Hoes darf weiter beleidigen

Comandante Hoes darf alles
Comandante Hoes darf alles

Treue Leser von “Kein Wietpas!” dürften sich noch an die Talkshow-Entgleisung von Maastrichts Diktator Bürgermeister Onno Hoes (VVD) erinnern, als er die Coffeeshop besuchenden Gäste aus dem Ausland “seiner” Stadt als “Abschaum” bezeichnete. Nun, der gute Mann darf denken, was er will. Das ist nicht der Punkt. Aber wenn man so ein wichtiges Amt wie das des Bürgermeisters bekleidet, dann sollte man sich schon überlegen, was man wie in der Öffentlichkeit von sich gibt.

Das sah die Mitarbeitervereinigung der Coffeeshops, die Stichting Belangenbehartiging Coffeeshoppersoneel Nederland (SBCN) genauso. Daher reichten sie offiziell beim Stadtrat Beschwerde ein. Die Aussage in der Fernsehsendung würde das Image der ausländischen Gäste sowie das des Coffeeshoppersonals schädigen. Letztere haben schon genug Probleme, die 400 entlassenen Mitarbeiter haben es schwer, eine neue Anstellung zu finden.

Die Beschwerde wurde nun zurück gewiesen, da die Gemeinde der Meinung ist, dass es sich um eine „Fall-Aussage“ handele – und nicht verallgemeinert werden dürfe. . „Das würde bedeuten, dass wir Menschen beleidigen können um es später klein zu reden“ sagte Jo Smeets, Sprecher der SBCN. „Wir werden sehen, was wir als Verband nun machen werden. ”

Kampflos lassen sie sich also nicht abfertigen!

Danke an Marcel für die Vorabversion

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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