Coffeeshop-Unternehmer solidarisieren sich mit der SP

Das die niederländische SP (Socialistische Partij) auf der Seite der Wietpas-Gegner ist, sollte mittlerweile wohl jeder wissen. Die Forderung der Volkspartei, den Wietpas wieder abzuschaffen und im Gegenzugauch noch die Backdoor-Problematik zu beenden freut nicht nur die Konsumenten, sondern natürlich auch die Coffeeshop-Betreiber. Und so haben sie sich mit der Partei solidarisiert und unterstützen sie im Wahlkampf. In den kommenden Wochen vor der Wahl gibt es eine Menge gemeinsame Aktionen. Vorne mit dabei: Harry van Bommel (SP), Nol van Schaik (Coffeeshopbetreiber und lebende Legende), Marc Josemans (Easy Going) und viele andere Persönlichkeiten aus der Szene.

In diesen Tagen werden viele Coffeeshop-Mitarbeiter während der Arbeit SP-T-Shirts tragen und Werbemittel verteilen, es wird eine Informationskampagne durchgeführt, gestützt durch einen umgebauten amerikanischen Bus, sowie Luftunterstützung durch ein Flugzeug mit Werbebanner.

Deutsche Parteien könnten sich mal ein Beispiel daran nehmen und ihre Berührungsängste mit dem Thema beiseitelegen. Zwar haben einige Parteien eine liberalere Politik in Bezug auf Cannabis im Parteiprogramm stehen, aber damit so offen in den Wahlkampf zu gehen traut sich eigentlich keiner.

Das es aber durchaus erfolgreich sein kann, sehen wir bei unseren Nachbarn nun: Die SP liegt mittlerweile in den Umfragen vorne!

Nol van Schaik und Peter Lunk vor dem SP-Bus

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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