Gastbeitrag: Infos zu PK13/14

Da die Diskussion zur Streckmittelproblematik nicht abreisst, hat mir jetzt ein Leser einen Beitrag zugesendet, der ein wenig Licht ins Dunkel bringt beim Thema PK13/14. Der Autor möchte gerne Anonym bleiben, was ich natürlich respektiere. Ich bitte darum, in den Kommentaren sachlich zu bleiben, niemanden zu beleidigen, auch wenn derjenige eine andere Meinung vertritt als Ihr selbst. Kommentare, die dies nicht berücksichtigen, werden kommentarlos gelöscht! Vielen Dank für den Beitrag!

Da hier in letzter Zeit immer mal wieder Unklarheiten und Diskussionen über den Sinn bzw Unsinn über das Strecken von Cannabis mit PK13/14 aufkamen möchte ich euch hier etwas Hintergrund über PK13/14 und ganz allgemein über das düngen von Hanfpflanzen geben. Für den informierten Grower ist das alles nichts Neues und kann hier natürlich nur angerissen werden, kann aber helfen denjenigen den Sinn von PK 13/14 zu verstehen, die sich normal nicht um das Wachstum von Pflanzen kümmern!

Damit unsere Pflanzen wachsen brauchen sie neben Licht,Wasser und Luft noch Nährstoffe die entweder im Boden enthalten sind oder der Grower noch hinzufügen muss. Dazu gibt es von verschiedenen Herstellern spezielle Hanfdünger(Mineraldünger) die i.d.R. im Prinzip gleich aufgebaut sind.und alles enthalten was der Hanf für eine schnell wachsende Kultur benötigt. Wie diese zusammen gesetzt sind zeigt immer die NPK Angabe,.z.B bei Wachstumdünger 4-1-3 und bei Blühdünger 2-2-4. Der Wachstumdünger enthält immer mehr Stickstoff und der Blühdünger mehr Phosphor und Kalium. Also steht N für Stickstoff, P für Phosphor u K für Kalium! Daneben sind noch weitere Nährstoffe wie Schwefel, Magnesium usw u Spurenelemente enthalten. Die Düngerhersteller versuchen immer die optimale Mischung für die jeweilige Wachstumsphase herzustellen, damit den Plants alles was sie brauchen in optimaler Form zur Verfügung gestellt wird und in einem Moment während der Blühentwicklung steigt das Bedürfnis für Phosphor und Kalium erheblich .Und in dieser letzten Phase, so ca die letzten 3-4 Wochen Blütenwochen vor der Ernte(je nach Sorte), hat der Hanf einen sehr hohen Bedarf an Phosphor u Kalium.und wenn man in diesem Moment CANNA PK 13/14 zufügt, wird man die angestiegenen Bedürfnisse der Pflanze erfüllen und die Blüten werden schwerer, kompakter und süßer sein. Hierzu bieten verschiedene Hersteller Phosphor/Kalium-Zusätze an und da ist die bekannteste PK13/14 von Canna. Es gibt diese PK-Zusätze aber auch in anderen Dosierungen und Empfehlungen. Hierzu unterscheiden sich die Herstellerangaben und man muß natürlich auch noch auf das Growmedium achten, welches jetzt der optimale Zusatz ist, bzw wie hoch man mit dem EC-Wert(Düngerkonzentration) gehen darf. Hier herrscht unter den Growern selbst sehr viel Diskussion was die “optimale Düngerstrategie” ist, aber da führen auch mehrere Wege nach Rom.

Man muss noch ganz allgemein dazu sagen das es absolut nichts bringt mit diesen Mitteln zu übertreiben, da man immer nur der Pflanze ihr vorher gegebenes genetisches Material optimal unterstützen kann, aber man darf die Plant nicht überdüngen, da man sonst Blüten von schlechterer Qualität(Geschmack) oder u.U sogar Budrot Schimmel erntet.Man kann nur versuchen das optimale aus seinen Lieblingen heraus zu holen aber”Dopen” damit ,wie sich leider viele falsch vorstellen, kann man damit nicht! Hier darf man auch nicht vergessen das es inzwischen eine Vielzahl von spezialisierten Cannabisdüngemittel-Hersteller gibt und die mit sagenhaften ertragssteigendernden Mittel werben. Man kann halt nur immer versuchen das “Optimum” an Licht,Wasserversorgung,Luft und Nährstoffe zu geben, zuviel ist schädlich und bewirkt genau das Gegenteil!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
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