Neues aus Hardenberg / Dedemsvaart

So wie wir vermutet haben, fallen die Gemeinden, in denen noch keine aktualisierten CoffeeShop-Regeln beschlossen wurden unter die Landesweit gültige I-Kriteriumsregel. Die dem Innenministerium (Ivo) unterstellte Polizei hat das Sagen, wenn keine lokale Maßarbeit vom Bürgermeister beschlossen wurde. Ich gehe davon aus, das 90% der offenen Gemeinden in diesem Dilemma stecken! Arnheim nicht, Nijmegen nicht, Amsterdam nicht, ob die Keurmark in Haarlem nach den Maßarbeitsregeln bestand haben wird wage ich zu bezweifeln, da vor dem Datum beschlossen an dem das B-Kriterium abgeschafft wurde.

Hier eine aktualisierte Meldung zu der gestrigen Kontrolle von Nol, soeben auf FaceBook gepostet:

Update zu der Polizeikontrolle im Coffeeshop „Far Out“ in der Gemeinde Hardenberg.

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Mark, mein Bekannter aus dem Far Out, erzählte mir wie es abgelaufen ist.

Er hat sich vor dem 01.01.2013 mehrmals bei der Gemeinde nach den eventuellen Änderungen in den Softdrugregeln dieser Gemeinde informiert. Auch hat er versucht mit dem Bürgermeister und der Gemeinde ein Gespräch zu führen, da ist es aber nicht zu gekommen.

Ein paar Tage vor dem Jahreswechsel begegnete Mark ein Gemeindeschöffe auf der Straße. Auch bei ihm fragte Mark nach, welche Änderungen für den einzigen Coffeeshop von Hardenberg zu erwarten sind – auch von dem Schöffen hat er nichts mehr gehört.

Gestern kam dann die „Nationale“ Polizei um die Regeln von Opstelten durchzusetzen. Alle Nichtniederländer mussten sofort den Coffeeshop verlassen.

Schlimm genug, das man nichts machen kann. Die Schuld liegt in diesem Fall beim Bürgermeister von Hardenberg, Snijders(VVD), weil er keine Regeln für den Coffeeshop aufgestellt hat, fällt dieser unter Opsteltens Landesweite Truppe.

Mark wird natürlich Maßnahmen ergreifen. Montag wird er sich mit einem Anwalt besprechen, auf welche Art der Bürgermeister „überredet“ werden kann einen klaren Standpunkt im Bezug auf die Coffeeshopregeln in der Gemeinde Hardenberg einzunehmen.

Fortsetzung folgt…

Nol (Vertaling, Hanfgleichstellen)

hanfgleichstellen

Ich kann es nicht mehr sehen/lesen/hören mit welcher Ignoranz unsere Politik die guten Gründe für einen konsequenten Wandel in der Drogen- und Genussmittelpräventionspolitik ignoriert.
Ebenso wenig konnte ich noch weiter mit ansehen, das solche Menschen wie ich nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Finger in die Wunde legen - auch wenn, oder gerade weil, das mit negativen Folgen belegt sein kann.
Macht mit! Werdet wenigstens Sponsor im DHV o.ä.!