen aus dem Stein zu „lutschen“, andere können Sauerstoff herstellen, andere stellen Co² zur verfügung, und es gibt Bakterien die Stickstoff aus der Luft assimilieren, Azotobakter. https://de.wikipedia.org/wiki/Azotobacter.

    Wenn man sich da mal näher mit beschäftigt, fällt auf, daß auch hier sich ein Trilliardenmarkt auf dem Unwissen der Menschen aufgebaut hat, weil bei Anwendung von Minaraldünger und Pestiziden (und die anderen Kulturmethoden wie Pflügen und einhergehender Bodenverdichtung durch überdimensionierte Landmaschinen usw.) wird das Bodenleben massiv beinträchtigt, so entsteht eine Abhängikeit von den Mitteln der Großkonzerne, wenn der Boden die Pflanzen nicht mehr aus sich selbst heraus trägt. Nur ist dieser Markt legal, trotz Giftigkeit und Fremdsschädigung.

    Also Dünger sind nicht nur Geldverschwendung, sie bringen auch unser aller Lebensgrundlage in Gefahr, denn am Ende und am Anfang braucht der Mensch, wie seine Mitgeschöpfe auch, saubere Luft und sauberes Wasser und lebendigen Boden. Der Lebendige Boden, der Humus hilft die Luft und das Wasser zu reinigen.

    Und wie man in Fachkreisen erzählt ist nicht nur die Qualität von organisch angebauter Medizin die Beste, nein die Profies ernten sogar inzwischen mehr, als es ihnen mit synthetischem Dünger je möglich war.
    Das Bodenleben macht es möglich.

    The Adam Dunn Show – All About Organic Living Soil

    http://cdn.shopify.com/s/files/1/0248/9641/files/NPKBigToss_medium.jpg?797

    http://buildasoil.com/pages/the-complete-system

    #97466
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    @Peter, bisschen spät meine Antwort, aber…
    Wie Du Dir denken kannst hab ich mir auch über einen etwaigen Schutz vor den giftigen Autoabgasen Gedanken gemacht, die uns in fremdschädigender und gesellschaftlich akzeptierter Weise in unser aller lebensnotwendige Atemluft gemischt werden, und um diese Zufuhr (Luft) nicht einzuschränken bleibt einem nur seine Leber, Lunge und Nieren usw. anderweitig zu schonen, allerdings ist ein bisschen Training (für die Organe durch Giftausscheidung) in den heutigen Zeiten auch wichtig, damit man nicht direkt von jedem verseuchten Lebensmittel krank wird, aber da selbst Regenwürmer durch den Autoverkehr mit Heavy Metal verseucht sind, kommt man wohl selbst mit Atemschutzmaske nicht um diese Belastung herum.

    #97468
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Das wäre dann auch ein Thema:

    Schwermetalle im Weed durch Autoabgase.

    #97499
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    Gerade auf alternative-drogenpolitik.de gelesen:

    Mike Toniolo sagte am 8. Juli 2015 um 22:26:

    Alle NPK Dünger Produkte in der Grow Scene, sind für Zierpflanzen zugelassen. Es gibt kein Dünger in der Scene, der für eine Lebensmittel Produktion zugelassen wäre. Uran und Schwermetall Belastung wird nicht gemessen!! Die Firma Medropharm setzt sich für eine saubere Regulierung des Anbaus ein. Wer mehr wissen möchte bitte melden mike.toniolo@medropharm.ch

    Mike Toniolo sagte am 8. Juli 2015 um 22:51:

    Viele Dünger haben keine EG Zulassung als Nährstoff für Lebensmittelpflanzen, das kann heissen, dass der (billig) Scene Dünger Rückstände in der pflanze hinterlässt die man lieber nicht konsumieren und schon gar nicht rauchen möchte. Ich denke das PK13/14 Rückstände in den meisten fällen von der normalen Düngung kommen. PK13/14 ist für die Produktion von Lebensmittel nicht zugelassen. Phosphor wird in Minen Abgebaut. An Phosphor ist meist Uran gebunden. Wenn man Phosphor für die Dünger Produktion verwendet, wird er in einem Aufwendigen Process von Uran gereinigt. Für Zierpflanzen wird Phosphor nicht so hoch gereinigt. Das heisst die Dünger Industrie der Scene verarscht ihre Konsumenten seit Jahren.

    #97589
    Sebastian
    Sebastian
    Teilnehmer

    „Schwermetalle wie Kadmium, Quecksilber und Blei wurden dagegen im Marihuanaqualm im Vergleich in deutlich niedrigeren Konzentrationen gefunden. Auch dies hängt vermutlich mit den Anbaumethoden zusammen. Wird Tabak wird nämlich auf Böden angebaut, der mit Schwermetalle kontaminiert ist, nimmt die Pflanze diese Stoffe auf. “

    Quelle: http://www.joergo.de/cannabis-tabak-rauch/

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