„Kein Wietpas!“ auf der Dampfparade 2013

v.l.n.r.: Steve Thunderhead, mobo, Antonio Peri, Ivo, Hanfgleichstellen

v.l.n.r.: Steve Thunderhead, mobo, Antonio Peri, Ivo, Hanfgleichstellen

Gestern hatten wir unseren ersten Infostand zusammen mit dem Hammf e.V. auf der zweiten Dampfparade in Köln. Dabei ist dieses Teamfoto entstanden, das die bisher größte Ansammlung an Autoren von „Kein Wietpas!“ dokumentiert. Leider nicht komplett, aber nahezu! Besonders freue ich mich auch, ein paar Leser persönlich kennengelernt und alte Bekannte wiedergetroffen zu haben, trotz der nicht ganz so großen Teilnehmerzahl.

Weitere Bilder von mir findet ihr hier.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de
  • Riddler

    Erster… :D Also dich und Antonio kenn ich ja…Aber wer sind denn die anderen Autoren? :)

    • Riddler

      Edit: Hat sich erledigt…:D

  • Nach dem schönen „Familienfoto“ kam dann leider heftigster Regen auf, der nicht aufhören wollte. Daher ist meine Rede dann buchstäblich ins Wasser gefallen. Ich habe aber mal die gesamte Parade von Anfang bis Ende gefilmt – diesmal ging das, da sie doch wesentlich kleiner war als die Hanfparade ins Berlin – aber dafür, dass sie erst zum zweiten Mal stattfand, war die Steigerung der Besucher im Vergleich zum letzten Jahr schon enorm. Schaut Euch das Video mal an und schätzt wie viele Teilnehmer es wohl waren. Würde mich interessieren:

    • Das Problem an der gefühlt gewachsenen Teilnehmerzahl ist, dass die Neudampfparadler überwiegend von weit her kamen (aka Familientreffen).

      Allzuviele Kölner haben nicht gewusst, dass die Demo stattfindet. Poster, Flyer, Aufkleber – Die Promo vor Ort muss definitiv ausgebaut werden.

      • Ich kann leider nicht beurteilen, inwieweit die Promomaschinerie funktioniert. Ich bekomme sowas halt generell immer mit, weil ich danach suche….
        Seltsam fand ich ich beiden Headshops auf der Wegstrecke: Das Personal stand nicht mal in der Tür…

        Prinzipiell finde ich es aber etwas ungewöhnlich, dass die DaPa so kurz nach der HaPa stattfand. Ich finde, da sollte mehr Zeit zwischen sein. Aber natürlich ist der Sommer jetzt nicht soo lang, so dass Sommerevents generell immer sehr zeitnah stattfinden.

      • high society

        Die Promo ist definitiv ausbaufähig. Ich wusste davon nur weil ich hier regelmäßig mitlese. Ich habe nirgendwo anders etwas davon gehört und habe natürlich eh immer Augen Ohren offen was das Thema betrifft. Ich habe mich auch gewundert, dass zumindest in der ersten Zeit überhaupt keine Presse anwesend war. Kam da später noch was? Der WDR berichtet normalerweise auch über JEDE angemeldete Demo und sei sie noch so klein. Aber über Dampfparade kein Wort. Typisch.

      • Das ist ein sinnvoller Einwand. Mir ist auch aufgefallen, dass in Köln – im Vergleich zu Berlin, eine Menge Protagonisten und bekannte Gesichter der „Szene“ anwesend waren. Dafür aber die „Spaßteilnehmer“ fehlten. Die Hanfparade in Berlin hatte definitiv mehr von Loveparade und in Köln war das noch mehr klassische Demo. Ich sehe Potenzial in Köln, aber etwas Nachhilfe könntet ihr Berliner vielleicht noch geben.

        • Wir stehen jedem Demonstrationswilligen wie bisher auch gern mit Rat und Tat zur Seite.

          • Ivo

            Ich als Kölner hab die Promo in Köln vermisst. Keine Plakate, keine Flyer – nix. Wäre ich nicht selbst „aktiv“ hätte ich es auch nicht gewusst.

          • Ok – gut mal ne Stimme aus Köln zu hören, der man da vertrauen kann. Ich bin (wie hier ja sicher viele) so dermaßen in der Hinsicht im Internet vernetzt, dass ich mich vor Promo gar nicht retten konnte. Aber da hat man als Aktiver natürlich auch einen Tunnelblick. Stimmt – wenn ich es mal so überlege: Hier in Aachen gab es auch kein Plakat, Sticker, Flyer – und Aachen ist definitiv Einzugsgebiet für Veranstaltungen in Köln. Gleiches gilt dann wohl für das bevölkerungsreiche Ruhrgebiet und wohl ganz NRW. Okay – also das ist also ausbaufähig. Sollte man den Veranstaltern von Cannabis Colonia dann mal sagen – ansonsten war ich mit deren Organisation sehr zufrieden.

            Aber die „nicht-web“-Promo muss dann im nächsten Jahr besser werden. Stelle mich als Plakat/Flyer-Verteiler/Kleber gern für Aachen zur Verfügung. Daran hat es in Amsterdam übrigens auch etwas gemangelt. Noch am Vormittag des Smokeout sind wir da durch zig Coffeeshops und haben noch Flyer verteilt, die war am Abend bei Nol (einen ganzen Karton voll) bekommen hatten. Wenn da im Vorfeld in jedem Shop etc. Infos gewesen wäre, wären sicher da auch mehr Leute als 600 gekommen.

            Schön von so erfahrenen Demonstranten bzw. Organisatoren wie Steffen auf so etwas hingewiesen zu werden. Das kann man dann wohl echt verbessern.

  • eli

    Tolle Arbeit! Danke!

  • high society

    Eine super Sache war das mit der Dampfparade. Leider hatte ich nur 2 Stunden Zeit, war aber am Rudolfplatz die erste Stunde und bin dann noch 1 h mitgelaufen. Ich muss schon sagen der Paradewagen hat RICHTIG Alarm gemacht und es war zum Teil echt sehr lustig die Reaktionen der unbeteiligten Passanten zu sehen. Aber insgesamt war mein Eindruck, dass die meisten Zuschauer der Sache wohlwollend und positiv gegenüberstanden.

    War auch cool, die ganzen Leute der „Szene“ mal live zu sehen. Mobo wollte ich erst ansprechen als er im MacDoof vor mir in der Schlange stand, dachte aber dann, dass er bestimmt schon von genug Freaks angelabert wurde ;-)

    Interessant war auch, dass es nonstop krass nach leckerem Weed gerochen hat (ich hatte extra nix mitgenommen – Vorbildfunktion, verantwortungsbewusster Umgang etc. und mich dann super geärgert, dass ich nix hatte…) und die Polizei nicht eingeschritten ist.

    Also nächstes Jahr definitiv wieder nur dann BITTE MIT ZEHNMAL SO VIELEN LEUTEN!!!

    (P.S.: Entsprechend seiner Kommentare hätte ich mir Hanfgleichstellen mal GANZ anders vorgestellt ;-))

    • Fürs nächste Mal: Ich werde gerne angesprochen! Ich freue mich drüber! Also keine falsche Scheu!
      Und Hanfi muss man einfach mal kennenlernen. Wenn man mal persönlich mit ihm gesprochen hat, dann sieht man seine Kommentare in einem ganz anderen Licht!

      • high society

        Ok. Spätestens nächstes Jahr dann ;-)

    • Ich schieße mich mobo da an – ich werde auch gern angesprochen. Nur keine falsche Scheu. Die habe ich nun auch schon des öfteren mitbekommen – und sie ist noch unangebracht. Wenn ein Youtube-Video dann mal irgendwann über eine Million Zugriffe hat, können wir nochmal über Rücksicht reden. Das ist aber nun noch lange nicht soweit und bei solchen Events sind wir doch auch gerade um Interessierte kennenzulernen. Also in Zukunft bitte ansprechen und nicht schüchtern sein. ;-)

  • xy

    Hallo freunde! Wäre gerne gestern in Köln dabei gewesen, doch mein Sohn Paul ist dazwischen gekommen (2900g, 49cm). Hätte gerne mit der kw-pas-crew einen geraucht… na ja, bei irgend einer Aktion werde ich in Zukunft auch dabei sein. Allein schon, um die ganzen heads von hier mal zu treffen. und um einen zu spliffen, natürlich!

    • Revil O

      Na dann mal von mir fette Glückwünsche zur Vaterschaft!!!

    • Herzlichen Glückwunsch auch von mir und alles gute für die Zukunft.

      • xy

        Danke Jungs! Mal sehen, wenn wieder ein wenig Normalität eingekehrt ist geb‘ ich einen aus ;-) dann müssen wir mal ein treffen arrangieren, gerne auch privat.

  • Revil O

    Ich fand die Dampfparade auch ne geile und gelungende Demo!!
    Jeder der den Tag nicht in Köln war hat fett was verpasst.
    Selbst Schuld!!!!
    Richtig nice war es 2 Leutz mal aus unseren Kiffer-Forum life zu treffen .
    Schön war es auch den Antonio mal wieder zu treffen, ebenso auch endlich den Stefan.
    Es waren allgemein viele nette und gechillte Leutz vor Ort und es gab wirklich das ein oder andere interessante Gespräch.
    Das deine Rede ins Wasser gefallen ist tut mir leid Antonio und ist natürlich bisserl ärgerlich.
    Wiederum brauch ich mich jetzt nicht ärgern das ich sie verpasst habe da ich nach der Rede von Stefan abgereist bin , die übrigens der absolute Knaller war!!!
    Es war herrlich mitzubekommen wie Stefan der Kölsch und Wein trinkenden Gesellschaft mit seinen Worten schön einen Spiegel vor ihr Gesicht gehalten hat.
    Gab aber auch einige Ignoranten die am Rand standen und die als sie sich persönlich angesprochen fühlten dann leider abgehauen sind.
    Was ich überraschend und positiv fand war das Verhalten der Polizei!!!
    Ob auf den Rudolfplatz, während der Demo oder auch später am Markt.
    Die ganze Zeit hat es überall fett nach Ott gerochen, was den Beamten gewiss niemals entgangen sein dürfte.
    Da sollen sich die berliner Kollegen mit ihren lächerlichen Schildkrötenpanzern mal ne Scheibe von abschneiden.
    Ob so wenig Leutz wegen der Promo da waren kann ich nicht sagen.
    Hier im i- Net wurde eigentlich gut Werbung für die Dampfparade gemacht finde ich.

    • Um Missverständnissen vorzubeugen: ich glaube Du meintest die Rede von SteFFEN Geyer, oder?

      • Revil O

        Korrekt!!!
        Mir ist der Fehler aufgefallen als ich meinen Kommentar schon abgeschickt hatte.
        Sorry. ;-)

    • Danke für das tolle Feedback. Ein niederschwelliger Ansatz wäre eher meins gewesen. Ich bin in der Hinsicht „Alk-Cannabis“ ja etwas lockerer eingestellt als viele in der Szene. Ich weiß zwar auch genau, wie Steffen das meint und die Ungleichbehandlung von Alkohol und Cannabis ist ein gutes Beispiel. Allerdings muss man da versuchen, nicht den Fehler zu machen so Leute zu vergraulen. Das wird oft falsch aufgefasst. Kritik an seinem Alkoholkonsum hört niemand gern und schon sind die Ohren bei manchen eben zu. Allerdings sind mir nun auch keine Scharen von Leuten aufgefallen, die da reihenweise weggelaufen wären – so viele „Unbeteiligte“ waren ja ohnehin nicht Zuhörer – leider.

      Was Hanfgleichstellen gemacht hat, fand ich gut. Er hat am Rande der Parade das Gespräch mit Passanten gesucht. Vielleicht berichtet er hier auch noch.

      Ich hätte natürlich gern etwas zu den Niederlanden im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung und der Situation in Europa gesagt, und da auch nochmal einen kurzen Bogen zur Entwicklung in den USA und was sie für uns bedeuten und nicht bedeuten kann gezogen, sowie auch kurz zur bevorstehenden Bundestagswahl etwas gesagt – aber mein später Platz auf der Liste gepaart mit dem nicht enden wollenden Wolkenbruch hat da eben einen Strich durch gemacht. Schade.

      Wenigstens haben wir mit Selassikai noch zusammen: „Prohibition got to go“ gesungen – was das Smokeout-Feeling nochmal ein bisschen aufleben ließ. Hier das Video: http://www.youtube.com/watch?v=QPUEleSNDxw&feature=c4-overview&list=UUNSw7umfbvysuifF7KY_DGg

      Vollständiger und von Anfang an (echt schöner) gibt es das übrigens auf FB – für die Leute unter Euch die da präsent sind (es lohnt sich diese Version anzusehen): https://www.facebook.com/photo.php?v=712036695488972&set=vb.100000479452357&type=2&theater

      • Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Rede einen Vergleich zwischen Alkohol und Cannabis gezogen zu haben. Das Wort „Kölsch“ viel einmal – aber auch ohne jeden wertenden Zusammenhang. Bin ja nun wahrlich kein Freund des Substantismus ;)

        • Revil O

          Das habe ich auch nicht gemeint Steffen und Antonio.
          Doch hatte es doch symbolischen Charakter.
          Wir alle auf den Marktplatz wie wir für unsere Rechte da alle zusammen eingestanden haben.
          Du mit dem Mikro in der Hand und deiner herrlichen Rede.
          Und rundherum die Menschen, wie sie um uns herum in den dortigen Kneipen und Cafés saßen.
          Ich habe es 2 mal beobachten können wie Leutz am Rand bei deiner Rede abgehauen sind, einer davon sogar kopfschüttelnd.
          Manche Menschen sind halt stur und für fremdes nicht empfänglich.
          Selbst ich bin als Hanffreund auch ein Wein-und Bierliebhaber und wäre deshalb der letzte der Menschen wegen ihres Alkoholkonsumes zu nahe treten würde.
          Die Aktion von Hanfgleichstellen finde ich natürlich vorbildlich das er das Gespräch mit den Menschen dort gesucht hat.
          Bin gespannt drauf ob er dazu was hier schreibt.

          • flaxman

            Schließlich will doch niemand mit fanatisch motivierten Verboten in Verbindung gebracht werden, gleich ob es um Alkohol oder Cannabis geht. Obwohl der folgende Artikel ein klein wenig an gewisse politische Statements aus Mitteleuropa erinnert: http://mobil.n-tv.de/panorama/Tuerkei-setzt-umstrittenes-Alkoholverbot-um-article11330141.html

          • Gioacchino
          • Grandmaster Flash

            Du Schelm.. ;-)
            es gibt auch noch deutlich heftigere Formen des Eingriffs: http://www.youtube.com/watch?v=MZGPz4a2mCA.. wann stößt man an die Grenzen der Prävention..?
            Alles Gute
            Flaxman

          • Gioacchino

            Sorry für den flachsigen Kommentar ;-)
            Eine Grenze sehe ich z.B. bei Verkehrsdelikten mit Todesfolge und wenn Massnahmen zur vorausschauenden Problemvermeidung diskriminierende Elemente beinhalten.

          • flaxman

            Zugegeben, der Künstler geht ziemlich weit. Aber da sollen Leute ins Gefängnis gebracht worden sein, damit sie nicht wieder mit Cannabis in Berührung kommen (Gefahr erkannt) und dann noch später süchtig werden (bevor sie entsteht). Also so einen Einfall hätte ich auch mal gerne gehabt, ganz ohne Flachs.. ;-)

  • Jero Pampedo

    schöne zähne habt ihr jungs

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