Tilburg hat den Wietpas beerdigt

Es wurde zwar noch kein neues Gesetz beschlossen, aber Tilburg (Nordbrabant) hat schon reagiert: Ab sofort gibt es dort keinen Wietpas mehr, sämtliche Mitgliederlisten werden vernichtet und es wird nicht mehr nötig sein sich zu registrieren. Dies geschah in Absprache zwischen dem Bürgermeister Peter Noordanus (PvdA), der Polizei und Staatsanwaltschaft. Zwar gibt es offiziell eine GBA-Pflicht, aber es wurde betont, dass es keine Kontrollen diesbezüglich gäbe. Elegant umgangen!

Dürfte vor allem den belgischen Coffeeshopbesuchern gefallen!

Leider konnte ich kein Bild vom Bürgemeister finden, bei dem die Lizenz eindeutig geklärt ist. Schade, denn er hätte es verdient!

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Gerd50

    Tilburg demnach wieder auf Pragmatik Trip. Pragmatiker an die Front, lol…

    Mittelfristig eine echte Re-Legalisierungslösung wäre natürlich wünschenswert.
    Vielleicht klappt das ja nach den Volksabstimmungen in einigen US Staaten.

  • “ Zwar gibt es offiziell eine GBA-Pflicht, aber es wurde betont, dass es keine Kontrollen diesbezüglich gäbe.“
    Ich hab doch gewusst, dass es in manchen Städten so ähnlich laufen wird. Allerdings bin ich etwas erstaunt, dass man da tatsächlich handelt bevor die neuen Regelungen schwarz auf weiß festgelegt wurden.
    Gut so und bitte mehr davon!

  • Anonymous

    Ich lebe in Deutschland, habe aber einen polnischen Pass. Kann ich in den Tilburger Coffeeshops einkaufen und verweilen? oder nur mit einem niederländischen Ausweis? Danke für Eure Hilfe!!

  • Anonymous

    Theoritisch könntest du mit deinem Ausweis rein. Die Frage ist, ob in der Praxis wirklich kein GBA nötig ist. Den zum Thema Ausländer (die Niederländer sagen Ausländer zu Menschen die nicht in den Niederlanden ein Wohnsitzt haben.) wurde leider nichts gesagt.

  • Anonymous

    ok. danke! Hoffentlich ändert sich in venlo noch etwas zum positiven. Ich hoffe auch dass in Nijmegen alles beim alten bleibt. Das sind die Städte die ich am schnellsten erreichen kann….

  • Letztlich kann es bei so vielen Insel-Lösungen nur auf den GBA-Verzicht hinauslaufen. Die Städte verursachen nun unter einander Overlast (wie ja schon am Beispiel Nijmegen gesehen) und unfaire Wettbewerbssituationen für die Coffeeshopbetreiber. Aber nur weil kein GBA verlangt wird, sehe ich noch nicht, das Ausländer (also nicht in NL wohnende Menschen) nun dort in die Shops kommen. Der GBA-Auszug wird nicht kontrolliert – aber was ist mit dem Ausweis? Da steht ja auch die Adresse drauf und z.B. in Maastricht wird der Ausweis (bisher nur zur Alterskontrolle) in jedem Shop eingescannt (ist da Vorschrift). Wenn man nun einen Ausweis mit ausländischer Adresse hat nützt es einem ja gar nicht, dass nicht noch zudem ein GBA-Auszug verlangt wird.
    Letztlich braucht es die Einsicht ganz ofiziell wieder Touristen zuzulassen. Nur so ist der Strassenhandel einzudämmen. Ich hoffe auch auf den Sieg des Pragmatismus der NIederländer.

    • Anonymous

      die wahlen haben gezeigt, dass die zeichen richtung repression zeigen.bevor man sich in unnötige jahrelange juristische auseinandersetzungen verzettelt wird man eher die reißleine ziehen und ein totalverbot durchsetzen.

  • Anonymous

    Ich sehe es auch noch nicht dass Ausländer reindürfen….So wie ich das verstehen, nur Niederländer

  • mike

    Keine ausländer in tillburg!

    • Marcel

      So lese ich das auch. Pass mit niederländischem Wohnsitz = zutritt.

      • Gianni

        Alles nur Spekulationen. Abwarten und wir sehen was kommt. Kann mir gut vorstellen dass die Regelung zwar existiert Ausländer auszusperren aber in vielen Städten einfach nicht umgesetzt wird nach dem Motto wo kein Kläger da kein Richter. Ist doch völlig klar das die Regierung ihr Gesicht waren muss und nicht sagt wir haben mist gebaut und alles bleibt beim alten. Ich bin guter Hoffnung

      • Belgier

        Lasst uns hier mal klare Begriffe verwenden!
        PASS das ist das große Ding – in dem steht NIE ein Wohnsitz.
        Ausweis das ist das kleine Ding – in dem steht MEISTENS ein Wohnsitz.

        Tilburg ist auch für mich zu weit weg um an nem Arbeitstag die Probe aufs exempel zu machen… ABER… Nocheinmal:
        Ein Deutscher/Belgier/Franzose/usw. MIT Wohnsitz in den NL – hat KEINEN Wohnsitz auf seinem Deutschen/Belgischen/Französischen Ausweis – Dort ist blos ein Vermerk, das man KEINEN Hauptwohnsitz in Deutschland/Belgien/Frankreich hat. Als ein solcher in NL lebender Ausländer ist man verpflichtet die GBA immer mit sich zu führen.
        Jetzt wird in Tilburg keine Priorität auf den GBA-Auszug gelegt – was ist mit den Ausländern, die keine Adresse im Ausweis haben, behaupten sie leben in NL und hätten den GBA vergessen? Ich hab nen deutschen Nachbarn… der erfüllt diese Kriterien und hat auch schon mal an nem Joint gezogen… Hmmm…

        • Ich denke mal, dass es in den nächsten Tagen Erfahrungsberichte geben wird.

      • Anonymous

        Belgier, ich stimme dier wieder mal zu, und du beantwortest deine Frage ja selbst. Im Ausweis und Reisepass hast du, den Vermerkt welches dir die Tür öffnet. Dieses KEIN WOHNSITZ ist entscheidend. Wenn du in Holland bist und du hast kein Wohnsitzt, jetzt zum Beispiel in Belgien oder Deutschland, obwohl du Belgier oder Deutscher bist, dann BINGO! Es klingt zu plum um es zu sehen, das habe aber jetzt mitlerweile auch kappiert ;) Also der Aufkleber in welcher Strasse du Wohnst, aber es wird reichen!!!

      • Belgier

        Ich will meinen Nachbarn da eigentlich nicht mit rein ziehen… ;-) – dem sein Ausweis könnte uns Klarheit verschaffen… ;-) Aber ich überlege wirklich mit Hochdruck, wen ich in meiner Umgebung noch finden könnte, der mit doppelter Staatsbürgerschaft oder/und irgendwelchen undefinierten Wohnsitzen in Tilburg „Show“ machen könnte. Eigentlich ist im deutsprachigen Teil Belgiens ne hohe Dichte an schon lang lebenden EU-Bürgern aus anderen Staaten – bin ich denn wirklich der einzige aus der Gegend der hier mitliest?

    • Im Deutschen Reisepass steht leider schon ein Wohnsitz – nur wenn man den 2 Mal innerhalb der Gültigkeitsdauer wechselt (gibt nur 3 Spalten), kann er nicht ein drittes Mal aktualisiert werden, daher weiß man beim Reisepass nie genau ob der dort eingetragene Wohnsitz (wird immer nur die Stadt eingetragen – nicht die komplette Adresse wie im Personalausweis) noch stimmt. Aber dummerweise steht bei uns die Stadt drin.

      • Belgier

        OK, ist im Belg. ein klein wenig anders. Da ist nur der Ausstellungsort vermerkt – „zwangsweise“ der Ort, an dem man in Belgien gemeldet ist…

  • Belgier

    Wer den Bürgermeister mal sehen wil… (als Link ist doch OK – oder nicht?)
    http://www.amsterdamsebinnenstad.nl/binnenstad/237/noordanus.jpg

    • Links sind ok, solange sie nicht auf Naziseiten, Kinderpornographie oder Justin Bieber-Videos verlinken.

  • Bleibt für Ausländer geschlossen.
    http://bd.nl/nieuws/tilburg-stad/al-meer-klanten-bij-coffeeshops-tilburg-1.200777
    Aber ich denke nicht, dass das einer Klage standhalten dürfte.
    Trotzdem erstmal ein schlechtes Zeichen.

    • Marcel

      Das schreit allerdings nach einer Klage!

  • maastourist

    Ja, die ganzen Nebensätze der Verantwortlichen weisen darauf hin, dass die offizielle Version der Regierung – die ja noch aussteht – einen kleinen Haken hat, der für uns aber große Auswirkungen zeigen wird.
    Ich traue dem freiheitlichen Gerede noch nicht so ganz …

    • Marcel

      Ich vermute auch das der große Hammer noch kommt. Denn der Sinn des WP war ja nun mal die Touristen abzuwehren. Die Regierung wird schon Gründe gehabt haben das einzuführen (Druck aus der EU). Der Druck fällt nicht weg und sie werden eine neue Lösung finden müssen. Die sie auch finden werden…..

      • Anonymous

        Naja kommen wird er nicht, er war bereits die ganze Zeit da, es hat seit der Wietpas Diskusion, fast niemand mehr davon gesprochen, dass jemand anders, als die Anwohner der Niederlande Zutritt bekommen sollten.

      • Marcel

        bis auf Haarlem und Amsterdam….

  • Basjoe

    Eins dürfte klar sein, auf die Niederländischen Gerichte wird einiges zukommen.
    Sollte Amsterdam tatsächlich die Insellösung bekommen, wäre das ein Wettbewerbsvorteil den so kein Gericht gutheißen dürfte.

    Mit der abschaffung der geschlossenen Clubs wurde ja ohnehin allen potenziellen Klägern eine Steilvorlage erster Güte gegeben.

  • mike

    …..ich wusste es dass man sich nicht zu frueh freuen darf….scheisse

    • Gianni

      Aber auch nicht zu früh aufgeben!!

  • jol

    ich denke trotzdem dass es für tilburg extrem schwer wird was hauptsächlich daran liegt dass sie keine ausländer haben wollen.

    • Belgier

      FALSCH!
      Tilburg ist eine der Gemeinden, die sich vor dem 01.05.2012 ganz klar gegen die Einführung des Wietpasses ausgesprochen hat.

      • Basjoe

        Fakt ist aber auch das „gegen den Wietpas“ zu sein nicht zwangsläufig heisst auch gegen das Zutrittsverbot von Ausländern zu sein, wie man am beispiel Venlo grade gut sieht.
        Dort heisst es ja auch der Wietpas muss weg, aber die Ausländer sollen bitteschön auch wegbleiben.

      • Marcel

        wo hast die Info her Basjoe?

      • Belgier

        Da hat Basjoe recht, habe ich im Original auf mehreren NL-Seiten gelesen, das der Venloer Bürgermeister ein RIESENGROSSER Deutschenhasser ist. UNMÖGLICH dem seine Ausdrucksweise – exakt die „Abschaum“-Terminologie eines Onno…
        ZU GERNE würde ich folgendes in die Tat umgesetzt sehen…
        http://www.facebook.com/bierpasBE
        ;-)

  • Basjoe

    Ich dachte da an das Interview mit Wim Dijkstra wo der Satz „Wij verlangen niet terug naar de Duitsers“ fiel. Klar hat er nicht zu 100% die Tür zugemacht, dafür ist das gesagte zu schwammig, aber es klingt für mich nicht danach als ob ich da Willkommen wäre. Und sowas zu hören tut auch ein wenig weh als jahrelanger Niederlande Urlauber der sich dort immer anständig verhalten hat.
    Da fahr ich echt lieber nach A’dam, da bin ich wenigstens noch Willkommen.

    • Marcel

      Normalerweise müsste man die Grenzstädte total boykottierten. Zumindest wenn solche Äusserungen fallen. Aber leider ist es dem „Otto-Normal-Verbraucher“ auch egal. Und bei meinem letzten Venlo besuch war ich erstaunt wieviele Deutsche trotzdem zum Einkaufen dort waren. Ich frage mich wofür!? Für den EURO den man am Kaffee spart!? Die Klamotten sind die selben wie in der Kölner Innenstadt – nur 10% TEURER! Kaffee lohnt nicht wirklich, da gibt es dann noch die Dosenschmuggler. Was ein sehr lohnendes Geschäft sein muss – wenn ich an die Überladenen KFZ´s auf der AB denk. Allerdings sind das wohl meist Kioskbesitzer (die dann trotzdem 25ct Pfand für eine Dose verlangen!).

  • Basjoe

    Also ich für meinen teil werde zu 100% die Städte Venlo und Maastricht boykottieren solange dort keine Entschuldigung von seiten der Bürgermeister kommt.
    Und das völlig unabhängig davon ob ich da wieder in die Shops darf oder nicht!
    Durch aussagen wie die von Hoes oder jetzt auch Dykstra fühl ich mich persönlich beleidigt.
    Grade Maastricht war früher für mich Amsterdam Alternative, und auch wenn Onno es glaubt, ich bin kein assiger „Abschaum“, sondern habe bei jedem meiner wochenendtrips einiges an Geld in der Stadt gelassen, das bring ich jetzt halt in den Norden!
    FU** YOU ONNO!

    • Bitte niemals die Politik mit der Bevölkerung verwechseln.
      Ein Bürgermeister mag ein Arsch sein, aber dafür kann der Bäcker um die Ecke nichts.

      • Basjoe

        Aber ein Bürgermeister ist Aushängeschild seiner Stadt und sollte sich der Aussenwirkung gewisser Aussagen bewusst sein bevor er sie tätigt.
        Wie war das eigentlich in Maastricht? Wird da nicht auch der Bürgermeister gewählt?
        Wenn ja kann zumindest ein teil der Bevölkerung sehr wohl was dafür.

        • Nicht die Bevölkerung wähl einen Bürgermeister, sondern er wird vom Rat ernannt.

      • Belgier

        „Vom Rat ernannt“…
        Aus Deutscher Sicht denkt man ja der Stadtrat o.ä. könnte gemeint sein… – NÖÖÖ – die nationale Regierung (like Bundestag in D) ernennt die Bürgermeister… Demzufolge ist es tatsächlich so, das die Einwohner einer Stadt nichts für ihren Bürgermeister können – ganz im Gegensatz zu Deutschland / Belgien. Eigentlich noch schlimmer: Der Bürgermeister darf NICHT dem Stadtrat angehören obwohl er dessen Vorsitzender ist… Noch Fragen zu paradoxen Dingern in NL? ;-)

      • Aufschlußreich was der Belgier hier sagt – da hab ich was wichtiges gelernt – wir haben uns ja zusammen hier schon öfter gewundert, wie es möglich sein kann, dass in NL Bürgermeister einfach mal die Städte wechseln. Belgier hat die Antwort geliefert.

        Ich weiß nun, das die Bürger z.B. in Maastricht nicht für diese Unperson Hoes etwas können – aber soll man seine „Herrschaft“ denn unterstützen, nur weil man die Bürger dort nicht bestrafen will? Ich denke nicht. Durch Konsumboykott (Maastricht hat ein mir seit dem 01.05 keinen Cent mehr verdient und das bleibt auch so) kann man Druck auf die Grenzstädte ausüben – und das ist die wirksamste Form von Druck. So leid es mir tut, aber jeder Einwohner dort muss es deutlich und schmerzhaft merken, dass wir nicht mehr kommen und kein Geld mehr dort lassen. Sie wollen Ausgrenzung – sie bekommen sie. Und auf das Geld vom Abschaum wird man doch verzichten können… Erst wenn es dort bergab geht (Maastricht ist noch immer die reichste Stadt der Niederlande – da ist es okay wenn das Geld jetzt in den Norden geht) wird intern genug Druck erzeugt, dass sich die Bürger selbst gegen ihren Bürgermeister (egal ob aufgedrückt oder selbst gewählt) stellen. Gegen die Bürger und Geschäftsleute in seiner Stadt wird das regieren sehr unbequem.

        • Das Problem beim Konsumbeukott ist, dass es den falschen trifft: den Handel. Das sind Männer und Frauen, die Probleme haben werden, ihre Ladenmieten zu Zahlen, ihre Kinder zu ernähren etc.
          Wäre es nicht viel besser TROTZDEM zu kommen und dadurch den Straßenhandel weiter zu befeuern, damit „die da oben“ aufwachen?

      • Hab das nochmal gegoogelt, da ich nicht glauben konnte, dass der Stadtrat bei der Ernennung des Bürgermeisters nichts mitzureden hat. So ganz ist das nicht richtig – er ernennt den Bürgermeister zwar nicht, schlägt ihn aber vor der Ernennung vor – die Ernennung ist dann mehr ein Verwaltungsakt:

        Aus Wikipedia zu Hoes:
        Am 16. September 2010 schlug der Gemeinderat von Maastricht Hoes als neuen Bürgermeister von Maastricht vor. Am 1. Oktober wurde er vom niederländischen Ministerrat mit Wirkung zum 1. November zum neuen Bürgermeister ernannt. Als Maastrichter Bürgermeister profilierte er sich als Fan des örtlichen Fußballvereins MVV Maastricht.

        Also haben sie sich den komischen Typen doch ausgesucht – man muss dafür sorgen, dass sie ihn nächstes Mal nicht nochmal vorschlagen.

      • Belgier

        JEIN!
        Diejenigen (meistens 2), die der Stadtrat vorschlägt wurden letztendlich aber in DenHaag vorvorgegeben. – Ist ein ganz abgekartertes Parteipolitisches Spielchen mit den Bürgermeistern.
        Das Kernproblem ist, das der Bürgermeister kein gewähltes Stadtraatsmitglied sein darf. Damit ist alles was nen Bürgermeister ausmachen sollte ausgehebelt.
        Für die Partei die „herrscht“ da können die Maastrichter etwas – nicht aber für Onno – hätten die Maastrichter aber PvdA statt VVD gewählt hätte man sich Onno nicht aussuchen müssen… ;-)

    • Da bin ich nicht mit Dir einer Meinung @ mobo. Tut mir sehr leid für die Menschen die schuldlos darunter leiden müssen, aber das nennt man „indirekt Druck ausüben“. Da ich selbst in den Niederlanden politisch nicht handeln kann, muss ich das indirekt machen, indem ich eben den Einwohnern dort ein deutliches und schmerzhaftes Signal gebe, das Leidensdruck ausübt. Nur dann wird sich deren politisches Handeln (z.B. bei Wahlen) nämlich ändern. Mit guten Worten ging es ja nicht, und dort den Strassenhandel zu befeuern leistet doch nur Hoes Ansicht vom Abschaum vorschub. Der muss aber was ganz anderes merken – nämlich wie viel Geld der vermeintliche Abschaum in die Stadt gespült hat, und das merkt er nur wenn dieses Geld schmerzlich vermisst wird.

      • Ein Konsumboykott durch Abstinenz würde aber den Straßenhandel genauso ausdünnen wie den „regulären“ Handel.
        Der Strassendealer würde dann vielleicht einfach aufhören. Onno würde sich bestätigt fühlen. Und der Imbissbudenbesitzer würde mit ein paar hundert Euro weniger leben müssen. Genug um den Laden zu halten, zu wenig um glücklich zu sein.

  • Mr. X

    Hat der Abschaum nicht das Gehalt von Onno mitfinanziert?

  • jol

    in adam und haarlem gibt es sowieso mehr sortenauswahl ung gute plätze,da kann man auch besser auf der strasse rauchen,ich weiss ja nicht wie das im grenzgebiet ist war noch nie dort

    • Gianni

      Absolut richtig. echt schade wollte mal wieder mein Stamm Casino in venlo besuchen aber da verzock ich mein Geld lieber in Deutschland wenn ich dort nicht erwünscht bin. Wie sich ein Land verändern kann ist echt traurig

  • pirat
    • Marcel

      Hatten wir darüber nicht schon berichtet – und war nicht klar das Du trotzdem Niederländer sein musst!? Wird halt auf den GBA verzichtet.

      • pirat

        Wer lesen kann ist im Vorteil! Du musst kein Niederländer sein um in CS`s zu dürfen.Steht im ersten Abschnitt Und ob du darüber berichtet hast weiß ich nicht, da ich deine Kommentare höchstens noch überfliege!

    • Basjoe

      Wurde doch schon vom Bürgermeister klargestellt das weiterhin keine Ausländer in die shops kommen, siehe folgenden Link;

      http://bd.nl/nieuws/tilburg-stad/al-meer-klanten-bij-coffeeshops-tilburg-1.200777

      Darin steht ganz klar das zwar die Registrierungspflicht wegfällt aber Ausländer weiterhin draussenbleiben.

      • pirat

        Lieber Basjoe,der Link von dir ist etwas älter. Hier in dem aktuellen Artikel heißt es ganz klar ,das ein Sprecher der Gemeinde meinte,“Ook wordt niet gecontroleerd en handhavend opgetreden op bezoekers die geen identiteitsbewijs of uittreksel van het bevolkingsregister mee hebben, om zo aan te kunnen tonen dat ze uit Nederland komen.
        Über setzt heißt das es nicht kontrolliert wird ob man Niederländer ist und kein GBA oder AUsweiß nötig wäre.

      • Basjoe

        Liebster Pirat,

        dein „akueller“ Artikel ist vom 02.11.2012, der von mir verlinkte ist vom 04.11.2012.
        Fragt sich was jetzt aktueller ist.;)

      • pirat

        Asche auf mein Haupt, du hast Recht. Allerdings ist dieses hin u her verwirrend was die da im Süden der Niederlande veranstalten. Gut das ich seit Jahren nur noch Amsterdam besuche.

      • Basjoe

        Da gehts Dir wie mir,
        War zwar früher öfters in Maastricht aber seit die damals angefangen haben die Ausweise in den Shops einzuscannen habe ich mir gedacht ohne mich.
        Und da die Niederlande recht klein sind kommts auf die „paar“ mehr kilometer nach Amsterdam nicht an, grade wenn man länger wie eine Nacht bleibt.

  • Basjoe

    http://www.apeldoorndirect.nl/buzzz/apeldoorn-en-politieregio-no-gelderland-gisternacht-ingehaald-door-bevolking-van-2-amerikaanse-staten_20121109

    Darin heisst es unter anderem das eine Legalisierung dem Staat ca 1 Milliarde €/Jahr bringen würde, wahrscheinlich eher noch mehr!

    Laut dem Rotterdamer Professor Henk Rigter betrugen die Kosten für die direkte und indirekte Durchsetzung der Drogenprohibition im Jahr 2003 mindestens 1,6 Milliarden Euro.

    Und die Kosten dürften seit 2003 um ein vielfaches gestiegen sein.