Radikalkur in Utrecht

Momentan macht die Stadt Utrecht auf sich aufmerksam: Zum einem hat Bürgermeister Aleid Wolfsen (PvdA) jetzt den Coffeeshop Konak für ein halbes Jahr geschlossen. In dem Shop kam es zu einem Streit zwischen zwei Besuchern, woraufhin einer der Besucher den laden verliess und mit einer Schusswaffe zurückkehrte und dort auch einen Schuss abfeuerte, der aber niemanden verletzte. Nach Meinung des Bürgermeisters stelle der Coffeeshop somit eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit dar. Was passiert eigentlich, wenn jemand in einer Kirche um sich herum ballert? Oder im Finanzamt?

Zum anderen muss mindestens die Hälfte der 13 Coffeeshops in Utrecht bis zum 01.01.2014 einen neuen Standort finden, da die neuen Toleranzregeln für die Mindestentfernung von Coffeeshops zu Schulen von 350m dann greifen wird.

Ausserdem bekräftigte der Bürgermeister noch einmal, dass der Wietpas in Utrecht am 01.01.2013 eingeführt wird. Alles nicht so rosig…

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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