Haarlem verzichtet auf Wietpas

Gute Nachrichten zu schreiben macht doch weitaus mehr Spass. Und aus dem wunderschönen Haarlem (Nordholland) gibt es jetzt gute Nachrichten. Hier zeigt die lokale Politik, dass es auch anders gehen kann und nicht von oben herab, sondern in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und Betroffenen eine gemeinsame Lösung gefunden wird.

Bürgermeister Bernt Schneiders (PvdA) hat zusammen mit dem Konsumentenverbund WeSmoke, dem Team Haarlemse Coffeeshopondernemers (THC) (was für ein geiler Name…) eine Lösung ausgehandelt, die die Restriktionen des Wietpas umgeht und gleichzeitig gegen das Problem eventueller Belästigungen durch Kunden, die meinen sich nicht benehmen zu müssen aktiv angeht.

So soll es für die Haarlemer Coffeeshops ein neues Gütesiegel geben, dass die Betreiber dazu verpflichtet, aktiv gegen mögliche Belästigungen vorzugehen. Auch sollen sie aktiv gegen eine Weitergabe von Cannabis an Minderjährige vorgehen. Solange dies funktioniert ist alles in Ordnung. Verlieren sie allerdings durch Verstöße gegen die Bedingungen, die eine Coffeeshoplizenz und das neue Siegel erfordern, stehen sie ab diesem Zeitpunkt unter einer verschärften Beobachtung und Kotrollen. Dies dürfte aber auch die Polizei entlasten, da sie sich wirklich nur um die schwarzen Schafe kümmern müssen.

Meiner Meinung nach eine faire Regel, die ein eindeutiges Zeichen für die Regierungspolitik setzt. Ich bin mir sicher, dass auch andere Städte diesem Beispiel folgen werden und auch für Amsterdam halte ich diese Lösung für praktikabel. Für Maastricht sowieso.

Bislang war das Zentrum der Kampfes gegen den Wietpas eindeutig Maastricht. Jetzt sieht es aus, als würde die Schlacht in Haarlem gewonnen!

via Coffeeshopnieuws.nl

Nachtrag: Inzwischen hat Nol van Schaik auch einen englischsprachigen Artikel auf Coffeeshopnieuws.nl veröffentlicht, mit vielen Fakten und Hintergrundinformationen geschrieben.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Anonymous

    Ja in der Tat eine sehr gute Nachricht. Kann ich nur zustimmen, es wäre auch wirklich gut seine Freunde, Bekannte immer wieder zu sagen, dass sei niemandem belästigen und so auch die Betreiber, die Polizei und die Anwohner zu entlasten. Freiheit mit Verantwortung kann ich nur gutheissen. Ich drücke alle Daumen, dass sie es durch bekommen. Besagte das momentane Gesetzt (vor der Wahl) nicht, dass es keine Ausnahmen in der Landesweiten Einführung geben soll? Wäre das tatsächlich das erste Bröckeln des Wietpasses? Wow Danke liebe Niederländer, so kenne ich Euch und so schätze ich Euch, mit Inovative und Liberalle Verantwortungsvolle Entscheidungen ist immer allen geholfen!

  • job

    die niederlande ist halt viel besser als deutschland hier würde kein bürgermeister sowas sagen egal ob in berlin oder auf einem dorf.hier sind sie alle verblendet und es ist auch git dass große parteien eine liberale drogenpoltik fordern hier sind es nur die kleinen wie linke,piraten die leider nie mehr als 8% erreichen werden

  • Anonymous

    Dürften dann auch wieder Ausländer in den Shops kaufen ?

  • Anonymous

    Wenn sie sich benehmen und nicht negativ auffallen, sicher ja.

    • Eine Regelung die eigentlich überall und in jedem Bereich des Lebens gelten soll: In U-Bahnen, im Fussballstadion, in Kneipen, in Coffeeshops und und und…

  • waren nicht nur die politiker, wir haben geredet, und mehr geredet mit de Buergemeister.
    Wir haben eher eklaert wir wirden die Wietpas nicht einfuhren…

    http://www.amsterdammarijuanaseedbank.com/news/hard-soft-drugs-policy-can-die-at-city-hall.html

  • Aber jetzt ist’s gut, und allen sind wilkommen, wie immer….

    • Anonymous

      Sehr schön! Danke Nol für deinen Kampf. Freu mich schon auf Dezember, da werd ich auf meinem Amsterdam trip sicher einen abstecher nach Haarlem machen, wie immer.
      Auf hoffentlich noch viele joints im sinsemilla, indica und sativa! :)

  • Antonio Peri

    In deinem letzten Satz @ mobo, sagst Du bislang sei Maastricht das Zentrum des Widerstands gewesen und nun würde es aussehen, als würde die Schlacht in Haarlem gewonnen.

    Das kann ich nachvollziehen. Allerdings kann der Gewinn evtl. auch eher kleinteilig sein. In Haarlem herrscht eine ganz andere Stimmung in der Bevölkerung. Das ist in den Nierdelandden übrigens fast wie in Deutschland – der Norden ist eher progressiv/liberal – der Süden ist Konservativ. Hier – http://www.verkiezingskaart.nl/ kann man die Wahlergenisse in ganz Nederland sehen. Und Haarlem hat ganz anders gewählt als Maastricht. Und wenn man bedenkt, wie sehr schon in den Jahren vor dem Wietpas, es an der jeweiligen Gemeinde lag welche Politik im Bezug auf Softdrugs gefahren wurde, ist das alles sicher für Haarlem und auch ganz Noordholland gut – ich glaube aber noch lange nicht, das sich deshalb in Südlimburg und Maastricht etwas ändert. Die kleine Gemeinde Vaals (eigentlich ein direkter Vorort der deutsch Stadt Aachen) hat schon Ende der 90er Jahre alle Coffeeshops abgeschafft und seitdem ist dort tote Hose im Bezug auf Weed. Da mußten die Aachener dann eben nach Kerkrade oder Maastricht. Also – für Nordholland mag das ein Durchbruch sein – für die Touristen an der Grenze hier sehe ich aber noch immer schwarz.

    Generell ist es aber ein Lichtblick.

  • Antonio Peri

    Nachtrag: in Maastricht hat nämlich nicht die VVD – sondern sogar die schreckliche PVV die meisten Stimmen bekommen – jeder interessierte klicke bitte auf den Link – da lassen sich für jede Gemeinde die genauen Wahlergebnisse nachlesen – und da sieht man dann auch, welche Stimmung in der Bevölkerung herrscht. Maastricht und ganz Süd-Limburg sind da einfach nur Schlimm – ganz im Gegensatz zu Nordholland.

  • KifferJan

    Mal eine Frage an Nol oder mobo: wenn jede Stadt nun eh selbst entscheidet, wie jetzt Haarlem, ob der Wietpas einzuführt wird oder nicht, was ist dann dieses Bundesgesetz uberhaupt wert?

    Und könnte die niederländische Regierung den Wietpas, auch gegen den Willen Haarlems, überhaupt durchsetzen? Ich meine mit Polizeigewalt oder so?

    • Ich habe das auch nie so ganz verstanden. Die Bürgermeister haben in den Kommunen sehr viel zu sagen und können sich scheinbar über Landesgesetze hinwegsetzen.
      Kann nicht mal jemand mit richtig viel ahnung zu diesem Aspekt einen Gastbeitrag schreiben?

      • pirat

        Über diese Meldung sollte man sich nicht zu früh freuen. Ich gehe mal davon aus, das diese Einigung mit der Gemeinde unter den jetzt noch gültigem Gesetzt ausgehandelt wurde. Ob das alles nach dem 01.01.2013 noch gilt. bezweifle ich doch stark, außer die Weedpass-Regelungen werden ganz rückgängig gemacht.
        Wenn das unter diesem neuen Gesetz so einfach wäre. dann hätte man sich doch z.B.in Adam nie Sorgen um die Existenz der Coffeeshops machen müssen!
        Nol van Schalk bzw die Maastrichter Shops hatten doch vor der Weedpass.Einführung im Süden auch versucht selbständig Ausländer-Kontrollen(Ausnahme deutsche und belgier) zu machen und so die Regierung gnädig zu stimmen! Inzwischen gilt dort der Weedpass!!

        • Nols Shop ist in Haarlem, nicht in Maastricht. Verwechselst da etwas…

      • pirat

        Sorry da meinte ich den Marc

        • Das Problem an Maastricht ist halt, dass der Bürgermeister von der Idee des Wietpas sehr verzückt war. Erst sehr spät, nachdem das ganze da droht aus den Rudern zu laufen (sowohl die Strassenkriminalität als auch die aus der Sicht von Onno Hoes vernichtender Presse, beginnt er langsam zurückzurudern. Ich bin der Meinung, dass auch in Maastricht ein Gütesiegel-System á Haarlem funktionieren würde.

      • pirat

        Da stimme ich dir 100% zu, dieses Gütesiegel würde sicher in den ganzen Niederlanden funktionieren! Nur wie gesagt verstehe ich dann die ganze Aufregung nicht mehr ,wenn das wie bis jetzt auch jeder Bürgermeister einzeln entscheiden kann ob der Weedpass gilt oder eben nicht. Das würde ja bedeuten das z.B in Adam nie die Gefahr der Einführung des Weedpasses bestanden hat. Und es gibt u gab ja sehr viele Bürgermeister die diesem Pass kritisch gg stehen.

    • Anonymous

      gute frage. bin zwar nicht nol oder mobo, denke aber das bundesgesetz in dem fall zu gelten hat. so wurde es aufjedenfall bisher im falle amsterdam immer wieder geschrieben, das es keine sonderregelung geben könnte für a’dam. hoffe aber ich liege falsch.

    • Coffeeshop gesaetz ist eine lokale sache, und entscheidet der Buergemeister, und nur die Buergemeister. Er ist auch verantwoertlich fuer die Polizei, er soll die gesaetze ausfuehren, nicht in gefahr bringen…

      • Aber, wenn ich es richtig verstanden habe, wird der Bürgermeister vom Rat ernannt und kann auch wieder abgesetzt werden. Passiert sowas häufiger, oder ist das eher selten?

  • pirat

    warum machen sich dann so viele Bürgermeister diese Sorgen um den Weedpass, wenn sie ihn gar nicht einführen müssen? Siehe Amsterdam

    • KifferJan

      das frage ich mich auch gerade. Nol, kannst du uns das erklären?

  • Das ist doch mal eine gute Nachricht. Ich hab nie verstanden warum man nicht einfach den Betreibern der Shops gewisse Auflagen vorgibt, wenn deren Shops bzw. Teile ihrer Kunden tatsächlich regelmäßig für Störungen sorgen. Ich sehe da immer das Nododies Place in Venlo. Da gab es in der Umgebung genug Parkplätze, fast stündlich kam die Polizei um zu kontrollieren ob da auch jeder brav einen Parschein zieht. Allgemein fand ich es da bei jedem Besuch sehr ruhig. Es stand eigentlich immer mindestens ein Mitarbeiter an der Straße und hat für Ruhe gesorgt, Gäste begrüßt und ihnen die Regeln erklärt. Wer sich nicht benommen hat, dem wurde dann einfach die Kundenkarte abgenommen. Man kann ja auch andere Shops zu Kontrollmaßnahmen zwingen. Es wäre einem Betreiber auch sicherlich lieber seinen Shop zu verlagern um für Ruhe und Parkplätze zu sorgen, als das man ihm mit dem Wietpas die Kunschaft und damit das ganze Geschäft nimmt.

    Mit den Shops arbeiten und nicht gegen sie. Das wird der einzige Weg sein auf lange Sicht für alle das Beste zu erreichen. Hoffentlich wird die neue Regierung zusammen mit der PvdA das bald begreifen und etwas sinnvolles bewirken.

  • Anonymous

    kann ich also doch meinen urlaub 2013 in amsterdam planen ja ^^ ????

    • KifferJan

      Klar kannst du deinen Amsterdam Urlaub für 2013 planen. Dagegen hat Opstelten sicher nichts. Ist halt die Frage, ob du dann noch in die Coffeeshops reinkommst :-)

      Spaß beiseite. Was derzeit in den Niederlanden passiert spricht doch immer mehr dafür, dass der Wietpas auf ganzer Linie gescheitert ist und bald im Mülleimer der Geschichte landen wird.

  • Anonymous

    Welche optinenen gibt es denn dann für Limburgische Gemeinden oder sollten wir da mal auf Ergebnisse aus Venlo warten, schade das aus Maastricht keine einsichtige Äußerung mehr kommt, ich würde die Stadt gerne wieder besuchen statt mehrere hundert Kilometer fahren zu müssen und keine Lust und Zeit mehr auf einen kleinen Bummel und Shoppingspaziergang zu haben. Ich möchte aber auch nicht ein drittes mal als bekannter Stammkunde, im Coffeshop mit tröstenden Worten abgewiesen werden.

  • Revil O

    Tja, das nenne ich mal ne konstruktive Regelung und auch gewisse Opposition gegen den Schwachsinn aus Den Haag.
    Dies hat auch für mich schon mal klar Vorbildcharakter für Amsterdam, sollte sich die Coffeeshoppolitik in den Niederlanden nicht wieder positiv ändern!!
    Die Polizei wird das auf jeden Fall entlasten, denn dann muss sie nicht täglich Mitgliederlisten und harmlose Besucher ständig überprüfen.^^
    Dies ist auch auch klar politisch ein Signal nach Den Haag, insbesondere an die PvDA Gas zu machen bei den Koalitionsverhandlungen und ja nicht einzuknicken.
    Amsterdam und Bürgermeister Herbert van der Laan bekommen somit auch Unterstützung im Kampf gegen den Wietpass in Amsterdam.
    Ich bin mittlerweile immer mehr guter Dinge!! :D
    Politisch haltbar ist der Wietpass eh nicht mehr wirklich.^^

  • drlove

    Denke mal das in kneipen, wo Alkohol ausgeschenkt wird mehr Anwohner belästigt werden. Fahre seit 10 Jahren regelmäßig Holländische Shops an, und habe dort nie pöbelnde Leute oder ähnliches erlebt wo soll denn das dann überhaupt gewesen sein…..????? Diese sch… Alkohol Lobby, wäre diese hier in good old Germany nicht so mächtig würden wir schon längst unsere eigenen Shops haben. Komisch, in den Niederlanden gibt es harten Alkohol nicht im Supermarkt, sondern nur beim Spirituosen Händler. Scheint so das man hier eher Koma saufende Kids haben möchte… Na dann prost

    • Anonymous

      „Denke mal das in kneipen, wo Alkohol ausgeschenkt wird mehr Anwohner belästigt werden. Fahre seit 10 Jahren regelmäßig Holländische Shops an, und habe dort nie pöbelnde Leute oder ähnliches erlebt wo soll denn das dann überhaupt gewesen sein…..?????“

      das würd mich auch mal interessieren, fahre seit mittlerweile 20 jahren als canabis tourist in die neiderlande und habe nicht einmal „pöbelnde“ oder „aggressive“ leute in den shops erlebt. sei es in amsterdam , haarlem oder maastricht.

      könnte es nicht sein das die pöbeltouris nur vorgeschoben sind um dem druck der nachbarstaaten, etwas gegen den canabis tourismus zu tun, entgegenzukommen???

      weis aus sicherer quelle das deutschland, frankreich und belgien seit jahren druck auf die niederlande in dieser frage ausüben.

  • Anonymous

    Was für ein Schwachsinn die Verantwortung an die Coffeeshos zu übertragen.

    Was ohne diese Läden passiert haben die doch in Maastricht gesehen, das war doch ein Eindeutiger Beweiß dafür das es ohne die Shops nicht wirklich angenehmer wird.

    Und wie will z.B. ein Shop wie Roots/Oase die wohl am bekanntesten für ihre Tourikunden waren, etwas dagegen unternehmen? Sollen die die Kiddys bis zur Haustür begleiten?

    Wer schonmal da war weiß das die schon selbst eine Menge unternommen haben um den Ärger zu verhindern. Aber wie schon gesagt kann man nicht jeden Vollidioten bis nach Hause begleiten.

  • jdg

    du bist der gott nol, vielen, vielen dank für deinen unermüdlichen einsatz!!!

  • Klingt doch ganz vernünftig!

  • Anonymous

    So langsam aber sicher bin ich verwirrt :-). Ich hatte das Gefühl, dass beim Einführen des Wietpas in Südholland die Bürgermeister nicht viel zu melden hatten. Aber der Artikel macht ja echt wieder Hoffnung. Was mir halt ein bischen Angst macht ist, dass in Südholland wohl alle Bürgermeister mit dem Wietpas einverstanden waren. Ohoh, allgemeine Verwirrung

  • Anonymous

    Wie gross sind die Chancen, dass Harlem wirklich keinen Wietpas einführt?

    • Meiner Meinung nach ist die Sache im Reinen!
      Ich sehe das Gänze aber eh nur als ein weiteres Puzzlestück auf dem weg zum Ende des ganzen.
      Ich prognostiziere: Silvester kannst du in jedem beliebigen Coffeeshop feiern!

  • KifferJan

    mobo: Ich finde es immer noch recht seltsam, dass die niederländische Regierung ein Gesetz einführt, an das dann aber faktisch kein Bürgermeister halten muss.

    Macht für mich alles keinen Sinn. Dann hätte die letzte Regierung sich die Einführung des Wietpas. incl. der ganzen Gerichtsverfahren vorab, doch sparen können. Und hat Opstelten nicht erst vor kurzem noch in seinem Wahn getönt, dass der Wietpas auch nach Amsterdam kommt und es keine Ausnahmen gibt?

    Nol hat zwar gesagt, dass die Coffeeshops unter alleiniger Obhut des Bürgermeisters stehen und er das sagen vor Ort hat, meine Verwirrung ist aber perfekt.

    Wäre schön wenn sich mal ein VVD Politiker hierzu äußern würde ;-)

    • Die Holländer sind halt komisch…
      Das macht sie ja auch so besonders!

  • KifferJan

    Da hast Du Recht mobo. Deswegen mag ich das Land auch so sehr.

    Wenn der Wietpas wirklich fällt, feiern wir alle mit dir in einem Coffeeshop deiner Wahl Sylvester ;-)

  • KifferJan

    ähmen, ja .. Silvester :-)

  • pirat

    ich habe das so verstanden, das die Regierung zwar Gesetze erlassen kann, in Bezug auf weiche Drogen wie Cannabis unterliegt aber bei Nichteinhaltung dieser Gesetze das Sanktionsrecht bzw die Kontrolle alleine beim Bürgermeister. Und dieser in Harlem scheint es eben gut mit uns u den CS-Betreibern zu meinen!
    Das ist aber „gefährliches Halbwissen“ ! vielleicht kann das ja jemand der Bescheid weiß bestätigen?

  • KifferJan

    Leider ist das so, dass hier noch keiner eine rechtsverbindliche Antwort geben konnte, ich auch nicht …

    Ich habe auch schon im niederländischen Netz nach einer Antwort gesucht, aber nichts wirklich brauchbares gefunden, außer dass der Bürgermeister bzw. die ortsansässige Polizei, bei Verstößen gegen Gesetze Sanktionen verhängen kann.

    Ich frage mich auch, warum Amsterdams Bürgermeister van der Laan (PvdA), es nicht auch einfach “ gut mit uns und den Coffeeshop-Betreibern“ meint. Wozu denn dann die ganze Aufregung in SIn City und sein vor kurzem geführtes Gespräch mit Opstelten, in dem er eine „tragbare Lösung“ für Amsterdam aushandeln wollte?

    Und hat er die Schließung von Coffeeshops im Rotlichtviertel nicht erst gerade verschoben und davon abhängig gemacht, wie es mit dem Wietpas in der neuen Regierung weiter geht?

    Ich denke, der Mann hat auch Ahnung vom niederländischen Recht, denn er ist nicht nur Bürgermeister, sondern auch Rechtsanwalt.

    Oder um es mit mobos Worten zu sagen: Die Holländer sind halt komisch…

  • Pingback: Haarlems hin & her « Kein Wietpas!()

Unsinnige EU-Gesetze verlangen, dass wir Euch auf die Verwendung von Cookies auf "Kein Wietpas!" hinweisen müssen. Obwohl Cookies ein elementarer Bestandteil des Webs sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Dir das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Durch Weiterbenutzung unseres Angebotes und/oder dem Klick auf "OK" stimmst Du dem zu.

Schließen