Enschede steht für Tolerenz

Seit gestern haben sich eine Menge News angehäuft. Aus Zeitgründen werde ich es heute wohl nicht schaffen, alles zu verbloggen, aber eine Nachricht möchte ich als Enschede-Fan doch noch schnell loswerden:

Bürgermeister Peter den Oudsten (PvdA), der sich auch hier im Blog schon des öfteren als ein toleranter und mitdenkender Bürgermeister der Stadt Enschede profiliert hat, hat erneut klar gemacht, dass er ein absoluter Gegner des Residenzkriteriums ist und fordert, dass es aus dem Gesetz gestrichen wird. Aus Gesprächen mit dem Coffeeshoppersonal in diversen Shops weiss ich, dass er sich stets um einen harmonischen Dialog mit dem Shops bemüht.

Enschede hat seinen Angaben nach pro Jahr ca. 300.000 Touristen, die in den Shops verkehren. Er weiß, dass viele davon auf den Strassenhandel ausweichen würden und er weiss mit Sicherheit auch, dass diese ihr Geld auch woanders lassen (ich spreche da aus eigener Erfahrung…)

Die Frage ist nur, ob er sich ach gegen das Gesetz durchsetzen kann. Ich hoffe es!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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