Knipseltweetjes: Vivianne Heijnen vs. Jan Muijtjens

Auf twitter ist mir ein Gespräch zwischen @vivianneheijnen und @JanMuijtjens ins Auge gefallen. Vivianne Heijnen ist Fraktionsvorsitzende der CDA im Maastrichter Stadtrat. Jan Muijtjens war bis 2010 Fraktionsvorsitzender für GroenLinks im Sittard-Geleener Gemeinderat. Jetzt geniest er vermutlich die Rente und ist für GroenLinks im Komitee zum Schutz der „Graetheide“, der grünen Lunge von Sittard-Geleen.

Vivianne
CDA Maastricht plädiert für die Schließung der Coffeshops. Einhergehend mit einer harten Umsetzung die beste Möglichkeit die ‚Overlast’ zu bekämpfen.

Jan
Glaubst Du wirklich, das das funktioniert?

Vivianne
ABSOLUT. Die Duldungspolitik hat ihr Ziel total verfehlt. Wir ermöglichen einen großen illegalen Handel, das können wir nicht wollen.

Jan
Und glaubst Du wirklich das mit der Schließung auch der illegale Handel verschwindet? Selbst bei Verdoppelung des Polizeieinsatzes unmöglich.

Vivianne
Und glaubst Du, das die Aufteilung (CS an Stadtrand Anm.d.R.) alles beseitigt? Oder das Einwohnerkriterium? Schau mal, Maastricht ist auch noch der Magnet in der Region.

Jan
Nein, glaube ich nicht. Ich sehe auch keine optimale Lösung. Aber einige Regulierungen und die Trennung von den harten Drogen ist schon ne Menge wert.

 

Die CDA ist am ehesten mit der CSU in Deutschland zu vergleichen. Minimale Nächstenliebe und maximale Asozialität. Die lieben nicht nur ihre Nachbarn in Deutschland und Belgien nicht, die lieben noch nicht mal ihre eigenen Einwohner. Toleranz dem anders denkenden und lebenden gegenüber ist quasi gleich Null. Nennen sich Christlich, wollen aber eine Gottgeschaffene Pflanze verbieten und für Gott entscheiden ob der Mensch damit umgehen darf oder nicht.

Ob dies die erste Ankündigung der CDA Maastricht war eine Coffeeshopfreie Stadt zu beantragen? Hinter der grundsätzlichen Schließung der Shops steht selbst Onno nicht – also keine Gefahr, das, sollte in Maastricht das I-Kriterium fallen, gar keine Shops mehr da sind.

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!
  • suspect

    hoffe das es bald auch gute nachrichten bezüglich maastricht geben wird vermisse die schiffe und war echt meine lieblings stadt in den nl , auch hoffe ich das falls es in den südlichen gebieten schlecht weiter geht zumindest die großen städte wie adam rotterdam utrecht usw für immer für uns offen bleiben wäre gar nicht auszudenken wie das land sich negativ verändern würde .

    gebt das hanf endlich frei verdammt !

    • kiff

      Kann mich “ Suspect “ nur anschließen.
      Bleibt noch die Hoffnung auf Marcs Prozess am 25.2.2013.

  • shadu

    Zitat: Vivianne
    „Und glaubst Du, das die Aufteilung (CS an Stadtrand Anm.d.R.) alles beseitigt? Oder das Einwohnerkriterium? Schau mal, Maastricht ist auch noch der Magnet in der Region.“ Ich dachte bis jetzt das die Städte froh über jeden Gast ist der zu besuch kommt. Das kurbelt die Geschäfte an. Aber anscheinend muss man Ausgrenzen in gute und schlechte Gäste. Ich gehöre definitiv zu den schlechten Gäste, obschon ich schon fast 120 000 Euros in die Niederlande gebracht habe. Diese Frau ist doch recht Gehirngewaschen und noch so jung.

  • Wie ignorant kann man eigentlich sein? Aber das bestätigt meine Vermutung, dass NL gar keine Shops mehr haben will. Zumindest scheint es einen nicht unmächtigen Anteil zu geben der gegen dieses Konzept (und jedes andere!) ist.

  • justin

    schon den schrecklichen ´der spiegel´diese woche angeschaut?
    grosse neue serie über den sinnlosen,teuren,weltweiten krieg gegen drogen und warum viele politiker sich inzwischen für eine liberalisierung aussprechen.

  • Micha

    Spiegelbericht ist sehr gut:-.) Sollte Maastricht alle Shop schliessen, dann wird dort der Teufel los sein….ist er eigentlich jetzt schon. Nicht vorzustellen wenn die echt alle schliessen…Ich frage mich auch wie man sich mit dem Strassenhandel abgefunden hat. Venlo zum Beispiel. Fahrt mal hin und guckt euch die scheisse an. Ich verstehe es einfach nicht..,…

    • Ich vemute Leute wie Ivo Opstelten und Onno Hoes haben dieses Szenario bereits eingeplant und wollen es nun innerhalb der nächsten zwei Jahre (dann ist die Polizeireform abgeschlossen) mit einer schlagkräftigeren Polizei versuchen zu unterbinden. Also die typische Vorgehensweise rechter Law&Order-Politiker. Das Duldungsmodell erst kaputtmachen und gegen die Auswüchse die durch die Zerschlagung eines funktionierenden Systems dann aufgetreten sind mit Polizeigewalt und stärkerer Verfolgung vorgehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die niederländische Zivilgesellschaft und die Opposition denen das so nicht durchgehen lässt. Ich hoffe ja immer noch auf die Bürger in Städten wie Venlo und Maastricht – immerhin kennen die doch den Vorher/Nachher-Vergleich. Klassisch war das ja in Nijmegen zu sehen. Warum man sich in Limburg den Schwachsinn seit einem Dreivierteljahr gefallen lässt, den man vernünftigerweise in Nijmegen schon nach 3 Wochen wieder abgeschafft hat, ist mir rätselhaft. Aber in Maastricht ist ja bereits eine Mehrheit im Stadtrat dagegen. Nur Diktator ähm Bürgermeister Onno regiert mit eisernem Wattebausch.

      • …. und da liegt der Hund begraben. Da die Polizeigewalt in Limburg zusammen geführt wurde – benötigen alle Städte Onnos „Okay“ – und das werden sie niemals erhalten

        • Jgreeen

          Onno Hoes mag die Befehlsgewalt über die Limburger Polizei haben aber das hat doch erst mal keine Einfluss auf die Coffeeshopregeln die sich die Gemeinden selbst verordnen. Wenn eine Gemeinde das I-Kriterium umsetzt, dann muss die Polizei da eventuell an der Einhaltung mitarbeiten, also Kontrollen durchführen und so weiter.
          Wenn es aber kein I-Kriterium gibt und das auch eindeutig definiert ist, dann hat die Polizei doch eigentlich keinen Grund und eigentlich auch keine Berechtigung da etwas zu unternehmen. Daher verstehe ich nicht wirklich wieso man da von Hoes Gnade abhängig sein sollte. In Maastricht stellt er sich einfach gegen die Mehrheit im Stadtrat aber andere Gemeinden sind davon doch eigentlich nicht betroffen.
          Was ist Dedemsvaart passiert ist, lag doch anscheinend daran, dass die Stadt keine eigenen Regeln aufgestellt hatte und daher dann erst mal die landesweite pauschale Regelung mit I-Kriterium gültig war. Wobei ich da vieleicht auch etwas missverstanden habe.

          • Das sehe ich genau wie Jgreen. Hoes kann über das I-Kriterium nur für Maastricht entscheiden, weil er dort Bürgermeister ist. Das Coffeeshopbeleid ist ja eine kommunale Verordnung und da ist es unerheblich, wer in der Provinz Polizeichef ist, da das I-Kriterium ja nicht vom Polizeichef, sondern vom Bürgermeister festgelegt wird. Venlo könnte sich also durchaus anders entscheiden als Maastricht. Auch aus Heerlen und Kerkrade kamen ja schon andere Meldungen und die beiden Städtchen fallen auch in Hoes Einflußbereich als Polizeichef von Südlimburg.

          • Ist alles Richtig.. ausser:

            Um das I-Kriterium mittels Maatwerk auszehebeln bedarf es der Übereinstimmenden Meinung des lokalen Driehoks (BM,Justiz,Polizei) – das ist hier vielleicht manchmal ein wenig unklar gewesen. Der BM hat das letzte Wort ja. Die Maatwerkregel funktioniert aber nur im „einigen Driehok“. Diesbezüglich ist die Macht der BM gegenüber früher etwas geschrumpft. Früher konnten sie völlig willkürlich das CS_Beleid nach Belieben manipulieren. In der I-Kriteriumssache muss aber des Driehok zusammen halten – ansonsten ist Ivo und die nationale Polizei zuständig. So gesehen besitzen alle drei Mitglieder des Driehoks eine Art Vetorecht wenn es um das I-Kriterium geht.
            Da könnte das Problem liegen. Ich habe noch nicht die Zeit gehabt, die Polizeireform wirklich endgültig zu verstehen. Onno ist Wethouder für die Limburger Polizei – Ja. Aber die lokale Polizei gibts auch noch… und die lokalen BM dürfen sich dieser ja auch noch bedienen…
            Und wenn genügend Städte auf BM und Justizseite das I-Kriterium nicht kontrollieren wollen kann Onno sich nicht gegen die Mehrzahl seiner Limburger Kollegen stellen… Das akzeptiert die Niederländische Bevölkerung nicht. Das wäre eine politische Selbstmordaktion. Wenn alle in Limburg wieder öffnen würden, heißt das aber noch lange nicht das Onno das auch in Maastricht macht…

          • Oh Gott ja – die „heilige Dreifaltigkeit“ hatte ich vergessen. Warum einfach wenn es auch noch komplizierter geht.

      • Ich glaube nicht, dass das geplant war, Antonio… Die Reaktion von Onno auf die freiwillige Schließung aller Shops nach Einführung des Wietpas war zu heftig. Man konnte erkennen, dass Onno nicht DAMIT gerechnet hat. Innerhalb von Tagen war der Schwarzmarkt überall präsent und die „Kacke“ am Dampfen…

        Ich gehe wirklich davon aus, dass die Herren Ivo und Onno (Dick und Doof?) echt davon ausgegangen sind, dass „ihr“ Plan funktionieren würde und die Coffeeshops quasi über Nacht in geschlossene Clubs verwandelt werden könnten… Die Coffeeshops ganz abzuschaffen ist eine Illusion und DAS wissen die beiden!

        Es gibt ein gutes Sprichwort, dass auf diese Herren passt:
        „Wenn´s dem Esel zu gut geht, dann geht er auf´s Glatteis“

        Ich fürchte die Herren sind einfach „überraschend“ ausgerutscht und haben gar nicht damit gerechnet! Das kann halt auf „Glatteis“ nunmal passieren…
        ;-)

        • Nun ja – wenn das nicht bedacht war, muss ich doch sehr an der einfachsten Kompetenz von Opstelten und Hoes zweifeln. Immerhin waren die Zahlen kein Geheimnis – gerade in Maastricht waren über 70% der Kunden in den Coffeeshops Ausländer. Das der Versuch die Shops in geschlossene Clubs zu verwandeln nicht widerspruchslos von Seiten der Betreiber (Welcher Geschäftsmann gibt kampflos den Großteil seines Umsatzes auf?) und nicht ohne einen blühenden Schwarzmarkt für die Touristen ablaufen würde, war doch nun wirklich offensichtlich. Um das vorauszusagen musste man wahrlich kein Hellseher sein.

          Wenn ich als Politiker eine Reform bzw. Gesetzesänderung von solcher Tragweite plane, gehe ich doch im Vorfeld sämtliche Szenarien durch. So was macht man doch nicht unvorbereitet und ins Blaue hinein. Die Polizeireform, die ja die Polizeiarbeit effektiver machen soll und dafür Sorgen soll, dass der einzelne Polizist wieder mehr Zeit auf der Straße als in der Amtsstube verbringt, passt da gut ins Bild.

          Vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein und die sind tatsächlich einfach völlig inkompetent, aber es passt zu gut ins Bild erst einmal unhaltbare Zustände zu schaffen um in dieser Zeit die Akzeptanz der Bevölkerung zu gewinnen um dann später mit eisernem Besen durchzukehren und knallharte Repressionspolitik zu machen. Die schlagkräftigere Truppe dafür ist ja schon im Aufbau. Auch die Fotoüberwachung an den Autobahngrenzen passt zu diesem Bild.

  • Micha

    also ist Venlo von Onno abhängig?? Na, dann gute Nacht:-((

  • hans/snah

    Edward Bernays: http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays (….die Bücher lesen sich natürlich interessanter, sind aufschlussreicher….)

    Derer bedient man sich auf beiden Seiten. Leider fehlt es bei einer der beiden Seiten an Geld, Möglichkeiten und System. Auch wenn sie die besseren, weil richtigen u. ehrlicheren Antworten hat, wird man dieser nie so richtig Glauben schenken……man gewinnt schnell den Eindruck, dass die Saat der lückenhaften Informationspolitik nun anfangen Früchte zu tragen. Die Zeit wird es zeigen, ob man sich daran erinnert, dass es auch derweil andere Zeiten gab und hoffen, dass die Opposition sich hier gut einbringen kann…..

    (…sorry für off topic…)

    • lückenhafte Informationspolitik wird aber immer von der Zeit gefüllt. Die Wahrheit kommt immer zu Tage – die Frage ist nur WANN!

      Wir versuchen ja schon Geld, Möglichkeiten und System aufzubauen…. Kannst ja gerne für Norml.de oder den DHV spenden

      • hans/snah

        ……meine Spenden gehen an den IACM. Und das schon seit Mitte/Ende der 90er….damals noch ACM.

  • Jenz

    Mal was anderes. Schöner Bericht über „SilkRoad“ und die Technik, Marktwirtschaft und Soziologie die dahinter steckt:

    Zitat:
    (… it demonstrates the infeasibility of the long-standing War on Drugs…)

    http://www.gwern.net/Silk%20Road#TOC

  • Anonymous
  • Gianni

    Oh man lest euch mal die Kommentare durch! Ich kann nicht mehr !!! Alle Klischees werden da bedient! Es macht mich sooo sauer das zu lesen ich kann darauf einfach nicht sachlich antworten! Wenn ich so etwas lese merke ich, dass wir noch sehr weit weg von einer Legalisierung sind. Mir wird echt schlecht !

    • Klausimausi

      Ich habs gelesen, und mir gings wie Dir. Doch langsam bin ich etwas müde geworden, mich bei jedem zu registrieren damit ich sagen darf was ich denke. Ich hab langsam keinen Nerv mehr, dauernd unbekannten Wirtschaftsunternehmen meine persönlicheren Daten zu geben, nur damit ich bitte meiner Meinung Ausdruck verleihen darf.
      Andererseits kann halt nur so die Stimmung in der Bevölkerung vollends umkippen. Ich denke wirklich, dass man vielen keinen Vorwurf machen kann, zu ihrer Meinung gekommen zu sein. Für diese Leute ist das, was sie glauben, wesentlich wichtiger als Argumente. 50 Jahre „Alles Drogen“, „drogenfreie Gesellschaft“, „Einstiegsdroge“, „..endet auf der Strasse“,“…Krieg….“ hinterlassen ihre Spuren.

      Nicht müde werden. Raus aus dem Klischee und erklären. Nicht provozieren lassen und immer wieder erklären. Auch diese Leute haben im engsten Umkreis Leute, die konsumieren. Vielleicht fangen doch ein paar mehr an, nachzudenken, und vielleicht sogar drüber zu sprechen..
      Ich weiss, dass es schwer ist. Aber bedenke, dass es jedem schwer fällt zu zugeben, sich geirrt zu haben. >>Wir<< müssen es erklären…

  • Gianni

    So hab mir dann doch mal die Zeit genommen dort etwas zu posten! Konnte das so nicht im Raum stehen lassen aber lest selbst:

    Ich bitte euch wenn man keine Ahnung hat bitte einfach ruhig sein!! @ franzjosef du weißt aber schon, dass Marijuahna nicht gespritzt wird oder? Ich glaube eher nicht!
    Marijuahna ist im Vergleich zu Alkohol eine weitaus harmlosere Droge!! Bitte informiere dich genau bevor du so einen Mist schreibst! Da wird einem schlecht! Zu allen die sagen Marijuahna ist eine Einstiegsdroge:NEIN!!Alkohol und Tabak übernehmen dieses erstklassig! Die Marijuahna Konsumenten werden auf einen Markt geschickt auf dem sie nichts zu suchen haben, nämlich dem Schwarzmarkt. Auf diesem bekommt man Waffen und jede Menge wirklich gefährlicher Drogen. Nur dadurch kommen harmlose Kiffer ijn Kontakt mit diesem Zeug, vielleicht deswegen als Einstiegsdroge verpöhnt? Vielleicht darüber mal nachgedacht?
    Zu den Kindern :Wir hatten vor kurzem Karneval! Es waren unzählige Kinder betrunken bis zu Bewustlosigkeit ! Warum? Weil Alkohol in unserer Gesellschaft viel zu stark verankert ist und es an jeder Ecker Verfügbar ist genauso wie Tabak! Es müssen für alle Drogen(Tabak,Alkohol,Marijahna) strteng kontrollierte Abgabestellen erschaffen werden! Nur so kann der Jugendschutz funktionieren. Darüber hinaus wieviele Menschen sterben vom Genuss von Alkohol, weil sie sich entweder tot saufen oder betrunken Streit anfangen und Leute tot schlagen.
    Alle eurer Argumente gegen Marijuahna kann man im Keim ersticken, wenn man sich ein bißchen darüber informiert. Aber glaubt ruhig weiterhin alle Lügen über Marijuahna und verbreitet sie am besten noch, damit eure geliebt Alkoholindustrie sich schön die Taschen voll machen kann und das Rentensystem wird auch entlastet, weil ihr dann schneller über den Jordan geht. Dann mal Prost!

    • hans/snah

      ……du hast vergessen aufzuführen, dass die Toten, welche im öffentl. Straßenverkehr durch den Einfluss von Alkohol entstehen, in der Öffentlichkeit keinen auch nur nennenswerten und vergleichbar negativen Stellenwert erfahren, wie das im Gegenzug auf Cannbis passiert…..ich meine jetzt die Gefährlichkeit. Und genau daran erkennt man, wie der allgemeine Gerechtigkeitssinn und das Empfinden der Rechtsauffassung in der Gesellschaft schon gelitten hat…..*etwas verklausuliert, aber versändlich….oder?

    • Naja ob es spezielle Abgabestellen sein müssten weiß ich nicht. Spezielle Läden mit Fachpersonal wo streng das Alter kontrolliert wird sollten eigentlich reichen. In den USA gibt es in vielen Staaten diese Liquor Stores. Nur da darf dann Schnaps und Wein verkauft werden und der Eintritt ist erst ab 21 legal. In einigen Staaten gehören die Läden sogar der Regierung und werden auch von ihr betrieben. So was könnte man auch bei Tabakfachgeschäften und Coffeeshops umsetzen. Auch wenn es viele nicht hören wollen aber eine im Prinzip harte Droge wie Alkhohol sollte man nicht abends mal eben an der Tanke kaufen können. Gleiches gilt für Tabak und Cannabis.
      Da wird man es sich auch dann eher zwei mal überlegen ob man nicht doch mal lieber nach dem Ausweis frag, wenn eine temporäre oder dauerhafte Schließung droht.

      • Also vor Jahren habe ich selbst in Florida (auch eher ein strenger Südstaat) auch noch neben Liquor-Stores folgendes gesehen: Im 24 Stunden Supermarkt gab es einen Bereich nur für Alkohol, der abgetrennt war und nur von 15 – 20 Uhr geöffnet war. Sowas geht natürlich auch.

        • Jo, man kann es eben auch übertreiben. Nicht jeder der sich ne Flasche Wein holt ist ein Alkoholiker. Dazu muss man meiner Meinung nach nicht in eine stigmatisierende Abgabestelle. Nur es kann nicht sein, dass der Kram im komplett freien Handel quasi für jeden zu jeder Zeit verfügbar ist. Mal ehrlich, vielevon uns haben mal als junger Mensch versucht ne Pulle zu kaufen und die dann auch einfach bekommen. Bei einem Fachgeschäft wo genau hingesehen wird, ist das bestimmt was anderes.

          • Ich bin in der Hinsicht auch ein Freund des kompetenten Fachgeschäfts. Die Preise in Fachgeschäften (wie es sie ja hier auch bereits für Alkohol gibt z.B. Weinhäuser, Spirituosenläden) sind zwar teurer, dafür gibt es aber Spezialitäten und kompetente Beratung. An den Coffeeshops (o.k. die Backdoor muss dringend gelöst werden) sieht man ja auch, dass es funktioniert – wobei es natürlich auch schlechte Läden gibt. An der Qualität der Shops kann man noch einiges verbessern, wie es ja Nol van Schaik in Haarlem auch mit dem Keurmerk-System probiert. Bei einer so guten Beratung und Aufklärung habe ich da viel Sympathie das in privaten Händen zu lassen, denn das fördert durchaus die Auswahl und als Feinschmecker freut man sich darüber. Bei anderen (harten) Drogen sehe ich da eher wirklich staatliche (oder eben Apotheke) Abgabestellen. Bei Heroin, Kokain, Amphetaminen etc. braucht es keine Vielfalt sondern nur Reinheit und Standardisierung.

  • „Vivianne
    ABSOLUT. Die Duldungspolitik hat ihr Ziel total verfehlt. Wir ermöglichen einen großen illegalen Handel, das können wir nicht wollen.“

    Deswegen zerstört man ein wenigstens halbwegs kontrollierbares System und drängt es in den Schwarzmarkt den man nirgendwo auf der Welt mit noch so viel Härte nicht eindämmen kann. Ich glaub es hackt! Mal ganz ehrlich wer lässt sich von so was für dumm verkaufen? Wer so was glaubt, der will doch einfach verarscht werden.
    Nur konservative Betonköpfe können glauben, dass so etwas funktioniert. Da gilt mal wieder „Es kann nicht sein was nicht sein darf!“.
    Der ehemalige „Sicherheitschef“ von Pablo Escobar hat es in der Spiegel Doku von dieser Woche sehr deutlich und einfach beschrieben: http://youtu.be/tcyJXerD5x4?t=9m32s
    Der Kampf ist lange verloren. Egal um welche Droge es geht. Die Spiegel Sendung war übrigens gar nicht so schlimm wie gedacht.

    Schon stark wie die hamburger Polizei den Kerl mit den Küchenkräutern hoch nimmt. In der Zeit wo das passiert wurden wieder diverse Gramm an anderen Ecken vertickt.

  • Elli

    „47-Jähriger Mann aus Heerlen in Mönchengladbach verhaftet“.

    „Der Holländer hat 2 Sporttaschen mit Marihuana aus NL zu einem Deutschen geschmuggelt. Der Deutsche, von Beruf LKW-Fahrer, brachte das Marihuana dann in die Schweiz. Sie haben seit 2 Jahren jede Woche miteinander gehandelt. Die Polizei fing die beiden während einer Transaktion in einem Gewerbegebiet. Beide sind in Gewahrsam genommen worden“.

    http://www.limburger.nl/article/20130220/REGIONIEUWS05/130229634/1056#Duitse_politie_pakt_drugsdealer_uit_Heerlen

  • Elli
    • Guter Einwand von den Piraten. Ja, sowas wie Drohnen kannte der Gesetzgeber noch nicht, als die heutigen Gesetze erlassen wurden. Das ruft nach einer Diskussion unter Politikern und Juristen.

      Ach ja – soviel zur Entkriminalisierung die war ja angeblich haben… Hubschrauber, Wärmebildkameras, Abhöraktionen, Geruchssensoren usw. Würde mich mal interessieren, ob diese Drohnen auch schon mal für wirklich notwendige Polizeiarbeit genutzt wurden, oder nur um Grower zu jagen.

      Diese Drohnen sind auch das perfekte Mittel um leicht paranoide Menschen völlig in den Wahnsinn zu treiben. Ist ja schlimmer als 1984 (Orwell) da fliegt plötzlich so ein kleines (nicht mal Handtellergroßes) Ding mit Chip, Kamera und 4 Propellern in Deiner Nähe rum. Manche Menschen denken da evtl. sie hätten Halluzinationen – wird immer unheimlicher.

      • Elli

        Gott sei Dank können sie bei uns nicht Schießen die Drohnen.

        Finde ich auch einen extremen Eingriff in die Grundrechte bzw. Persönlichkeitsrechte. Da kann doch soviel Unfug mit getrieben werden. :-(

      • Technologisch sind die Dinger echt geil. DER deutsche Hersteller von Drohen kauft bei uns Aufkleber – und holt die mit einer Drohne ab. Per GPS fliegt die bis bei uns über den Parkplatz. Dann übernimmt ein Mann und landet mit Videobild „von Hand“ (aus 30km Entfernung). Dann kommen die Aufkleber in einen Behälter und das Teil fliegt nach Hause.
        Obama hat auch ne Drohne von denen, die ist für irgendeine Umweltschutzgeschichte in den Staaten unterwegs…
        Diese Technik ist ebenso notwendig wie das Internet – und natürlich arbeiten beide Seiten mit der Technik. Solange die Drogen aber illegal sind steht den Kriminellen immer etwas mehr Geld zur Verfügung wie den Behörden – das Gras wird also nie alle werden – da können die strampeln so viel sie wollen. Die Chance liegt definitiv bei NULL. Uns bringt diese Technik das Internet – und das ist sooo mächtig – sie täten es sofort verbieten wenn nicht die Wirtschaft so sehr drauf angewiesen wäre…

        • Ich bringe meine Drohne übrigens zum SmokeOut mit!

          • Da freu ich mich drauf! Bin total fasziniert von den fleisigen Bienchen.
            Ich will nicht das man diese Technik verteufelt! Das sind keine Waffen! Zur Waffe muss man sie erst machen. Gegen den Technologischen Fortschritt können und dürfen wir nicht viel machen – NUTZEN müssen wir ihn. Für das Geschenk des Internets müssen wir natürlich auch in anderen Bereichen technologischen Fortschritt akzeptieren.

          • Ich hoffe wir bekommen damit spektakuläre Luftaufnahmen hin.
            Das ist sie übrigens: http://ardrone2.parrot.com/

          • Da sind verschiedene Drohnen zu sehen bzw. das Bild wechselt automatisch. Na bin gespannt. Dumm von mir, dass ich nicht nach einem Foto Deiner Drohne gefragt habe, gab mit CC-Lizenz nämlich nur die dicken Kampfdrohnen der Amis, daher hab ich dann den Piraten ne Freude gemacht, hätte aber lieber ein Drohnenbild für meinen Artikel auf APB gehabt.

        • Jenz

          Sowas hätt ich auch gern! Vor dem Shop 5 Gramm einladen und nach Hause schicken. Wenn man dann selbst nach Hause kommt ist das Gras schon da..:-)
          Oder am besten einfach vor dem Shop landen der Budtender läd ein und ab geht’s
          nach Hause. Kein Zoll und keine Polizei kann das kontrollieren.

          • Ich denke in Grenznahen Gebieten, wenn die Dich im Shop schon länger kennen und Du ihnen sympatisch bist… da gibts bestimmt ne Handvoll die so einen „Quatsch“ mitmachen könnten… ;-)
            Bei´m McDope hätte es dann immer wie bei Hitchcocks Vögeln ausgesehen… ;-)

          • Jenz

            Die hätten einen Tower und ne Drohnenanflugs-Kontrolle gebraucht…:-))

            Ich stell mir das grade vor…Schwärme von Quadcoptern auf dem Weg
            von NRW nach NL und retour…Schönes Bild.:-))

          • Jgreeen

            Also die großen Schmuggler nutzen diese Technik schon. Zuerst fing man mit einfachen RC Hubschraubern oder Flugzeugen an. Dann kamen die Drohnen die es nicht interessiert wie weit sie von irgendeiner Fernsteuerung entfernt sind. Mitlerweile gibts sogar Mini Uboot Drohnen.
            Die Teile sind zu klein für die meisten Überwachsungssysteme und die Reichweite ist mitlerweile erstaunlich. Die Mengen die man transportiert sind zwar noch nicht so groß aber bei gewissen Drogen die noch massiv gestreckt werden lohnt es sich anscheinend schon. Teilweise werden auch die Überwacher damit überwacht. So ein Teil eignet sich doch super um Wege zu erkunden und die Lage von oben zu checken.
            Die Profis haben mitlerweile genug Geld um sich da richtig dick mit der passenden Technik auszustatten.

  • Anonymous

    niemals nicht!!!drohne die aufkleber holt-wo soll der parkplatz sein?in afganistan?
    und warum fliegt drohne nicht nach nl dope holen?

    • Joachim

      „niemals nicht!!!drohne die aufkleber holt-wo soll der parkplatz sein?in afganistan?
      und warum fliegt drohne nicht nach nl dope holen?“

      weil dafür biene maja zuständig ist ;)

    • Hey mann – bestimmt immer!
      Liest Du nur Bild und guckst blos RTL?
      Da sieht man nur die RIESEN-Drohnen der Ami´s. – Die gibts auch im Streichholschachtelformat.

      • Gianni

        Wieviel kann so eine Drohne denn tragen?

  • Jack

    Vielleicht werden damit noch die Kiffer beobachtet, die sich gerade eine Tüte bauen. Meine Güte ist das alles krank.hier in Deutschland. Wo soll das noch enden?

    • 90% der Videodrohnen werden von Fernsehsendern verwendet. Wer gerne Fußball sieht und was gegen Drohnen hat… sollte kein Fußball gucken! Übrigens gibt´s aus der „böse Drohnen Sicht“ auch ein sehr gutes Argument GEGEN Hanf. Der kann nämlich auch missbraucht werden, und Autos auch und das Internet da gibts Kinderpornos…

      • Mir ist mal auf einem Festival so eine Drohne hinter her geflogen. Von wem die war weiß ich nicht (Ob Polizei oder TV). Wohl war mir jedenfalls nicht. Mobo sollte einen keinwiepas Aufkleber oder Schild an die Drohne machen. Sonst fliegen Dosen^^

        • Gute Idee – Hanfgleichstellen: Du kannst doch sicher einen Kein Wietpas – Aufkleber besorgen?

          Und nicht so aufregen. Dein Engagement ist toll – bin auf erste Ergebnisse gespannt.

          P.S. Die Aufkleber sollte es dann aber wohl auch auf Englisch und Nederlands geben.

  • Streuner

    Erinnert sich noch jemand?

    Mit Knödeln gegen Kampf-Jets
    „Es müssen hunderte Knödel gewesen sein, die Elisabeth Winter im Februar 1967 gedreht hat. „Ich hab’ lange probieren müssen, bis sie hart genug waren“, erinnert sich die 76-Jährige und ihr Mann stimmt zu: „Am Anfang hat’s die ja immer gleich zerbröselt.“ Doch im winterschen Test-Labor, der Küche, mauserten sie sich zur perfekten Waffe gegen eine drückende Übermacht. Noch heute lächelt der rüstige 89-Jährige über seinen Coup: „Im bayerischen Knödel steckt eine geheimnisvolle Kraft.“
    http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/knoedeln-gegen-kampf-jets-424319.html

    Und Drohnen fliegen tiefer. :-)

    streuner