Unsere neue Bundesdrogenbeauftragte

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Dieses Thema enthält 15 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Klausimausi vor 3 Jahre, 8 Monate.

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    Klausimausi
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    naja, gut das überrascht mich nicht im geringsten.
    Frau Merkel sehe ich hier nicht als das Problem. Ihre Meinung wechselt ja je nach Opportunität:
    – Mindestlohn
    – PKW-Maut
    – Atomausstieg
    – Abhöraffäre
    – …

    Und wenn die Argumente nix mehr wert sind, versucht man sie durch Wiederholungen und das plumpe Schüren von Ängsten zur Wahrheit zu erheben.
    Was steckt denn wohl hinter diesen Aussagen?

    Das politische Interesse der U30 ist nicht sehr ausgeprägt. An wen wendet denn Frau Mortel?

    Ex-SED: Dies ist vor allem ein Schreckgespinst, das an Menschen adressiert ist, die zum Zeitpunkt der Wende 25-30 waren, die jetzt eben in den 50er sind. Vor diesem bösen Gespenst mussten „Die Kommunisten“ dafür herhalten.

    Die These der Einstiegsdroge. Kennt man so aus den 70er und 80er Jahre. Wiederholung soll den Blödsinn zur Wahrheit machen, auch wenn es längst widerlegt ist. Meine Einstiegsdroge, und die von ca 10 Mio Alkoholgefährdeten, ist der Alkohol gewesen. Es folgte das Nikotin.

    Bezug zum 68er Stoff: soll heißen, liebe 68er, das was ihr noch damit verbindet, dass das ganze relativ gesehen harmlos ist, ist nicht mehr wahr. Höherer Wirkstoffgehalt. Blödsinn, die Substanz ist die gleiche. Klar, heute muss man nicht mehr eine halbe Pflanze wegdampfen, um genehm in das Sofa gepresst zu werden. Ich denke nicht, dass das ein Nachteil ist.

    Agitation und Propaganda vom schlimmsten. Aber gut.
    Umso wichtiger ist, dass weiterhin Lobbyarbeit geleistet wird. Morgen kann dazu ein großer Schritt passieren: Falls es der eine oder andere noch nicht mitbekommen hat:
    Georg Wurth wird morgen in der Millionärswahl antreten, obwohl die Sendung für das Fernsehen abgesetzt wurde. Sie wird aber durchgeführt und im Internet übertragen! Und das heisst, wir müssen morgen nicht auf die Straße gehen, können lecker zu Hause bleiben, und für einen ordentlichen Batzen Geld für die Regulierungsbewegung sorgen, und es kostet nur ein paar cent für ein paar SMS. Wenn die Stimmung in der Bevölkerung umschlägt, wird auch die Frau Merkel möglicherweise wieder umkippen.
    1 Milliarde Steuern im Jahr, die eingespart werden, wenn der Prohibitionsapparat trocken gelegt wird, sind noch schon fast Argument genug. Hiermit kann man jede Menge niederschwellige Hilfe anbieten, für die, die ihren Konsum nicht mehr unter Kontrolle haben, oder zu haben glauben.

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