Gastbeitrag: Kommentar zur aktuellen Studie

Ich hatte selbst überlegt, etwas zu dem Thema zu schreiben, mich aber dann dagegen entschieden, weil es nichts mit dem Wietpas zu tun hat. Da unser Leser Marcel sich aber die Mühe gemacht hat, ein paar Worte zu der “Kiffen macht blöd”-Studie zu verfassen, werde ich sie natürlich veröffentlichen! Vielen Dank!

 

Wie sicher einige von Euch in der Presse mitbekommen haben, haben die Neuseeländer Amerikaner (der Duke University Durham – geändert vom Chef ;-)) eine Langzeitstudie unter Cannabis Konsumenten (aus Neuseeland) (Zeitraum 38 Jahre) durchgeführt. Mit dem Ergebnis das kiffen wohl anscheinend „dumm“ macht. Zumindest würde der IQ eines Kiffers 6 Punkte unter dem eines „Normalos“ liegen. Was haltet Ihr davon?

Ich für meinen Teil kann mich dazu wie folgt äußern:

Meine Langzeitstudie an mir selber deckt nun einen Zeitraum von 20 Jahren täglichem Konsum ab. Durch medizinische Gründe bedingt (ADS) war ich letztes Jahr in der LKH Düsseldorf und habe dort im Rahmen der ADS Diagnose einen IQ Test gemacht. Dieser wurde unter medizinischen Bedingungen durchgeführt (also nicht der Quatsch aus dem Internet). Was soll ich sagen – ich habe laut diesem Test einen IQ von 136 (das liegt 4 Punkte unter Hochbegabt) und die Psychologin war sehr verwundert das ich angegeben habe täglich mindestens ein Gramm Marihuana zu rauchen und wollte mir dies auch nicht glauben. Zudem habe ich ein Studium als Betriebswirt erfolgreich absolviert und fröhne nun schon seit geraumer Zeit einem Doppelleben. Ich kann diese Studie also in keiner Weise bestätigen. Hier werden wieder einmal Tatsachen verdreht in den Medien dargestellt. Auf den ersten Blick hört sich das alles schlimm an – allerdings muss man dabei beachten das hier von Probanden ausgegangen wurde die mit 12 bzw. 13 Jahren angefangen haben Weed zu rauchen. Das dies dann in der Entwicklung extremst hemmt – brauchen wir glaube ich nicht zu besprechen. Wenn man allerdings in diesem Alter zum Alkoholiker wird – erlebt man das 40igste Lebensjahr meist nicht mehr oder halt von der Strasse aus. Das sind Tatsachen die niemals in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Ihr bösen dummen Kiffer! Ich glaube eher ein bisschen dumm – als Leberzerose o.ä.

mobo

"Coffeeshops sind mehr als nur eine schnöde Verkaufsstelle für Cannabis. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der weltweiten Cannabis-Kultur und sind ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austausches, unabhängig von der Herkunft, Hautfarbe und Religion der Besucher. Daher sehe ich sie als schützenswertes Kulturgut an."
mobo aka Stefan Müller wurde 2012 mit der Schaffug von "Kein Wietpas!" erstmalig in der Szene aktiv.
Seit 2014 Headshopbetreiber mit dabbing.de

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