Paul Depla will es wissen

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Bild via Heerlen.nl

Paul Depla (PvdA), der Bürgermeister von Heerlen ist einer der Hauptinitiatoren des Manifests der Bürgermeister. Der gebürtige Eindhovener hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Backdoor der Coffeeshops zu regeln um die organisierte Kriminalität zu schwächen und Sicherheit und Volksgesundheit zu verbessern. Dieses Ziel will er unbedingt erreichen, denn er ist sich sicher, dass genau das der richtige Weg ist, um die im Ansatz funktionierende, aber im Detail schwächelnde Coffeeshoppolitik zu revolutionieren.

In der Regierung stößt er dabei nicht auf Gegenliebe, vor allen Minster Optelten (VVD) ist strickt gegen die Pläne, die Coffeeshopversorgung zu regulieren. Internationale Verträge würden dies unmöglich machen.

Doch Depla lässt sich nicht beirren:

Wir setzen unsere Vorbereitungen fort. Wenn wir fertig sind, schauen wir, wie weit sie in Den Haag sind! Wir können nicht mehr bei den Problemen, die durch den illegalen Cannabisanbau verursacht sind, wegschauen. Dieser Minister (Opstelten) begünstigt die Kriminalität.

Solche Politiker braucht die Welt! Politiker, die sich nicht beirren lassen und an pragmatischen Lösungen für die Probleme in der Welt arbeiten, ohne sich “von oben” dirigieren zu lassen.

Touché, Paul Depla!

 

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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