Gastbeitrag von Marc Josemans: zum Status Quo in Maastricht

Die Situation in Maastricht ist im Moment spannender den je. Nicht genehmigte Shopöffnungen, Polizeirazzien, Verwehrter Einlass für Nicht-Nachbarn, gewaltbereite Strassendealer und Verfolgungsjagden – das wahre Leben schreibt manchmal die spannendsten Thriller.
Ich habe ja bereits mein Vertrauen gegenüber Marc Josemans und dem VOC ausgesprochen. Trotzdem müssen sich auch diese Parteien den Fragen stellen. Und das hat Marc jetzt getan, in Form eines Gastbeitrages. Ich möchte mich dafür herzlich bedanken! Ich wünschte, ich könnte nur halb so gut niederländisch schreiben, wie Marc deutsch…

Ich mochte sehr gerne euch gratulieren mit eine traurige und freudige Geburtstag: diese Website gibt es jetzt einem Jahr. Traurig, weil so eine Site nicht mal nötig sein sollte. Freude, weil ihr die ganze Zeit uns unterstutzt habt bei unsere Streit gegen der Wietpas. Und herzlichen Dank dafür an Stefan und alle andere Leute die sich dafür eingesetzt haben.

Was haben wir erreicht in einem ganzem Jahr Wietpas? Die verpflichte Registration von Niederländische Kunden war von unsere Minister von Justiz gegen die Gesätze eingeführt. Dass ist schon merkwürdig, aber bewiesen in 2 verschiedene Rechtssachen ( Tilburg und Maastricht). Auch haben die Richter angezeigt dass der Verpflichtung für die südliche Bürgermeister am 1 Mai 2012 gar keine Verpflichtung war. Die dürfen selbst entscheiden ob sie Ausländer aus oder in ihre coffeeshops zulassen. Dazu dürfen Bürgermeister nicht so einfach diskriminieren, zuerst muss bewiesen werden dass diese Besucher Problemen verursachen, und dass alleine ist schon unmöglich. Es gibt gute und schlechte Leute, überall auf der Welt…

Wir haben also schon viel erreicht, aber erst nach das Endurteil können wir alle sicher davon sein dass dieser Maßnahmen eine sichere Tot gestorben sind. Und dass haben wir zusammen erreicht, obwohl oft genug versucht wird um Kiffer aus einander zu treiben. Schön dass ihr das nicht gemacht habt, Komplimenten von uns in Maastricht!

Und jetzt weiter mit Diskrimination?

Wie ihr inzwischen weißt, haben die coffeeshops in Maastricht am 5 Mai, Befreitungstag in Holland, gegen der Wille von unsere Bürgermeister ihre Türen wieder geöffnet für alle Ausländer. Es war ein schönes Moment nach einem ganzem Jahr wieder alle unsere Kunden begrüßen zu können.

Und am 6 Mai sind wir wieder weiter gegangen aber nur für unsere Nachbarn aus Deutschland oder Belgien. Warum nicht mehr für andere Ausländer? Weil das Urteil des Richters ganz deutlich war: unsere Bürgermeister ist nicht erlaubt alle Ausländer zu weigern ein coffeeshop zu besuchen, so lang er nicht erst alle andere Möglichkeiten versucht hat die weniger schwer sind.

Zum Beispiel andere Öffnungszeiten, oder unsere seit 1 Okt. 2011 (mit viel Kommentar) umgesetzte Nachbarlandkriterium. Dieser Kriterium hat dafür gesorgt dass wir am 25 April beim Gericht gewonnen haben. Und weil diese Rechtsache nach die letzte beruf Möglichkeit von unsere Bürgermeister durch geht, müssen wir leider dieses Kriterium noch ein bisschen langer festhalten als Beweis dass noch lange nicht alles versucht ist. Wahrscheinlich bis Ende diesem Jahr.

Schicken wir jetzt jeder Luxemburger oder Franzoser in der Kriminalität? Natürlich nicht, diese Leute werden von uns weiter geholfen nach coffeeshops die 20 km. entfernt liegen von Maastricht wo dieser Kiffer ohne Problem willkommen sind. So wird auch der Druck auf Maastricht, bis unsere Umsetzung von 3 coffeeshops nach der Rand vom Stadt realisiert ist, nicht zu Groß. 3 Coffeeshops sind seit 5 Mai schon bestraft, aber die andere sind für Belgische und Deutsche Besucher noch immer geöffnet. Auf www.voc-online.nl könnt ihr immer sehen was im Moment in Maastricht Los ist.

Schönem Dank an allen die mit uns mitstreiten für eine realistische Drogen Politik. Irgendwann, hoffentlich schnell, werden wir gewinnen!

Beste Grüßen, Marc Josemans

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • shadu

    Für mich ist einfach eins unbegreifbar, Zitat: „bis unsere Umsetzung von 3 coffeeshops nach der Rand vom Stadt realisiert ist“ Ich nehme an dass das Argument dazu die „Overlast“ ist. Nun was heisst das ? Das heisst das diese „Overlast“ nicht erwünscht ist. Hingegen ist es völlig egal wenn die Menschen in die Innenstadt pilgern um ihrer „Shoppingsucht“ zu huldigen und somit auch eine „Overlast“ produzieren mit allen Nebenwirkungen wie Laden-und Passantendiebstähle. Somit ist das für mich nichts anderes als Diskriminierung eines nicht genehmen Geschäftsmodel in der Innenstadt. Oder ?

  • Anonymous

    Was ich nicht verstehe ist, warum die Höchstmenge von 5 auf 3 gr. pro Person gesenkt wurde. Weiß jemand mehr dadrüber?

    • BeNeLux

      Das ist mir dann aber auch neu;)

  • Elli

    Veel dank voor de medewerking Marc Josemans :-)

  • streuner

    Yep, Bedankt Marc.

    Maar:
    Verder geldt er een maximum op de aankoop van cannabis: tussen de 1 á 3 gram maximaal per persoon afhankelijk van de drukte. Bij drukte maar 1 gram per persoon dus. Indien bezoekers meer willen kopen kan men beter naar een andere stad uitwijken.
    KOOP NOOIT BIJ EEN STRAATDEALER OF HUISDEALER!!! HET IS GEVAARLIJK EN JE LOOPT HET RISICO OM GEARRESTEERD TE WORDEN.

    (Weiterhin gilt ein Max. von 1-3 g pro Tag pP, abhängig von der Nachfragesituation. Wenn viel Betrieb ist, also viel Kunden kaufen wollen, gibt es ein Gramm pro Person. Wenn Besucher MEHR kaufen wollen, kann man ja in eine andere Stadt ausweichen.
    KAUFT NICHT BEI STRAßENDEALERN ODER HAUSDEALERN!!! DAS IST GEFÄHRLICH UND DU GEHST DAS RISIKO EIN VERHAFTET ZU WERDEN)
    So steht es auf der VOCM Site/Coffeeshops.

    Ist sooo dolle ja nicht :-(

    streuner

  • wintux

    Und wie sieht es mit Venlo aus? Sind dort noch immer alle „Ausländer“ nicht willkommen oder dürfen die „Nachbarn“ dort auch wieder hin?

  • Anonymous

    „…afhankelijk van de drukte…“

    Hm. Kann das jemand verlässlich bestätigen, dass tatsächlich nur 3g (oder weniger) pro Person ausgegeben werden?
    Bei großem Ansturm z.B. jetzt am Wochenende könnte man sich das ja erklären, aber ist es auch unter der Woche so, d.h. wenn weniger los ist, werden nicht vielleicht doch die „regulären“ 5g maximal verkauft?
    Wär gut zu wissen…

    • Anonymous

      Waren am Mittwoch in Maastricht gegen 16 Uhr im Easy going und dort gab es 1g pro Person.

      • Anonymous

        Uff.
        Für 1g lohnt die Fahrt fast nicht.
        Mal doof gefragt: bringts was nacheinander in verschiedene Shops zu gehen? Dann kriegt man ja auch mehr, oder? Ôo

        • Nicolas

          Ja ist kein Problem

  • Revil O

    Ein echt schöner Gastbeitrag von Marc.
    Obwohl Marc zur Zeit mehr als wie um die Ohren hat ist es schön hier zu lesen das er die Zeit gefunden hat uns hier Rede und Antwort zu stehen.
    Meinen Respekt und Dank hat Marc auch weiterhin alleine schon deshalb weil dieser Mensch sich nicht zu schade war und ist diesen zermürbenden politischen und juristischen Kampf weiter zu kämpfen und sich durch nichts und niemanden brechen lässt, auch nicht von irgendwelchen Assis mit Messern vor seinen Laden.
    Auch wenn die Coffeeshops in Maastricht noch den einen oder anderen Fight führen müssen gegen Macht und Dummheit und billigste Polemik sollte die Realität ihnen hoffentlich bald recht geben.
    Ich hoffe auch wie Marc das es nicht mehr allzu lange dauert.
    In diesem Sinne

    LEGALIZE IT !!!!!

  • ach, ob du deutsche oder englander diskriminiert, es bleibt diskrimination.

    • Natürlich ist das auch eine Diskriminierung. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Kampf noch weitergeht. Ich will einfach nicht Glauben, dass Marc einfach nur seinen Laden vollbekommen will.

      • Revil O

        Das kann ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen.

  • Anonymous

    war gerade im sky in roemond soooooooo geiles amnesia haze ich bin so am fliegen obwohl ich fast täglich rauche ^^

  • Anonymous

    wieviel haste gezahlt und wo ist der sky in roermond? vielen dank

    • Anonymous

      13€ Amensia und Silver Haze,
      10,50 Bubble Gum & White Widdow & White Pearl (kann auch sein das eins davon 11€ kostet)
      10 € NLX
      Mix 7,50€

  • Leidensgenosse

    Sky Roermond B.V.
    Venloseweg 22 6041BX Roermond

    guckst Du google maps…ganz in der Nähe vom Outlet :-)

    • Leidensgenosse

      …war (bisher) noch nicht da, Angebot und Preise würden mich auch interessieren…

      • Leidensgenosse

        …und, ob es max. 5g gibt oder weniger…

    • Anonymous

      Danke:-)

  • Ima

    gnau jetzt weiter…..DANKE an Euch alle

  • Geldgieriger ARSCH

    Warum sich mit jemand wie Josemans verbünden, dessen Geschäftsmodell daraus besteht, Cannabis so billig wie möglich zu erkaufen, um es dann denjenigen, die verzweifelt genug sind anzudrehen, um daraus kräftig Profit zu schöpfen.

    Der Typ gehört auf den Mond geschossen!
    Scheiß Kapitalisten Arsch! Anders kann man es nicht ausdrücken!

    Meint Ihr, der ist auch nur irgendeiner Weise daran interessiert, daß ein deutscher Kiffer gutes Zeug bekommt? Wohl kaum, der schielt doch nur auf sein Bankkonto!

    • Leidensgenosse

      ..ja ne, is klar, da kaufst Du lieber bei einem Straßendealer mit Messer, der ist bestimmt nicht an seinem Profit sondern an Deine Gesundheit interessiert…herje, was hast Du denn geraucht?!

    • Revil O

      @Geldgieriger ARSCH

      Glaubst du wirklich die Scheisse selber die du hier schreibst???
      Wohl eher nicht.^^
      Weiss nicht ob dir bewusst ist wie lange Marc Josemanns schon einen Coffeeshop betreibt.
      Weiss nicht ob dir bewusst ist das Marc Josemanns die ganze Scheisse garnicht mehr nötig gehabt hätte sich für andere Menschen aufzugebehren.
      Weiss nicht ob dir bewusst ist das Marc Josemanns auch einfach seinen Laden dicht machen kann um nun in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.
      Wenn Marc Josemanns arbeitslos wäre bräuchte er mit seiner Fam. gewiss nicht unter einer Brücke zu hausen!!
      Das ganz gewiss nicht.
      Aber hauptsache ich tituliere erstmal jemanden mit meinen Gewäsch.

  • Anonymous

    Man kann ja auch in Maastricht in verschiedenen CS gehen. Am Sonntag selber getestet. Easy Going und Slow Motion (am Bahnhof ) scannen die Ausweise ein um zu sehen ob man schon da war.
    Im Mississippi wurde der Ausweis nicht gescannt.
    Ist schon geil, bin seit ca 2 monaten in den NL wohnend, aber in eine CS bin ich erst am Sonntag gegangen.

  • Leidensgenosse

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/2810386/gericht-hebt-coffeeshop-verbot-auf.html

    …bei den Kommentaren wird auch keinwietpas.de genannt…
    wer war´s? ;-)

  • Marco

    Was mir jetzt nicht wirklich nachvollziehbar ist:

    1. Warum nur 1 Gramm?
    2. Warum werden Luxemburger und Franzosen diskriminiert?
    3. Warum werden Ausweise gescannt?

    Für mich kompletter Käse, da fahre ich weiter nach Arnheim oder Nimwegen. Ich versuche es jetzt auch mal selber mit AK 49 autoflowering. :-)

    • Leidensgenosse

      …genau das überlege ich auch schon länger…bei diesem ganzen Wirrwarr bringe ich mein Geld lieber nach Arnheim, ist doch auch ein Signal…
      Wenn die CS in Maastricht nun nach und nach schließen müssen, weil man einen Ausländer dort bedient hat, bekommen die niederl. Kiffer ja auch nix mehr und es gibt noch mehr Aggro-Straßendealer, um den Bedarf zu decken…muss ich mir nicht geben…

  • djin

    Hallo leute hab mal ne frage wo kann ich denn jetzt was kaufen als luxemburger

    • In der Region in Roermond.
      Ansonsten in allen offenen Shops außer Maastricht und in den Geneinden mit I -Kriterium.