Eindhoven ist dicht und BLEIBT DICHT.

In Eindhoven wird das I-Kriterium durchgezogen – höhere Ziele fordern den rechtlichen „Schulterschluss“ mit Ivo.
Solange die Undeutlichkeit der Opsteltigen Verfahrensweise(n) besteht wird Eindhoven, im teilweisen Einverständnis mit den Coffeeshops, am I-Kriterium festhalten.
Gestern hat Bürgermeister Rob van Gijzel (PvdA) dies offiziell bekanntgegeben.

Die Coffeeshops dürfen allein an Erwachsene mit Wohnsitz in den Niederlanden verkaufen… tun sie das nicht, unterlaufen sie damit das laufendende Verfahren, zum Gemeindeeigenen Cannabisanbau.

Warum ist es im Fall Eindhoven höchstwahrscheinlich gut, das sie das I-Kreiterium durchziehen? Und warum stehen auch ein Teil der Coffeeshops der Stadt hinter dieser Vorgehensweise?

Eindhoven hat die „Schnauze voll“ von der Duldung – und das schon länger. So ist van Gijzel der Vorreiter (21.09.2008, „Wiettop in Almere“ – 05.12.2012 Antrag an Ivo) in Sachen gemeindeeigenem, legalem und somit kontrolliertem Cannabisanbau. Die Bestrebungen laufen in die Richtung, das die existierenden CS die Rolle eines CSC ähnlichen Gebildes übernehmen. Pro Mitglied baut die Gemeinde 5 Pflanzen an (nach jeder Blüteperiode 5 neue – so bliebe man im derzeit gesetzlichen Rahmen). Wie anonym man als Mitglied ist – habe ich nicht ermitteln können. Rob van Gijzel gehört aber ganz sicher nicht in das Lager derer, die unbedingt wissen wollen wer kifft – er will aber UNBEDINGT „seine Kiffer“ legal versorgen können und jegliche Form von Overlast rund um Drogen minimieren.

Das im Schnitt nicht jeder Konsument alle 9 Wochen 5 Pflanzen „schafft“ ist selbstredend – was geschieht mit dem Überschuss? Dazu habe ich leider keine Informationen gefunden – auch wenn ich gute Ideen hätte… ;-)

Ich drücke van Gijzel und der ganzen Stadt Eindhoven die Daumen – auch wenn Eindhoven Touristen diskriminiert. Der Zweck heiligt die Mittel – in diesem Fall sehe ich die Dringlichkeit, das die erste Gemeinde in Europa ihre Hanfkonsumenten legal versorgt und damit als gutes Vorbild dienen wird – als deutlich höher an – wie das Recht als Tourist in Eindhoven gleichbehandelt zu werden.

Kleineigenanbau und CSC sind DIE zeitlich nächstliegende Möglichkeit für die Konsumenten in “friedlicheren Gewässern” leben zu dürfen. Geben wir Eindhoven die Chance dieses System vorzuleben um für Gemeinden anderer Länder einen Anreiz zu schaffen und Wege aufzuzeigen.

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!